Ausgabe 
13.5.1879
 
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geri 1879. Dienstag den 13. Mai. M 56.

w berhessischer Anzeiger.

5 12 1 1 0 5 ü er Kreisblatt für den Kreis Friedberg. 7 594155 ee 0 We

Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und . Freitag Abend ausgegeben.

1173 Anig. 4 Alur Die einspaltige Petitzeile wird ber Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jabres-Conto bei uns baben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nach genommen. di die C 5 75 75 772 a. M. Amtlicher Theil.

Vetreffend: Bezahlung von Zuschüssen aus der Kreiskasse zu den von den Gemeinden bei de bst⸗ a 1 mansvern in 1874 geleisteten Militärfuhren. g* en Friedberg am 9. Mai 1879.

Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises.

0 Auf Grund diesbezüglichen Bezirksraths-Beschlusses vom 30. Mai 1874, genehmigt durch Verfügung Großherzoglichen Ministeriums des

f Innern vom 6. August 1874, sowie auf Grund der desfalls eingereichten Liquidationen hat der Kreis- Ausschuß des Kreises Friedberg in seiner gasse 48 Sitzung vom 3. Mai laufenden Jahres die Auszahlung der nachgenannten Vergütungssätze an die betreffenden Gemeinden aus der Kreiskasse beschlossen. N Indem wir Sie daher einladen, Ihren Gemeinderechnern Einnahmedecretur zu ertheilen, bemerken wir zugleich zur Verhütung von Mißverständnissen,

saß nur diejenigen Anforderungen für Fuhrleistungen Berücksichtigung finden konnten, bezüglich deren die Nachweise erbracht worden sind, daß hierauf

Fon der Intendantur seiner Zeit Zahlungen geleistet worden sind, daß indessen alle Anforderungen zurückgewiesen werden mußten, bezüglich deren die

kiquidirung bei der Militärbehörde nicht nachgewiesen ist. Dr. Braden. nachin Militötisch diaulz beneide Von der Kreiskasse zu Miliiärisch 1 dereils Von der Kreiekasst zu 1 1 liquidirte Forderung. 18 W leistende Vergütung. liquidirte Forderung.* ö leistende Vergütung. 14 8 08 N. Pf. M. Pf. M. Pf. M. Pf. M. Bl. M. Pf. issen beim mit Widkftadt 588 124 12 463 88 Nieder- Florstadt 281 64 53 216 47 lertroe bad ⸗Naubeim 9 71 371 29 Nieder Rosbach 98 9 86 85 14 g act, HbBauernheim 36 3 33 Nieder- Weisel 131 31 50 99 50 5 beienbeim 167 38 46 128 54 Ober ⸗Erlenbach 442 99 343 cmehl znstadt 632 87 545 Ober-⸗Flotfiabt 10 10 9 30 HPtuchenbrücken 350 83 10 266 90 Ober-Mörlen 272 72 200 We, e uüdesbeim 55 162 42⁵ Ober⸗Ros bach 203 38 28 164 72 en burg Gräsentode 405 85 13 319 87 Ober⸗Wöllfadt 355 58 77 296 23 n ran Butzbach* 69 75 205 25 Ockstadt mit Straßheim 217 19 89 197 11 g. Fritttu Dot heim 9 15 206 Okarben 333 87 75 245 25 Dorn⸗Assenheim 515 5 47 25 Oppershosen 34 9 25 Ting Dortelwell 136 8 100 Ossenbeim 5 3 58 74 42 uin dauer bach b. Fr. 104 6 38 97 62 Ofibeim 88 22 50 62 50 Mener Dam bach 1 45 125 Povl- Gons 139 29 27 109 73 berin. Griedel 306 81 225 Reichelsheim 171 37 52 133 48 Sroß Karben 255 67 50 187 50 Rendel 306 56 25 249 75 hen 1 deldenbergen 182 22 40 159 60 Rockenberg 119 31 50 87 50 poch Weisel 34* 5 Rodbeim 838 213 39 624 61 bolzbausen 435 82 88 352 12 Schwalheim 129 2 33 126 67 . Ildenftadt 597 106 31 490 69 Södel 81 11 82 69 18 1 Faichen 408 70 50 337 50 Sladen 81 13 50 67 50 elm Flein Karben 360 63 20 296 80 Stammbeim 163 29 26 133 74 N birch⸗Gons 103 29 82 786 18 Trais⸗ Münzenberg 95 31 50 63 50 147 Sloppenheim 223 55 50 167 50 Vilbel 792 210 38 581 62 12 MNelbach 29 6 57 22 43 Weckes heim 95 17 26 77 74 Münzenberg 417 135 75 281 25 Wölfersheim 145 26 64 118 36 a Rieder ⸗Erlenbach 493 121 50 371 50 Woyn bach 17 1 50 15 50 deichmackvel 1 Bekanntmachung. Hetteffend: Die Erbauung einer Eisenbahn von Friedberg nach Hanau, hier Gelände Erwerb in der Gemarkung Bruchenbrücken. 1 2 Es wird hiermit zur Kenntniß der betheiligten Grundeigenthümer gebracht, daß die Pläne über das zur Erbauung der Eisenbabn Friedberg

Hanau in der Gemarkung Bruchenbrücken erforderliche Gelände nebst dem Gelände- und Namens- Verzeichniß der Eigenthümer von Montag den 19, Mai bis einschließlich Montag den 26. Mat 1879 auf dem Bürgermeisterei-Bureau zu Bruchenbrücken zur Einsicht der Betheiligten offen liegen. Musk 1 Mittwoch den 4. Juni, Vormittags 9 Ubr, tritt die nach dem Gesetz vom 27. Mai 1821, die Abtretung von Privateigenthum für öffentliche Zwecke ee, betreffend, gebildete Local Commission, bestehend aus dem Großherzoglichen Kreisrathe Dr. Braden als Vorsitzender, dem Großherzoglichen Kreisbau- meister Reuß zu Friedberg als Sachverständiger, dem Großberzoglichen Bürgermeister Geibel zu Bönstadt, Groß berzoglichem Beigeordneten Ewald zu Assenheim und Gemeinderaths- Mitglied Christian Schäser zu Ossenheim, auf dem Gemeindehause zu Bruchenbrücken zusammen, um etwaige Einwend⸗ 1ungen der Grundeigenthümer gegen die Nothwendigkeit der Abtretung ihres Geländes entgegenzunehmen und den Betrag der zu leistenden Entschã; q-. digung zu ermitteln. Glaubt ein Grund- Eigenthümer verlangen zu sollen, daß an Stelle eines der obengenannten den betheiligten Ortsvorständen entnommenen Commissions- Mitglieder ein Mitglied aus dem Ortevorstande einer nicht betheiligten Gemeinde in die Commission zu berufen sei, so ist

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dieses Verlangen innerbalb der Offenlegungefrist bei uns vorzubringen. 17 N 0. Großherzogliches Kreisamt Friedberg.

74 1 0 f f 171 dberg am 11. Mai 1879. 0 1 Frie 9 Dr. Braden. 0 Deutsches Neich. in der allgemeinen Debatte sprechen zu müssen, Theil des Volkes und verdiene die Angrisfe nicht, f cla Dar m sta dt. Der Großherzog hat dem zumal seine Ansichten nicht widerlegt seien, son- die hier Lasker gegen mich gerichtet. Bis jetzt kein Satz nachgewiesen, worin ich über⸗

en Alexander v. Battenberg das Großkteuz dern er nur Gegenstand von persönlichen Angriffen ist mir ee verliehen. gewesen sei. Heute beabsichtige er nur die Ver trieben hätte? Ich habe mich auf positlve Zahlen N vol Berlin, 8. Mai. Reichstag. Minister Hoff- stimmung zu mildern, die aus Lasker's Rede gestützt, wo waren diese übertrieben Der Reichs 1 ii nann erklärt: Der Gang der Verhandlungen hervorgetreten sei. Lasker sage, sein Brief an kanzler sucht ferner nachzuweisen gegenüber Lasker, 8 berechtige zu der Hoffnung, daß es zu einer Ver- Thüngen übersteige alles Dagewesene an agrarischer daß die ländliche Bevölkerung thatsächlich eine ständigung kommt. Der eigentliche Kern der Extravaganz. Das sei nicht zuzugeben. Ich habe Art Gebäudesteuer zahle. Die Classensteuer müsse Be- in dem Briefe nur gesagt, was ich zu sagen vor völlig abgeschafft werden. Ich protestire gegen

n, deuischen Steuerreform beruhe nicht in der f 0 5. 5 17 1 seitigung der Matrikularbeiträge, sondern in der dem Lande verpflichtet war. Wenn ich einem den mir gemachten beleidigenden Vorwurf der . e

Entwicklung des indirecten Steuersystems. Lasker Mann gegenüber, der im Namen von 11,000 Unzuverlässigkeit und muß ferner dem Vorurtheil

40% 7 babe indeß jede über die Beseltigung der Matri- kleinen Grundbesitzern spricht, meine Motive be- Oechelhäusers widersprechen, als folge man der . ularbeittäge hinausgehende Aenderung negirt. Die leuchte, wo ist da Extravaganz? Wo eine Agitation, Fahne von 1818, wenn man gegen den jetzigen Tarif Ignteressen des Exporte lämen erst in zweiter Linie zwischen Stadt und Land Zwiespalt zu säen? Ich stimme.

Die alte ruhmreiche Zollvereinspolitik n Betracht. In erster Linie stehe die einheimische denke, ich treibe keine Finanzpolitik als Grundbesitzer, will ich wieder ins Leben rufen, nichts Anderes. producnon. Fürst Blemarck bedauert nochmals, sondern stehe als Minister ein für einen leidenden Die

sung dieser Aufgabe hängt aber mit der