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8. 8. 18 *
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Leinöl, 125 Gramm Hammelsett, 46 Gramm Wichs und 32 Gramm Harz über Kohlenseuer unter fleißigem Um rühren zusammengeschmolzen und die Misse mitielst eines Pinsels auf das gereinigte und getrocknete Schuhwerk warm aufgestrichen. Das Leder bleibt hierbei sehr geschmeidig. Unseren Erfahrungen nach gelingt die Herstellung eines vorzüglich wasserdichten Schuhwerkes auch in der Weise, daß man ein kleines Stückchen Paraffin in warmem Klauen⸗ fette auflöäß und damit das Schuhwerk einschmiert. Düngerschwin del. Neuerdings wird von England aus ein ganz großartiger Schwindel mit künstlichen Dünge— mitteln getrieben, welch letziere sehr oft sogar den Pflanzen schädliche Stoffe enthalten. Würden diese Düngemittel etwas taugen, so behielte England, das doch auf einer hoben Stufe rationeller Landwirthschaft stebt und künstliche Düngemittel in erstaunlichen Mengen verwendet, dieselben gewiß für sich. Schon die Ausfuhr künstlicher Düngemittel, von England betrieben, legt Zeugniß ab von der Wertblofig⸗ keit derselben. Unter anderem wird Rohammoniak, ein Neben⸗ producl der Leuchtgasfabrikation, in den Handel gebracht, das elwa zur Hälfte aus schwefelsauerm Ammonlak, schwefel⸗ sauerm Eisenoxydul, Schwefeleisen und Eisenoxydul besteht;
dazu kommen noch 3 bis 4, jz bis 6 Procent Rhodan Ammonium, ein directes furchibares Gift für die Pflanzen, die auf der Sselle zerfressen, zerstört und vernichtet wer⸗ den. Dieses grünliche, pulverförmige Rohammoniak kann man leicht einer Prüfung unterziehen, man rübrt einen Theil des Düngemittels mit Wasser an und läßt dieses sich setzen; hierauf fügt man etwas Eisenchlorid hinzu, worauf das Wasser eine tiesblutroihe Färbung annimmt, ein, Zeichen, daß schädliche Stoffe enthalten sind. An den Prüfungsstationen wird daher gewöhnlich bei jedem unter— suchten Düngemittel ausdrücklich beigefügt, wie viele Pro— cente Rhodangehalt in demselben aufgefunden worden sind. So der Phönix. Wir erinnern daran, daß hier das Ver— einswesen Jedem, der sich darum kümmern will, bestens entgegenkommt; in allen Gegenden Deutschlands gibt es landwirthschaftliche Vereine, welche sich mit Prüfung von Samen und Düngemitteln abgeben und damit den Land⸗ wirth genügend schützen.
Für Beck's Wittwe in Staden sind bei der Exped. d. Anz. noch eingegangen von: Frau
Hill hier 3 Mark.
Geld Cours. Frankfurt am 21. November 1877.
20⸗Frankenstücke 8 Mk. 16 22— 26 Englische Sovereigag gs„ 20 35—40 Russische Imperlales„ 16 68-73 Holländische fl. 10 Stücke„ 16 65 G. / o 9 57-62 Ducaten al mareo..„ 9 6065 Dollars in Mold 417—20
Herr Johann Maria Farina
gegenüber dem Jülichsplatz in Cöln hat uns den Debit des
allein ächten Cölnischen Wassers
übertragen und empfehlen wir dasselbe
per Glas zu M. 1.50, „ ½ Dutzend 0 „ Dutzend 16,75.
Die Exped. d. Anz.
Arbeits⸗Vergebung.
3509 Die zur Anlage eines Friedhofes zu Fauerbach b. Fr. erforderlichen Arbeiten und Lieferungen sollen auf dem Wege öffentlicher Submission vergeben werden. Die auf die einzelnen Arbeiten Bezug nehmenden Offerten sind in Prozenten der Anschlagssumme, diejenigen für Materiallieferung dagegen nach Einheitspreisen anzugeben und bis längstens Montag den 26. November, Vormit⸗ tags 10 Uhr, bei Großherzoglicher Bürgermeisterei Fauer- bach b. Fr. versiegelt und portofrei einzureichen, indem um diese Zeit die Eröffnung der Submissionen in Gegen— wart des Gemeinderaths vorgenommen wird.
An demselben Tage, Nachmittags 1 Uhr, soll zugleich das Anfahren der erforderlichen Mauersteine und des Mauerkieses an der Usa in einzelnen Abtheilungen ver— geben werden.
Die Arbeiten und Lieferungen sind zu nachstehenden Summen veranschlagt: M. Pf
Maurerarbeit, veranschlagt zu 1056 48 Steinrichten 461 25 Steinhauerarbeit 611 50 Schlosserarbeit 144— Weißbinderarbeit 10— Chaussirarbeit— Lieferung und Anfahren von 160 Kubikm.
Mauersteinen(Basaltsteine) 1040— Lieferung und Anfahren von 60 Kubikm.
Mauersteinen(Sandsteine) 600— Lieferung von geformten Backsteinen, 5500
Stück 176 Lieferung von 90 Bütten Luttkalk 234
Desgleichen von 80 Centner hydraul. Kalk 136 Lieferung von 2 Tonnen Portland-Cement 30 Anfahren von Mauerkies aus der Usa 120 Assenheim den 15. November 1877. Wenck, Bezirksbauaufseher. Nachdem Großherzogliches Ministerium des Innern, Abtheilung für Schulangelegenheiten, der Stadt Hungen die Genehmigung ertheilt hat, eine höhere Schule zu errichten und dem Stadtvorstande es gelungen ist in der Person des Herrn Dr. phil. Kellner, seitheriger Ober⸗ lehrer der Realschule zu Hanau, sowie des Herrn Pfarr⸗ amts⸗Candidaten Gauert seitheriger Institutslehrer dahier, anerkannt tüchtige Lehrkräfte zu engagiren, so wird hiermit zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß diese Schule am 1. Dezember 1877 ihren Anfang nimmt. 7 f ö Bezüglich des in dieser Schule ertheilt werdenden Unterrichts sowohl, als auch der zu leistenden Schul⸗ gelder ist der Unterzeichnete bereit, jede gewünschte Aus⸗ kunft zu ertheilen, sowie Anmeldungen entgegen zu nehmen,
EE
en den 19. November 1877. e Großherzogliche Bürgermeisterei Hungen. 3555 C
Oeffentliche Aufforderung. 3560 Die im Grundbuch der. 1
das Chausseebau⸗Institut eingetrage Nr. 48 soll unter der Bezeichnung„das Großherzogthum, Landeseigenthum“ mit dem Erwerbtitel„Ersitzung“ in
dem Grundbuche e 191 5 über⸗ erden. Einwendungen hiergegen fin nnen schrieben w e 8 dahter geltend zu machen, als sonst obiger Eintrag er⸗ i nanbein den 14. November 1877. Großherzogliches Landgericht Bad⸗Nauhelm. Hempel. Versteigerung. 3558 Die Lieferung der Kleidungsstücke, Strohsäcke, des Dels und Strohs, das Reinigen der Wäsche für die Haftgefangenen, das Rasiren und Haarschneiden, sowie das Kleinmachen von 30 Raummeter Holz soll Dienstag den 11. Dezember d. J., Vormittags 11 Uhr, cal in Accord gegeben und gleschzeitig der im Hof des Haftlocals lagernde Dünger und Asche an den Meistbletenden versteigert werden. Vilbel am 17. November 1877. i Großherzogliches Landgericht Vilbel. J g er.
em Landgerichtslo
Die laufende Versicherungssumme Die Prämien- und Zinsen-Einnabme
Das Grund-⸗Kapital der Gesellschaft
zu billigen und festen Prämien.
Ang. Scheffer in Friedberg.
Nathan Strauß in Butzbach. Phil. Theis in Münster.
Die Kapital- und Prämien⸗Reserve für eigene Rechnung„
J. W. Dietrich in Nieder⸗Wöllstadt.
Vaterländ. Feuerversicherungs-Ackien-Gesellschaft in Elberfeld.
Gegründet im Jahre 1823. Der Geschäftsstand am 1. Januar 1877 war folgender:
M. 2, 349,847,395. 4,251,942. 3,983,037. 6,000,000.
28 83
17 E
15
7 Die Gesellschaft übernimmt Versicherungen gegen Feuersgefahr auf Mobilien, Früchte, Vieh 1.
Die unterzeichneten Agenten ertheilen gerne nähere Auskunft und nehmen Versicherungs⸗Anträge entgegen, welche stets die schnellste Erledigung finden werden,
Josef Müller in Bönstadt. David Mayer in Wohnbach. C. Leschhorn in Griedel.
J. Weitzel in Stammheim. 2602
Versteigerung. 3559 Die Lieferung von 30 Raummetern Buchen⸗Scheit⸗ holz I. Klasse zur Heizung des Haftlocals soll Donnerstag den 13. Dezember d. J. Vormittags 11 Uhr, im Landgerichtslocal an den Wenigstnehmenden vergeben werden und werden Steigliebhaber dazu eingeladen. Vilbel am 17. November 1877. Großherzogliches Landgericht Vilbel. J a ger.
3564 Stollwerck'sche Brust-Bonbous, nach Arztlicher Vorschrift bereitet, sind sowohl naturell genommen als in beisser Milch oder Thee aufgelöst getrunken von wohlthuender Wirkung bei Hals- und Brustleiden. Gegen Husten und Heiserkeit gibt es nichts Besseres.
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2007
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