e und
Jule,
1 Lasers e
ost
ophas
„ Topazier
sche
J. Walz. 1
.
U sonstige en verkaufe
el, zu seht
n, Crrditptttil.
he
1
f
h baben bel
immich.
die!
dudschule
1
für allemal beseitigt wird.
8
1879.
Donnerstag den 6. November. J 131.
Oberhessischer Anzeiger.
Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben.
Erscheint dreimal per Woche und zwar Dienstags, Donnerstags und Samstags.
Kreisblatt für den Rreis Friedberg.
——
Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(sowelt Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), wel
chen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen.
betretende vagabundirende Bettler ale bald Personen eine Unterstützung an Brod oder
Aus schreibens vom 27. September l. 25
3. Selbstredend werden von der
Ihren Gemeinden ankemmen. Diesen ist
Wir
welche diese Beiträge
Den Herren Bürgermeistern des Kreises Friedberg am 4. November 1879.
aufzugreifen und aus dem Ort hinauszubringen.
sprechen de Hülfe vorlagsweise und vorbehal
Amtlicher Theil. Betreffend: Maßregeln gegen den Bettel. Friedberg am 4. November 1879. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises.
Die in erschreckender Weise zu Tage tretende Zunahme des Bettels veranlaßt uns zu nachstehenden Weisungen: 1. Die Handhabung der Localpolizei muß mit größerer Energie wie bislang bethätigt werden, Verhinderung des gewerbsmäßig auftretenden Bettels richten.
insbesondere muß sich Ihre Thätigkeit gegen die Zu dem Ende baben Sie die Polizeiofficianten anzuweisen, alle das Ort
Im Falle es angezeigt erscheint, ist den betreffenden Geld auf dem Gemeindebause zu verabreichen.
2. Zugleich ist besonderes Augenmerk auf solche nicht Hessische Vagabunden zu lenken, von welchen anzunehmen ist, daß sie nach Maßgabe unseres aus dem Hessischen Staatsgebiet ausgewiesen werden können.
dem Beitel betroffen werden, zu verhaften und uns mit Einreichung einer Poltzetanzeige zuzuführen.
Bestimmung sub 1 und 2 nicht betroffen solche Personen,
Diese sind regelmäßig, wenn sie auf
die in krankem, überhaupt hülfsbedürftigem Zustand in in Gemäßbeit des§. 28 des Gesetzes über den Unterstützungs-Wohnsitz in jedem Falle die ent-
lich Rückersatzes von dem verpflichteten Armenverband zu leisten.
erwarten genaue Befolgung dieser Verfügung, namentlich strenge Ueberwachung der Polizeiofficianten bezüglich der Handhabung derselben. Nur dann wird eine Verminderung des zur Landplage gewordenen Bettels zu erwarten steben.
Dr. Braden.
An die Bewohner des Kreises Friedberg. Indem wir die allgemeine Aufmerksamkeit auf die
lenken wollen, richten wir zugleich an alle Bewohner des Kreises die Bitte, durch kräftigste Unterstützung der Behörden an ihrem Theil zur Steuerung des sast unerträglichen Bettlerunwesens mitzuwirken. 9 zwecken zu verwendenden Mittel in einet Hand zusammengefaßt werden, namentlich aber darin, daß das Almosengeben an den Thüren ein Zu dem Ende empfeblen wir die Bildung von Almosenvereinen, welche entweder unter eigener Verwaltung die Beiträge ihrer Mitglieder zur Gewährung von Reiseunterstützungen für legitimiürte und arbeltslose Handwerksburschen vereinigen und verausgaben, oder
den Großherzoglichen Bürgermeistereien der betreffenden Orte zu entsprechender Verwendung zur Verfügung stellen. aber richten wir die dringende Bitte an alle Bewohner des Kreises, keinerlei Unterstützungen mehr direct in die Hände von Bettlern zu geben.
unterm Heutigen erlassene Verfügung, betreffend Maßregeln gegen den Bettel, hiermit
Es muß diese Mitwirkung Aller wesentlich darin gefunden werden, daß die zu Wohlthätigkeits⸗
Zugleich
legen wir rege Initiative zur Bildung von Armenvereinen eindringlichst an's Herz. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden.
Bekanntmachung.
Die Martini d. J. schuldigen Gefälle an Zeit?, Briefpacht⸗ und Steigbolzgeldern, sowie an Beiträgen der Gemeinden zu den Forstdienerbesoldungen müssen
bis zum 25. d. Mis. an den bestimmten Zahltagen Dienstags und Donnerstags, von 8 bis 12 und von 2 bis 5 Uhr an das unterzeichnete Rentamt bezahlt werden.
ersuchen die Großherzoglichen Bürgermeistereien dieses im die Mahnung erfolgt.
Friedberg den 3. November 1879.
Wir Interesse ihrer Ortsangehörigen mit dem Bemerken bekannt machen zu lassen, daß nach Ablauf obigen Termins
Großherzogliches Rentamt Friedberg. Stoltz.
Deutsches Reich. Darmstadt. Der außerord. Professor an
zum ord. Professor der Mathematik an der tech- nischen Hochschule in Darmstadt ernannt. Berlin. Eine Cabinetsordre vom 3. Nov. ernennt General v. Fransecky zum Gouverneur von Berlin und den Statthalter Manteuffel zum tommandirenden General des 15. Armeecorps. — Bei dem Empfang einer Deputation der Ge— ntralsynode am 27. Oct. äußerte Kaiser Wilhelm, er sei mit der gemäßigten kirchenpolitischen Richt- ung einverstanden. Er sei über die Vorgänge in der Gentralsynode genau informirt. Bei der Wahl
des sechsjährigen Generalsynodal⸗Vorstandes wurde die Linke(Protestanten Verein) principiell ausge- schlossen, ebenso bei der Wahl des Synodalrathes. Die Generalsynode ist geschlossen worden.
— 4. Nov. Sitzung des Abgeordnetenhauses.
lebersicht über den Fortgang der Slaatseisenbahn— bauten. Hierauf solgt die Wahl von drei Mit. gltedern zur statistischen Birchow, Miquel und Gneist werden durch Aeccla— nation wiedergewählt.
Stagteanleihen wird für erledigt erklärt. Bei
der nun folgenden ersten Berathung des Gesetz- wurden heute eröffnet.
mtwurfes, betr. dae Verfahren in Auseinander— szungssachen wird der Entwurf an eine Com—
5
der Universität Tübingen, Dr. Gundelsinger, wurde eine Commission von 21 Mitgliedern.
Central Commission.
Der Rechenschaftsbericht, dürste internationale Verwickelungen herbeiführen. betr. die weitere Consolidatlon der preußischen(siehe unten Constantinopel.)
mission von 14 Mitgliedern verwiesen, der Entwurf brachte in der Kammer den Antrag ein, dieselbe eines Forst⸗ und Feld polizei-Gesetzes ebenfalls an möge ihre hobe Befriedigung über die Mildthätig- keit anderer Nationen gegenüber den Ueberschwemmten aussprechen. Ministerpräsident Martinez Campos Ausland. verlas einen Gesetzentwurf, betreffend Bewilligung Oe sterreich⸗UUngarn. Wien. Die„Mon“ einer jährlichen Dotation von e Franes tagsrevue“ bezeichnet Zeitungsmeldungen über de. für 575 N Rente von 250,000 Frances vorstehende Ergänzungen des Cabinets als Er- für die neue Königin. 8 4 7155 Die e Situation bin Italien. Rom. Fansulla N daß diejenige Ergänzung des Cabinets, welche dem Verhandlungen zwischen 1 und n atican Grafen Taaffe als wünschenswerth und seinem nur noch Weng Aussicht duk Erfolg e Programme homogen erscheine, als vorerst unthun⸗ Türkei. Const antinopel. Der britische lich erscheinen. Botschafter Layard wurde vom türkischen Minister Innsbruck, 2. Nov. Die erste protestantische über die Ankunft des englischen Geschwaders in Kirche Tyrols ist unter Theilnahme der Behörden den türkischen Gewässern interpellirt und dußerte und ungeheuerem Andrange von Menschen heute darauf: das Geschwader werde vorläufig unbe⸗ feierlichst eingeweiht worden. weglich bei Vyrla bleiben, könne sich später aber Großbritannien. Fast die leicht nach einem anderen Punkt begeben, da Eng—
London.
gesammte Presse billigt den Entschluß der Regier- land der Unterdrückung der Christen in den asta⸗ Eingegangen sind: ein Gesetzentwurf, betreffend die uns, die Pforte zur Ausführung der Reformen in tischen Provinzen der Türkei nicht ruhig zusehen
Aufbringung der Gemeinde Abgaben, sowie eine
Kleinasten zu zwingen. Die„Morning Post“ glaubt, daß die Holtung Englands durch den Ministerwechsel in Constantinopel hesvorgerufen worden sei.„Daily News“ fürchtet, die kriegerische Demonstratson gegen die Türkei seitens Englands
könne und auf Durchführung von Reformen in denselben bestehen werde.
— Der Minister des Auswärtigen Sawas Pascha beauftragte den Botschafter Edhem Pascha, den Minister v. Haymerle zu versichern, daß die Pflege der bestehenden guten Beziehungen zu Oesterreich-Ungarn den Gegenstand der sorg— fältigsten Aufmerksamkeit der neuen türkischen Regierung bilden werden.— Labanoff hatte am Samstag Audienz beim Sultan; wie es bieß, wollte derselbe sich alsdann nach Livadia begeben.
Spanien. Madrid, 3. Nov. Die Cortes Der Minister-Präsident machte Mittheilungen über die Vermählung des Königs, welche am 1. Dec, stattfindet. Beterra


