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Orade und steigert so in ihnen die Röthung des
Blutes. Die Rötbe unsetres Blutes in den Schlag ⸗ adern(Arterien) hängt ja bekanntlich von der Sauersloffaufnahme(Oxpdation) desselben ab. Das Ozon ist aber, wir wiederholen es, das stärkste Oxydationsmittel. Arterielles oder Schlag- adernblut, das allein zum Leben tauglich ist, ist nichts weiter wie oxpdirtes Blut. Ja noch mehr. Das arterielle Blut ist stets auch ozonhaltig. Es färbt gleichfalls Jodkaliumstärke kleisterblau. Indem aber das Ozon diese Arteriellität(Rötgung) des Blutes erböbt, deshalb ruft es auch bei einiger intensiver Wirkung leicht Entzündungen, namentlich in unseren Athmungswerkzeugen, hervor. Diese, wie der Hals, Kehlkopf, Luftröhren und Lungen sind ja die Pauptluftzusubrkanale unseres Körpers. Bei stark ozonhaltiger Luft seben wir deßhalb die Grippe, Catarihr, Entzündungen entstehen. Da⸗ gegen nehmen die sogenannten Fäulnißkrankheiten, wo das dunkle(venöse oder sauerstoffarme) Blut vorherrscht, so Typdus, Faulfieber, Cholera u. ff. während der Herrschaft der Ozonluft ab und schwinden ganz. Dunkles Blut kann bei ozon— reicher Luft nie die Oberhand erlangen. (Schluß folgt.)
Die Unterstützungskasse für bedürftige Pfleglinge der Großh. Landes ⸗Irrenanstalt zu Heppenheim wurde im Jahr 1874 aue müden Benrägen mi mder ausdrücklich ausgesprochenen Bestimmung gegründet, den Aerzten dieser Anstalt die Mittel zu gewätzten bedürftigen Kranken nach ibrer Entlassung und wo möglich in der Nide der Anstalt geeignete Unterkunft und Beschäftigung zu vetichafsen und somit dieselben grade in der Zeit noch unter unmittelbarer Leitung und Ueberwachung zu batten, in welcher iet Zustand äußerster Schonung und Sorgfalt bedarf und der Uebergang in frübere Ledensoecbältnisse vermittelt werden soll. Die Erfahrung, daß entlassene Kranke, welche aus ärztlichen Gründen nicht länger in der Ansialt zurück jevalien werden durften und die zu den besien Hoffnungen berechtigten, sofort wieder rückfällig wur⸗ den, wenn bei der Rückkehr in frühere mißliche Berbäl! nisse all ibre Sorge wieder wach gerufen und ibte Ar⸗ beitskraft wieder voll in Anspruch genommen wurde, gab zunächst dem Gedanken an Gründung obiger Kasse Nabr⸗ ung. Sie soll aber auch außerdem noch die Mittel zu kleineren Berabteichungen an die Kranken und zwar noch wübrend ihres Aufenthalts in der Anstalt gewähren, ve⸗ siehend in Taschengeld, Reiseunterstützungen zu zeitweiligem Besuche ibrer Angebörigen, zu kleineren Aueflügen. Zur Erreichung dieser Zwecke muß aber der leitende Artzt über die ersordetlichen Munl nicht nur sofort verfügen können sondern auch von jedet beschränkenden Einsprache dabel befreit sein, was aber der Fall sein würde, dezöge er die⸗ selden aus einem Armensond, wäre Überbaupt ein elcher verpflibtet zu dem gedachten Zwecke bälfreich cinzuteeten.
[M. 220 OGänse per Pfund
Es muß ihm daber ein Font zu Gebot sleben, über welchen er ganz nach Ermessen zu schalten im Stande in. In richlger Würdigung dieser Verbältnisse haben sich denn auch mildthälige Hetzen zur Gründung obiger Kasse ge⸗ funden, deren Zahl seitdem in solch erfteulschet Weise ge⸗ wachsen ist, daß das Vermögen Ende 1876 bereite auf 8588 M. 29 Pf. gestiegen war und eine Anzahl Bedüts⸗ liger schon Unterstützung finden konnte. 71 Einwohner Friedbergs baben sich im vorigen Jahr mit einem Ge⸗ sunmtbeltage von 99 M. 40 Pf. bier bei betheiligt.
Bei dem schweren Berufe eines Irrenarztes verdient ses volle Anerkennung, wenn er seldst wach Entlassung seiner Pflegbesoblenen noch die schützende Hand über ihnen häl! und gibt ihm ein solches Opfer gewiß ein Anrecht auf Unterstützung. Hoffen wir daber, daß bei demnächst ein⸗ tretender Sammlung von Gaben für das Jabr 1877 sich außer den vorerwähnten 71 Gebern noch eine wenete Zabl an dem schönen Werke beiheiligen wird, es gilt ja den Unglücklichsten der menschlichen Gesellschaft.
In recht dankenswerther Weise bat sich zuch die Re⸗ dactton dieses Blattes erboten, insbesondere Gaben von auswärts anzunehmen.
Handel und Verkehr.
Friedberg, 9. Jan. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund 80 90 Pf., Eler ver Stück 8 Uf
Friedberg, 8. Jan. Waizen M. 22.—., Korn M. 17—, Geiste M 18.—, Hafer M. 14.—17 Alle
Preise verstehen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpfund. Gießen, 8 Jan. Wochenmarkt Butter per Pfd M. 1.—0.85. Eier per Stück 8 Pf. Käse per Stück 4—8 Pf. Tauben das Paar 60 Pf., Hühner per Stück M. 1 Habnen ver Stück M 1 25. Enten per Stück 60— 64 Pf., Kartoffeln 100 Ko M. 7 Frankfurt, 7 ziem ich befahren 100 Kübe und
Jan. Der heutige Viebmarkt war Angetrieben waren ca. 350 Ochsen Ninder, 190 Kälder und 500 Hämmel.
Die Preise stellten sich: Ochsen 1 Qual. M. 72—74, 2. Qual. M. 68— 70. Kühe 1 Qual. M. 60— 62 2 Qual. M. 55— 60 Kälber 1. Qual. M. 80—85 2 Qual M 64—68 Hämmel 1. Qual. M. 55 60, 2 Qual. M. 50— 52 Schweine 60—62 Pf., per Pfd.
Frankfurt, 7 Jan. Fruchtdeticht. Mehl Nr. 1 M. 41, Nr. 2 M. 37, Nr. 3 M. 33., Nr. 4 M. 29., Nr. 5 N Roggenmehl%(Berliner Marke) M. 24.,
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und erst nach Verlauf einer oder zwei Stunden und mit roͤßter Mühe gelingt es, sich der die Athmung be⸗ 8 Hindernisse zu entledigen. Die zur Hebung dieses außerordentlich beschwerlichen Uebels diener Mittel zu nennen, heißt somit allen davon Befalleus⸗ einen wirklichen Dienst erweisen und zwar handelt es sich hier um den Theer, welcher eine so äußerst günstige Heilwirkung auf alle Affektionen der Athmungsorgane ausübt. Es genügt, bei jeder Mahlzeit zwei oder drei Guyot'sche Theerkapseln zu nehmen, um damit mit größter Schnelligkeit eine Linderung herbeizuführen, die man umsonst in einer großen Anzahl mehr oder weniger theueren und umständlichen Medicamente gesucht hatte. Von zehn werden in acht oder neun Fällen diese regel⸗ mäßigen Beschwerden durch den fortgesetzten Gebrauch der Theerkapseln vollständig verschwinden.
Es verdient hervorgehoben zu werden, daß, da jeder Flacon 60 Kapseln enthält, die ganze Cur auf den kaum nennenswerthen Preis von 10— 20 Pfennige täglich zu stehen kommt.
Der rasche Absatz, den dies Produkt gefunden, hat zahreiche Nachahmungen davon hervorgerufen. Herr Guyot
kann daher eine Garantie nur für diejenigen Flacons übernehmen, welche seine Unterschrift in dreifarbigem Drucke tragen.
Depot in Fried berg in der Hofapotheke„Zum Engel“ und bei Dr. Uloth. 102
Friedberg, 7. Januar. Gestern Abend besuchten wir wieder das Thiemer'sche Welttheater aus Dres den und fanden uns erfreut, zu sehen, daß das Gute sich
doch B 1 denn es war ein ziemlich hlreiches Publikum vorhanden, welches während des Spieles und jeder Abtheilung seiner Zufriedenheit durch
am Schluß rauschenden Scenen, sowie k ganz dazu angethan, zu rechtfertigen. Wir können bisher noch versä. dies baldigst zu
stattfinden werden.
Applaus Aus druck gab. Die vorgeführten nischen Verwandlungen waren aber auch solchen Beifall heraus zufordern 1 8 Allen hen, die es 1 besuchen, Aufführungen
nd
nur
do II.(Berliner Marke) M. 20. Walzen, fremder je nach Qualität M. 23— 24 Roggen je nach Qualität M. 16 50— 17 75. Gerste M. 18— 2150 Hafer M. 12 75- 16 Cibsen M. 20— 23. Wicken M. 17
20— 27. Nübsl, sich sämmtlich per
detall M 80 Die Preise 200 Pfund Zollgewicht
Linsen M verstehen 100 Kile.
Walnz, 7 März M. 22 3 pet März M. 15
Jan. Producten 5 Korn per März M. Nüböl per Mal M
15 60. 37.70
Viele Personen beklagen sich beim Erwa über Beschwerden und Beklemmungen im Halse, Ursachen in einer mehr oder weniger starken Versch ung des Schlundes haben. Man macht, um die strengungen, welche ha
beftigsten und zuweilen einen lebhaften Brechreiz
Morgens
sogar herbeiführen
Markt. Walzen per Hafer
allein ächten Cölnischen Wassers
den Husten
98 Geld⸗ Cours. Fcankfurt am 9. Januar 1878.
20 Frankenstücke 5. ik. 16 18—22 englische Sovereigns 1„ 20 33—38 Russische Imperiales„16 65—70
Holländische fl. 10 Stücke 16 65 G. Dahn 9 50—55 [Ducaten al mareo 5 9 55 60 Do lers in Gold 4 16—19
7— 2
Herr Johann Maria Farina
gegenüber dem Jülichsplatz in Cöln
bat uns den Debit des
übertragen und empfehlen wir dasselbe per Glas zu M. 1.50, 1 Dußend„„ 850, Dutzend„ 16,75.
Die Exped. d. Anz.
Proclam.
79 Der Kaufmann Jacob Specht dahier, mit Firma J. Specht, C. L. Almroth Nachfolger, hat seine Insolvenz angezeigt. Zur summerischen Anmeldung der Forderungen der Gläubiger, sowie zum Güteversuch behufs Abwendung des förmlichen Concurses wird daher Termin auf den 31. Januar 1. J., Vormittags 9—10 Übr, anberaumt, was mit dem Anfügen andurch veröffentlicht wird, daß die nicht erscheinenden Gläubiger als dem Beschluß der Mehrheit der Erschtenenen beitretend werden angesehen werden. Zum vorläufigen Curator ist Tazator Mil. Seiffert dahier bestellt. Ein etwaiger Ver⸗ gleichsbescheid wird nur durch Anschlag am Gerichtsbrett publieirt. Hanau den 24. Dezember 1877. Königliches Amtsgericht II. v. Milchling. y„dt. Jaub.
Arbeits⸗Verste Arbeits⸗Versteigerung. 111 Freitag den 11. Januar, Vormittags 10 Uhr, sollen auf dem hiesigen Rathhaus nachstehende Arbeiten und Fuhren an die Wenigstnehmenden in Accord gegeben werden:
1) Fertigung eines Abfahrwegs im Garten der Ph. W. Siecks Wittwe, veranschlagt zu 75 Mark.
2) Das Transportiren der Steine von der Stadtmauer auf biesem Weg bis zur Scheuer daselbst mit Schlebkarren.
3) Das Fahren dieser Steine von da bis in den stärtischen Schulgarten und auf die Vieinalwege in verschledenen Abthetlungen.
Friedberg den 5. Januar 1878.
Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Fou car.
Ein Lehrling,
welcher die nöthigen Vorkenntnisse besitzt, wird gesucht
1* 4 Holz⸗Versteigerung. 100 Im Gemeindewald Ober Rosbach, Distrikt Busch, kommt Dienstag den 15. Januar d. J. folgendes Holz zur offentlichen Versteigerung:
94 Cichen⸗Stämme von 20—69 Centimetet Durch- messer und 3— 12 Meter Länge mit einem Ge sammt⸗Inbalt von 68 Kubikmeter,
47 Eichen Stangen von 10—14 Centimetetr Durch⸗ messet und 4—9 Meter Länge,
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61 Raummeter Eichen⸗ Scheitholz,
8 1 Nadel⸗ 5 24 4 Buchen ⸗Knüppelholz, 38 2 Eichen* 14. Nadel⸗*
700 Wellen Buchen Reiserholz,
3238„ Eichen⸗*
1063„ Navel⸗ N 9 Raummeter Buchen⸗Stockholz, 79— Eichen
Die Zusammenkunft ist Morgens 9½ Uhr hölzernen Brücke hinter dem Salzberg. Mit dem Brennholz wird der Anfang gemacht. Ober Rosbach am 4. Januar 1878. Großherzogliche Bürgermeisteret Ober Rosbach. Birger.
Zur Beachtung.
Es wird hiermit zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß ich für Dienstangelegenheiten künftig nur Donners tags, von Morgens 9 bis 12 Uhr und Nachmittags von 2 bis 5 Ubr, in meiner Wohnung Sprechstunde habe.
Vilbel den 6. Jannar 1878.
an der
Brod, 8 Bezirks Bauaufseher.
Weiße leinene Caschentüchet,
124 gestickt und glatt, farbige Taschentücher, Kragen, Manschetten, Negligshauben, Tüllkrausen, weiße Unter⸗ röcke, feine Einsätze für Herrenhemden, Vorhemden, Herren-
von der Handlung 120 A. Buch in Hungen.
kragen zu den billigsten Preisen bet K. Friedrich.
Verst„ 37A 701 Versteigerungs-Anzeige. Montag den 14. d. Mis. lassen die Erben des Kontad Schneider IV. zu Osiheim in ihrer Hofreithe nach⸗ verzeichnete Mobilien einer öffentlichen Versteigerung gegen gleich baare Zahlung aussetzen: 1 gut erhaltenes Sopha mit 6 gepolsterten Stühlen, 6 Stüble mit Rohrsitzen, 2 CFommode mit Aufsätzen, 2 einfache Commode, mehre te Tische, einige Bettladen, 1 Wanduhr mit einem Kasten, 1 Jagdflinte; ferner eine Parthie Kleidungsstücke, eine größere Quantität Weißzeug und noch sonstige verschiedene Haus gerätbschaften. Die Versteigerung beginnt des Morgens um 9 Uhr. Namens der Erden: Matthäus Schneider IX.
Lulversal-Reinigungs-9al Uuiversal-Reinigungs-salz. 108 Von allen Aerzten als das einfachste Hausmittel empfohlen gegen Säurebildung, Aufstossen; Krampf, Verdauungsschwäche und andere Magenbeschwerden in Paketen à 25 Pf., 50 Pf. und 1 Mark.
J. A. Windecker, Hoflieferant in Friedberg,
Ph. J. Weiss in Bad-Nauheim.
Eine complete Dreschmaschine
mit fahrbarer Locomobile ist wegen Auflösung einer Gesellschaft billig zu verkaufen. Die Maschine war bis zur letzten Zeit im Betriebe und waren die Leistungen derselben zufriedenstellend. Offerten beliede man an Herrn Wilhelm Anthöfer, Neu Isenburg, einsenden zu
Einen Eber,
/ Jahre alt, hat zu verkaufen f Chr. Schäfer, Vachter
110
3 in Ossenbeim. 3 Einen Regenschirm 105 gefunden. C. Altmannsperger.


