Strafantheile im Rechnungsjabr 1878, weil die betreffenden Verhandlungen f noch nicht erledigt waren. Die fraglichen Auszahlungen sind nunmehr verfügt und ist bei dem indisponiblen Betriebskapital im Voranschlag für 1880 das Erforderliche gewahrt worden.
Rubr. 24.
Rubr. 25. Mit Genehmigung des Kreistags wurden an Miethentschädigung
* 0
An Porto und für Botenlohn wurden nur 15 M. 5 Pf. erforderlich.
und für Heizung und Beleuchtung des Kreisausschußzimmers an die Stadtkasse be⸗
ziehungsweise den Großherzoglichen Kreisrath zusammen 20 M. mehr dagegen waren die Ausgaben für Bureau-Inventar, Formularien und sonstige Druck— sachen um 312 M. 76 Pf. unter dem Credit von 500 M. geblieben.
Rubr. 26. Die Kosten resp. Unterstützungen, Verbandes zu übernehmen waren, haben die desfallsige Vorsehung überstiegen um 2948 M. 52 Pf.
Rubr. 32. An Lohn für Fuhren zur Abholung von Fourage in 1874 und 1875 wurden auf Nachsuchen und in Folge Beschlusses des Kreisausschusses 75 M. 43 Pf. bezahlt, wofür nichts vorgesehen war. dieser Ausgabe ersucht.
Rubr. 33. Die vorgesebene Summe wurde nicht ganz erforderlich.
Rubr. 37. Die nach Rubr. 18. in Einnahme gestellt gewesenen Kapital-Rück zahlungen waren hier zur Ausleihung vorgesehen worden. Da jedoch nur ein kleiner Theil der betreffenden Schuldner und von diesen mehrere blos aus früheren Jahren
Der Kreistag wird um Genehmigung
bezahlt;
welche Seitens des Landarmen-
rückständige Ratenzahlungen geleistet, so ist eine Ausleihung überhaupt unterblieben.
Berechnung der für die einzelnen Fonds demnächst auszuleihenden Beträge bleibt vorbehalten.
Zum Abschluß. Von dem Rechnungsüberschuß von 40,651 M. 90 Pf. sind außer derjenigen Summe, welche nach vorgeschriebener Berechnung als indis—
erfahren, als an demselben das 6. aus 10 Zielen von den an Reservisten ze. ausge- 8 Kapitalien, welches in 1878 fällig war und in Einnahme gekommen mit
454 M.
23 Pf. abgegangen ist.(Siehe Erläuterungen zu Rubrik
Am Ende des Rechnungsjahres 1878 bestehen daher: a. Fonds für die Vogt'sche Waisenstiftung,(s. Rubrik 5) bei der Sparkasse zu Friedberg zu 4% verzinslich angelegte.
b.
Fonds für Beihülfe an Angehörige der Reserve
und Landwehr:
an Reservisten ꝛc. verliehen zu 20% M. 2069. 40
18 und 37.)
„ 8326. 54
e
an die Gemeinde Rendel verliehen zu 5%„ 4457. 14 in Hypotheken-Antheil-Scheinen der land— wirthschaftlichen Creditbank zu Frank— furt a. M. angelegt zu 5%..„ 900.— bei der Sparkasse zu Friedberg angelegt zu 40%„ 900,— c. Fonds für Lazarethzwecke: in Großh. Hess. Staatsobligationen(Eisen⸗ bahn⸗Anlehen) von 1876 angelegt zu 4% M. 2000.— bei der Sparkasse zu Friedberg angelegt zu 4„ 86.— Zusammen
M. 11262. 54
0
Die eigene Thätigkeit des Kreis-Ausschusses anlangend, so hat derselbe im Jahre 1878 8 Sitzungen gehalten, in welchen 12 Sachen mit und 163 Sachen
ponibel sich ergeben, in dem Varanschlag für 1880 weiter in Ausgabe gestellt worden:
1) aus den Vorlagen in 1879 zur Verrechnung kommenden.
2) dergl..
3) von den liquidirten eee die im Falle des Eingangs
auszuleihenden ca.
J) aus dem baaren Vorrath in 1879 bezahlt werdende: a. Zuschuß zu der Vergütung für Militärfuhren in b. Remuneration an das Feldschutzpersonal 5 c. dergl. an das Polizei- resp. Aufsichtspersonal ch.
Zum Kapitalbestand: Dieser hat nur bei dem Fonds für Beihülfen an Angehörige der Resere und Landwehr gegen voriges Jahr insofern eine Aenderung
Voranschlag über Einnahme und 3 der
ohne mündliches Verfahren zur Verhandlung kamen, zusammen also 175. ö
als nicht mehr verwendbar Von den anhängig gewesenen Gegenständen fallen unter Art. 48 I. der Kreis- und Provinzial-Ordnung 19 M. 14,000.— Art. 48 II. der Kreis- und Provinzial-Ordnung 9 412. 74 Art. 48 III. der Kreis- und Provinzial-Ordnung 140 1 1 14,412. 74 Art. 48 IV. der Kreis- und Provinzial-⸗Ordnung 3 Art. 48 V. der Kreis- und Provinzial-Ordnung— „ 4,000.— Art. 48 VI. der Kreis- und Provinzial⸗Ordnung 1 Gegenstände, die nicht unter Art. 48 falle.. 3 i ene ee Zusammen„ „„ Sämmtliche Gegenstände fanden bis auf eine Urtheilsverkündigung, welche 5 800.— indessen inzwischen erfolgt ist. ihre Erledigung. M. 15,312. 19 Friedberg den 7. Juni 1879.
Dr. Braden. R des Kreises Friedberg für 1880.
———————ääẽ ꝓäꝓ— Ord 8 5 Beschreibung. Betrag. Ddzen. Beschreibung. Betrag. M. Pf. 5 M. Einnahme. Ausgabe. 1.] Beiträge der Gemeinden und Gemarkungen 225 F—. 10450— a. nach dem für die Gemeinde-Umlagen gültigen 23 Diäten und Gebühren 5 2600* Gesammtsteuerkapital. 28000— 24. Botenlohn und Verkündigungskosten 100— b. desgl. zur Bestreitung der Vants Bauaufseher 25.] Für Bureau⸗Gegenstände und Geräthschaften. 800. Gehalte. 8. 7500 5 26. Kreisunterstützungen. 8. 5600— 3 Gebühren 17— 29. Für Schulzwecke 8 500— 4. Strafen(Strafdritttheile zu Remunerationen) 3600— 20 Für landwirthschaftliche Zwecke 2 85 3100 3 5. Stiftungen, Schenkungen, Vermächtnisse 310. Für Zwecke der Vogt'schen Stiftung 310 2 6.] Kapitalzinsen 8 818 8 Zuschuß in andere Kassen. f 15190— 7.[ Rückersatz von Kosten für Landarme, Geisteskranke 12 30— 34.] Nemunerationen aus Strafdritttheilen 4 5 3600— 8.] Aversionalbeträge. 1 8% Auszuleihende Kapitalien.. 3 950— 18. Zurückzuempfangende Kapitalien 5 5 517 35 2309. Reservefonds für unvorhergesehene Fälle g 1310 80 19. Ausstände aus vorhergehenden Jahren. 502⁴ 20 0. Betriebskapital und zwar: Baar 1000— 20. Kassevorrath aus vorhergehenden Jahren. 35657 7 Indisponibeles 36031 79 1 0 Summe der Einnahme 81542 86 Summe der Ausgabe 81542 80
Daß geg e Voranschlag in der heutigen Versammlung des Kreistags ohne weitere Aenderung festgestellt und demgemäß bei der Einnahme und Ausgabe Tausend Fünfhundert Zweiundvierzig Mark 86 Pfennig abgeschlossen worden ist, wird hiermit bescheinigt.
mit Einundachtzig? Friedberg den 25. Juni 1879.
Abschluß. Die Einnahme beträgt. Die Ausgabe beträgt
Vergleicht sich.
81542 M. 86 Pf. 81542 M. 86 5 M.
Die Urkundspersonen: I
Der Vorsitzende: FFF nn
Der Protocollführer:
Ser i ba. Mahr.
Deutsches Reich.
Darmstadt, 29. Juni. Der Großberzog begab sich heute nach Ems, nahm an der Kaiser⸗ lichen Tafel Theil und kehrte des Abends nach Wolfsgarten zurück, wo schon seit einigen Wochen Sommeraufenthalt genommen wurde.
Darmstadt. Das Regierungsblatt Nr. 27 enthält die Verordnung über die Organisation der Verwaltung der Hauptstaatskasse.
Berlin, 30. Juni. Reichstag. Vor Ein⸗ tritt in die Tagesordnung theilt der Präsident den Eingang mehrerer Urlaubsgesuche mit. Richter (Hagen) erklärt der Bewilligung der Urlaubsge- suche widersprechen zu müssen, da das Haus wahr⸗ scheinlich nicht beschlußfähig sei. Es folgt darauf die Auszählung des Hauses, welche die Anwesen⸗ heit von 194 Mitgliedern ergibt. Das Haus ist somit nicht beschlußfähig. Die Sitzung wird auf eine Stunde vertagt. Nach Wiederaufnahme der Sitzung werden die verlesenen Urlaubsgesuche ohne Anstand bewilligt. Der Gesetzentwurf über die Consulargerichts barkeit wird in dritter Berathung ohne Debatte durch Enbloe⸗ Annahme erledigt, ferner wird ohne Debatte erledigt die zweite Be⸗ rathung der Uebersicht über die Ausgaben und Einnahmen pro 1877/78. Die zweite Berathung
der§§. 3— 10 des Vogelschutzgesetzes auf Grund des Commissionsberichtes wird von der Tagesord⸗
Ang abgesetzt und hierauf mit der zweiten Lesung(Kurz- Waaren, Quincaillerien ꝛc.) wird nach des Zolltarifs fortgefahren bei Nr. 11(Haare, längerer Debatte mit einem Amendement(Er Federn, Borsten). Dreyer beantragt hierbei, höhung des Zolls auf zahlreiche kurze ze. Pferdehaare, gekräuselt, in Lockenform gelegt, auch Waaren von 120 M. auf 200 M. angenommen. gesponnen, mit 15 M. Zoll zu belegen.(Nach Nr. 35(Stroh- und Bastwaaren) wird unver⸗ der Vorlage sollten sie zollfrei sein). Hierbei ändert nach dem Antrage der Commission ge— wird durch itio in partes abgestimmt, wobei sich nehmigt. Zu Nr. 21(Leder und Lederwaaren) die Anwesenheit von 191 Mitgliedern ergibt. Die wird ein Antrag Sonnemann's, Sohlleder nut Sitzung wird nunmehr auf eine halbe Sünde mit M. 18 statt mit M. 36 zu belegen abgelehnt; vertagt. Die Sitzung wird um 3½ Uhr mit der dagegen wird ein Antrag Kreuz angenommen, für beschlußfäbigen Anzahl von Abgeordneten wieder Schuhmasberwaaten ꝛc. den Zoll auf M. 54 statt aufgenommen. Das Amendement Dreyer wird auf M. 40 festzusetzen. Ein Antrag Zinn, für abgelehnt und die bezügliche Position in der Fassung feine Lederwaaren den Zoll auf M. 70 statt auf der Commission genehmigt. Für gereinigte Bett- M. 60 festzusetzen, wird mit 441 gegen 96 Stimmen federn wird auf Antrag Windthorst's Aare angenommen. Nr. 40(Wachstuch ꝛc.) wird ohe gewährt(statt 6 M. in der Fassung der Com- Debatte 1 angenommen.
mission.) Bei Nummer 19(Kupfer ꝛc.) bean Juli. tragt Neumann, Kupfer in rohem Zustande oder 1 800 16 einen Antrag Heeremann's zu dem als Bruch mit 3 M. pro 100 Kilogramm zu be- gestrigen Beschlusse, betr. den Transit- Getreide- steuern, während die Commission Zollfreiheit be- handel an, dabin lautend: Die gleiche Erleichterung antragte. Der Antrag Neumann's wird abgelehnt. wird für Mühlenfabrikate dahin gewährt, daß bei — 1. Juli. Die Uebersichten der Ausgaben und der Ausfuhr der Eingangszoll des ausländischen Einnahmen pro 1877ê78 werden in dritter Lesung Getreides nach dem Procentsatze des zur Herstell⸗ genehmigt und der Gesetzentwurf betr. Abänder- ung des Fabrikates verwendeten ausländischen ungen des Reichshaushaltsetats und des elsaß Getreides nachgelassen wird, wobei 75 Gewichts“ lothringischen Landes haus halts Etats in dritter theile Mühlenfabrikat gleich 100 Gewichtstheilen Lesung unverändert angenommen.— Es folgt die Getreide gelten. Fortsetzung der Zolltarif-Berathung. Nr. 20— 30. Juni.
3
Der Kreisausschuß des Kreises Friedberg. 1
Die Tarif-Commission nahm 1
Friedenthal und Falk gaben
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