Beilage.
Hberhessischer Anzeiger.
M 27.
Aus Stadt und Land. Offenbach, 26. Febr. Placate kündigten gestern dachmitag an, daß die Schuhmacher der Ochsenhert und Behrensschen wie der Schönbossschen Schuhfabrik, wegen
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Stlike beabsichtigten, der auch zum Beschlusse erboben worden zu sein scheint, denn beute Morgen zogen über 100 Schuhmacher von der„Stadt Heidelberg“ aus in geschlossenen Reihen durch die Frankfurter Straße nach den btr. Fabriken, wo sie wahrscheinlich noch in ihten Dänden befindliches Material ablieferten(denn alle halten n grünes Zeug eingeschlagene Päckchen unterm Arm) ind den Strike in Permanenz erklärten.
Mainz. Wie das„M. Tagbl.“ mittheilt, war es ein Unteroffizier des bier garnisonirenden 3. Fußarlüllexie⸗ Regimente, der ale Cyef und Instructeur der montene— grinischen Arlilletie die Belagerung von Nicsik leitete. Vor einigen Tagen kehrte der junge Mann, geschmückt mit dem Ritlerkteuz des Daniels Ordens, nach Mainz zurück. Seine Name ist Ferdinand Leichert.
Geld Cours.
Frankfurt am 28. Februar 1878
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9* 1— 4 Am 20⸗Frankenstucke M. 16 20— 24 Englische Sovereigns„ 20 38 b. G. Ute Russische Imperiales„ 16 67—72 HDolländische fl. 10 Stübe d 85 1 uad„ 9 50—55 Dererhrn 851 Ducaten al marco 5 9 55—60 22 Dollars in Gold. 5 1
Fr. Il.: Der Figaro schreibt: — det Birth Man legt sich oft die Frage vor, wie die armen
Rutscher bei Regen, Schnee, Frost und Wind, bei Tag und bei Nacht ungestraft allen Unbilden der Witterung Trotzen können. Man ist versucht zu glauben, daß die elben eine ganz eigene Constitution besitzen, welche sie gegen alle und jede Zufälle dieser Art schützt. Und doch st dies nicht der Fall; ganz im Gegentheil, kommen
— 9 zei keinem Gewerbe Krankheitszustände wie Bronchitis, Is katarrhe, Erkältungen oder andere Affectionen des Halses 4 2 end der Lunge häufiger vor, als gerade bei diesem. Um J H. gt ich davon zu überzeugen, genügt es einige Stunden in a 7 er Guyot'schen Apotheke zuzubringen, welche sich aus cer 9. der Fabrikation der Theerkapseln eine Spezialität gemacht * dat. Es ist interessant die Menge der leeren Wagen zu u gut beseßut seobachten, welche vor dieser Apotheke anhalten und ern Dans eren Führer sich mit dem ihnen so nützlichen Medica
K. Schutt nente versehen.
In der That ersetzen die Guyot'schen Theerkapseln git Vortheil alle Arten Tisanen, Pastillen und Mixturen,
don den Fabrikberren angekündigter Lohnreduction einen
welche von Niemand, der nicht fret über seine Zelt ver- zu verkennen ist, daß nicht selten in dem Verein 0 0 0 5 4 0 1 Fi 1 f f ma, deen ene ee und bele dere in den Benner gen beirn 1** 8 0 0 2 2 1 it seine Billigkeit. Wenn man bedenkt, daß jeder Flacon zu Tage traten, die keineswegs auf eint sreund · 60 Kapseln enthält, und daß die gewöhnliche Dosis in liche Stellung den Maßnahmen der Regierung 2 bis e Kapseln bel seder Mahlzelt besteht, so wird man gegenüber und auf die Absicht schließ n ließen, begreiflich finden, daß die ganze Cur auf nicht höher als Ne fü F 0 l 1 rung des 12 25 Centimes(10- 20 Pfennige) täglich zu stehen die Ano dnungen derselben zur Durchfüß* ˖ kommt. Es ist evident, daß die Billigkeit des Preises Schulgesetzes kräftig du unterstützen. Diesen. nicht weniger als die Vorzüglichkeit des Mittels zu seiner gebungen gegenüber muß es als eine Pflicht der Popularistrung beigetragen hat. 907[Großh. Kreisschulinspektoren, wie aller anderen an der Schulverwaltung betheiligten Beamten erachtet werden, belehrend, aufklärend und be— richtigend aufzutreten, während von einer Ver⸗ kümmerung des freien Vereinsrechtes dabei keine
Seit einer Reihe von Jahren besteht im Großberzogtbum ein Landeslebrerverein. Während früher den Volksschullehrern die Betheiligung an solchen nicht unter Aufsicht der Schulbehörden Rede sein kann. Mit Bedauern würde man aber stebenden Vereinen untersagt war, wird jetzt von wahrnehmen müssen, wenn die fragliche Ansprache der Regierung nicht beanstandet, daß sich die in der That den Erfolg haben sollte, das Ver⸗ Lehrer an dem Landeslehrerverein betheiligen und trauen zu den Großh. Kreisschulinspektoren, die bat die Regierung bis jetzt keine Veranlassung ihrer ganzen Stellung nach die eigentlichen Ver⸗ gefunden, diesem Landeslehrerverein im Allgemeinen trauens- Männer des Lehrerstandes sein sollen, entgegen zu treten. In diesem Sinne ist auch zu schädigen, oder wenn gar, was indessen wohl nach unserer Information dem Landtagsabgeordneten nicht zu erwarten steht, einzelne Lehrer sich durch Büchner auf eine im Privatgespräche, während diese Ansprache zur Unbotmäßigkeit hinreißen einer Sitzungspause in der 2. Kammer der Stände lassen sollten, die sicher nicht ohne ernste Ahndung gestellte Anfrage geantwortet worden. In Nr. 4 bleiben könnte. Selbstverständlich bleibt es auch des„Schulboten für Hessen“ befindet sich nun ferner jedem Lehrer, der sich durch Weisungen eine an die Mitglieder des Landeslebrervereins oder Anordnungen eines Kreisschulinspekkors verletzt gerichtete Ansprache, in welcher dieselben unter fühlen sollte, unbenommen, darüber Beschwerde zu Berufung auf die freundliche Gesinnung, welche führen; diese Beschwerden sind indessen der Natur die Großh. Staatsregierung gegen diesen Verein der Sache nach an die vorgesetzte Kreis⸗Schul⸗ hege, aufgefordert werden, diejenigen Kreisschul- Commission, beziehungsweise die oberste Schul⸗ inspektoren, welche in ihrem Auftreten gegen die behörde, keinenfalls aber an den Vorstand des Mitglieder des Vereins„ihre Stellung vergessen] Landeslehrervereins zu richten.
und sich erlauben sollten, in der einen oder anderen— 5 5 Herr Johann Maria Farina
Weise das freie Vertinsrecht, das jedem Hessen, also auch dem Lehrer, gewährleistet ist, zu ver— gegenüber dem Jülichsplatz in Cöln hat uns den Debit des
kümmern“ sofort dem Vorstande anzuzeigen, damit g N u Des allein ächten Cölnischen Wassers
derselbe in der Lage sei, an maßgebender Stelle übertragen und empfehlen wir dasselbe
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die erforderlichen Schritte thun zu können. bereits aus dem oben Bemerkten hervorgeht, lag
1. a g per Glas zu M. 1.50, für die Regierung seither keinerlei Veranlassung ½ Dutzend„„ 850, vor, dem Landeslebrerverein gegenüber eine besondere Dutzend E
Die Exped. d. Anz.
[Stellung einzunehmen, obwobl andererseits nicht
Arbeits-Vergebung.
5 18 Die in dem Kasernenhof zu Butzbach zur Aus⸗ Zurtrich Panlv. ührung genehmigten Pflasterer-Arbeiten ꝛc., veranschlagt Satie u 4500 Mark, sollen Montag den 11. März er., Vor⸗ 5 mittags halb 12 Uhr, auf unserem Büreau, Garnison⸗ zazareth, Zimmer Nr. 2, im ich verdungen werden. Lusttragende Unternehmer wollen ihre Submissionen,
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nit der Sflasterer⸗Arbeiten in der Dragoner⸗Kaserne zu Butzbach“ zersehen und solche bis zu gedachtem Termin bei unter— eichneter Verwaltung einreichen.
Kostenanschlag und Bedingungsheft liegen jetzt schon uf genanntem Bürcau zur Einsicht offen.
Auswärtige Unternehmer haben sich wegen Ueber— zahms fähigkest durch entsprechende Atteste ihrer Orts ze. Behörde gehörig auszuweisen.
Buß bach den 26. Februar 1878.
Großherzogliche Garnison- Verwaltung.
„ 7 Holzversteigerung. ies Montag den 11. März l. J. sollen in dem von garnier'schen Walde beim Häuserhof versteigert werden: 54 Raummeter Buchen⸗Scheitholz J. Classe, Prügelholz, zu Stückholz geeignet,
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Eichen⸗* 200* Buchen⸗Astreiser. Sämmtliches Holz ist bequem abzufahren. Zusammenkunft zur Verstelgerung und Anfang präeis gelb 10 Uhr Morgens auf der Chaussee oberhalb des Hofes. a Häuserhof den 23. Februar 1878. 1 Schmidt. N ttt. „ eee
gie Dampf- Kaffeebrennerei
von A. Zuntz seel. Wittwe in Bonn . empfiehlt ihren
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ne 5 gebr. Java⸗Kaffee .* 5 I. Qualität à M. 1. 80 Pf. per Pfd. 9. Alleinige Niederlage für Friedberg und Umgegend
Herrn M. L. Goldmann.
Submissionswege öffent⸗
„ welchen die Offerten nach Prozenten anzugeben sind, Aufschrift„Submission zur Uebernahme der
Arbeits-Verstei Arbeits-Versteigerung. 641 Montag den 4. März, Vormittags 10 Uhr, sollen auf dem Gemeindehaus zu Büdesheim die zur Er⸗ bauung einer Schule erforderlichen Bauarbeiten und Matertollieferung öffentlich in Accord gegeben werden: Mark Pf.
Holzversteigerung.
664 Montag den 4. März 1878, von Vormittags 9½jʒ Uhr an, werden in den Fretherrlich von Ritter'schen Waldungen zu Hof Hasselheck 34 Raummeter Kiefern Rundscheitholz, 50,2 Prügelholz,
** 8 9„ Stockholz, Maurerarbeit, veranschlagt zu 2346 60 3661 Wellen„ Reiserholz, Materiallieferung, als: Bruchsteine, Russen 55 Stämme Kiefern⸗Stammholz, 7—10 Meter lang steine, Sand, Luftkalk, Kamintuffstein⸗ und von 15—20 Centim. Durchmesser, Aufsätze, Cement zc. ꝛc., veranschlagt zu 4971 90 107 Stück Kiefern⸗Stangenholz von 6— 9 Meter Steinhauerarbeit N 1017 20 Länge und 10—14 Centim. Durchmesser Zimmerarbeit 2767 24 gan den Meistbletenden versteigert. Dachdeckerarbeit 637 25 ö Der Anfang der Versteigerung ist im Schlag 1 an Schreinerarbeit 2030 10 der Weinstraße. Schlosserarbeit 719 80 Friedberg den 21. Februar 1878. Glaserarbeit 579— In Auftrag Weißbinderarbeit 2395— der Freiherrlich v. Ritter'schen Gutsverwaltung Spenglerarbeit 295 20 zu Rüdesheim: Pflastererarbeit 75— Heidt. Brunnenmacherarbeit 220— 1 775 Pumpenmacherarbeit 278 98 Jag d- V er pa ch tun 9 Pläne und Voranschlag nebst Bedindungen liegen
723 Montag den 4. Marz l. J. Nachmittags 2 Uhr,
soll die am 5. d. Mts. zur Verpachtung gekommene, aber
nicht genehmigte Feldjagd von 1600 Normalmorgen noch—
mals auf hiesigem Bürgermeisterei-Büreau auf 6 Jahre
verpachtet werden.
Kloppenheim am 26. Februar 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Kloppenheim. Kliem.
von Dienstag den 26. Februar an auf der Großh. Bürger⸗ meisterei Büdes heim zur Einsicht offen. Vilbel am 20. Februar 1878. Ber o d, Bezirks bauaufseher. Arbeits-Versteigerung.
Montag den 4. Maͤrz, Vormittags 8½ Uhr, solle auf dem Rathhaus zu Melbach
8 5 Jag d- Ver pa ch tun 9. Maurerarbeit, veranschlogt zu 363 M 764 Donnerstag den 14. März l. J., Nachmittags 1 Uhr, Zimmerarbeit 5 374„ soll in der Wirthschaft des Isaak Stern dahier die Steinhauerarbeit 24 der hiesigen Gemeinde zustehende Feldjagd, eirea 2500 Schreinerarbeit 176„ Normalmorgen, auf weitere 6 Jahre öffentlich meistbtetend Weißbinderarbeit 18 verpachtet werden. Bemerkt wird, daß der Jagddistrikt Glaserarbeit 66„ 15 Minuten von der Main- Weserbahnstation Nieder— Schlosserarbeit 91 Woͤllstadt entfernt liegt. Kalkliefern 32„ Bruchenbrücken am 27. Februar 1878. Sandliefern 17 Großherzogliche Bürgermeisterei Bruchenbrücken. Russensteinliefern 8 Wagner. Ziegelllefern 48„ . Latten- und Kaminsteinliefern 9„
oͤffentlich in Accord gegeben werden. Bad Nauheim den 25. Februar 1878.
Brückel, Bezirksbauaufseher.
581 per Stück 10 Mark bel
Pet. Netscher, Usagasse. 1775


