Ausgabe 
21.12.1878
 
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N 151.

berhessischer Anzeiger.

einen 16 Gramm wiegenden Brief zweifaches Porto oder 40 Pfennig, für 31 Gramm 60 Pfennig beträgt u. s. w. Da in allen Fällen unzureichender Frankirung am Be⸗ stimmungsorte eine verhältnißmäßig hohe Nachtaxe in Anwendung kommt, so wird von den Empfängern die Annahme der unzureichend frankirten Briefe nicht selten verweigert, wodurch Zweck und Werth der Briefe ver⸗ loren gehen. Das General-Postamt macht hierauf beson⸗ ders aufmerksam.

Die auf der untergegangenenPommerania befind⸗ liche verloren gegangene deutsche Post war 8489 Briefe stark und führte außerdem 327,720 Gramm Drucksachen, vorwiegend amerikanische Zeitungen, mit sich.

Aus Stadt und Land. behörden in letzter Zeit über das Beitel- und Vagabunden⸗ wesen erstatteten Berichten ist vielfach darüber geklagt

Friedberg. In unserem Lande zählen wir dermalen: 988 Volksschulen. In 462 derselben 1959 der Unterricht worden, daß mit Beseinigung des Mutels der körperlichen wirksamste Handhabe gegen gewisse

unentgelilich ertheilt. Züchtigung die Friedderg. Als Vertreler des Kteises und der Kategorien von Va gabunden binweggesallen ei. Das

Stadt Friedberg degaben sich zu dem am 18. December Ministerium hat deshalb angeordnet, daß, weun auch die

statigehabten Leichenbegängnisse der Großherzogin die körperliche Züchtigung als Strafe aufgehoben sei, damit Herren Kreistrath Dr. Braden, sowie Beigeordneter Stein- noch nicht deren Anwendung als Discplinarmaßrege! gegen Detinirte in Gefängnissen und Zwangsarbeits⸗

häußer und Gemeinderath Hieronimus.. 1 äusern abgeschnitten sei.

Naubeim bei Großgerau. In dem Keller eines hie sigen Eiablissements fand man vor einigen Tagen eine 1 Handel und Verkehr. Frankfurt, 18. Dee. Die Preise für Gemüse sind

balbde mii Putver gefüllte Flasche, welche von der Straße aus in den Keller gehängt worden sein mußte und mit Der Zunder war heute auf dem Markte in die Höhe gegangen. Weißkraut Kohlkraut

einem Zunderpfropfen versehen war. angezündet, muß jedoch in Folge der in dem Keller wurde das Stück mit 12 20 Pf. bezahlt,

vertschenden Feuchligkeit ausgegangen sein. Die gerichtliche 15 Pf., Rothkraut 1520 Pf. Kurtoffeln per 100 Kilo Untersuchung hal bis jetzt nichts Näheres über den Fall M. 7-8. Geschälte Erbsen M. 2224.; ganze Erbsen

Verloosung. Ans bach-Gunzenhausener 7 fl. Loos. Ge⸗ winnziehung vom 15. Dee. 7000 fl Serie 3049 Nr. 26; 1000 fl. S. 777 Nr. 20; 500 fl. S. 418 Nr. 5;100 fl.

ergeben. l M. 1922., Linsen M. 2426.; Bohnen M. 23 25. 0 2 5 2 Mainz. Dicselde Krankheit, die Dipbtteritis, die Butter im Großen M. 1.10 1. Qual., 90 Pf. bis 1 MW S. 4080 Pr. e. 3768 Nr. 38, S. 3781 Nr. 18, 2. Qual., im Detail 1 Qual. M. 1.20 2. Qual. M. 1.10. S. 4280 Nr. 37, S. 4289 Nr. 13;* 50 fl. S. 161

unser großberzogliches Haus so hart heimgesucht hat, ist auch in hohem Grade in unserer Stadt eingekehrt. Auf Verfügung der Sanitläls⸗ Behörde mußte eines unserer das Pfund 70 Pf.

Eier das Hundert M. 6.80 9. Gans im Durchschnitt Nr. 4 S. 418 Nr. 47, S. 1238 Nr. 49, S. 1364 Hahnen 80 Pf. bis M. 1.20 das Ni. 12, S. 1899 Nr. 8, S. 2080 Ni. 6 S. 2460 ersten und besuchleten Privalinstitute wegen der untet Stück, frisch geschossene Hasen mit Läufen M. 3.50. Nr. 42, S. 4102 Nr. 24, S. 4252 N. 2% S, 45465 den Schülern herrschenden Krankheit geschlossen werden. Heu und Stroh war bei mangelnder Kauflust sehr gut Nr. 31; 5 30 fl. S. 336 Nr. 25, S. 777 Nr. 48, Sollie die Krankheit noch mehr um sich greifen, so hal zugefabren. Heu kostete je nach Qualität der Centner S. 1364 Nr. 48, S. 2030 Nr. 26, S. 2030 Nr. 39, man bereits eine Schließung der übrigen Privat⸗ und M. 1.80 3, Stroh je nach Qualität M. 1.50 2. S. 2080 Nr. 32, S. 2346 Nr. 36. S. 2346 Nr. 50, Volksschulen in's Auge gesaßt. Ochsenfleisch per Pfund 70 75 Pf.; Kuh⸗, Rind- und S. 2904 Nr. 17, S. 2904 Nr. S. 3768 Nr. 28, Farrenfleisch 5460 Pf.; Kalbfleisch 60 68 Pf.; Hammel⸗ S. 3781 Ne. 17, S. 3987 Nr. 32, S. 4252 Ni. 47, Allerlei fleisch 5063 Pf.; Schweinefleisch 7075 Pf. S. 4289 Nr. 5, S. 4280 Nr 7. S. 42, Ar. Il. 4 5 Frankfurt. 19. Dee. Fruchtbericht. Roggenkleie S. 4380 Nr. 1, S. 4562 Nr. 4, S. 4876 Nr. 9; Köln, 15. Dec. Vorgestern Abend ist auf dem M. 5. Prima feine Weizenkleie M. 4. Weizen 2 20 fl. S. 167 Nr. 28, S. 218 Nr. 10 O. 341 Eisendabnpoftamt Deutz der für die Sirecke Köln-Hannover schalen M. 3.50. Mehl Nr. 1 M. 39., Nr. 2 M. 35. Nr. 32, S. 336 Nr 44, S. 404 Nr. 9, S. 404 Nr. 34, besummte Geldsack gestohlen worden. Es wird ange. Nr. 3 M. 31., Nr. 4 M. 27., Nr. 5 M. 21. Roggen⸗ S. 404 Nr. 43, S. 418 Nr. 1. S. 418 Nr. 24 S. 418 nommen, daß der Dieb entweder beim Verladen am hiesigen mehl/(Berliner Marke) M. 22 do. II.(Berliner Marke) Nr. 37, S. 777 Nr 34, S. 930 Nr 9. S. 930 Nr. 23 Centtal- Bahnhof oder beim Ausladen in Deuz Gelegen. M. 19. Watzen, effeetiv hies. ab Bahnbof hier M. 19.25, S. 547, Nr 84, S. 1999 Nr. 32, S. eo kr. 1. heit zur Enlwendung gefunden habe. Der Bettag kann ab unserer Umgegend M. 18.2518.50, do. fremder je S. 2346 Nr. 32, S. 2346 Nr. 47, S. 2389 Nr. 38, noch nicht bestimmi angegeben werden, da die Beträge- nach Qual. M. 18 50 19 50. Roggen je nach Qual. S. 2379 Nr. 43, S. 2426 Nr. 18, S. 2448 Nr. 20, zeuel mugeftohlen wurden. Der Kurszetel nebst allem M. 13.5015.75. Gerste M. 1418 Hafer M. 12 bis S. 2448 Nr. 29, S. 2460 Nr. 23, S. 2904 Nr. 24, Inhalt wird jedoch zu 300,000 Mark geschätzt. Ferner 13.50. Kohlsamen M. 27. 28. Erbsen M. 19. 23. S. 3042 Nr. 6. S. 3042 Nr. 22 S. 3049 Nr. 29, wurden auf dem Kölner Poflamte von einem Posbeamten Wicken M 15. 16. Linsen M. 17. 23. Rüböl, derall, S. 4930 W.., 3656 Nr. 48, S. 3796 Nr. 18, in diebischer Absicht Packete geöffnet. Der Beamte soll M. 68 Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfe. S. 4381 Nr. 41; 49 fl. alle anderen Nummern der sich bereus in Haft befinden. Die Entdeckung wurde Zollgewicht S 100 Kilo. zum Zuge gekommenen Serien.

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gestern Abend gemacht. 6 Es ist die Wahrnehmung gemacht worden, daß Briefe

Seefeld bei Breslau. Eine kosibareEhrenerklärung nach denjenigen 0 5 des Weltpostvereins, e Geld Cours. a enthält das hiesige Kreisblatt. Sie laulet: Meine an- die Taxe von 20 Pfennig für den einfachen frankirten Frankfurt am 19. Dezember 1878. geblich getbane Beleidigung, die ich beim Nahen einer[Brief gilt, namentlich aber Briefe nach der Schweiz, 20⸗Frankenstücke TCC Schafherde gesagt haben soll:Jetzt kommt der Schmiede- häufig mit nur 10 Pfennig frankirt zur Einlieferung ge. Englische Sovereignn s 20 3843 felder Gesangverein?, nehme ich hiermit zurück. Wallen⸗ langen. Auch werden Briefe nach Ländern des Weltpost⸗ Russische Imperiales f 16 70-75 dorf, den 2. Dec. 1878. Adolf Kool. vereins, wenn sie das einfache Gewicht von 15 Gramm Holländische fl. 10⸗Stücke. 16 65 G.

Schneeberg. Die Kreishauptmannschast zu Zwickau übersteigen, vielfach ohne Rücksicht auf das Mehrgewicht! Ducaten 9 55-60 hat solgende Verordnung über körperliche Züchligung ale lediglich mit 20 Pfennig frankirt, während die Brieftage Ducaten al marco. 9 5863 Dieciplinarmittel erlossen: In den von den Verwaltungs- für je 15 Gramm 20 Pfennig, mithin beispielsweise für Dollars in Gold. 4 17 20

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Billigstes Waarengeschäft in Friedberg. Venen e.

92 0 27 N sollen auf dem hiesigen Rathhause nachfolgende Arbeiten 1 6 e. t Stand gesetzt zu bedeutend billigen Preisen zu verkausen. an den Wenigsinehmenden in Accord gegeben werden: rthie Stoffe zu Herbst- un interkleidern, per Darmstädter Elle schon zu 30 Pf., 1) Das Kehren und Reinigen der Straßen und öffent⸗ % breites ächtfarbiges Bettzeug, 27 Pf., Arbeitshosen, 2 M.,

lichen Plätze für das Jahr 1879, veranschlagt zu

Baumwolltuch, 20 Pf, Winterköperhemden, 2 M. 500 Mark; i a do. gebleicht 25 Pf., Wollhemden, 2 M. 50 Pf., 5 290 N diefen ee ich er wee

Unterhosen, 80 Pf.,

Tischtücher, 1 M. 50 Pf.,

Servietten, das Halbdutzend 2 M. 50 Pf., Rips zu Kleidern in allen Farben, 50 Pf. per Elle, weißer Piqué, 30 Pf. per Elle,

zweischläfrige Betttücher obne Naht, per St. 3 M.,

3) die allgemeinen und zufälligen Fuhren für 1879;

4) das Fortfahren des Abraums von den Vizinal⸗ wegen für 1879;

5) die Unterhaltungsarbeiten auf den Promenaden⸗ wegen für 1879;

6) die Reparaturarbeiten am Straßenpflaster in der Stadt für 1879;

7) das Graben und Durchwerfen von Sand und Kies in der städtischen Grube und in der Usa für 1879;

8) das Aufsetzen der Steine und das Messen des Sandes für 1879;

Baumwollbieber, 25 Pf.,

Shirting, weiß und grau, 20 Pf.,

Handtücher, 18 Pf.,

haus macher Leinwand 35 Pf.,

seine weiße Herrenhemden per Stück 3 M.,

Bettdecken, per Stück 3 M.,

Tischdecken in Leinen, 2 M. 50 Pf., ferner alle Sorten Tuch, Buckskin, schwarzen Cachemir und sonslige Kleiderstoffe, Lamas und andere

Wollenstoffe zu Hemden und Hemden, Unterhosen und Unterjacken, alle in dieses Fach einschlagende Artikel.

Kleidern, Zwilch und Barchente, Strobsackleinen, Zwilchsäcke, wollene Herren- und Knabenanzüge, alle Sorten Futterzeuge, sowie Auch werden Anzüge und wollene Hemden nach Maß zu

9) das Fahren von Schichtenpflastersteinen aus dem städtischen Bruch in der Töpfenkaute, in Parthien von je 15-20 ebm.

Achtungs voll

Peter Netscher,

Metzgergasse, Friedberg.

10) Das Fahren von Unterhaltungssteinen aus dem städtischen Bruch auf die Vizinalwege, desgleichen das Zerschlagen dieser Steine.

Friedberg den 19. Dezember 1879. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Fouc ar.

sehr billigen Preisen angefertigt.

3019

Dichwurz-Mühlen von Rm. 35. an. Schrot-Mühlen mit gerippten und gezahnten Walzen von Rm. 30. an.

Häcksel- Maschi In, 58. an. 1 44 0 1 1˙2 3 4 5 6 Ctr. Tragkraft u. s. w. 1 5 eoimal-Brücken waagen m. 16. 19. 21. 25. 30. 35. iollwerck sche

Wasser- und Jaugepumpen sind vorräthig in der a Maschinen- Fabrik von Ph. Mayfarth& Comp., Baumweg 7, Frankfurt am Main.

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