Ausgabe 
8.12.1877
 
Einzelbild herunterladen

. kee, 1 n e* f 5 a ene, Bad ⸗Nauheim. öbel& Pol le ell Fahrstraße 316. icher Auswahl, in geschmackooll eh 5. siehlt zu een in reicher Auswahl, in geschmackvoller ch f geeignet, empfiehlt zu 8 eleganter Ausführung, eigenes Fabrikat, zu Weihna tsge chenken zeitgemäßen Preisen. ene, H. Blensdorf, Hof⸗Tapezier. 5 e. un 8 9 87 9 15 1 11720

Um unser

Lager in Winter-Waaren zu räumen, verkaufen wir den ganzen Vorrath zu

aber festen Preisen.

großes

J. Fürth's Erben in Frieoberg.

außergewöhnlich billigen

3666

Noch einmal das Pulverhaus. 3766 Ich bin, ohne mein Zuthun, von einer Anzahl hiesiger Bürger bei der hier gestern statt-

gehabten Gemeinderaths-Wahl als Candidat aufgestellt worden. Diese Thatsache hat meine Feinde veranlaßt, eine von mir längst aufgeklärte, und deßhalb vergessen geglaubte, mich betreffende An⸗

case il gelegenheit wieder aufzuwänmen und zwar in der lügenhastesten und gehässigsten Weise. Hat man mpottiten sich doch nicht entblödet, gedruckte Wahlzettel, auf welchen mein Name als Candidat figurirte, mit Rum de RothstiftPulverhaus zu bezeichnen und hie und da au öffentlichen Gebäuden aufzukleben. 1 Im Zweifel, ob es nicht unter meiner Würde sei, auf solch gemeine Bubenstreiche eine Er- den J klärung abzugeben, oder ob ich eine solche meinen Freunden und allen Unpartheiischen gegenüber schuldig bin, siegt bei mir letztere Ansicht, und will ich deßhalb eine bereits vor Jahren aufgeklärte zertsch. Angelegenheit hier nochmals kurz recapituliren.

Ich habe im December 1872 bei öffentlicher Versteigerung das hiesige Pulverhaus erstanden. Im Publikum war die Ansicht verbreitet, ich biete, als damaliges Gemeinderaths Mitglied, im Auftrage und für Rechnung der Stadt Friedberg. Der bie Versteigerung leitende damalige erste Beigeordnete unserer Stadt, Herr J. Steinhäußer von hier, jetzt in Butzbach wohnend, nahm deßbalb bei und während der Versteigerung Veranlassung zu erklären, daß die Stadt das Pulver-

die ven

2 haus nicht zu erwerben gedenke und daß deßhalb aus Rücksichten gegen die Stadt sich Niemand abhalten lassen möge zu bieten. Am Rande Dieses hat Herr Steinhäußer die Güte, mir Dieses K zu bestätigen. 4

1 Bei der Ueberweisung des erworbenen Pulverhauses stellte sich zu Jedermanns Ueberraschung

e die Thatsache heraus, daß zu demselben ein Stückchen Land gehörte, welches der Stadt seither als Seurtbahu Fahrweg gedient und von ihr als Eigenthum betrachtet worden war. In einer der folgenden Ge eie Hut, meinderaths Sitzungen wurde mir deßhalb von meinen damaligen Collegen zugemuthet, das Grundstück

ö an die Stadt abzutreten. Ich weigerte mich, hierauf einzugehen, nicht etwa, weil ich das Grundstück bananihet billig erstanden, sondern weil ich mich bezuglich dessen Verwendung zu einer Russensteinfabrik bereits abet. gegen meinen jetzigen Theilbaber(M. Hottes hier) verpflichtet und zu demselben Zwecke ein daran floßendes sehr theures Grundstäck erworben hatte. Doch that ich der Stadt gegenüber mebr, . als wohl irgend einer von Denen, die mich lästern, zu thun großherzig genug sein dürfte! Ich 0 erlaubte ihr nämlich und zwar für ewige Zeiten, das betreffende Stück Land als Fahrweg be 0 nutzen zu dürsen.. Dies der wahre Sachverhalt! Ich komme auf die Sache jetzt nicht mehr zurück, wohl aber l Sela. pin ich mir nicht versagen, zum Schlusse meinen Feinden die Worte Sheakspeare's zuzurufen: Wenn Dich des Lästrers Zunge ficht, 07 So laß es Dir zum Troste sagen:

Ek. Das sind die schlechsten Früchte nicht Wittele An denen die Wespen nagen. ine, e ie d 6. December 1877. 2 202 1

44. 2 Georg Philippi.

5 baben 56 77 1 10 En,, Nach Durchsicht Dieses bestätige ich auf Verlangen des Herrn Philippi, die in Bezug auf 1 sed mich gemachte Angabe als der Wahrheit und des Sachverhalts vollständig entsprechend.

del 0 2* E gelilunf Butzbach, 6. December 1877. J. Steinhäußer, F früherer 1. Beigeordneter der Stadt Friedberg.

* Prima holländische Vollhäringe, Reiche Auswahl ache, 2 Ster Sardellen. in Bilderbüchern, Gesang-, Gebet- und Geschäftsbüchern. f acht. Russische Sardinen, 3647 Louis eis, den Apotheken gegenüber. na, f Sardines à Thuile, 5 75 75 22. Kronenhummer, Umknüpftücher 4 1 Fre Salm mariné in Seide und Halbselde, weiß und rei bei n, 3753 bei Georg Groß. 3769 L. Wetterhahn. ee 1

Das Ueueste in Winterhüten,

sowie alle Putzarbeiten werden billig und geschmack voll ausgeführt bei 3668

Amanda Eich.

Kinder-Schürzchen jeder Fagon und Größe, weiß und farbig, zu äußerst

billigen Preisen bei 37¹¹ L. Wetterhahn.

Louis Weis,

den Apotheken gegenüber,

empfiehlt zu Weihnachtsgeschenken sein reichhaltiges Lager der ausgesuchtesten Portefeuille Waaren, als: Cigarren Etuis, Portemonnaies, Notizbücher, Brieftaschen, Damen⸗ taschen, Photographie- und Schreib-Albums, Reißzeuge, Farbekasten, Papeterien, Spielwaaren, Puppen u. s. w.

Das Neueste in einer großen und schönen Auswahl von Schreib-, Schul- und Musikmappen, Neeessaires- und Schreib Etuis. 3648

Bienenhonig, Aepfelgelee, Holl. Syrup

in feinster Prima-Waare empfiehlt 3625

Wilh. Bernbeck.

50 Pfennig⸗B ennig-Bazar. 3610 Große Auswahl von Weihnachts-Spielsachen, jedes Stück zu 50 Pfennig.

Bad⸗ Nauheim. J. Müller, Hauptstraße 312.

Lebkuchen,

gute Qualität, bei Ch. Weißenbach, 1. Bäckermeister.

Bauplatz auf der Kaiserstraße. 3764 Ich beabsichtige meine Hofraithe dem Ratbhause gegenüber demnächst abzubrechen und neu aufzubauen. Da nun der Flächenraum groß genug, für 2 schoͤne Hauser ausreichen würde, wäre ich nicht abgeneigt, einen Theil davon zum Bauplaß abzutreten. Lusttragende wollen sich alsbald an mich wenden, damit noch vor Anfertigung des Bauplans geeignete Rücksicht genommen werden kann.

A. Steinhäußer.

Die Seisen- und Lichterfabrik

3742 von Zeil 26. Joh. Chr. Höffler, Zeil 26. Frankfurt am Main, empfihlt Christbaumlichtchen in Wachs, Paraffin und

Stearin, alle Sorten Lichthalter, Glaskugeln und Glas früchte. Wiederverkäufer Fabrikpreise.(5934.)