Ausgabe 
8.1.1878
 
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1878. 15 Dienstag den 8. Januar. M4.

berhessischer Anzeiger.

Die Petitzelle 5 Erscheint jeden wird mit 11 Pfennig berechnet. Artisblatt fur den Artis Friedberg. Dienstag, Donnerstag und Samstag.

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Amtlicher Theil. Bekanntmachung.

Betreffend: Den Einjährig⸗Frelwilligen Militärdienst.

Diejenigen Wehrpflichtigen, welche als Einjäbrig⸗Freiwillige Für die im nächsten Frühjahr stattfindende Prüfung sind die Ge⸗ dienen wollen und im Großherzogtbum Hessen nach§. 23 und 24 der suche um Zulassung Ersatz Ordnung vom 28. Septbr. 1875(Reg. Bl. Nr. 55 von 1875) spätestens bis zum 1. Februar 1878

gestellungspflichtig sind, werden auf die in den§. 89 und 91 der Ersag- Ordnung enthaltenen, nachstehend im Auszuge mitgetheilten, Bestimmungen aufmerksam gemacht, mit dem Anfügen, daß die Bestimmungen über die pflichten der zum Einjährig⸗ Freiwilligen Dienst Berech- tigten und die Meldung zum Dienstantritt in den§. 93 und

bei der unterzeichneten Prüfungs- Commission einzureichen.

Ueber die Anforderungen, welche an die zu Prüfenden gestellt werden ic. gibt die Prüsungs- Ordnung(Anl. zur Ers.-Ord.) Ausschluß.

94 l. c. enthalten sind. Bezüglich des Prüfungs- Termins, sowie des Locals, worin Bei Nichtbeobachtung der bestehenden Vorschristen oder verspäteter die Prüfung staltfindet, erfolgt weitere Bekanntmachung.

Einreichung der Gesuche, kann die Zulassung zu der nächsten Prüfung Eine specielle Ladung erfolgt nicht.

nicht stattfinden, bezw. der Berechtigungsschein nicht verlieben werden. Darmstadt, den 11. Decbr. 1877.

Die vorstehenden, sowie die Bestimmungen des unten abgedruckten §. So gelten sowoblfür diejenigen Wehrpflichtigen, welche sich der Prüfung unterzieben wollen, als auch für die,

Großherzogliche Prüfungs- Commission für Einjährig Freiwillige. Det Vorsigende:

welche auf Grund einee Schulzeugnisses den Berech- Spamer, tigungsschein nachsuchen. Regierungs-Rath. §. 89. Nachsuchung der Berechtigung. 1. Die Berechsigung zum Ein jäbrig⸗Freiwilligen⸗Dienst darf* vot vollen⸗ durch den Ducctot der Lehtanstalt, für alle übrigen jungen Leute durch delem 17. Ledene jabre nachgesucht werden. Det Nachweis detselben ist die Polizei Obrigkeit oder itte vorgeseßzte Diensidebörde auszustellen ist. bei Berlufi dee Antechte spätestens bis zum 1. April des ersten Sämmiliche Papiere find im Original emzuteichen. Milmärpfsichtjabree(. 20,2) zu erbringen. 41. Außerdem bleibt die wissenschaftliche Befäbigung für den Einjährig⸗ 2. Die Berechn ung wird bei derj nigen Prüsungs Cemmission nachgesucht, in deren Freiwilligen Dienst noch nachzuweisen. Dies kann entweder durch Beibringung Bezirt det Webipflichtige gessUungepflichnig i(§. 23 und 24). von Schulzeugnissen oder durch Ablegung einer Prüfung vor der Prüfunge⸗ 3. Wer die Beiechligun g nachsuchen will, bat sich dem det unter Nr. 2 Commusion gescheben. bezeichnen Prüsungs⸗ Commision spälestens dis zum 1. Februar des ersten 5. Det Meldung dei det Prüfungs Commission sind daher entweder die Schul⸗ Militär pflichtjabres schristlich zu melden. Zeugnisse, durch welche die wifsenschaftliche Besäbigung nachgewiesen werden Dieser Meldung sind beizufügen: kann(F. 90) beizufügen, oder es ist in der Meldung das Gesuch um Zulassung a. ein Geburts Zeugnißz zut Prüfung auezusptechen. d. ein Einwilligungs⸗Altest des Vaters oder BVormundes mit Die Einreschung det Zeuggisse darf bis zu dem unter Nr. 1 genannten det Erklärung über die Bereitwilligkeit und Fäbig kent, den Frei- ußersten Termin ausgesetzt werten. willigen wähtend einer einjätzrigen activen Diensizeit zu bekleiden, auszu⸗ In dem Gesucht um Zulassung zur Prüfung is anzugeben, in rüsten und zu verpflegen; welchen zwei fremden Sprachen der sich Meldende geprüft sein will(Anl. 2

e. ein Unbescholtenheins Zeugniß, welches für Zöglinge von böberen F. 1). Auch bal der sich Meldende einen seldsigeschriebenen Lebenslauf, Schulen(Gymnasien, Realschulen, Progymnasien und böberen Bürgerschulen) detzufsigen ꝛc.

F. 91. Nachweis der wissenschaftlichen Befähigung durch Prüfung.

1. Wet die wissenschasfiliche Besäyigung füt den Einjävrig⸗Freiwilligen⸗Dienst durch 2. Alljäbrlich finden 2 Prüfungen slalt, die eine im Frübjabr, die andere im Herbst. eine Prüfung nachweisen will, bat sich auf Vorladung det Prüfungs Commission Das Gesuch um Zulassung zur Prüfung muß füt die Früljabreprüfung spätestens die perfönlich im Prüfungstermin einzufinden. zum 1. Febr., für die erbfprüfung pälestens dis zum 1. Aug ust angebtacht werden

Bekanntmachung. Die Amtstage des unterzeichneten Gerichts werden wie seither an jedem Dienstag und Donnerstag Vormittags von 812 und Nachmittags von 25 Uhr abgehalten. Außer dieser Zeit ist freiwilliges persönliches Erscheinen bei Gericht, d. h. bei den Richtern und dem Actuariat, nur in besonders dringenden Angelegenbeiten gestattet.

Friedberg den 2. Januar 1878. Großberzogliches Landgericht Friedberg. Piüst or Deutsches Reich. stelle zu Odernheim, Kopp aus Odernheim die 4. Schul- Gehalt 771 M. 83 Pi.; die mu einem kate. Lebret zu

a. stelle zu Odernheim dem Schullehter Ferber zu Wörrstadt f besctzende 2. Schustelle zu Weinolsbeim, Gebalt 685 M. Darmstadt. Das Groß berzogliche Regier wurde die 2. Schulstelle daselbn, dem Schullebrer Albert 71 Pf.; die mit einem kalt. Lebrer zu desetzende 2. Schul⸗ ungsblatt Nr. 50 von 1877 enthält: zu Wörtstadt die 3. Schulstelle daselbst übertragen; der stelle zu Lörzweiler, Gehalt 685 M. 71 Pf.

1. Bekanuimachung über die neue Arzueimitleltaxe. Lon gehültsbei knecht Kaltentbaler aus Oerrnobeim wurde XIV. Sterbefälle. Gestorden sind: der Bauaufseher II. Bekauntmachung über die Verordnung vom 16. Oc. zum Land gestütodsener ernannt; dem Schullebrer Wiesel KNöbler zu Worme; der Oderstenercalculator Loncker zu

tober 1876 über die Vorbereitung zum Siaatsdienste im] zu Ober Roden wurde die 2. Schulsielle zu Heldesbeim, Bessungen; der evang. Lehrer Pabst von Gumdsheim z

Justiz. und Berwaltungssache. 5 dem Schullehrer Reit zu Heidesbeim die 3. Schulstelle[der Lehrer Hechler zu Nieder ⸗Ingelbeim; der Verwalter III. Bekanntmachung über die Verwaltung der Distrikte⸗ zu Ober Roden übertragen; der auf die 1. Schulstalle zu] Scheich zu Dieburg; der Pfandmeister Kramer zu Bessungen. tinnebmetei Bensheim. Götzenhain präsentirte Schullehrer Eschbach zu Mittel⸗ a 9 8 1* IV. Bekanntmachung über den Ausschlag der direkten] Seemen wurde bestäungt; dem Schulamisaspir. Rüdinger Darmstadt, 4. Jan. Die diesige Münz⸗ Steuern und der Beiträge zu den Kosten der Staats- aus Erbes-Büdesheim wurde die zweite Schulstelle zu stätte, die bekanntlich aufgehoben werden soll, dat siraßen für 1878. 0 Spieebehn Übertragen. mit dem Heutigen ihre Thätigkeit eingestellt. V. Abwesenheite erklärung. g X. Cbaracler und Titel Ertheilungen. e ee 3 VI. Ordensverlethungen. XI. Dienstenttassung. Für die Errichtung des Lebrerseminars in VII. Ermächtigung zur Annahme und zum Tragen XII. Rubestandeversegungen. Der Kanzlei Inspector Alzey, welches am 1. Oct. d. J. eröffnet werden Ordens. N Heim und der Bauausseher Kramm zu Wöntstadt winde soll, ist den Ständen die 8. willehn ing eines Credits Nachsuch det Leib Pil pp, e 1 488 o 8 Nameng veränderungen. auf Nachsuchen, ferner der Leibreltknecht Phil pp, alle von 26,458 M., worunter 22,740 M. für jähr-

IX. Diensinachrichten. Dem Sohnlamtzalpir, Keil⸗ unten Andkunung ihrer Dienste, der Hofmusiker Lorenz. 3 1. Als Vocal mann aus Hechteheim wurde die 3. kath. Schulstolle zu der Brückengelderheber Frites zu Castel unter Anerkennung liche Besoldungen, angeson ien worden. Alis Loca Lam perihtim, dem Schullehrer Schenkelberg zu Pfa ssen. seiner Dienste auf Nachsuchen in den Rubestand versetzt. ist das dem Staat gehörige, als Gerichtsgebäude Schwabenheim wurde eine Lehrerstelle an der Volks! cule Sodann wurde der Landgestütsdiener Weber, der Schul- benutzte, Burggrafiat in Aus sicht genommen. zu Oppenbeim, den Schulamteaspir. Ubrig aus Hosheim lehrer Maul zu Enebeim, der Zeichnenlehrer Rauch zu 8 A a 0 die Schusstelle zu Kriegsbeim, Zinßer aus Glbentod die Darmsiadt auf Nachsuchen in den Rubestand versetzt. Berlin, 1. Jan Der Kaiser bat beim cvang. Schulstelle zu Lindenfels, Kech aus Ober Klingen XIII. Ger currenzerössnungen. Erledigt ist: eine mit Neufabrsempfang der Minister die zuverstchtliche 0 222 rn eee 1 7 0 1. 8 zu besetzende dene an. Hoffaung ausgedrückt, daß das neue Jahr eine

Pamm wude die 2. Schulstelle zu Gunter um, en Schuse zu Nieder ⸗Ingelbeim, Gebalt von 10 35 5 N**. Schulomieg per. Schöppler aus Abenbeim die 2. Schul- bie zu 1372 M.; die 5. Schusstelle zu Lorsch, Gedalt sriedliche Entwickelung nach Außen wie im Innern stell, zu Venderebeim, Geck aus Friebberg die 1. Schul- 942 M. 85 Pf.; die Schulstelle zu Rieder ⸗Ollbersbesm, bringen werde.