Samstag den 6. Juli.
N 79.
hessischer Anzeiger.
un Wird hier und in Nauheim Montag Mittwoch und 4 1;: Erscheint dreimal per Woche und zwar Dienstags be. Kreisblatt für den Artis Friedberg. Donnerstags und Samfags. 5 r fader 0 0
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31— e aug Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bet Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. N Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben),
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gleichzeitig unter Couvert mit der Weisung zu,
welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen.
Amtlicher Theil.
Betreffend: Die von den Gemeinden für die 1878er Holzsamensendungen zu leistenden Ersatzzahlungen. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien der Wald besitzenden Gemeinden und die Markvorstände. Ueber den aus dem Großherzoglichen Holzsamen Magazin für 1878 für
Friedberg den 27. Juni 1878.
Ihre Waldungen bezogenen Holzsamen gehen Ihnen die Auszüge
sofort für die Auszahlung der Beträge zu sorgen. J. V. d. K.: Küchler, Kreis- Assessor.
Bekanntmachung.
2 Betreffend: Verloosung von Geflügel, Sing- und Schmuckvögeln in Kassel im Jahre 1878.
Dem Verein für Vogelkunde und Zucht d. J. 8722 der Vertrieb von Loosen, Friedberg den 4. Juli 1878.
nur. M.
ist durch Verfügung Großherzoglichen Ministeriums des Innern vom 25. vorigen Monats zu behufs Vornahme einer in Kossel abzubaltenden Geflügelverloosung, im Großherzogtbum gestattet worden.
Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden.
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Friedberg den 4. Juli 1878.
Bekanntmachung. Zetreffend: Den sogenannten kalten Markt in Ortenberg, hier Bitte des Ortsvorstandes um Gestattung einer Verloosung.
Dem Stadtvorstand von Ortenberg ist durch Großherzogliches Ministerium des Innern die Erlaubniß ertheilt worden, zum Zweck einer am genannten kalten Markt zu Ortenberg abzuhaltenden Verloosung ven Fohlen ꝛc., Loose im Großherzogthum abzusetzen.
Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden.
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Hetreffend: Die Gründung eines Oberhessischen Vereins für Lokalgeschichte.
Friedberg den 1. Juli 1878.
Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises.
Eid, et Fee Indem wir Sle auf die nachstehende Bekanntmachung verweisen, empfehlen wir Ihnen, die Zwecke dieses in hohem Grade gemeinnützigen KN. zrtedrich vereins thunlichst zu fördern. Dr. Braden. „ Bekanntmachung.
5 5 1 Am 15. Juni hat sich in Gießen ein„Oberhessischer Verein für Localgeschichte“ gebildet, welcher den Zweck hat, das Forschen
ie daf dem Gebiete der Alterthumekunde und Geschichte zu fördern. a, perkthätige Betheiligung.
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Gießen aufgestellt,
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Gießen den 15. Juni 1878.
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Der unterzeichnete Ausschuß dieses Vereins bittet die Bewohner der Provinz um Diese würde besonders darin bestehen, daß sowohl Behörden bvichtigen Fünden in Kenntniß und womöglich auch in Besitz der Fundgegenstände setzen. ohne daß dadurch der Einsender das Eigenthumsrecht aufgeben müßte, Adresse für Fundgegenstände ist:„An den historischen Localverein in Gießen, abzugeben im botanischen Garten.“
wie Private den Ausschuß von antiquarisch und historisch Letztere werden in einem dem Verein gehörigen Museum in
Dr. Buchner. Professor Gareis. Professor Hoffmann. Gerichtsactessist Irle. Dr. med. Klewitz.
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Heubel, 20.
I. Am 16. Juli, Abends 8-10 Uhr, Ecalcomité in Wenzels Garten.
II. Am 17. Juli, Vormitlags 8—10 Uhr, Besichtigung der Ausstellung und * bornahme praklischer Demonstrationen an Stöcken ꝛc.
III. Die Verbandlungen von 10 Uhr an beginnend: a. Einleitende Berichler— tung des Vorsitzenden. b. Rechnungsablage. e. Wabl der Commissionen für die Eömiirung. d. Spezielle Gegenstände der Diecussion: 1. Ueber den Bienenbesuch der Hanzen. Vortrag von Herrn Professor Dr. Hoffmann zu Gießen. 2. Ueber rationelle denenzüchtung überhaupt, und rationelle Bienenfütterung insbesondere, von Herrn Parret C. Wiygandt zu Eschbach. 3. Nach welchen Normen sind die Preise: a. der Etwärme(Vor und Nachschwärme); b. der Bienenrölker in ausgebauten Siöcken weglichen und unbeweglichen Bauee); o. der Bienenprodukle(Honig und Wachs)
Vorberathung des Ausschusses mit dem
esuch z regeln? Referent Herr von Nekersberg zu Frankfurt a. M. ben 0 1 IV. Wahl des nächstjährigen Versammlungsortes. l 1 V. Slatutenmäßige Wahl des Vorstandes. 1 tritt 1 VI. Preie würdige Gegenstände werden prämiirt und findet die Verkündigung nat d ia Prämien nach aufgebobener Millagstasel stalt. 5. sag 2179 VII. Es soll auch für dicemal mit der Wanderversammlung ein Honigmarkl 1 5 tabunden werden, welcher von 4 Uhr an cröffnet wird, und es werden deshalb alle
Nereinsmitglieder gebeten, denselben recht reichlich zu beschicken, besonders mit Schieiben— eig, geseimten in Gläsern und seh zn ausgebauten Glasglocken. VIII. Nachmittags 2 Uhr gemeinschastliches Mittagsmahl und am Abend ge— ge Unterhaltung. 5 Das Nähere ist in dem untenstehenden Programm des Localcomiteés enthalten. Mitglieder des engeren Vereins, wie des weiteren in Hessen, Kurhessen, Nassau und ukfurt a. M. und insbesonbere auch alle Freunde der Vienenzucht und Gönner des ins laden wir hierdurch freundlichst zu recht zahlreichem Besuche der Versammlung ein.
Gießen den 24. Mai 1878. 5 5
Der Vorstand des Oberhessischen Bienenzüchter-Vereins: Deichert, Präsident.
ritt Auf Ansuchen des engeren Vorstands sind Seitens der Stadt Gießen mit dem Murzeichneten folgende Herten zu einem Localcomité zusammengetreten, nämlich die nen Dr. von Helmolt, Professor Dr. Hoffmann, Kreisamtsgehülse Lauber, Rentamt—
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6 7 Lynker, Apotheker Dr. Mettenheimer, Krelsassessor Nover, Dr. Ploch, Weinhändler 1
Programm für die XVI. Wanderversammlung des Oberhessischen Bienenzüchter-Vereins zu Gießen am 17. Juli 1878.
Schmidt, Professor Dr. Schneider, Pholograph Uhl, Siadweroroncter Wenzel, Pro- sessor Dr. Wilbrand, Kreisthierarzt Dr. Winkler. Dieselben von dem lebhaften Wunsche beseelt, daß die XVI. Wanderversammlung des Oberhessischen Bienenzüchter⸗Vereins eine recht erfolgreiche Thätigkeit zur Hebung der rationellen Bienenzucht in unserer Provinz entsalten möge, laden hiermit alle Miglieder des Hauptvereins und des Zweig⸗ vereins, sowie sonstige Freunde der Bienenzucht in Nah' und Fern' zu recht zahlreichem Besuche sreundlichst ein, mit der Versicherung, daß sie Alles aufbieten werden, was in ihren Kräften steht, um ihren Gästen den Aufenthalt in Gießen so angenehm, als möglich zu machen und bringen zu diesem Behufe noch Folgendes zur allgemeinen Kenntniß: 1. Die Wanderversammlung nebst Ausstellung und Honigmarkt wird im Wenzel'schen Garten abgehalten werden, daher alle Gegenstände für die Ausstellung und den Honigmarkt an Herrn Wenzel im Garten zu Gießen franco aufzugeben sind. Auch müssen dieselben mit einer Etiquette versehen sein, welche den Namen des be— lieffenden Herrn Ausstellers und die Preisangabe enthält. Für ankommende Gegen- stände, deren Aus packung und Ausstellung die Anwelenheit eines Sachverständigen erfordert, wird der Unterzeichnete die nöthige Anleitung geben. 2. Für die Abends am 16. oder Morgens am 17. Juli ankommenden Gäste wird, Abends von 6 Uhr und Mos gens ron 7 Uhr an, ein Anmeldeburcau im Wenzel'schen Garten eröffnet sein, wo Eintrittekarten zu 60 Pf. von Nichtmitgliedern gelöst werden können, und die Mit— glieder des Hauptvereins und des Zweigvereins, welche zu unentgeltlichem Zutritt berechigt sind, gegen Vorzeigung ihrer Legitimationskarte eine Schleife empfangen, woran sie bei den Verhandlungen resp. Abstimmungen als Mitglieder erkennbar find. Für Honigkäufer ist der Eintrüt von 4 Uhr Nachmittags an, aber nicht eher, unent⸗ geltlich gestattet. 3. Am Vorabend den 16. Juli, von 8-10 Uhr, Empfang der Gäste von Seiten des Localcomises mit dem Ausschusse des Hauplvereins. 4. Nach den Verhandlungen am 17. Juli findet Nachmittags um 2 Ubr ein einfaches Mittagsmahl in dem großen Saale des Wenzel'schen Garten statt, das Gedeck zu 2 M. 50 Pf. incl. 1 Schoppen Wein. Diejenigen, welche an demselben Theil zu nehmen beabsich⸗ ligen, werden gebeten, gleich bei ihrer Anmeldung ihre Namen in eine aufgelegte Liste einzeichnen zu lassen. 5. Von 4 Uhr Nachmittags an Eröffnung des Honigmarkts nach vorausgegangener Preisvertheilung. Schluß der Ausstellung und des Honigmarkts präcis 5 Uhr. 6. Abends wieder gesellige Vereinigung an einem noch näher zu be⸗ stimmenden Orte. 5
Gießen den 24. Mail 1878. Im Auftrag; von Gehren.


