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1879.
Dienstag den 22. Juli.
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ver sammelte Bevölkerung
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berhessischer Anzeiger.
Wund hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben.
Artisblatt für den Kreis Friedberg.
Erscheint dreimal per Woche
und zwar Dienstags, Hr 50 Donnerstags und
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berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf.
nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Betragen
icht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen.
—
Für die Monate August und September kann der Verlags-Expedition mit 67 Pf., bei den Postscellen mit 1 Mark abonnirt werden.
auf den„Oberhe
ssischen Anzeiger“ bei N zeit
Amtlicher Theil. Bekanntmachung.
Großhberzogliches Ministerium des Innern hat durch Verfügung vom 15. laufenden Monats der österreichischen Versicherungs-Gesellschaft „Donau“ zu Wien die Erlaubniß zum Geschäftsbetrieb im Großherzogthum ertheilt.
Friedberg am 19. Juli 1879.
Großherzogliches Kreisamt Friedberg.
J. V. d. K.: Küchler, Kreis Assessor.
Deutsches Reich. Darmstadt. Der Bahnmeister der Main- Reckar⸗Eisenbahn, Saß in Darmstadt, wurde auf Nachsuchen in den Ruhestand und der Bahnmeister Petey in Langen in gleicher Diensteigenschaft nach Darmstadt versetzt, ferner wurde der Kreisbauauf- aber- Asp. Mickel aus Ober⸗Mockstadt zum Bahn- meister in Langen ernannt.
— Militärdienstnachrichten. Stamm, Zahl- neister bei dem Hess. Feld- Art.- Regt. Nr. 11 wurde zum Feld ⸗ Art. Regt. Nr. 25, Fuchs, Zahlmeister bei dem letzteren, zum Hess. Feld- Art.-Regt. Nr. 11 versetzt.
Berlin. Es cirtulirt hier das unglaubliche Werücht, Graf Moltke habe wegen hohen Alters im Enihebung von den Functionen eines Ge- scralstabs-Cbefs nachgesucht. Der Kaiser babe ihm unbeschränkten Urlaub bewilligt, doch die Stellung als Generalstabs-Chef ihm vorbehalten. Obwohl das Gerücht in diplomatischen Kreisen zerbreitet ist, trifft es doch meist Ungläubige. Bon anderer Seite wird das Gerücht bestimmt ementitt.
— Auf Bismarck's Aufforderung an die Senate Hamburgs und Bremens, den Eintritt in den Zollverein zu erwägen, antworteten beide Senate iblehnend, die Schwierigkeiten betonend, welche der neue Zolltarif ohnehin schon dem hanseatischen
— Auf Grund vocliegender Berichte der ein · elnen Deternenten werden gegenwärtig im Mini- gerium des Innern unter Vorsitz des Ministers Imfassende Berathungen über die Verwaltungs- eform abgehalten.
Breslau, 18. Juli. um Reichstag erbielt Leonhardt 6340, Hasenclever
sonach gewählt.
Constanz, 17. Juli. Der Kaiser ist heute Abend mit Extrazug hier angekommen, woselbst der Wroßherzog und die Großherzogin von Baden sie ihn sosort nach Schloß Mainau geleiteten. Die zahlreich sowohl von Constanz als won den Orten auf dem Wege nach der Mainau begrüßten den Kaiser begeistert.
Straßburg. Die vielfach cursirende Nach licht, als ob der Führer der elsässischen Autono⸗ misten im Reichstage, Abgeordneter Schneegans, une Aufforderung zum Eintritt in die elsässische Verwaltung erhalten und dieselbe angenommen babe, wird von zuständiger Seite als unrichtig bezeichnet.
Ausland.
Oesterreich- Ungarn. Wien. Die Regierung gibt jetzt zu, was seither geleugnet wurde, daß eine gefahrdrohende Agitation in Vosnlen bemerkbar werde. Ofsicibs wird be⸗
Placate
Bei der Stichwahl
Sotialdemokrat) 7589 Stimmen; letzterer ist Taxgebühr für 5 Worte gleichkommt.
hauptet, die Agitation würde von Constantinopel aus genährt.
Frankreich. Parise. Der Unterrichts- minister Ferry, wel ber das Schicksal seines Unter— richtsgesetzes im Senat gefährdet sieht, weil Art. 7 allen religiösen Congregationen die Ertheilung von öffentlichem Unterricht untersagt, soll nach dem
„Soleil“ die Absicht haben, diesen Artikel 7 der-
art umzuändern, daß nur die Jesuiten vom öffent- lichen Unterricht ausgeschlossen bleiben, während den anderen religiösen Orden der Unterricht in den bestehenden Schulen gestattet bliebe. Versailles, 19. Juli. Der Senat nahm mit 153 gegen 116 Stimmen den Gesetzentwurf, betreffend den Sitz der Kammern in Paris, mit
der von der Kammer beschlossenen Modification.
28 an, wonach dem Präsidenten der Kammern das
Recht der directen Requisitionen der bewaffneten Macht zugestanden wird. Die Deputirtenkammer genehmigte einen Credit von 35,000 Frs, für die internationale Kunst-Ausstellung in München. Der Gesetzentwurf, betreffend die Zusammensetzung des höheren Unterrichtsraths wurde von der Kammer mit 363 gegen 116 Stimmen angenommen.
Belgien. Brüssel, 18. Juli. Dem Journal„Etoile Belge“ zufolge wurde heute ein gewisser Van Hamme unter der Beschuldigung verhaftet, die bekannten von der Polizei saisirten mit Drohungen gegen das Leben des Königs angeschlagen zu haben. Van Hamme sei der Anschuldigung geständig.
Großbritannien. London. Die inter- nationale Telegraphen-Conferenz berieth einen An- trag, wonach die Taxgebühr für ein Wort der gegenwärtig für 20 Worte zu zahlenden Taxgebühr, dividirt durch 25 gleichkommen soll; außerdem soll eine Grundtaxe erhoben werden, welche der — 18. Juli. Unterhaus. Bei der Berathung der Armeedieciplin- Bill bringt Hartington einen Antrag ein, worin erklärt wird, daß keine Bill befriedige, welche die Prügelstrafe als permanente Strafe für militärische Vergehen beibehalte. Die Regierung bekämpft diesen Antrag und beharrt bei ihren Vorschlägen im Interesse der Aufrecht haltung der Armeediseiplin. Hartington's An- trag wird mit 289 gegen 183 Stimmen verworfen.
— 19. Juli. Das Unterhaus nahm ohne Abstimmung die Armee-Disciplin⸗Bill in dritter Lesung nach einer langen Debatte an, welche bis heute früh 3½ Ubr währte.
— Meldung aus Kapstadt. Umsintwagna war am 26. Juni in Fort Naw, um Friedensvor-— schläge zu machen und um Einstellung des Vor— rückens der britischen Truppen zu bitten; derselbe erhielt zur Antwort, seine Vorschläge sollten Ge⸗
General Wolseley war am 28. Juni in Durban
angekommen und ging nach Moritzburg, um den
Truppen den Eid abzunebmen; derselbe beabsichtig te, sich am 1. Juli von Durban nach Durnford zu begeben. Die britischen Truppen sind bis zwölf Meilen von Mundi vormarschirt. Cetewayo soll Positionen nördlich von Mundi mit 10,000 Zulus besetzt balten. Eine amtliche Depesche Wolselep's spricht die Ansicht aus, der Zulukrieg gehe mit dem gegenwärtigen Feldzuge zu Ende. Um die Auf— richtigkeit der Friedens- Anträge Cetewayo's zu prüfen, habe er(Wolseley) den Boten des Königs zurückgesandt und Cetewavo aufgefordert, drei seiner vornehmsten Räthe als Unterhändler in das englische Lager zu senden.
Italien. Rom, 18. Juli. Deputirten⸗ Kammer. Ein Schreiben des Präfidenten Farini wird verlesen, in welchem derselbe seine Demission in Folge der neuen parlamentarischen Sitvation anzeigt Zanardelli, Depretis, Miceli und Cairoli sprechen im Namen des Hauses und der Regierung volles Vertrauen für Farini aus. Die Kammer beschließt einstimmig, die Demission abzulehnen. Die Kammer genehmigte in fortgesetzter Berathung den Gesetzentwurf, betr. die Abschaffung der Steuer auf die niederen Getreidesorten vom 1. Aug. 1879 ab. Ferner wurden zwei Artikel genehmigt, wonach die Mahlsteuer vom 1. Juli 1880 ab um ½¼ ber- abgesetzt und mit dem 1. Januar 1884 ganzlich abgeschafft wird. Letzterer Artikel wurde mit 168 gegen 58 Stimmen angenommen.
Türkei. Constantinopel, 17. Juli.
Vierhundert mohamedanische Arsenalarbeiter zogen heute zur hohen Pforte, um die Auszahlung rück- ständigen Lohnes zu verlangen, wurden aber durch Militär ohne Schwierigkeit zerstreut. Es verlautet bestimmt, daß Großvezir Khereddin seine Demission erbat und Versuche, ihn zum Verbleiben zu bewegen, scheiterten. Er erklärte, er werde nur bleiben, wenn er ein ho— mogenes Ministerium bilden dürse und der Sultan sich entschließe, zu herrschen ohne zu regieren. Kadri Pascha soll sein Nachfolger werden; man betrachtet jedoch letzteren vielfach nur als einen Platzhalter für Mahmud Nedim.
Bulgarien. Sofia, 17. Juli. Die„Pol. Corr.“ meldet über die Vorgänge von Rasgrad Folgendes: Da nur eine geringe Truppenzabl, nämlich 350 Mann der bulgarischen Druzina, von Rust- schuk zur Bewältigung der mohamedanischen Er hebung in Rasgrad aufgeboten worden, so schließt man auf einen wesentlich lokalen Charakter dieser Erhebung. Die Nachricht, die Insurgenten hätten sich der Straßenzüge bis Jamboli bemächtigt, ist unwahrscheinlich, da die aus Philippopel und Um: gegend rückkehrenden russischen Truppen nach amt⸗
neral Chelmssord e übermittelt, die Friedens-Präli— minarien müßten jedoch zuvor acceptirt werden.
licher Meldung gerade jetzt Jamboli passiten. Die ostrumelische Regierung sandte in Folge des


