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— Bukarester Nachrichten über die Zerstörung des großen türkischen Monitors enthalten Unge⸗ nauigkeiten. Die Sache verhält sich folgender- maßen: Die russischen Offiziere brachten am hellen Tage unter dem Feuer des nachher zerstörten Schiffes den Torpedo an den Monitor und sprengten letzteren in die Luft. Eine Schaluppe wurde durch die Explosion fast unter Wasser ge— setzt, eine andere von einer Kugel getroffen. Auf rusfischer Seite ist Niemand verwundet.
— Man schreibt von hier offenbar„officiös“: Der Gang der russischen Kriegführung wird durch Sengen und Brennen vereinzelter Ortschaften an der Küste des Schwarzen Meeres nicht berührt, ebensowenig durch die vergeblich versuchte Aufwiegel- ung einzelner Stämme des Kaukasus. Diese türkischen Insurrections-Versuche können leicht an der Donau Gegenzüge hervorrufen. Rußland verzichtet jedoch auf solche Hilfsmittel, ist vielmehr bemüht, wo, wie Serbien, alles zum Kriege drängt, von der Theilnahme abzurathen. Rußland wird in jedem Falle eine Linie des Verhaltens innehalten, die eine Revolution nicht wachruft.
Warschau. Die Nachricht, daß in Polen fortdauernd Haussuchungen und Verhaftungen statt— finden, wird von gut informirter Seite für unbe— gründet erklärt. Seitens der polnischen Bevölkerung werde auch zu Ausnahms⸗ Maßregeln nicht der geringste Anlaß gegeben.
Aus Stadt und Land.
Darmstadt. Von 884,218 Seelen, welche die Be⸗ völkerung des Großherzogtbums am 1. December 1875 betrug, waren der Religion nach 602 850 evangelisch, 251 172 römisch⸗katholisch, 2958 deutsch⸗karholisch,(frei⸗ religiös), 705 Mennoniten, 25,652 Juden, während die übrigen 881 aus 9 Griechisch⸗Katbolischen, 177 Bapiisten, 9 Sepatatiten, 5 Metbodisten, 15 Dissidenten, 9 Mit gliedern der Brüderversammlunag, 1 Tempelbruder, 1 Herrnhuler, 1 Braminen und 654 Personen von unbe⸗ kannter Confesston bestehen.
Allerlei.
Köln. Der hiesige Staats⸗Anwalt setzt das Publikum davon in Kenntniß, daß alljährlich gewissenlose Gesinde— Vermietber der Provinz Posen Hunderte von Knechten und Mägden zum Dienste in den westlichen Provinzen, besonders für die Rheinprovinz und Hannover, unter falschen Vorspiegelungen vermiethen; dasselde sei der Fall in Betreff des Gesinde suchenden Publikums, indem diesem zu günstige Angaben über die Befähigung der Arbeit suchenden Personen gemacht werden. Datan wird die dringende Warnung geknüpft, mit solchen Agenten sich nicht einzulassen, da die Hoffnungen auf beiden Seiten nicht in Erfüllung gehen.(Wir wollen nicht ermangeln unseren Wetterauer Oeconomen hiervon Kenntniß zu geben.)
Diedenhosen. Seit dem 23. wurden über 70 Sol- daten dem Lazarethe übergeben, welche an Muskel⸗Schmerzen und Anschwellungen der Glieder litten. Gestern kamen auch zwei Todesfälle vor. Eine Untersuchung der Leichen ergab mit Bestimmtheit, daß die Unglücklichen von der Trichinen⸗Krankheit befallen sind. Die Erkrankten geben an, in einem hiesigen Metzgerladen rohes gehacktes Schweine⸗ sieisch gekauft und nach dem Genusse desselben sich unwohl gefühlt zu haben.
Handel und Verkehr.
Friedberg, 30. Mai. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund M. 1.10.— 1.20. Eier per Stück 5 Pf.
Friedberg, 29. Mai. Waizen M. 28.50. Korn M. 24.—. Gerste M. 21.—. Hafer M. 16— 20. Kar⸗
toffeln M. 7.50. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo; — 200 Zollpfund. Gießen, 29. Mai. Wochenmarkt. Butter per Pfund M. 1.10— 1.25. Eier per Stück 4—5 Pf. Käse per Stück 4 10 Pf. Tauben das Paar 60 Pf. Hühner per Stück 80 Pf. Kartoffeln, 100 Kilo, M. 9. Frankfurt, 28. Mal. Der heutige Viehmarkt war bei hohen Preisen gut defahren. Angetrieden waren: 405 Ochsen, 160 Kühe und Rinder, 400 Kälber und 500 Hämmel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. M. 68—70., 2. Qual. M. 60—65. Kühe und Rinder 1. Qual. M. 60.—, 2. Qual. M. 54 56. Kälber 1. Qual. M. 65.—, 2. Qual. M. 40—50. Hämmel 1. Qual. M. 50.—, 2. Qual. M. 40 42. Frankfurt, 28. Mai. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 M. 44., Nr. 2 M. 40., Nr. 3 M. 36., Nr. 4 M. 32., Nr. 5 M. 26. Roggenmehl/(Berliner Marte) M. 28. do. II.(Berliner Marke) M. 23., Weizen ab Babnbof vier M. 27.75—28., ab unserer Umgegend M. 27.25- 27.50., fremder je nach Qual. M. 24—28. Korn M. 19- 21.50.
Gerste M. 19— 22. Hafer coe. 1518.25. Erbien M. 21—24. Wicken M. 17.50. Linsen M. 21-30. Rüböl M. 74—. Die Preise detstehen sich sämmtlich
per 200 Pfund Zollgewicht= 100 Kilo.
Mainz, 28. Mai. Producten-Markt. Waizen ver Mai 25.40. Korn per Mai 18.25. Hafer per Mai 16.85. Rübde per Mai 39.50.
D. Frankfurt a. M. 29. Mai 1877. Die Tendenz gestaltete sich heute im Allgemeinen eiwas matter. Man eröffnete zwar ziemlich fest, allein die Course schwäch ten sich ab, als Berlin sich weniger günstig disponiri zeigte. Abgesehen hiervon, wagen es auch politische Gerüchte, die, weun sie auch noch sehr der Bestäugung bedürfen, doch, in Beitacht der obwaltenden Verhälinisse, geeignet waren, Beunruhigung zu erzeugen. So wollte man wissen, daß auf Mac Mahon ein Altentat stallgesunden habe, und ferner, daß auf einer Anzahl österreichischer Eisenbahnen zwischen Wien und Pest die Schnellzüge eingestellt worden eien. Da Berlin hauptsächlich in Folge dieser Gerüchte nachgebende Notirungen sandte, ist immerhin möglich, daß wir es hier mut einem der beliebten Contteminenmanöver zu thun haben, dazu bestimmt, den Baissiers vor der Liquidalion die Deckungen etwas zu erleichtern. Geld war für Prolongationen zu ca. 3 3½¼/ leicht erhältlich. Die Deporssätze stellten sich heute höher, für Creduactien auf ca. 60 Pf., für Staatsbahnactien auf ca. 45 Pf. Das Geschäft tiug anhaltend einen lustlosen, schleppenden Characler und bewegten sich die internatlonalen Specu⸗ latzonspapiere unter ihrem gestrigen Niveau. Credatactien gingen zwischen 106/— ½ und 106, Staatsbahnactien zwischen 173½—172 und 172½ um. Von ausländischen Fonds waren österr. Renten um Bruchtheile nachgebend. Ungar. Schatzbons I. Em. büßten 1½%, II. Em. 5¼80,0 ein. Von Anlehensloosen stellten sich 1860 r étwas niedriger; 186471 schlossen sest. Oesterr. Bahnen waren eher schwächer. Galtzier verloren ½ fl. Desterr. Prioritäten preisbalsend. 30% Lombardische zogen im Course an. Banken lagen mill. Brüsseler hoben sich // Oesterr. Nationalbank sind 2 fl. matter. Von Wechseln Paris, Amsterdam und Wien etwas theurer; London billiger.
Brodpreise vom 1. bis 16. Juni. Nach eigener Angabe der Bäcker.
Fur Friedberg:
Kasseler Brod 2 Kilo 63 Pf. ** 7. 32* 3 e 5 Erste Sorte 2 Kilo 60 Pf. Zweite Sorte 2 Kilo 54 Pf. „, 1 7 30* 0 9 1 9 27* ö 7.— 172 7. 15- 1 7 1⁊— 7 14—
Wein⸗ ö
Für Butzbach: Erste Sorte 2 Kilo 62 Pf. Zweite Sorte 2 Kilo 52 Pf, 1 1 26 —*t 7—e Fleisch⸗ ꝛc. Preise vom 1.— 16. Juni. Nach eigener Angabe der Meßger.
Für Friedberg: Pr. ½ͤUKilo.
** 1* 15
*
„*,—
Ochsenfleisch 70 Pf. Schweinefleisch 64 Pf. Kuhfleisch, g-em. 60„[Kammstück 88 Rindfleisch, gem.—„ Leber- u. Blutwurst 70„ Hammelfleisch 50„ Bratwurst 86„ Keil und Carre 66„ Schwartenmagen 86„ Kalbfleisch 54„(GGeräucherter Speck 96„ Keil und Carre—„ Doͤrrfleisch 88 Nierenfett 60„ Schinken De Hammelsfett 48„ Schmalz, ausgel. 868„ Schmalz, unausgl. 80„
Ausnahmspreise. Bei N. Engel, A. Waltber, Ph.
Zimmermann Schwartenmagen 80 Pf., bei Ph. Windecker und J. Wind's Wittwe 92 Pf.— Bei W. Kreuter III., A. Walther, Ph. Windecker und Ph. Zimmermann ger. Speck 92 Pf.— Bei Adolf Engel, A. Vogt Erben, A. Walther, Joh. Walz III., Ph. Windecker und Ph. Zimmermann Schinken 86 Pf.— Bei H. Blum II., H. Engel II., Wittwe Heß und W. Reuß Schmalz, ausgel., 90 Pf.
Für Bad⸗Nauheim: Pr. ½ ͤ Kilo.
Ochsenfleisch 68 Pf. M. Pf. Kuhfleisch, gem. 58„ Schweinefleisch— 64 8 ungem.—„ Dörrfleisch— 86 Hammelfleisch 60„ Solperfleisch— 70 Keil und Carre—, Geräucherter Speck 1 3 Kalbfleisch 58„ Schinken Fung Keil und Carre—„ Leber- u. Blutwurst— 80 Nierenfett 60„ Schwartenmagen— 91 Hammelsfett—„Cervelatwurst 1 70 Schaaffleisch—„ Jieischwurst— 91 Bratwurst—
Schmalz, ausgelassen, 96 Pf., unausgelassen 86 Pf.
Schweinen Keil und Carre bei sämmtl. Metzgern 68 Pf.
Ausnahmspreise. Bei Fr. Langsdorf ger. Speck 1 M., Schweinen Keil und Carre 66 Pf.
Für Butz bach:
pr. ½ Kilo.
Ochsenfleisch 68 5 M. Pf. Kuhfleisch, gem. 54„ Schweinefleisch— 62 Rindfleisch, gem. 54„ Leber⸗ u. Blutwurst— 72 Hammelfleisch 52 Bratwurst— 86 Keil und Carre 60, Fleischwurst— Kalbfleisch 50„ Schwartenmagen— 92 Schaaffleisch—„ Gexräucherter Speck 1— Nierenfett 64„ Doͤrrfleisch— 86 Hammelsfett—„ Schinken—— Schmalz, ausgel. 1—
Schmalz, unausgel.— 92
Kammstück und Solperfleisch 64 Pf.
Geld ⸗ Cours. Frankfurt am 29. Mai 1877.
2 Waizen, ½ Korn. 2 Korn, ½ Waizen. 20 ⸗Frankenstücke I Mk. 16 26— 30 Erste Sorte 2 Kilo 60 Pf. Zweite Sorte 2 Kilo 54 Pf. Englische Sovereigns 520 35-40 5 3 1 4 1 Russische Imperiales„„ 16 72—77 „ ½„ 15„eee%„ 4 Helländische fl. 10 Stute„ ed 18 68 Wecke bel sämmtlichen Bäckern 3 Pf. per Stück. Ducaten 24„ 4358—58
5 0 Ducaten al mareo. 1 80 4 7055
Für Bad⸗ Nauheim: Dollars in Gold 3 5 417—20
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1616 Wird nunmehr, nachdem der Güteversuch fehl— geschlagen ist, über das Vermögen der Wittwe Friedrich Wyll, Karoline, geb. Zimmermann in Hanau, der Concurs erkannt und Termin zur förmlichen Liqui⸗
bestellenden Contradietor auf 12 80 den 14. Juni d. J., Vormittags 10—11 Uhr Cont. Zeit, anberaumt. ö In diesem Termin haben sämmtliche, auch die pfand⸗ rechtlich gesicherten Gläubiger ihre Forderungen unter Vorlegung der Beweisstücke anzumelden und zu begründen, wibtigenfalls sie auf den Antrag des Contradietors von der Masse ausgeschlossen werden. Hanau den 14. Mai 1877. f Königliches Amtsgericht II. Kulenkem p. „dt. Winkler.
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