Einzelbild herunterladen

LSnretrel 1 Teute, Terzlebrt S/ Nitelschrtinn,

id naht Möbel

lu,

7 Dernertagb und

3615

5 gammmade

9 50 N 56

Scotg Haufe

ach 7

ir Fritdberh

Beilage.

Oberhessischer Anzeiger.

2 139.

= Volksbildungsverein.

Die Reihe der für diesen Winter im hiesigen Volks lüldungsverein vorgesehenen Vorträge eröffnete am vorigen freitag Herr Direktor Pr. Möller mit einem Vortrag iber die Sprachen der Erde.

Von naheliegenden Redensarten ausgehend, die der dedner in den verschiedensten europäischen Sprachen vor Ahrte, wies er auf die Verwandtschaft derselben unter (nander hin und zeigte, wie fast alle Sprachen Europa's zebst dem Persischen und dem Sanskrit in Ostindien nem Sprachstamm, dem indogermanischen, angehören, sessen Ursprache einst von dem Volke der Arier gesprochen purde, das seinen Wohnsitz hoͤchst wahrscheinlich in den sochlanden Centralasiens hatte. Abzweigungen von die im Urvolke wanderten einerseits nach Süden(Indien), Udererseits drangen sie nach Westen vor, Europa über 1 so die Griechen, die Lateiner, die Kelten, die

ermanen, die Slaven. Die Sprachen aller dieser Völker ind Schwestersprachen, einer Muttersprache entsprossen, ind ihr Organismus beruht auf denselben Grundgesetzen. Die verschiedenen Beziehungen der Begriffe auf einander terden durch die Biegung der Wörter bezeichnet: sie ge⸗ ören zu den auf der höͤchsten Stufe der Entwickelung ehenden, den biegenden Sprachen.

Ehe der Vortrag auf das Gesetz der Biegung näher inging, beleuchtete derselbe die übrigen Sprachsysteme.

Auf der untersten Stufe der Entwickelung stehen die Unsylbigen Sprachen. Ihr Hauptrepräsentant ist das thinesische. Hierauf folgen die anreihenden Sprachen: s Mongolische, das Türkische, das Finnische, das Un Frische ze. Wieder eine andere Entwickelung gingen die kEnverleibenden Sprachen: die der Urbewohner Fnerika's, sowie die Sprache der Basken in den Pyrenäen. Die höchst entwickelten Sprachen sind die biegenden, welchen außer dem bereits erwähnten indogermanischen Eprachstamm noch der semitische gehört, welcher das sebräische, das Syrisch-Chaldäische, das Arabische und is Aethiopische umfaßt. Die Ausführungen über den dau dieser Sprachstämme illustrirt der Redner durch keispiele aus den einzelnen Sprachen. Ueber die Ver kandtschaft dieser vier großen Sprachstämme unter sich keiß die Wissenschaft bis jetzt keine bestimmte Auskunft geben.

Der Vortrag bot einen interessanten Einblick in das Wesen der vergleichenden Sprachforschung, deren Resultate in Bezug auf Völkerkunde, wie auf die wunderbar be stimmten Gesetze, nach welchen der Menschengeist im Laufe der Zeiten an der Entwickelung der Sprachen gearbeitet hat, geradezu überraschend sind. Diese noch junge Wissen schaft vor kaum mehr als 60 Jahren ließen sich die Gelehrten noch nichts von ihr träumen ist vorzugs weise eine That des deutschen Geistes. Wie es ein Deutscher gewesen, der sie begründet(Bopp), so glänzen unter den Förderern derselben deutsche Namen, wie die eines Wilhelm v. Humboldt, der Gebrüder Grimm u. A. in erster Linie.

Die zahlreich anwesende Zuhörerschaft folgte dem Vortrag mit gespanntester Aufmerksamkeit. Möge es ein günstiges Zeichen sein auch für den Besuch der folgenden Vorlesungen.

Handel und Verkehr.

Gießen. Auf dem am 19. und 20. d. M. dahier abgehaltenen Viehmarkt waren aufgetrieben 730 Stück Rindvieh und 479 Schweine. Nächster Markt am 10. und 11. December; am letzteren Tage letzter Krämer markt für 1878.

Frankfurt, 20 Nov. Marklbericht. Der heutige Markt war an Gemüsen reichlich befahren, namentlich gilt dies von Weißkraut aus dem Ried, Franken und der Wetterau und wurde das Hundert je nach Qual. mit 8 10 M. bezahlt. Kohlkraut das Stück 810 Pf. Rothkraut das Stück 10 Pf. Butter im Großen 1. Qual. 1 M., 2. Qual 90 Pf., im Detail 1. Qual. M 1.15 20, 2. Qual. M 1.05- 10. Eier das Hundert M. 5.508. Kartoffeln je nach Qual. per 100 Kilo M. 5.509., letzterer Preis für vorzügliche aus Thüringen ange kommene Rosen⸗ Kartoffel. Heu und Stroh war sehr viel zu Markt, je nach Qual. wurde der Centner mit

M. 1.80 2.70, Stroh M. 2. 2.10 bezahlt. Ganze Erbsen 20. 22., geschälte Erbsen 24. 26. Bohnen 24. 27., Linsen 26. 28. M. per 100 Kilo. Ochsen

fleisch per Pfund 70 75 Pf., Kuh-, Nind- und Farren⸗ fleisch 54 60 Pf., Kalbfleisch 51 60 Pf., Schweine

fleisch 70 75 Pf., Hammelfleisch 40 68 Pf. Hasen

per Stück M. 2 80 3. Gans das Pfund im Durch⸗ schnitt 70 Pf. Hahnen 80 Pf. bis M. 1.20.

Frankfurt, 21. Nov. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 M. 39., Nr. 2 M. 35. Nr. 3 M. 31., Nr. 4 M. 27., Nr. 5 M. 21. Roggenmehl%(Berliner Marke) M. 22., do. II.(Berliner Marke) M. 19. Walzen, effeetiv hies. ab Bahnhof hier M. 19,50 20., ab unserer Umgegend M. 18.5019., do fremder je nach Qual. M. 19. 20.50. Roggen je nach Qual. M. 13.50 16.50. Gerste M. 13. 19. Hafer M. 12.50 14. Kohlsamen M. 27. 28. Erbsen M. 19. 23. Wicken M. 15. 16. Linsen M. 17. 23. Rüböl, detail M. 68 Die Preise verstehen sich sämmt⸗ lich per 200 Pfd. Zollgewicht 100 Kilo.

Verloosungen.

Ansbach⸗-Gunzenhauser Eisenbahn 7 fl. Loose. Serien Ziebung vom 15. Nov. Serie 68 167 218 311 336 404 418 777 930 945 1091 1238 1364 1768 1899 1921 2030 2080 2125 2346 2389 2426 2448 2460 2664 2747 2865 2904 3042 3049 3484 3656 3706 3768 3781 3796 3940 3980 3987 4102 4252 4280 4289 4345 4381 4389 4562 4662 4876 4926. Die Gewinn⸗ Ziehung findet am 16. Dee. statt.

Freiburger 15⸗Fr.⸗Loose von 1861. Zieh⸗ ung vom 15. November. Hauptgewinne: Serie 7104 Nr. 43 45 000 Fr. S. 7103 Nr. 48 400 Fr. S. 7448 Nr. 37 1000 Fr. S. 701 Nr. 2 S. 4032 Nr. 7, S. 6698 Nr. 23, S. 6823 Nr. 9, S. 7188 Nr. 38, S. 7229 Nr. 39 je 250 Fr. S. 440 Nr. 50, S. 712 Nr. 39, S. 1050 Nr. 47, S. 2576 Nr. 29, S. 2659 Nr. 16, 19, S. 3600 Nr. 2, S. 4478 Nr. 12, 27, S. 5889 Nr. 6, S. 6032 Nr. 17 22 25 32, S. 6325 Nr. 22, S. 6828

Nr. 42 je 150 Fr. Geld⸗Cours. Frankfurt am 19. November 1878.

20⸗ Frankenstü cke. M. 16 16 20 Englische Sovereign. 20 3338 Russische Imperiales/ 1 68 Holländische fl. 10⸗ Stücke 186 65 G Duesten; 9 5560 Ducaten al mareo 3 9 5964 Dollurs in s 4 17-20

Bergebung von Drainage⸗Arbeiten, Fertigung u. Aufuhr der Röhren.

333 Montag den 25. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr,

en in der Behausung des Gastwirth Winter zu

Fängenheim die bei Ausführung der Felddrainage in

zm Fluren II, VI VII und VIII, Gemarkung Bingen⸗

am, vorkommenden Arbeiten und Röhrenlieferungen, wanschlagt wie folgt:

10 Fertigung der projtetirten Grabenarbeiten, einschließ lich des Röhrenlegens und Zufüllens der Gräben, 20,208 lfd. m= 4041 M. 60 Pf.,

) Fertigung der erforderlichen Drainröhren von 31 bis 137 mm Lichtweite, circa 70 000 Stück= 2800 M.,

b Anfuhr der Röhren, eirea 2140 Ctr. 535 M.

n die Wenigsinehmenden in Accord gegeben werden und

id Lusttragende hierzu eingeladen.

Friedberg am 19. November 1878. Greb, Wiesenbaumeister.

Bekanntmachung.

309 Unter Bezugnahme auf die Art. 34 und 35 des Vicggesetzes vom 28. Januar 1876 wird hierdurch zur iftntlichen Kenntniß gebracht, daß Herr Heinrich von Appen zu Wiesbaden unterm heutigen Tage mit dem MaunkohlenbergwerkSchwarzer Peter in der Ge warkung Ober⸗ und Nieder⸗Rosbach, Kreises Friedberg, einem Felde von 1,929,665 Quadratmetern beliehen birden ist. Etwaige Einwendungen gegen diese Ver bung müssen bei Vermeidung des Verlustes des Vor uu srechtes binnen 3 Monaten durch gerichtliche Klage lehen den Bergwerkseigenthümer geltend gemacht werden. Behrend dieser Frist ist die Einsicht des Situatlonsrisses der Bergmeisterei Gießen Jedem gestattet. Darmstadt den 21. October 1878. Hoßherzogliche Ober⸗Forst⸗ und Domänen-Direction, Berg⸗ Abtheilung. Bo se. dt. Tecklenburg.

Obligations⸗Verloosung.

902 Von den Paxtial⸗ Obligationen der Gemeinde dachen ist durch erfolgte Ausloosung die Nr. 11 zur durzahlung auf den 31. Dezember l. J. bestimmt. Der Inhaber dieser Obligation wolle zur Verfallzeit em Betrag von 100 fl. bei der hiesigen Gemeindekasse bhlben, indem weitere Zinsen nicht vergütet werden. staschen am 20. November 1878. J Großherzogliche Bürgermeisterei Kaichen. Welß el. und Manschetten ꝛe.

bei K. Friedrich.

herrenkragen

breites ächtfarbiges Bettzeug, 27 Pf.,

Baumwolltuch, 20 Pf., do. gebleicht 25 Pf.,

Baumwollbieber, 25 Pf.,

Shirting, weiß und grau, 20 Pf.,

Handtücher, 18 Pf,

haus macher Leinwand 35 Pf.,

feine weiße Herrenhemden per Stück 3 M.,

Bettdecken, per Stück 3 M.,

Tischdecken in Leinen, 2 M. 50 Pf.,

alle in dieses Fach einschlagende Artikel. sehr billigen Preisen angefertigt.

3019

Billigstes Waarengeschaͤft in Friedberg.

Durch vortheilhafte Einkäufe bin ich in den Stand gesetzt zu bedeutend billigen Preisen zu verkaufen. Eine Parthie Stoffe zu Herbst⸗ und Winterkleidern, per Darmstädter Elle schon zu 30 Pf.,

Arbeitshosen, 2 M.,

Winterköperhemden, 2 M.,

Wollhemden, 2 M. 50 Pf.,

Unterhosen, 80 Pf.,

Tischtücher, 1 M. 50 Pf.,

Servietten, das Halbdutzend 2 M. 50 Pf., Rips zu Kleidern in allen Farben, 50 Pf. per Elle, weißer Piqué, 30 Pf, per Elle,

zweischläfrige Betttücher obne Naht, per St. 3 M.,

ferner alle Sorten Tuch, Buckskin, schwarzen Cachemir und sonstige Kleiderstoffe, Lamas und andere Wollenstoffe zu Hemden und Kleidern, Zwilch und Barchente, Strobsackleinen, Zwilchsäcke, wollene Hemden, Unterhosen und Unterjacken, Herren- und Rnabenanzüge, alle Sorten Futterzeuge, sowie Auch werden Anzüge und wollene Hemden nach Maß zu

Achtungs voll

Peter Netscher,

Metzgergasse, Friedberg.

Versichert 52246 Personen mit Böni; Ausgezahlte Sterbefälle seit 1829. Dividende im Jahre 1878

Friedberg im October 1878.

Durchschnitt der Dividende der letzten 10 Jahre

Lebensversicherungsbank für Deutschland in Gotha.

Gegründet 1827. Eröffnet am 1. Januar 1829. Stand am 1. October 1878.

343,263,500 Mark.

82,350,000

110,800,000 37,3 Prozent. 41

1

3371 Cd.

Versicherungsanträge werden durch unterzeichnesen Agenten entgegengenommen und vermittelt.

J. E. Wiechard.

wird bestens besorgt von dem 3343

Au-& Verkauf on Staats-& Gemeindeobligalionen

Großherzoglichen Hof-Agenten Jacob Engel.

Wohnung zu vermiethen

in dem früher Vogt'schen Haus, bestehend aus drei Zimmern, Küche und Zubehör. Näheres bei

3522 Karl Frick.

1 1

Hosenträger, 3631

stämmchen guter Sorten aus der Seminarbaumschule in empfehlende Erinnerung.

zu den billigsten Preisen bet K. Friedrich. Ich bringe den Verkauf versetzbarer Obst⸗

Wahl.

ö ö 9

̃̃̃bůĩ

1