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Constructionen und Perspective),
1878.
Samstag den 28. September.
M 115.
berhessischer Anzeiger.
Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben.
Kreisblatt für den Kreis Friedberg.
Erscheint dreimal per Woche und zwar Dienstags, Donnerstags und Samstags.
Die einspaltige Petitzeile wird bel Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen.
Betreffend: Statistische Ermittelung der landwirthschaftlichen Bodenbenutzung und des Ernte ⸗Ertrags
im Deutschen Reiche.
Friedberg am 25. September 1878.
Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises.
Wir bringen unsere Verfägung vom 22. Mai d. J. bei Ihnen in Erinnerung und erwarten von Denjenigen, welche nech damit rückständig sind, die Anzeige über Bildung der in unserem Ausschreiben vom 29. Mai d. J.— Oberhessischer Anzeiger Nr. 66— erwähnten Commission
binnen 3 Tagen. Betreffend: Die Fortbildungsschule im Winter 1878/79.
Dr. Bir ade n. Friedberg am 24. September 1878.
Die Großherzogliche Kreis-Schulcommission Friedberg an die sämmtlichen Schulvorstände des Kreises.
Sie wollen alsbald über den betreffenden Gegenstand mit dem gesammten Schulvorstande berathen und, wenn nöthig, sich auch mit Ihrem Ortsvorstande benehmen, daß der gewöhnliche Unterricht wie seither, alsbald nach den Herbstferien und mit Beginn des Winterhalbjahres, also Mitte
October seinen Anfang, bezw. Fortgang nehmen kann.
Indem wir Sie zu diesem Zwecke auf die zu Ihrer Kenntniß gebrachten ellgemeinen gesetzlichen
Bestimmungen und insbesondere auf unsere Ausschreiben aus den letzten drei Jahren hinweisen und Sie auffordern, uns längstens bis zum 5. October dieses Jahres die nöthige berichtliche Vorlage zu machen, wollen wir Sie noch auf Folgendes aufmerksam machen: 1) Jhrem Berichte sind vor Allem die nach Jahrgängen geordneten Verzeichnisse der Schüler zu unserer Einsicht, bezw. Genehmigung anzuschließen. 2) Wie Ihnen schon durch unser Ausschreiben vom 2. April dieses Jahres(im Obherhessischen Anzeiger Nr. 42 vom 6. April dieses Jahres) höheren Auftrags zufolge kund gegeben wurde, soll das Schriftchen von de Beauclair über das Verfassungs- und Verwaltungsrecht des Großherzogthums Hessen vor dem 1. October für den Lehrer und für sämmtliche Schüler, und die Schrift von Funk über denselden Gegen— stand in je 1 Exemplar für die Schule, angeschafft werden, weßhalb wir, da noch aus mehreren Orten die hierüber eingeforderte Nachricht fehlt, um so sicherer in Ihrem Berichte die Meldung erwarten, daß die fragliche Anschaffung nunmehr wirklich erfolgt ist und jeder Schüler vor Beginn des Unterrichts das genannte Schriftchen in Händen hat. 3) Bei Ihrer Berathung wollen Sie festsetzen, bezw. beantragen, welcher Lehrer bei zwei- und mehrklassigen Schulen den neuen Unterrichts- gegenstand übernehmen soll und auf dem Stundenplan, der dadurch Abänderungen erleidet und darum in doppelter Ausfertigung neu
aufzustellen und zur Genehmigung vorzulegen ist, angeben, zu welcher Stunde er ertheilt wird.
Es dürfte sich hie oder da empfehlen,
½(Stunde vom geschichtlichen und geographischen Unterricht dazu zu verwenden. 4) Wo aus Mangel an Schülern der Unterricht im nächsten Winter ganz ausfallen müßte, erwarten wir umgehend Bericht, damit wir in der Lage sind, die vorliegenden Verhältnisse sorgfältig zu prüfen, indem Ihnen ja bekannt ist, daß der fragliche Unterricht, wenn irgendwie
thunlich, überall ertheilt werden soll.
Schließlich empfehlen wir die betreffende Anstalt abermals Ihrer warmen Fürsorge und bemerken ausdrücklich, daß wir es nur für lobens⸗ wert erklären können, wenn Jünglinge, welche zum Besuche der Fortbildungsschule nicht mehr verpflichtet sind, dieselbe noch länger fortbesuchen.
Dr.
Braden.
Landes⸗Baugewerkschule Darmstadt.
Die Landes⸗Baugewerkschule zu Darmstadt beginnt ibren dritten Jahres⸗Cursus am 15. November lauf. Jahres, welcher 4 Monate, also bis zum 15. März 1879 andauert.
Dieselbe soll, zwischen Handwerkerschule und technischer Hochschule die Mitte haltend, insbesondere Bauhandwerkern, sowie Maschinen- und Mühlenbauern, Gelegen⸗ cheit bieten, sich die für einen selbstnändigen Gewerbebetrieb erforderlichen theotetischen KNenninisse und die notwendigen Fertigkeiten im Zeichnen und Entwersen von Plänen ffür die praklische Ausführung zu erwerben. Auch soll die Baugewerkschule zur Aus— bildung von Werkmeistern, Par lieren, Bauaussebern ꝛc. dienen.
Der Unterricht wird an den Werktagen während der ganzen Tageszeit von jolgenden Herren ertheilt: Architekt Professor Hermann Müller, Professor Dr. Nell, Architekt Kuhlmann, Ingenieur Reuter, Techniker L. W. Möser, Handelslehrer Peters und Bildhauer Fölix.
Die Schule umfaßt vorerst 2 Klassen mit folgenden Unterrichts⸗Gegenständen: Frtihand⸗ und geometeisches Zeichnen, Darstellende Geometrte(einschließ ich Schatten⸗ Bau-Constructionslehre(einschl. Stabilitäts- und Festigkeiis⸗Berechnungen) Elemente der Maschinen⸗Constructionen, Fachzeichnen, Ent⸗ wersen von Bauanlagen, kunstgewerbliches Zeichnen, technisches Rechnen, Algebra,
Seometrie, Feldmeßkunst(einschl. Trigonometrie und Planzeichnen), gewerbliche Buch⸗ führung, Theile der Bauführung, insbes. Materialienkunde und Anfertigen von Kosten⸗ voranschlägen, Grundlehren der Physik und Mechanik, Modelliren in Thon, Holz ꝛc.
Die Unterrichtslokale befinden sich Neckarstraße Nr. 3, unsern von den Bureau⸗ localitäten, der Bibliothek und der technischen Muftersammlung des Gr. Gewerbevereins, do daß bie letzteren von den Schülern besucht und geeignet benutzt werden können.
Bedingungen zur Aufnahme sind:
1) Für die untere Abtheilung, die J. Klasse: In der Regel werden nur solche Schüler aufgenommen, welche eine mindestens einjährige Beschäftigung in einem lechnischen Gewerbe nachweisen können; Ausnahmen hiervon werden nur in besonderen Fällen gestattet. Dagegen wird von den Aufzu⸗ nehmenden nur der Nachweis dei Kenntnisse verlangt, welche den von der Ober— klasse einer Volksschule Entlassenen zukommen sollen, damit jedem sirebsamen Handwerker die Anstalt zugänglich werde.
2) Für die obere Abtheilung, die II. Klasse, muß außerdem der Nachweis aus⸗ reichender Kenntniß der niederen Arithmetik, einer angemessenen Fertigkeit im Freihand⸗ und geometrischen Zeichnen, sowie in der Lösung einfacher Aufgaben der darstellenden Geometrie und der Befähigung sich im Deutschen gehörig schrifllich verständlich machen zu können, geliefert werden. Das Schulgeld beträgt für die ganze Unterrichtszeit
beim Beginn des Curses voraus zu bezahlen.
Anmeldungen zur Aufnabme wolle man möͤglichst frühzeitig und längstens bis zum 30. October l. J. schriftlich bei der unterzeichneten Stelle oder auch münd⸗ lich auf dem Bureau derselben— Neckarstraße 3 im III. Stock— bewirken, da die Zulassung der Schüler nur nach Maßgabe der vorhandenen Unterrichte⸗Localitäten erfolgen kann.
Darmstadt am 20. August 1878.
Großherzogliche Centralstelle für die Gewerbe und den Landesgewerbverein. Fink.
30 Mark und it
1042
Aepfel-Versteigerung zu Friedberg.
Mittwoch den 2. October Il. J., Vormittags 1 Uhr, sollen in hiesigem Rathhause die der Stadt
Prledberg aer Aepfel aus der Feldgemarkung,
irca 400 Malter, öffentlich an den Meistbietenden
Hersteigert werden.
Hierbei bemerken wir, daß die Aepfel auf Kosten der Stadt abgemacht, dem Käufer kostenfrei dargewogen und un einen innerhalb der Stadt gelegenen Platz verbracht werden sollen.
Die Versteigerungsbedingungen konnen jederzeit hier Angesehen werden, auf Verlangen wird auch Abschrlft
ertheilt.
Friedberg den 24. September 1878. Großherzogliche Bürgermeisterel Friedberg. Fo ue ar.
Obst⸗Versteigerung
zu Friedberg. 3043 Dienstag den 1. October l. J., Vormittags 9 Uhr anfangend, sollen die der Stadt Friedberg gehorenden Aepfel, Birnen und Zwetschen aus der Stadtgemarkung in passenden Abtheilungen an Ort und Stelle meistbietend versteigert werden. Der Anfang ist am viereckten Weiher(Vorstadt.) Friedberg den 24. September 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Fouc ar.
(Prima⸗ Qualität) empfiehlt billigst 305⁵² Wilh. Berubeck.
Pferde- Verkauf.
3030 Donnerstag den 3. Oetober er. werden öffentlich und meistbietend gegen sofortige baare Bezahlung ver— steigert vom 2. Großh. Hess. Dragoner-Regiment(Leib⸗ Dragoner ⸗Regiment) Nr. 24 Vormittags 11 Uhr eirea 22 Stück überzählige Dienstpferde im Kasernenhofe hierselbst. Butzbach den 23. September 1878. Das Garnison⸗Commando.
Schafpferch-Versteigerung. 3061 Montag den 30. September d. J., Vormittags 11 Uhr, sollen auf hiesigem Rathhause 10— 15 Schaf⸗ pferche öffentlich meistbietend versteigert werden.
Friedberg den 25. September 1878.
Großherzogliche Bürgermeisteret Friedberg. Foucar.
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