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Donnerstag den 16. August.
berhessischer Anzeiger.
M 95. 9
nk dor hin UI * Die Petitzeile 2 2 5 5 Erscheint jeden wird mit 11 Pfennig berechnet. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Dienstag, Spend und Samstag. zmusik d* fer. 8 5. 5. Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatt ist zu publiciren:
— Nichts.
Nr. 37. Sub 2. Bekanntmachung, die Vorschriften für die Prüfungen im Finanz- und technischen Fache betreffend.— Nr. 38. Dr.
Friedberg den 13. August 1877. Der Kreisrath.: Braden.
Betreffend: Die Herbstübungen in 1877. Friedberg am 14. August 1877.
Venti Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die betreffenden Großherzoglichen Bürgermeistereien. 188 Unter Bezugnahme auf unsere Verfügung vom 6. vorigen Monats, Kreisblatt Nr. 79, theilen wir Ihnen mit, daß nach einer Benachrichtigung ind soufige Großherzoglicher Provinzial Direktion Oberhessen der von der 21. Division abgehaltene Termin zur Verdingung der zu den Herbstmanövern erforder— lieh. lichen Vorspannsuhren ohne Resultat geblieben ist, und dieselben nunmehr auf dem Wege der Requisition durch die betreffenden Gemeinden sicher zu
Die nicht alsbald baar bezahlt
Fuhren stets pünktlich bereit sind. Dr. ra deen
stellen sind. Wir weisen Sie an, dafür zu sorgen, daß die verlangt werdenden werdenden Fuhren sind sofort vorschriftsmäßig zur Liquidation zu bringen.
Betreffend: Die Gesindeordnung. Friedberg am 14. August 1877.
Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzolichen Bürgermeistereien, die Polizeiverwaltung zu Bad⸗Nauheim und den Großherzoglichen Polizeicommissär zu Wickstadt. Unter Bezugnahme auf die Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums des Innern vom 11. Juni dieses Jahres, Regierungsblatt Nr. 31, sehen wir Ihren Berichten entgegen, welchen Bedarf Sie an Dienstbücher haben. Bis jetzt sind nur von zwei Bürgermeisterereien Dienstbücher auf unserem Burkau bezogen worden. Es sind selbstverständlich dieselben pünktlich und nach Vorschrift anzuwenden. Dr. Braden.
Berubeck. 1 Viehpreis⸗ Vertheilung zu Alsfeld 1877. f Nachdem der Ausschuß des Pferdezuchtvereins für das Großherzogthum Hessen für die am 5. September dieses Jahres zu Alsfeld statt⸗ findende Viehpreisvertheilung eine Summe von 100 Mark ausgesetzt hat, welche zur Prämiirung von Mutterstuten oder selbstgezogenen Fohlen, die Mitgliedern des Pferdezuchtvereins für das Großherzogthum Hessen gehören, verwendet werden soll, so bringe ich dies hiermit unter dem Anfügen zur Kenntniß der Interessenten, daß diese Summe zu einem oder zu mehreren Preisen verwendet werden kann.
Friedelhausen am 10. August 1877. Der Präsident des landwirthschaftlichen Vereins von Oberhessen. A. Freiherr Nordeck zur Rabenau.
Junge
osenschon.
Viehpreis⸗ Vertheilung zu Alsfeld 1877.
* Die diesjährige Viehpreisvertheilung des landwirthschaftl. Vereins von Ober⸗ bewerbung vorgeführte Thier den in der pos. 1— 5 incl. angegebenen Anforderungen K. bessen soll zu Als seld am Minwoch den 5. Sepiember d. J. abgehalten werden.] entspricht, widrigenfalls sie bei der Prämiirung nicht berücksichtigt werden können. Es werden 900 Mark für Preise und Wegvergütungen zur Verwendung kommen. Die Preisbewerbung ist für alle Kreise der Provinz Oberhessen frei und an keinen Preise können erhalten: 1) Ausgezeichnete Fohlen mit Ausnahme von Saugsohlen Bezirk gebunden.— Thiere, welche bei einer früheren Preis-Vertheilung bereits einen und zwar a) die vom Bewerber aus eigener Stute gezüchte! sind von 25—43 Mark; Preis erhalten haben, können auf einen weiteren Preis nicht mehr Anspruch machen. r e b) solche, die vom Bewerber gekauft, aufgezogen und mindestens ein Jahr im Besitze Sämmlliches vorgeführte Rindvieh wird durch die betreffenden Experten in 3 Ab⸗ 0 desselben sind von 18— 36 Mark. Diejenigen Fohlen, von denen durch Bürgermeistereis[ theilungen aufgestellt werden; diese sind: 1. Schweizer, Englische und größere Nieder⸗ „ 30 300 Bescheinigung nachgewiesen ist, daß sie bis zum Alter von 2¼ Jahren noch nicht ein- ungsschläge, II. Vogelsberger Vich und III. Kreuzungsvieh. Die einer Abtheilung 2 gespannt worden sind, sollen unter sonst gleichen Verhältnissen jedesmal den Vorzug angehörigen Thiere concurriren unter sich um Prämien und es bleibt den Expetten 1 haben. 2) Zur Zucht taugliche, im Besitz von Privaten befindliche 1— 2jährige Bullen überlassen, die vorräthigen Mittel auf die einzelnen Abtheilungen je nach dem Maße A und zwar a) wenn dieselben vom Bewerber aus eigner Kuh gezüchtet sind von 25 bis der Beschickung und der Zahl der preiswürdigen Thiere zu vertheilen; ein erster Preis 8 43 Mark; b) wenn dieselben vom Bewerber gekauft, aufgezogen und mindestens ein aber soll in jede Abtheilung fallen insofern ein, wirklich preiswürdiges Thier in der⸗ two halbes Jahr im Besitze desselben sind von 18-36 Mark. 3) Die besten im Besitze von selben vorgeführt ist; die Abtheilung, in die die Glocke mit Halsband entfällt, wird Gemeinden oder Gemeindebullenhaltern befindlichen, nicht über 3 Jahre alten Zucht-[bei der Vertheilung der Preise zuerst vorgeführt. Die Experten werden vom Ausschuß Prim bullen von 18— 25 Mark, welche den Bullenhaltern zu gut kommen sollen. 4) Rinder des Provinzialvereins ernannt und zwar drei für Prämiirung von Fohlen und nen 1 von 2— 3 Jahren, die entweder sichibar trächtig sind oder erst kürzlich gekalbt baben[Schweinen, drei für die von Bullen und drei für die von Rindern. Es sollen zu 1 und zwar 4) solche, die vom Bewerber aus eigner Kuh gezüchtet sind, von 25 bis] Prämien für Fohlen und Schweine 100 Mark, für Bullen 350 Mark und für Rinder 43 Mark und bp) solche, die vom Bewerber angekauft, aufgezogen und mindestens[450 Mark, verwendet werden; Ausnahmen hiervon sind den Experten nach dem Maße ein halbes Jahr im Besitze desselben sind von 18— 36 Mark. Das schönste Rind ber Beschickung der einzelnen Abtheilungen gestautet und Ueberschüsse aus der einen elmann erhält außerdem ein Halsband mit Glocke. 5) Zuchischweine reiner englischer oder[Kategorie können in die andern übertragen werden. Indem der Unterzeichnete Vor⸗ 1 ae. englischer Baflardracen jeden Geschlechts und mindestens ½ Jabr alt, die aus dem siehendes zur öffen lichen Kenntniß bringt, ladeter zugleich die Vereins mitglieder sowie 60 0 Bewerber eigenthümlich gehöriger Zuchtsau gezogen sind, von 9— 18 Mark. Es kann alle Freunde der Landwirthschast zu zahlreicher Theilnah me an dieser Preisvertheilung haring nut wüklich preiewürdiges Vieh prämiirt werden. Eigenthümer von solchen, denen ein. Wesentlich könnte das Interesse an derselben erhöht werden, wenn, unabhängig 2 wegen zu starker Concurrenz eine Prämie nicht zuerkannt werden konnte, erhalten auf an der Preisvertheilung, schönes Vieh und inleressante Gegenstände der landwirth⸗ Weolg Gu. Verlangen, wenn sie 2 Stunden und weiter hergekommen sind, eine Wegenischädigung schaftlichen Industrie zur Ansicht ausgestellt würden. * von 70 Pfennig för einen Bullen und von 40 Pfennig für ein Fohlen, ein Rind, Friedelhausen am 8. August 1877. 0 ale ein Schwein oder ein Loos von mehreren Schweinen für jede Stunde Wegentsernung. 5 9 5 4 U Die Musicrung des Vietes beginnt Vormittags 8 Uhr. Alle Bewerber haben Be— Der Präsident des landw. Vereins für Oberhessen. N A. Nordeck zur Rabenau.
scheinigungen(auf siempelsreiem Papier) darüber beizubringen, daß das zur Preis-
Deutsches Reich.
zum Commandeur des Rhein. Jäger Bataillons
— Dem Vernehmen nach wird von der Re—
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— 24 iche Regier-[Nr. 8 ernannt, Major Kolbe, aggregirt dem gierung die Anerkennung der Wabl des Dom- „C7 0 un 3 125. 11 8. Inf.⸗Regt. Nr. 61, als etatsmäßiger Stabs- Capitulars Dr. Moufang zum Bisthums⸗Verweser g Aerubel 2 ei der Vorlesungen an der Universilät zu ossizier in das 2. Inf.⸗Regt. Nr. 116 einrangirt. der Mainzer. Diöcese beanstandet, weil aus Mou- 4.— Gießen im Winterhalbjahre 1877/78. Sec. Et. Pagenhard vom 1. Dragoner Regiment fang's Erklärungen nicht unzweifelhaft bervorgehe, g o II. Ordensverleihungen. utalsch Hobeit be Nr. 23 in das 1. Pommer'sche Ulanen-Regimentsdaß derselbe die Landes. Gesetze in jeder Beziehung jabe III. Diensinachrichten. Seine Königliche, Hoh, Nr. 4 versetzt. anzuerkennen und positiv zu befolgen gedenke.
0 Großberzog haben Allergnädigst gerubt: die auf Lehrersiellen ist: D Die A 5 4 an den fiädisichen Schulen zu Offenbach präsenlirten Schul,— Postpersonalnachrichten. Versetzt ist: e bhaltung der außerordentlichen Landes- 4 Lehrer Fischer zu Rumpenheim, Döll zu Götenhaln,] Postagent Woldt von Ueberlingen nach Vilbel. Synode der evangelischen Kirche hat im Ganzen 5 Schlechtweg aus Nödelbeim und Schulamteaspiran! Oehler] Ernannt sind: Der Postassistent Olt in Höchst einen Kostenaufpand von 10,405 Gulden erfordert.
aus Here feld, Hafner aus Schlitz, Keßler aus Heppenheim, Tichl' aus Niebernbausen, Weingärtner aus Hackenheim, Schuchmann aus Frankenhausen, Schlüssel aus Nieder⸗ Slm, Schmitt aus Erbes-Büdesheim, zu bestäligen.
IV. Concurrenzerössnung. Erledigt sind: die Schul- stelle zu Ettingsbausen; Gehalt 771, M. 43 Ps. Dem Fürsten zu Solms Lich steht das Präsentationsrecht zu; e, Schulstelle zu Greß⸗Bieberau; Gehalt 771 M. 43 Pf.
Militärdienstnachricht. 8 116
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si. O. und der Telegraphist Winter in Beerfelden
zu Postverwaltern. Angenommen ist: Der Metzger meister Reiling in Assenheim als Postagent. Ge. storben sind: Der Rechnungsrath a. D. Dittmar und der Rechnungsrath Hensolt in Darmstadt, der Postverwalter a. D. Hennemann in Berstadt, der Postverwalter Wild in Fürfeld und der Post⸗
agent Heßler in Assenheim.
Inhaltlich der den Ständen vorgelegten Rechenschaftsablage sind im Jahre 1872 dem Staat nahezu 22,000 Gulden herrenlos gewordene, bei der Staats-Schuldentilgungskasse niedergelegt gewesene Depositengelder anheimgefallen. An deß— fallsigen öffeutlichen Bekanntmachungen resp. Auf- sorderungen zur Empfangnahme hat es indeß nicht (gemangelt.


