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D. Frankfurt a. M., 10. Jan. 187 7. Die Ent 1073 1083 1093 1492 2238 3174 4274 4286 5233 scheidung i in Constantinopel noch nicht gefallen. Indeß 5243 5253 5203 5273 5283 5293 5303 3313 5676 it aus den beute vorliegenden Meldungen immerhin zu 5877 5887 5897 à fl. 100. Lit. O. Nr. 58 168 520 ersehen, daß die Pforte auf ihrer hartnäckigen Ablebnung 651 661 762 798 1317 1430 1480 à fl. 200. Lit. P. deharrt und daher das Resultat der Conserenz vorläufig Nr. 4 24 34 44 183 721 849 1184 1222 1430 1440 als ein negatives zu betrachten ist. Es dürfte sonach, 1678 1735 1775 1795 2043 2048 2166 2353 2746
wenn keine Wendung in der kürkischen Politik eintrüt, 3129 3264 3269 3642 4147 5070 5208 5228 5341
bald der Anlaß zu einem selbsiständigen Vorgeben Ruß lande gegeben fein. Bei der Ungewißbeit der Lage trug auch beute die Tendenz einen unenischiedenen Charakter und die Speculalion reducirte ibre Geschäftstbäugkeit noch mehr als an dem gestrigen Tage. Unter dem Ein⸗ fluß diefer let bargischen Halfung brdckelten die Course der Speculalionspapiete welter ab und stellten sich etwas unter ihr Abendniveau. Staatsbabnactien waten auch beute durch überwiegendes Angebol gedrückt. Dieselben gingen zwischen 202½— 202 und 202¼ᷣ. Creditactien zwischen 113½—112% und 113 ¼, Lombarden nahe 62. Oesterteichisce Bahnen bülten sich sest. Von deutschen Bahnen Hess.⸗Ludwigebabn böber. Banken still. Deuische Handelsgesellschaft und Darmstädter böger. Reichsbank matter. Deuische Fonds sest. Von ausländischen Fonds Oesterr. Renten und Ungarische Schatzbons, I. Em. be⸗ bauptet, II. Em. ½% böber. Oestert. Prioritäten und Loose wenig derändert. Wechsel schwächer. Wien sest.
Verloosungen.
Oesterr. 250 fl.⸗Loose vom Jahr 1854. Zieb⸗ ung am 2. Jan. Gezogene Setien: Nr. 403 405 447 999 1028 1328 1448 1457 1968 2041 2288 2327 2583 2609 2611 2718 2523 2854 2877 2935 3042 3131 3258 3328 381 3498 3615 3844 3890. Die Wämien⸗Zichung findet am 1. Aptil d. J. slatt.
Ansbach⸗Gunzenhausen fl. Jahre 1857.
1688 1962
vom 1876.
7 Loose Gewinn⸗ Ziehung vom 15. Dec.
Heimzablung am 15. Juni 1877. Serie 2211 Nr. 7 fl. 7000. S. 2814 Nr. 11 fl. 1000. S. 3170 Ne. 6 fl. 500. S. 1102 Nr. 14, S. 1728 Nr. 50, S. 2281 Nr. 23 50, S. 4010 Nr. 16 à fl. 100. S. 375 Nr. 24 S. 784 Nr. 41. S. 1402 Ne. 26 44, S. 1463 Nr. 50 S. 1713 Nr. 13. S. 1901 Nr. 32, S. 2131 Nr. 17, Nr. 3866 Nr. 9, S. 4328 Nr. 8 à fl. 30., S. 146 Nr. 16, S. 480 Nr. 27, S. 1077 Nr. 27, 1182
Nr. 44, S. 1463 Nr. 49, S. 1713 Nr. 4 10,
G 8 5 S —¹
Nr. 3 35, S. 2121 Ne. 4,,
Nr. 28, S. 3054 Nr. 48, S. Nr. 20, 3385 Ni. 17, S. 4010 Nr. 25, S. 4153 Nr. 46, S. 4370 Nr. 9, S. 4612 Nr. 2, S. 4845 Nr. 23 à fl. 30.
S. 375 Nr. 19, S. 480 Nr. 16 23, S. 784 Nr. 5,
S. 1254 Nr. 35, S. 1402 Nr. 47, S. 1463 Nr. 35, S. 1566 Nr. 22, S. 1713 Nr. 8, S. 2211 Nr. 28 S. 2671 Nr. 26 44 45, S. 2892 Nr. 20, S. 2911 Nr. 37, S. 3054 Nr. 13 24, S. 3170 Nr. 18 48, S. 3182 Nr. 30 40, S. 3812 Nr. 40, S. 3866 Nr. 19 30, S. 4010 Nr. 14, S. 4370 Nr. 16 30, S. 4612 Nr. 36, S. 4700 Nr. 31, S. 4845 Nr. 17 31 à fl. 20. Alle übrigen Nummern in den am 15. Noob. 1876 ge⸗ zogenen Serien erhalten den geringsten Gewinn von fl. 9.
IpCt. Nassauischee Staats- Anlehen v. Jabre 1862. Ziehung vom 11. December 1876. Rückzablbar per 1. April 1877. Lit. N. Nr. 42 358 1618 1912 2175 2569 2847 2850 2857 3184 3194 3204 3252 3464 3937 4032 4613 5495 5591 5621 5631 5661 5670 5671 5867 3870 5880 5890 à fl. 100. Lit 0 Nr. 752 877 1199 1275 373 1455 1808 1868 à fl. 200. Lit. P. Nr. 12 658 1289 2045 2361 2384 2485 2645 2899 2935 3025 3394 3685 4023 4206 4268 4439 4578 5004 5076 5086 5133 5195 5236 5468 5478
5811 6410 6654 6659 7257 7267 7278 7408 762
7622 7848 à fl. 500. Lit. O. Nr. 52 405 538 677 867
105 275 297
33⁰¹ 5724 6818 6827 7031 7356 7366 7646 7782 d fl. 500. Lit. O. Nr. 130 415 799 833 902 1015 1023 1444 1791 2170 à fl. 1000.
An die Gemeinden der evang. Landeskirche.
Die gegenwärtige Lage der evangelischen Landeskirche veranlaßt uns nachstehende Worte an Euch zu richten: Die Einführung der klechlichen Besteucrung, sowie die erfolgte Erhöhung der Pfarrbesoldungen hat bei nicht wenigen Gliedern det Kicche Mißstimmung etregt, und es sind sogar aus einer Anzahl von Gemeinden Erklärungen erfolgt, welche die Absicht der Unterzeichner derselden kund⸗ geben, aus der evangelischen Kirche auszutreten. Diese Vorgänge sind um so bedauctlicher, als schon lange für unsete Kirche eine Vermehrung ihrer Geldmittel und Auf⸗ bessetung des Gehaltes der Geiftlichen zu einer Lebensftage geworden war.— Bei der von Jibezebnt zu Jahrzehnt zunehmenden Theuctrung aller Ledensbedürfnisse, bei dem gleichzeitigen Sinken des Geldwerthes, bei den vermehrten Ansprüch n, welche an das anitliche und außeramtliche Leben der Geistlichen gemacht werden, ist die Mehrzahl det evangelischen Pfarcbesoldungen im Lande unzureichend geworden, um deten Inhabern und ihren Familien den nöthigen Lebensunterhalt darzudieten, und es sind in
Folge dessen in vielen Pfarchäusern Noihstän de eingeltelen, welche eine ungesäumse und zureichende Abhülse dringend serforderlen.— Zu einem goßen Theile wegen dieset traurigen Verbäunssse bat das Studium der Theologie in so hohem Grade abgenommen, daß schon jetzt eine Anzahl von Pfartstellen nicht mehr desetzt, alten und kranken Pfarrern keine Aushülfe durch Pfartvicatre gewährt werden kann. Auch in diesem Herdste baben sich im
ganzen Lande nut 4 junge Männer enischlossen, Geistliche zu werden und votaussichtlich nur 3 werben in ein'gen Wochen bereit sein, in den Dienst der Kicche zu tteten,
während dieselbe zebnmal so viel junger, rüstiger iheo⸗ logischer Kräfte dedürste. Gar manche Gemeinde dat diese Nothlage bereits durch eigene Erfahrung kennen ge⸗ lernt, gar manche wünscht Wiederbesetzung ibrer erledigten
Pfartstelle, während Unmöglichken ist
die Erfüllung dieses Wunsches eine und es beginnt det Mangel an Geist⸗
lichen dem Gesammtleben der Kirche, die obne Prediger und Seelsorget nicht besteben kinn, geradezu gesädrlich zu werden. Dieser zwiesachen Noth konnte, soweit über⸗
baupt böbere Besoldung der Pfarrer ihr abzuhelsen ver⸗ [mag, nur auf dem eingeschlagenen Weg der kicchlichen Besteuerung entgegengetreten werden, da in keiner anderen
Weise ein Mittel zur Erreichung jenes Zweckes sich dar dot.
Moebrsach bat sich serner die Besorgniß in den Gemeinden kundgegeben, daß die Steuer, welche in der Kirche ein⸗ gefäbrt ist, nach und nach erböht und bierdurch zu einer drückenden werden könnte. Diese Furcht ist durchaus un⸗ begründet. Weder Staatstegierung noch Landstände, weder Kirchentegiment noch Landessynode würden eine solche Er
böhung zugeben, und die deiden Letzteren haben hierfür beteins den Beweis geliefert, indem sie die Steuer nicht
erböht, sondern vielmehr, so wein thunlich, eine Herab⸗ setzung der Gehalte der Geistlichen beschlossen baben. Ebenso ist, um Ersparungen zu erzielen, eine zeuweise Zusammen⸗ legung einer Anzahl von Pfarrstellen theils bereits ein⸗ getreten, theils wird sie zukünftig in noch groͤßerem Maße geschehen. Hier und dort ist auch die Meinung verbreitet, daß, wenn in einer Gemeinde Austritte aus der evan— gelischen Landeskirche statt fänden, die derselben treubleibenden
richig. Jedes steuktpflichtige Mitglied der Kirche bat vielmehr nur diejenige Steuer zu tragen, welche auf sein eigenes Steuerkapitat fällt, worüber schon ein Blick auf die darüber bestebende Geset gebung genügende Auekunft gibt. Weiter ist von vielen Seiten eine andere Bet⸗ anlagung der kuchlichen Steuer begehrt worden. Be⸗ tatbung und Beschlußfassung bierüber sieht jedoch nicht dem Kitchentregiment und der Landeesy node, sondern der Staatsregierung und den Lanoständen zu. In der zweiten Kammer der Letzteren ist deßbalb der erforderliche Antrag zur Untersuchung und möglichen Willfahrung jenes Ver⸗ langens gestellt worden, und es muß nun mit Rube Be⸗ Ummung über diese Frage abgewartet werden. Endlich ind darsüber Klagen entstanden, daß die geistlichen Mit⸗ glieder det Landes synode, wenn auch verfassungegemäß und also mit Recht, über die Höhe ihtet Besoldungen zu⸗ gleich mit den weltlichen Abgeordneten beschlossen und ab⸗ gestimmi bäften. Die Landessynode hat deshalb den Be⸗ schluß gefaßt, es möge eine Einrichtung getroffen werden, um diesen Anstand für die Zukunft zu beben. Edangelische
Glaubensgenossen! Wit daben das Vertrauen zu Euch, [daß Jr an der Treue gegen unsere tbeute evangeliche
[Kirche, die Kirche det Reformation, die Kirche, um welche Eutte Väter so tapfer gekämpft und so Vieles und Schweres erduldet haben, sesthaltet; daß Ihr in der Liebe zum Evangelium Jesu Christi, unseres einigen Heilandee, nicht wanket; daß Idt in klater Erkenniniß des großen Segens, welchen jene Kirche und dieses Evangelium Euch, Euren Kindern, sowie der ganzen deutschen Nation gebracht haben und täglich dringen, nicht vergesset, welches hohe Gut Ihr an Eurer evangelischen Landeskirche besitzet. Wir sind
üderzeugt, Euch nicht vergeblich zuzurufen:„Haltet, was Ihr babt, damm Euch Niemand Eute Krone nebme.“ Denen ader, welche unseter Kirche den Rücken kehren möchten, geben wit nicht blos um ihrer seldst, sondern
auch um ihrer Kinder willen herzlich und ernstlich zu de⸗ [denken, wohin es mit ibrem geifligen und ewigen Woh
kommen wird, wenn sie keinen evangelischen Gottesdienst, keine evangelische Tause, kein evangelisches Abendmahl mehr baden, wenn kein evangelischer Geistlicher ite [Kinder im Worte Gottes unterrichtet und am Tage der Confiemalion dem Herrn weiht, kein evangelischer Geist⸗
Wohle
lichet mehrt ihre Kranken nöstet, ihre Trauernden auf⸗ richtet, ihre Todten zur letzten Ruhestätte geleitet, wenn [Kicchen geschlossen, Pfarthäuser veröddet sind,— denn
dies Allee wird dort eintreten, wo man mit dem Abfall von der Kicche Ernst macht.— Den zum Abfall Ge⸗ neigten rusen wir zu: Bedenket wohl, was Ihr tdut, um ener selbst und Eurer Kinder willen! Der Hert möge unsete evangelische Kicche segnen und flärken. Er sei mit allen ihten Gliedern! Darmstadt, den 14. December 1876. Großherzogliches Oderconsistorium. Kritzler. Acker mann.
Geld ⸗Cours. Frankfurt am 9. Januar 1877
20 Frankenstücke Mk. 16 20—24 Englische Sovereigns„ 20 33—38
Russische Imperiales 5„ 16 70—75 Holländische fl. 10⸗ Stücke„ 16 65 G. S 5 9 60—65 Duecgten al ma reo* 9 64—69 Dolls nn eee* 411619
Für den Mühlknappen Schrader erhalten: M. 2.— von Dir. Schwabe; M. 8.50. aus der Gemeinde
Leidvecken gesammelt. Jetzt im Ganzen M. 129.95. Wir schließen biermit die Sammlung für den Mübl⸗ knappen Schrader und sagen allen Gebern im Namen
des Empfängers besten Dank für die erhaltenen Spenden.
875 923 1762 1772 2029 à fl. 1000. Rückzablbar per[Glieder die Steuer der Ausgettetenen noch mit der idrigen Friedberg im Januar 1877. 1. October 1877. Lu. N. Nr. 1033 1043 1053 1003 übernehmen müßten. Es ist dies ebenfalls durchaus un⸗ Trapp Jockel. Die Exped. des Oberb. Anz. Versteigerung. Holz- Versteigerung. 123 Montag den 15. und Dienstag den 16. d. M. soll
112 Mittwoch den 18. d. M. will Christian Gunder⸗
loch von Rendel folgende Gegenstände an den Meist—
bietenden erbvertheilungshalber öffentlich versteigern lassen Clavier(Flügel), Zugpferde, Kühe, einjähriges Rind, f trächtiges Mutterschwein, Wagen, Pfluge,
2 Eggen und
sonstige landwirthschaftliche Geräthschaften Anfang: Vormittags 9 Uhr Rendel den 7. Januar 1877.
Großherzogliches Ortsgericht Rendel. rell g
28 28 8—
770 Mark
liegen in der Kirchenkasse zu Staden gegen Hypothek und 5% Zinsen zum sofortigen Auslethen bereit Staden den 2. Januar 1877 Für den evang. Kirchenvorstand Schmidt, Pfarrverwalter, Dauch
Eine große Scheuer,
gut von Eichenholz, steht auf den Aufbruch zu verkaufen. Zu erfragen auf der Bürgermeisterel in Ober Florstadt.
in dem Stadtwald zu Hungen nachverzeichnetes Bau und Werkholz versteigert werden Montag den 15. Januar im Distrikt Hubbach.
800 Fichtenstämme von 14—34 Centimeter Durchmesser
und 5—22 Meter Länge, 400 Fichtenstangen von 8— 14 Centimeter Durchmesser und 5— 12 Meter Länge Dienstag den 16. Januar im Distrikt Steinkaute. 13 Eichenstämme von 15—28 Centimeter Durchmesser und 4— 10 Meter Länge, 600 Kiefernstämme von 12—30 Centimeter Durchmesser und 5— 20 Meter Länge. Der Anfang der Verstelgerung ist jedesmal Morgens 10 Uhr in den oben bezeichneten Distrikten. Hungen den 8. Januar 1877
in frischer Füllung die Flasche J 1 und 11 1 Mark zu
Großherzogliche Bürgermeisterei Hungen Bender
7 Tlraubenbrustsyrup mit Hen ehelnh oni
haben bol J. A. Windecker, Hogteferant in Friedberg h. 4 Weise in ad- Nauheim 127
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gg wird auf Petritag gesucht.
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