Ausgabe 
17.5.1877
 
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Platz und landete, wie verlautet, 1000 ehemals ausgewanderte Tscherkessen. Aus Suchum⸗Kale wurden einige Sotnien⸗Kosaken und Miliz über

den Fluß Gumpfu abgeschickt. Am 14. d. lagen bee che Panzerschiffe vor Suchum⸗Kale.

Aus Stadt und Land.

Friedberg. Wir wollen nicht versäumen, die Be⸗ wohner unserer Stadt darauf aufmerksam zu machen, daß in den ersten Stunden des Pfingstmorgens der Musik⸗ verein Eintracht(früher Capelle Schellbaas) wie in vorderen Jahren so auch jetzt uns mit einigen Chorälen vom Thurme der Burgkirche herab erfreuen wird.

Offenbach, 12. Mai. Gestern Abend wurde vom Zug 20 zwischen hier und Mühlbeim ein Mann über fahren und zwar auf eine Schauder erregende Weise. Derselbe hatte sich, um von dem Locomotivführer nicht bemerkt zu werden, binter einem Kieshaufen so auf die Schienen fesigebunden, daß sein Hals genau auf der Schiene, der Kopf aber innerhalb der letzteren lag.Nur einige Meter vor der Stelle wurde er von dem Führer bemerkt, es war jedoch zu spät, um den Zug noch zum Stehen bringen zu können und wurde der Selbstmörder förmlich guillotinirt. Der Kopf war genau vom Rumpfe getrennt und stand mit dem Gesichte nach Hanau gewendet in der Mitte des Geleises, während der Körper neben den Schienen lag. 8

* Darmsla di. Am 28. v. Mis. ist ein Mann beimgegangen, dessen Andenken in Hessen noch lange im Segen bleiben wird, der Geheimeraih Friedrich Kritzler, Präsident des Oberconsistoriums in ee In sehr jungen Jahren in den Verwaltungsdienst eingeteklen, wirkle er zunächst mehr als 26 Jahre lang als Land⸗ und Kreis⸗ ratb im Bezirke Dieburg. Mit welchem Erfolg, dafür nur zwei Belege: Als die Stürme des Jahres 1848 los⸗ brachen, blieb er so ziemlich allein unangefochten und un⸗ erschrocken auf seinem Posten und war so sehr zum Ver⸗ trauensmann seines Kreises geworden, daß ihn dortige Gemeinde⸗Vorstände noch lange nach seinem tiefbedauerien Weggang(1853) in Darmstadt aufsuchten um sich in den wichligsten Angelegenheiten Rath und Belehrung zu holen, ja daß er im dortigen Bezirke fast ein Menschenalter hin⸗ durch zum Landtagsabgeordneien gewählt wurde. Im Jahr 1858 wurde Kritzler zum Haupte der Oberstudien⸗ Direclion berufen und hat sich als solches das unbesreit⸗ bare Verdienst erworben, die finanziell und social erbärm⸗ liche Stellung der Volksschullehrer erkannt und alles aufgeboten zu haben dieselbe zu heben. Wesentlich auf seinen Anlaß und unter seiner Miwirkung ist denn auch die Verordnung vom 22. November 1864, das Gesetz über die Pensionirung der Lehrer vom 1. October 1870 und das Gehaltsgesetz vom 26. November 1872 erflossen, ganz abgesehen von einer Reihe von einzelnen auf die Ver⸗ besserung der Situation der Lehrer und der Schule an die Stände gerichteten und durchgeführten Anträgen. Das letzterwähnte Gesetz sand übrigens Kritzler nicht mehr in seiner seitherigen Stellung. Schon zu Ende des Jahres 1870 war er an die Spitze des Oberconsistoriums gestellt worden, in einer Zeit, die ihm noch in seinen alten Tagen eine schwere Last auf die Schultern wälzte. Denn die neue Kirchenverfassung war im Werden begriffen; der Entwurf war kurz zuvor publicirt worden und die ersten Kämpfe auf diesem vielumstrittenen Gebiet erfolgt. Da war es Kritzler, der mit der Fefiigkeii des Mannes die gereiste Erfahrung des ergrauten Streiters verband und das oft vom Sturm bedrohte Schiff der Kirche mit sicherer Hand in den Hafen lenkte. Gemäßigt wie immer suchte er sich auch in diesem Sinne die jüngeren Helfer; in diesem Sinne wurden die Berathungen der Vorsy node (1873) geleitet, und in diesem Sinn das Verfassungswerk deendigt. Am 15. April 1874 trat die Verfassung ins Leben und im Mai 1875 konnte er die erste ordentliche Synode eröffnen. Und wenn auch von den äußersten Pariheien noch mancher Streit erregt wurde, so läßt sich doch im Ganzen und Großen sagen, daß durch die steis gemäßigte Leitung der kirchlichen Angelegenheiten aller wesentliche Schade für die evangelische Kirche Hessens ab⸗ wandt worden ist. Kirche und Schule, Geistlichkeit und Lehrer in Hessen haben daher allen Grund ihrem geschie⸗ denen Lenker ein dankbares Andenken zu weihen.

Darmstadt. Die Enthüllung des zum Gedächtniß an Juftus von Liebig auf dem Bahnhofsplatz daher er⸗ richteten Denkmals fand am 12. Mai, als am Jahrestage der Geburt des großen Chemikers, in feierlicher Weise stalt.

Darmstabt, 13. Mai. Gestern constituirte sich unter

dem Vorsitz des Obersten Westerweller ein bereiis über 300 Mitglieder zählender Verein für Förderung der Pferdezucht. Derselbe gedenkt zu wirken durch 1) Prä⸗ miirung von Mutterstuten und von Fohlen, 2) Veranstal⸗ tung von Pferdeschauen und Märkten, sowie Prüfung der Leistungsjähigkeit selbsigezogener Pferde, 3) Beschaffung und Erhaltung von Fohlen⸗Tummel⸗ und Weideplätzen, 4) Verbreitung bewährter Anleitungen zur Pferdezucht, 5) Abhaltung von Versammlungen zu Besprechungen und belehrenden Vorträgen, 6) Einführung von Mutterstu ten. Der Jahresbeitrag beträgt nur 3 Mark. Mainz. Die Stadtverordnetenversammlung hat in ihrer Sitzung vom 12. d. Mis. beschlossen, die abgebrannte Fruchthalle auf dem früheren Platze nicht mehr zu er⸗ richten, sondern dieses Terrain zu verkaufen und aus dem Erlös und aus der Brandenischädigung einen Hallenbau am Rhein aufzuführen.

Bingen, 14. Mai. Auf der Station Bingerbrück wurde gestern Nachmittag der Rangirmeister Genßler überfahren, wobei er einen Arm verlor und bedeutende Queischungen an der Brust erlitt.

Allerlei.

Frankfurt, 14. Mai. Gestern Morgen um 1/6 Uhr brach im Material⸗Magazin der Main⸗Weser⸗Bahn Feuer aus. Das Thor war schon durchgebrannt, als man das Feuer gewahr wurde. Durch die zahlreichen Bahnhofs⸗ Arbeiter ward dasselbe rasch gelöscht und es erfolgte des⸗ halb keine Alarmirung der Feuerwehr.

Hanau, 14. Mai. Heute Mittag brach in dem Pack⸗ haus des Poftgebäudes und zwar im Dachstuhl Feuer aus, das leicht bei dem herrschenden starken Winde große Dimensionen hätte nehmen können. Sämmiliche Päcke⸗ reien ꝛc. sind gerettet. Der Postdienst brauchte nur eine Stunde, der Telegraphendienst gar nicht beschränkt zu

werden. Leider ist bei der Affaire ein Feuerwehrmann verunglückt. Demselben ist eine Spritze über die Beine gegangen.

Graz, 9. Mai. Die Dynamitfabrik von Frisach E Co. in Lambrecht ist gestern mit 60 Pfund Rhexit aufgeflogen, wobei vier Acbeiter todt blieben. Davon wurden drei gänzlich zerrissen, dem vierten der Kopf zerschmettert. Nach der Aussage zweier Ortsbewohner wäre die Explosion einem Racheacte des Arbeiters Klinar zuzuschreiben, welchem Unterschleiss wegen die Entlassung drohte und der sich mit drei Arbeitern, denen er feindlich gesinnt war, in die Luft sprengte.

Paris. Schüler der Ecole frangaise d'archéologie d'Athönes, welche auf Milo Ausgrabungen vornahmen, fanden einen Arm mit Spiegel auf, der sich angeblich als Ergänzung der Venus von Milo im Louvre darstellt.

New⸗York, 13. Mai. Der Capiiän des hier ein⸗ getroffenen DampfersCuy of Richmond sprach am 8. Mai in der See dieCity of Brüssels an, welche die Schraube verloren hatte und unter Segel nach Liverpool ging.

Verloosungen.

pCt. Landgräfl. Hessische Staals-Anleibe von 1859. Ziehung vom 16. April 1877. Heim⸗ zahlung am 1. August 177. Nr. 4 24 38 41 43 44 66 71 95 150 61 69 à fl. 500. Nr. 203 23 38 51 62 76 81 90 ie A. B. C. D. E. à fl. 100. Restanten. A. Nr. 147 59 60 202 25 36 37 43 47 73. C. Nr. 202 4 47 94 D. Nr. 207 8 12 61 64 94. E. Nr. 8 202 4 61.

pCt. Obligationen der Stadt Frankfurt a. M. vom Jahre 1864. Ziebung vom 5. April 1877. Heimzablung am 1. Mai 1877. K. Nr. 9 27 36 121 208 45 71 78 300 16 67 81 467 514 63 608 83 751 52 820 97 902 36 52 1046 50 109 25 26 44 73 3 fl. 1000. Nr. 1538 302 51 69 72 à fl. 500. Nr. 1403 56 526 59 83 à fl. 300. Nr. 1603 18 19 51 52 56 98 à fl. 100 I.. Nr. 10 fl. 1000. Nr. 30 fl. 500. Nr. 49 59 3 fl. 300. Nr. 62 70 74 à fl. 100

Bayerische 100 Tblr.⸗Loose. München, 1. Mai. Die heute vorgenommene Gewinnziehung des Prämien- anlehens von 1866, an welcher die am 1. März d. J. gezogenen Serien Theil zu nehmen hatien, ergab das folgende Resultat: 300,000 M. gewinnt Nr. 17171 48 000 M. Nr. 84330 18 000 M. Nr. 55718 4800 M. Nr. 44712 Je 2400 M. die Nen.: 58456 102585 137281 137287 Je 1200 M. die Nrn. 8085 20943 38381 46379 96071 131468 146081 155098 Je 600 M. die Nr.: 8061 8066 12174 12179 14099 16156 16164 16207 16209 16250 17156 17179 17189 17192 19317 20212 21808 21811 26983 39421 44708 44716 44719 44733 46365 46368 46378 46394 56057 58454 62033 62043 62046 64691 69605 69646 75653 75676 84310 84325 84598 96055 96088 96100 102439 102441 102577 120353 121027 129808 129839 129841 131476 131491 137257 147893 155052 156615 157765. Auf alle anderen Obligationen der Serien, welche am 1. März d. J. gezogen wurden, treffen je 300 M.

Braunschweigische 20-Thaler⸗Loose. Bei der heute stattaehabten Serienziehuna wurden folgende Serien gezogen: 89 577 584 657 773 1739 1750 1778 1924 2422 2475 2540 2546 2719 2748 2749 2951 3448 3715 3792 3976 4229 4396 4521 4545 4659 4702 4734 4735 4742 4837 4941 5056 5229 5509 5890 6186 6194 6241 6290 6346 6614 6635 6749 6752 6834 7401 7483 7498 7505 7508 7684 7859 8034 8067 8964 9063 9064 9077 9247 9419 9506 9538 9707 9792 9795 9952 9959.

Oldenburgische 40 Tölr.⸗Loose. Oldenbura 1. Mai. Hauptgewinn: 60 000 M. Nr. 86198; 3000 M.: Nr. 100816; 900 M.: Ur. 2655 38581 und 82530; 420 M.: N.. 28638 52758 7572 und 90874: 180 M.: Nr. 9498 11013 43910 57599 66417 70583 71971 103063 104904 105310 und 110889.

5pCi. Oester r. fl. 500⸗Loosc vom Jabre 1860. Gewinn ⸗Zievung vom 1. Mai 1877. Heimzablung am 1. August 1877. S. 19913 Nr. 9 fl. 300 000. S. 4020 Nr. 2 fl. 50 000. S. 15631 Nr. 8 fl. 25 000. S. 10983 Nr. 7, S. 13320 Nr. 14 à fl. 10 0000. S. 3221 Ne. 20 S. 4856 Nr. 11. S. 10059 Nr. 1 10, S. 10983 Nr. 15, S. 11383 Ne. 10, S. 11506 Nr. 4 9, S. 13320 Nr. 18. S. 14830 Nr. 15, S. 15356 Nr. 11 17, S. 15383 Nr. 6, S. 15631 Nr. 2 S. 17001 Nr. 11 ff, 5000, S. 70 Nr. 8. 97 Nr. 9, 3 1875 Nr. 15 S. 3949 Nr. 18. S. 5510 Nr. 9 S. 6088 Nr. 20. S. 6565 Nr. 12. S. 8358 Nr. 5, S. 8524 Nr. 5 S. 9002 Nr. 1. S. 9966 Nr. 9, S. 10059 Nr. 8 15 S. 10296 Nr. 18, S. 11306 Nr. 9, S. 11710 Nr. 5, S. 11832 Nr. 13, S. 12151 Nr. 5. S. 15356 Nr. 12, S. 15631 Nr. 5, S. 15708 N. 10, S. 15768 Ne. 4, S. 16117 Nr. 12, S. 17001 Nr. 18, S. 17999 Nr. 5 S. 18196 Nr. 5 6 19, S. 18606 Nr. 16, S. 19266 Nr. 20 3 fl. 1000. Alle übeigen Nummern in den am

1. Febr. 1877 gezogenen Serien erhalten den geringsten Gewinn von fl. 600 und fl. 120 ö. W.

Neuchateler 10 Fr.⸗Loose. Ziebung am 1. Mai. Nr. 115111 12.000 Fr. Nr. 54134 6338 je 500 Fr., Nr. 15279 40552 41234 52400 105225 121990 fe 100 Fr. Nr. 25160 39352 47637 59767 64575 87129 93113 104739 116351 121694 je 50 Fr., Nr. 14808 32807 54845 73715 95203 95662 103008 103804 113798 115604 je 25 Fr.

Schwedische 10 Tblr.⸗Loose vom Jahre 1860. Ziehung vom 1. Mai. Auszablung am 1. Auaust 1877. Haupipreise: Nr. 44068 68121 je 150 Tolr. Nr. 88838 115030 162004 j 60 Thlr. Nr. 34799 55440 55892 105149 111558 142884 147799 185205 192185 220054 227050 je 35 Tor.. Nr. 15411 20437 34145 50871 77373 77486 83978 93006 96670 98441 106922 109966 113531 113256 128072 142098 148283 161819 176234 198252 207255 je 25 Tolr.

Finnländische 10 Thlr.⸗Loose vom Jahre 1868. Ziehung am 1. Mai. 1877. Auszahlung am 1. Aug. 1877. Hauptaewinne: Serie 8516 Nr. 5 40 000 Thlr. S. 7248 Nr. 3 4000 Thlr. S. 11654 Nr. 4 800 Thlr. S. 1199 Nr. 2 S. 11747 Nr. 14,. 3690 Nr. 5, S. 7222 Nr. 11, S. 1429 Nr. 16 je 300 Thlr.

, pCt. Russische Anleihen. Ziebung vom 31. März 1877. Heimzahlung der I. IV. Anleibe am 12. August und der V. Anleihe om 1. October 1877. 1. Anleihe. Nr. 751-800 2251-300 451-500 60150 3801-50 7101-50 1260150 13251300 451500 15501 50 16951-17000 601-50 1820150 19601 50 2495125000 201-50 27451 500 3210150 33251 bis 300 34751800 51-900 35851900 3830150 4120150 451 500 II. Anleibe. 1901 50 2501-50 3951-4000 7451-500 1020150 1260150 701-50 15351400 III. Anleib'. Nr. 651-700 1901 50 3751-800 7251-300 1070150 1220150 751-800 13651 700 IV. Auseibe. 1701 50 250150 350150 9551 600 11001- 50 12051 100 14901 50 1900150 100- 50 2170150 951 22000 151 200. V. Anleihe. 601-50 1051-100 751800 4901-50 6401 50 7851-900 8751-850 1290150 1580150 20351400 501-50 22651700 2480150.

Handel und Verkehr. Friedberg, 15. Mai. Walzen M. 28.50. Korn M. 24.. Gerste M. 21.. Hafer M. 16 20 Kar⸗ toffeln M. 7.50. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo = 200 Zollpsund.

Gießen, 15. Mai. Wochenmarkt. Butter per Pfund M. 1.32 1 38. Eier per Stück 5 Pf. Käse per Stück 5 10 Pf. Tauben das Paar 60 Pf. Hühner per Stück M. 1.. Habnen per Stück M. 1.. Kartoffeln, 100 Kilo, M. 8..

trankfurt, 14. Mai. Der beutige Viehmarkt war gut befahren. Angetrieben waren: 430 Ochsen, 260 Kühe und Rinder, 300 Kälber und 350 Hämmel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. M. 6568., 2. Qual. M. 6063. Kübe und Rinder 1. Qual. M. 6062., 2. Qual. M. 54 56. Kälber 1. Qual. M. 6366. 2. Qual. M. 53 56., Hämmel 1. Qual. M. 5456. 2. Qual. M. 48 51.

Frankfurt, 14. Mai. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 M. 45., Nr. 2 M. 41., Nr. 3 M. 37., Nr. 4 M. 33., Nr. 5 M. 27. Roggenmehl%(Berliner Marke) M. 29., zo. II.(merliner Marke) M. 24., Weizen ab Babnbof bier M. 3030 50., ab unserer Ungegend M. 29- 29.50. fremder je nach Qual. M. 24 30. Korn M. 20 22.75. Gersie M. 1922.50. Hafer M. 15-19.

orb M. 2124. Wicken M. 17.50. Linsen m. 2130. Nübel M. 74. Die Preise verstehen sich sämmtlich

per 200 Pfund Zollgewicht= 100 Kilo.

5 Munz, 15 ee Walzen ver ai 26 90. Korn ver Mai 18.90. Hafer per Mai 17.

Rüböl per Mai 35 40. 5 0 9 0

Literarisches.

Otto Hübner's statistische Tafel(Verlag von Wilb. Rommeln in Frankfurt a. M.) in in neuer (26) Auflage erschienen. Diese Riesentafel, ein Ergebniß mühevoller Arbeit, ist ein Bedürfniß für Alle geworden, die Studien oder Geschäfte betreiben, und jede neue Auflage erscheint als ein neues Werk durch die in sie aufgenommenen Veränderungen und Zusätze. Die außerordentliche sleis zunehmende Verbreitung beweist, daß das Schriftchen jedem Gebüͤdeten als unentbehrlicher Berarber zur raschen Orientir⸗ ung über alle Theile der cipilisicten Welt geworden ist. Gerade jetzt in Kriegszeiten, wo so manche Frage über Stalistik der Bevölkerung, der Heere, der Kriegsschiffe, der Staatsschulden ꝛc. in Gasi⸗ und Kaffeehäusern im Gespräche aufgeworsen wird, wird man dieses schätzbare Aufklärungs⸗ 195 welches nur 50 Pfennige kostet, gern bei der Haus baben. 7

Geld Cours. Frankfurt am 15. Mai 1877.

20 Frantenffücke Mt. 16 20 30

Englische Sovereign 20 35 40 Fussische Imperlales 16 7277 Holländische fl. 10⸗-Stücke.. 16 65 G. i 9 3388 Ducaten al mareod 5 9 55 60 Dollars in Gold. 1 4 1720

Socken und Strümpfe,

sowie Strumpflängen für Erwachsene und Kinder billigst bei 639 K. Friedrich.