Ausgabe 
15.7.1879
 
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Dienstag den 15. Juli.

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Oberhessischer Anz

iger.

ird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben.

Kreisblatt für den Kreis Kriedberg g

Erscheint dreimal per Woche

und zwar Dienstags 2 5 zwar Dienstags, Donnerstags

nd Samstags.

4 2 einspaltige Petttzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen

ein Beleg kostet 9 Pf.

der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen.

Amtlicher Theil.

Betreffend: Das Landgestüt, ins besondere die Bedeckung der Stuten durch die Landgestütsbeschäler in 1879.

Friedberg den 12. Juli 1879.

Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. 1 Wir seben der sofortigen Einsendung der Verzeichnisse der bedeckten Stuten oder Bericht, daß keine bedeckt worden sind, entgegen.

Detreffend: Die Bildung der EinschätzungsCommisstonen für die Steuer Regulirung pro 1880.

Dr. Braden.

Friedberg den 11. Juli 1879.

Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises.

Wir erinnern hiermit die Säumigen an sofortige Erledigung unserer Verfügung vom 22. vorigen Monats.

Dr. Braden.

Bekanntmachung. Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß nack§. 12 des Regulativs vom 26. Februar 1875 der Provinzialausschuß während

der Zeit vom 21. Juli bis 1. September Ferien hält.

Gießen am 9. Juli 1879.

Wäbrend dieser Ferien können in öffentlicher Sitzung nur schleunige Sachen zur Ver- dand lung gelangen, dagegen wird der Lauf der gesetzlichen Fristen hierdurch nicht unterbrochen.

Der Provinzialausschuß der Provinz Oberhessen. Dr. Boekmann, Provinzial- Direktor

Bekanntmachung.

Zetreffend: Die Prüfung der Bewerber um Berechtigung zum einjährig freiwilligen Wilitärdienst im Herbst 1879.

Diejenigen jungen Leute, welche beabsichtigen sich der im Her bst aufenden Jahres stattfindenden rubricirten Prüfung zu Anterziehen, werden hierdurch aufgefordert, ihre deßsfallsigen Gesuche um Zulassung bei Meidung des Ausschlusses von dieser Prüfung

spätestens bis zum 1. August 1879 dei der unterzeichneten Prüfungs⸗Commission einzureichen. Hinsichtlich der Anbringung der Gesuche wird im Speziellen das Folgende bemerkt:

1. Das Gesuch ist bei der unterzeichneten Prüfungs- Com- mission nur dann anzubringen, wenn der sich Meldende im Groß- verzogthum Hessen seinen dauernden Aufenthaltsort hat.

2. Die Zulassung zur Prüfung kann nicht vor vollendetem 17. Lebens jahr erfolgen.

3. Das Gesuch muß von dem Betreffenden selbst geschrleben ein und ist hierzu ein Bogen in Actenformat(nicht Briespapier) zu Auch erscheint es zweckdienlich, wenn stets die nähere Adresse angegeben wird.

4. Dem Gesuche sind folgende Papiere beizufügen: a. Geburts- eugniß; b. Einwilligungsattest u des Vaters oder Vormundes mit ver Erklärung über Bereitwilligkeit und Fähigkeit den Freiwilligen während einer einjährigen activen Dienstzeit zu bekleiden, auszurüsten und zu verpflegen; e. ein Unbescholtenheitszeugniß, welches von der Polizei-

Obrigkeit oder der vorgesetzten Dienstbehörde auszustellen ist; d. einen selbstgeschriebenen Lebenslauf. Zu pos. b. wird noch beson⸗ ders darauf hingewiesen, daß in dem Einwilligungsattest die Erklärung des Vaters oder Vormundes, in der Lage zu sein, den Freiwilligen während des einjährigen Dienstes unterhalten zu können, nicht fehlen darf und daß die Unterschelft bes Vatexs oder Vormundes beglaubigt sein muß.

5. In dem Gesuche ist außerdem anzugeben, in welchen zwei fremden Sprachen(Französisch, Englisch, Lateinisch oder Griechisch) der sich Meldende geprüft sein will.

6. Ist bereits früher ein Gesuch um Zulassung zur Prüfung einge⸗ reicht worden, so bleibt dem erneuten Gesuche nur ein Unbe⸗ scholtenheitszeugniß beizulegen.

Ueber die Anforderungen, welche an die zu Prüfenden gestellt werden, gibt die Prüfungs- Ordnung(Anlage 2 zur Ersatz Ordnung J. Theil der Wehrordnung vom 28. September 1875 Regierungsblatt Nr. 55 von 1875) Aufschluß. Bezüglich des Prüfungs- Termins, sowie des Locals, in welchem die Prüfung stattfindet, erfolgt weitere Bekanntmachung. Eine spezielle Ladung erfolgt nicht.

Darmstadt den 7. Juli 1879.

Großherzogliche Prüfungs-Commission für einjährig Freiwillige. Der Vorsitzende: Spamer.

Großherzogliches Ministerium des Innern hat durch Verfügung vom 24. Juni laufenden Jahres dem Stadtvorstand zu Friedberg die Erlaubniß

Friedberg den 8. Juli 1879.

theilt aus Anlaß des Ende October zu Friedberg statfindenden Pferdemarktes eine Verloosung von Pferden ꝛc. zu veranstalten.

Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden.

Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Johannes Hoffmann VII. von Bodenrod wurde als Feldschütz für diese Gemeinde ernannt und verpflichtet. Peter Anton Simon Diehl von Ober⸗Wöllstadt wurde als Polizeidiener für diese Gemeinde ernannt und verpflichtet.

Deutsches Reich. Schulamleasp.

Schaaf aus Lauter die Lehrerstelle zu zu Lehrerinnen an der höh. Töchterschule zu Darmstadt

Nr

uerpflichigen Getränken.. Bekanntmachung über die zu Büdingen.

Darmstadt.

17, enthält:

Das Regierungsblatt, Beilage

I. Bekannimachung wegen der Abänderung der Statuten ler Bank für Handel und Induftrie. II. Bekanntmachung üder den Verkehr zwischen dem Großh. Hessen und den angrenzenden Vereinsstaaten mit

III.

debenzollamies für Pofiftücke IV. V. und VI. Uebersicht der für 1 Umlagen in den israel. (cholten und Darmstabt, sowie n Schaasheim für 1878.

Ordensverleihungen.

VII.

Errichtung

eines

879 genehmigten Religionsgemeinden der Kreise

der ir. Religtionsgemeinde

Altenschlirf übertragen, der Schulverwalter Thierolf zu Michelstadt zum Real-Lehrer daselbst ernannt, dem Schul Lehrer Schneider zu Alsfeld eine Lehrerstelle zu Lollar, dem Schulamteasp. Hemmers aus Gau-Algesheim eine Lehrerstelle zu Sulzheim übertragen, dem A. Keil aus Fürth i. O. das Patent als Geometer 1. Klasse für den Kreis Heppenheim ertheilt, dem Schulamtsasp. Kruppert aus Willoss die Lehrerstelle zu Volxheim übertragen, Georg Ebert aus Breunpesbalin zum Gesangenwärter, Klein aus Butzbach, Hübner aus Kirch-Brombach, Dern aus Gambach, Grünewald aus Babenhausen, Köter aus Altenstadr, C. Weiß aus Gambach, Ph. Graulich aus Södel, C. Wießner aus Gambach, Pecher aus Rockenberg, B. Tröster aus Griedel, C. Eimer aus Groß Eichen, G. Guyot aus Rohrbach, zu Aufsehern an dem Landes-

ernannt, dem Schullehrer A. Michel zu Loͤhrbach eine Lehrer stelle zu Lorsch, dem Schulamtsasp. A. Mapr aus Painten eine Lehrerstelle zu Biblis, dem Schulamtsasp. Klein aus Hutzdorf eine Lehrerstelle zu Lampertheim, dem Schullehrer H. Hillenbrand zu Mosbach eine Lehrerstelle zu Lampert⸗ beim, dem Schulamtsasp. Lampert aus Gadernbeim eine Lehrerstelle zu Brandau, dem Schullehrer Ramge zu Fürfeld die Lehrerstelle zu Eckelsheim übertragen.

XI. Dienstenthebungen.

XII. Ruhestandsversetzungen. Der Landgerichtsdiener Stapp zu Wimpfen wurde unter Anerkennung seiner Diensie, der Schullehrer Bickelhaupt zu Zotzenbach, beide auf Nachsuchen, in den Ruhestand versetzt.

XIII. Concurrenzeröffnungen. Erledigt sind: Eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Laubach, Gehalt 900

Jagen fremder Orden.

VIII. Ermächigungen zur Annahmen und zum

Schule

XI. Namens veränderungen.

X. Dienfinachrichten. Vem evang. Pfarrer Sell zu Nackenrobt wurde die Pfarrstelle zu Bosenheim übertragen, Ur Kanzleigehülse Lößer zum Hoftheaterkanzlisten, der prov. lhrer an der höheren Mägschenschule zu Darmstabt, I. Mensch, zum Lehrer an dieser Schule ernannt, dem

zuchthause ernannt, der auf eine Lehcerstelle an der kalb. bis 1400 M.; das Präsentationsrecht steht dem Grafen zu zu Bensheim präs. Schulamtsae'p. Heppenheim bessätigt, dem Schullehrer Glaser zu Groß⸗ Gehalt 900 M. Gerau eine Lehrerstelle zu Duützenbach übertragen, die 900 M. Aspirantinnen für das höhere Lehrfach M. Mootz aus Die Lehrerstelle zu Bernsburg, Gehalt 900 M. Zwel Darmssadt, von Zabern aus Mair z, die Lehrerin an der Lehrerstellen zu Hirschhorn, Gehalt 1200 und 900 M.

Mütelschule für Mädchen zu Darmstadt, L. Pabst, und die Asp. für das höhere Lehrsach M. Müller aus Darmsladt! Lehrer Gambs zu Franksurt, der Schullehrer Bierau zu

Roos aus Solms Laubach zu. Die Lehrerstelle zu Weickartshain,

Eine Lehrerstelle zu Feblbeim, Gehalt Eine Lehrerstelle zu Echzell, Gebalt 900 M.

XIV. Sterbefälle. Gesterben sind: der ymnasial

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