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7. sl Für Obstzüchter.
N N 880 Ansangs November ist den Obstbäumen ein tan Mind erschienen, dessen verheerend wirkende Thätig⸗ ru!* ung zt gegen die Entwickelung und das Gedeihen enn dis Obstes und die Gewinnung auch nur eines 33 n migigen Odstertrages in neuerer Zeit bekannter * bee, gworden ist. Daher ist es nicht überflüssig, die 8. treffenden Obstbaumbesitzer rechtzeitig auf diesen
imlichen Feind aufmerksam zu machen und die eit und den Ort des Fanges in Erinnerung zu ingen. Dieser unbedingt schädlichste Obstbaum nd ist der Frostschmetterling, Frostspanner, Reise— tte, Geometra brumata. Das Männchen ist mutzig braun grau, 10 Mm. lang, Flügel; nnung 30 Mm. Das Weibchen ist grau be lubt, 6 Mm, lang, 4 Mm. lbreit; es hat nur ügelreste, kann sonach nicht fliegen und muß f den Baum kriechen; während dieser Zeit suchen de Männchen taumelnden Fluges die Weibchen. ie Behauptung, daß dies Insect zu den gefähr bsten Obstbaumverderbern gehöre, ist aus folgen-
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g Dee 0 A n Gründen gerechtfertigt: Die Schmetterlinge D etun. kmmen aus der Erde im Spätherbst hervor, wenn
01 gan das Erscheinen von Insecten nicht mehr ver- a diuthet, sie fliegen Abends, auch in finstrer Nacht, 8 a gar bei Schneegestöber. Die Weibchen kriechen Fenn an den Bäumen hinauf, um ihre etwa 250
88 bes 400 Eier vereinzelt an die Blatiknospen zu * gen, wo sie schwer, fast unmöglich zu finden sind. 1 9 n 1 Raupen haben im Frühling die maigrüne u che e Farbe des jungen Laubes und sind um so schwerer l eee g erkennen und zu finden, weil sie die zarten 1. 1— dlätter der jungen Triebe zusammenspinnen, um sich ne ber Nachtfrost, Schlupfwespen ꝛc zu schützen und * sh in dem dadurch entstandenen Knospen und n Maänierknäuel, den sie innerlich ausfressen, zu ver⸗ 25 Sampg— trgen. Ende Mai erscheint das Laub der Obst⸗
kiume wie mit Schroten durchlöchert; der Jahres- tieb ist zerstört, erst im Juni um Johannis, zu velcher Zeit die Spannerraupen sich an einem aden herablassen, um sich etwa 2 Cm. tief in dir Erde zu verpuppen, erholen sich scheinbar die Läume, treiben aber nur an der Spitze der Zweige Aätler, nicht Schößlinge. Von allen bekannten Nitteln zur Vertilgung dieses gefährlichen Inseets
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Demtbürmen
2** f der lange Zeit klebrig bleibende Brumata-Leim 22 1 es Lehrers C. Becker in Jüterbogk(Reg. Bez. it, Ann cut gotsdam), das den sichersten Erfolg gewährenve 1 ee ee%½ Kilo reicht zu etwa 30 bis 35 Bäumen
bittleren Umfanges aus). Schon der um den Gartenbau hochverdiente Jaspector des botanischen Gartens in Berlin, C. Bouché, hat, auf eigene
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Beobachtungen und Erfahrungen gestützt, denselben dringend empfohlen; auch ich habe mich durch eigene Versuche an Obstbäumen unserer Obstplantage, sowie durch Einsicht anerkennender Berichte von Obstbaumbesitzern aus den verschiedenen Gegenden Deutschlands von dem Nutzen des Brumata-Leimes überzeugt und kann ihn mit voller Ueberzeugung den Obstzüchtern, die seine Brauchbarkeit noch nicht kennen, empfehlen.— Potsdam, Sanssouti.
R. Buttmaun, Königlicher Hofgärtner.
Verloosungen.
5pre. österreichische 500 fl. Loose von 1860. Gewinn-Ziehung am 1. Nov. 300,000 fl. S. 852 Nr. 8; 50,000 fl. S 19523 Nr. 2; 25.000 fl S. 16920 Nr. 16; je 10,000 fl. S. 865 Nr 2 S. 9634 Nr. 11; je 5000 fl. S 391 Nr. 18, S. 1463 Nr. 11 S. 1467 Nr. 10, S. 5717 Nr. 19, S. 6031 Nr. 19, S. 8661 Nr. 15, S. 10667 Nr. 10 S. 11593 Nr. 18, S. 12790 Nr. 9, S. 13579 Nr. 2 und Nr. 17, S. 16623 Nr. 2, S. 18757 Nr. 17, S. 19523 Nr. 5 und S. 19986 Nr. 12; je 1000 fl. S. 865 Nr. 19 S. 2232 Nr. 9, S. 3160 Nr. 16, S. 3484 Nr. 9, S. 4829 Nr. 15, S. 6411 Nr. 18, S. 7073 Nr. 12 S. 9634 Nr. 12, S. 9942 Nr. 16, S. 10052 Nr. 19, S. 10639 Nr. 15. S. 10687 Nr. 8, S. 11988 Nr. 7, S. 12101 Nr. 15, S. 12230 Nr. 4 S. 12447 Nr. 1 und Nr. 18, S. 12725 Nr. 5, S. 12740 Nr. 2, S. 12790 Nr. 12 S. 13526 Nr. 15 S. 13579 Nr. 5 und Nr. 16, S. 13709 Nr. 7, S. 14226 Nr. 15, S. 14367 Nr. 12, S. 15443 Nr. 3 S. 165362 Nr. 4 und Nr. 20 und S. 16623 Nr. 11, je 600 fl. alle anderen Loose der am 1. August gezogenen Serien.
Fisnländische 10 Thlr. ⸗Loose Gewinn⸗ Ziehung vom 1. November. 20,000 Thlr. S. 10555 Nr. 18; 2000 Thlr. S. 4758 Nr. 7; je 400 Thlr. S. 4304 Nr. 1, S. 3898 Nr 17, S. 10635 Nr. 20, S. 5848 Nr. 2 S. 8725 Nr. 19 S. 9132 Nr. 19 und S. 5890 Nr. 5.
Handel und Verkehr.
Friedberg, 6. Nov. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.95— 1.00, Eier 1 Stück 8 Pf.
Friedberg, 5. Nov. Waizen M. 18. Korn M. 14.—16., Gerste M. 14., Hafer M. 12.— 14 Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo— 200 Zollpfund. Gießen, 5. Nov. Wochenmarkt Butter per Pfd. 90-95 Pf., Eier per Stück 7 Pf., Käse per Stück 5—7 Pf., Tauben das Paar 65 Pf, Hühner per Stück 90 Pf., Hahnen per Stück 70 Pf., Enten per Stück M. 2., Kartoffeln 100 Kilo M. 5.50—7 50. Weißkraut per 100 M. 3.50— 5. Ochsenfleisch 70—72 Pf. per Pfd., Kuh und Rindfleisch 58—62 Pf., Schweinefleisch 60-64 Pf., Kalbfleisch 58 60 Pf., Hammelfleisch 58— 70 Pf.
Frankfurt, 4. Nov. Der heutige Viebmarkt war ziemlich befahren. Angetrieben waren eirca 390 Ochsen, 200 Kühe und Rinder, 220 Kälber und 400 Hämmel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. M. 72.— 74. 2. Qual. M. 66.— 68. Kühe und Rinder 1. Qual. M. 58. 60., 2. Qual. M. 50.— 52, Kälber 1. Qual. M. 62.—64 2 Qual M. 58.—60., Hämmel 1. Qual. M. 60.—63., 2. Qual. M. 52.— 54.
iger.
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Frankfurt, 4. Nov. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 M. 39., Nr. 2 M. 35., Nr. 3 M. 31., Nr. 4 M. 27. Nr. 5 M. 21. Roggenmehl%(Berliner Marke) M. 22., do. II.(Berliner Marke) M. 19. Walzen, effectiv hies. ab Bahnhof hier M. 19.50—20., ab unserer Umgegend M. 18.50—19.—, do. fremder je nach Qual. M. 19.— 20.50. Roggen je nach Qual. M. 13.50— 16.50. Gerste M. 13.—19. Hafer M. 12.50— 13.50. Kohlsamen M. 27—28. Erbsen M. 19.—23. Wicken M. 15.— 16. Linsen M. 17.— 23. Rüböl, detail, M. 68 Die Preise verstehen sich sämmt⸗ lich per 200 Pfd. Zollgewicht— 100 Kilo.
D. Frankfurt a. M., 5. November 1878. Die Börcse scheint in Folge der neueren Meldungen über die afghanische Frage dieselbe nun mit ernsteren Augen anzusehen, beson⸗ ders da die Befürchtung nicht unbegründet ist, daß der Zusammenstoß Englands mit Rußland in Asien hierdurch viel näher gerückt wird, als man bisher zu glauben geneigt war. In der Piresse hat der Krieg gegen Rußland bereits begonnen, denn die„Times“ veröffentlicht einen ungünstigen Artikel über die russischen Finanzen, der nicht ohne Be⸗ achtung bleiben konnte. Die obigen Facloren verfehlten nicht, der Contremine, die wieder energisch an der Arbeit ist, ihr weiteres aggressibes Vorgehen zu erleichtern und lagen von Berlin, wie bereits gestern, größere Verkaufs⸗ ordres dortiger Baissiers vor. Creditactien, gestern Abend 192 bewegten sich zwischen 190/ 189/ und 190½, Sta ltsbahnactien, gestern Abend 221, zwischen 220½ und 218¾4. Lombarden notirten 59. Deutsche Fonds fest. Die Anmeldungen auf die 4% neuen preußischen Consols, auf welche die Supscription übermorgen eröffnet wird, laufen bei den hiesigen Zeichnungsstellen bereits recht zahl⸗ reich ein. Der Subscriptionspreis von 94.40% ist im Vergleich mit den Preisen der letzten Emissionen ein nied— Von österr. Bahnen hielten sich Galizier anfangs ziemlich fest, waren aber schließlich matter. Am Markt für ausländische Fonds war das Geschäft still und blieben österr. Renten und ungarische Fonds relativ fest. Russen waren in Folge des obenerwähnten Artikels der„Times“
nachgebend, besserten sich indeß wieder auf höhere Londoner Nolirungen. Privaldisconto 4½0/.
Banken still. Wechsel wenig verändect.
Geld ⸗Cours. Frankfurt am 5. November 1878. 20 Frankenstücke.. M. 16 20 P. 196. Englische Sovereigns„ 20 40-45 Russische Impertales 2„ 16 69—70 Holländische fl. 10⸗Stücke.„ 16 8 Ducaten e 5 9 55—60 Ducaten al marco 8 9 61—66 Dollars in Gold. 8 4 17—20
Herr Johann Maria Farina
gegenüber dem Jülichsplatz in Cöln hat uns den Debit des
allein ächten Cölnischen Wassers
übertragen und empfehlen wir dasselbe
per Glas zu M. 1,50, „ ½ Dutzend„ Dutzend 8
Die Expedition des Anzeigers.
Bekanntmachung.
80 bis 100 Hectoliter getrocknete Eicheln werden im Canzen, sowie in einzelnen Hectolitern abgegeben, a 3 M. 0 Pf., von der Gemeinde Nieder⸗Florstadt.
Nieder⸗Florstadt den 2. November 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder⸗Florstadt.
A l
484 le 8.
Aufforderung.
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L sbannes Konrad Wenzel Eheleute zu Oberau, über des Anzeigers. 3439 1 eren Vermögen formeller Coneurs erkannt worden it,.——.;ky——:«i1.— verden hiermit auf 1 2 8 14 Montag den 6. Januar 1879, 1 8 8 1 unh 10 Uhr,. S2 f zur Anmeldung und Begründung ihrer Forderungen und 1 95 8 ewaiger Vorzugsrechte bei Meldung stillschweigenden Aus- 8 28 schlusses mit dem Bemerken geladen, daß im gedachten 1 3 Termine nochmals die Güte versucht und von den nicht 2 2 2 2 Urscheinenden angenommen werden soll, als willigten ste 8s 8 2 in dieser und jeder anderen Beziehung in die Beschlüsse 8 5 „beor rechtlichen Mehrheit der erscheinenden Gläubiger ein. 8 U Altenstadt den 26. October 1878. Die soeben erschlenene Nr. 5 enthält: Großherzogliches Landgericht Altenstadt. Geächtet. Roman von M. Gerhard.(Fortsetzung.) Mar, Kösterus— Das Evangelium in Italien. Von Leopold Witte. 10 ö A Landrichter. Landgerichts ⸗Assessor.— Eine Kriegserinnerung.— Eine Nacht im Krater des „ 1 00 1 757 Vesuv. Von G. H. Schneider.— Am Familientische: W eltrai! ˖ Der Klabautermann. Aus den Erinnerungen eines See— 550% 5 2* manns. Von G. Reichmann.— Die Kasseler Kaisertage. 8 e e. a 8 5 Mit Oxiginalzeichnung von B. Woltze: Ovation der 1. 4 b. lach allen Richtungen wird pünktlich besorgt von Post⸗ Kasseler Schuljugend für den Kalser am 22 September 4. lalter Rahn in Altenstadt.. 1191 1878.— Amor als Pfeilschmied. Zu dem gleichnamigen Un 75 Mi 1. B Bilde, nach einer Statuette von J. Hirt.— Wann stürzt 1 inera 7 runnen der Kölner Dom ein? 3 1 ant nuit bedeutendem Kohlensäure- und sehr geringem Eisen⸗ Mit einer illustr. Beilage: Verfälschte Milch. „„ eee 61e Hehalt, besonders für Export geeignet, sollen verkauft Ein Bild aus dem Berliner Staßenleben. Mit Text 2 tet der verpachtet werden. Offerten unter E. K. 280 von Dr. Julius Stinde. 1 Ae lefördert die Central-Annoneen-Expedition von G. L. Zu Bestellungen empfiehlt sich g g 3 Daube& Co., Frankfurt a. M.(4425.) Carl Bindernagel in Frledbeng
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