Ausgabe 
6.11.1877
 
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Zünd hölzer.

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1 Landwirthschaftliches und Gewerbliches.

Mittel zur Verhinderung des Losdrehens von Schraubenmuttern. Um das Losewerden der Muttern bei Schrauben verbindungen, welche vielen Er schätterungen ausgesetzt sind, möglichst zu verhüten, hat man die verschiedensten Mittel in Vorschlag gebracht darunter Paget eine federnde Unterlagscheibe, welche die fest niedergeschraubte Mutter mit großer Reibung gegen die Schraubengänge andrückt. Zu dieser Kategorie von Sicherungen gehört die im(Journal of tbe Franklin Institute, März 1875 S. 162 mitgetheilte) Winslow''sche elastische Unterlage für Schraubenmuttern, die aus einer spiralförmig gewundenen Drahtfeder besteht, welche unter halb der Mutter eingelegt, und durch Anziehen derselben zusammengepreßt wird.

Constantins bleifreie Glasur für gewöhn⸗ liche Töpferwaaren. Dem Apotheker Constantin in Brest, welcher bereits vor einigen Jabren eine unschädliche Töpferglasur durch Auftragen von kieselsaurem Natron und Mennige, mit einem Zusatz gepulverie Kieselerde, er zeugt hat, ist es neuerdings gelungen, eine vollkommen bleifreie Glasur von der Qualität, Dauerhaftigkeit und Unveränderlichkeit des Glases herzustellen. Die Zusammen⸗ setzung dieser Glasur ist folgende; 100 Theile kieselsaures Natron von 500 C. 15 Theile gepulverter Quarz und 15 Theile Kreide von Meudon, oder die nämlichen Be standitheile noch mit einem Zusatz von 10 Theilen Borax. Letzteres Element erhöht zwar in etwas die Fabeikations kosten der Glasur, Schmelzbarkeit sowie zum glänzenden Aussehen und zur Dauerhaftigkeit der Glasur bei. Die erstere Zusammen

amorphem Phosphor, 7 Theilen fein gesieblem Schwesel⸗ kies, 3 Theilen Glaspulver, 1 Theil Leim oder Gummi und dem erforderlichen Wasser bereitet.

Gewinnung des sogenannten Gnignet'schen oder Smaragd⸗Grüns. Dieses Pigment an Farbe und Feuer dem Schweinfurter Grün sehr nahe stehend und dabei nicht giftig, ist ein auf eine eigenthümliche Weise bereitetes Cyromoxydhydrat. Man gewinnt dasselbe im Großen sehr leicht, indem man in einem eigens dazu con stcuirten Flammofen auf dem Herde bei Dunkelrolhglüh hitze ein Gemenge von 3 Theilen Borsäure mit 1 Thell doppeltchromsaurem Kali zusammenschmilzt. Die Masse bläht sich dabei auf, entwickelt viel Sauerstoffgas und ver wandelt sich schließlich in eine schön grüne Doppelverbin dung von borsaurem Chromoxy kali. durch mehrmaliges Auswaschen mit siedendem Wasser in Chromexydhydrat und unauflösliches borsaures Kali zer setzt. Nach gehörigem Auswaschen und aufs Feinste zer⸗ rieben, erscheint nunmehr dieses Chromoxyd in schönster Farbennüance, deckt gut, ist luft- und lichtbeständig und wird nur von siedenden concentrirten Säuren angegriffen. Im Kleinen läßt sich dieses Grün auch recht gur in Por zellantiegeln bereiten.

Kitten von Bernstein. Man bereitet sich eine Lösung von hartem Copal in reinem Aether, so daß diese Lösung etwa die Consistenz des Rizinusöles besitzl. Mit dieser Lösung bestreicht man die sorgsältig gereinigten Bruch flächen beiderseits, bringt sie dann passend aufeinander

5 8 N und sucht dieselben etwa durch Umbinden mit einem Faden, 8 n 1280 0 8 0 5 trägt auf der anderen Seite zur einer dünnen Schnur oder irgend eine Pre

ssung nach der entsprechenden Richtung einander möglichst zu nähern und zu vereinigen. Diese Operationen müssen, da der Aether

setzung erfordert ein lebhaftes Feuer, wodurch das Töpser⸗ sehr schnell verdunstet und alsdann der Kitt unwirksam

geschirr mehr dem Aussehen des Steinzeuges sich nähert. werden würde, möglichst rasch vorgenommen werden, und

Reibfläche für die sogenannten schwedischen Dieselbe besteht aus einem Anstriche, welchen man durch Zusammenmischen von 9 Theilen

sind daher selbstverständlich die etwa zum Zusammenpressen nöthigen Vorkehrungen schon vor dem Auftragen der Copal lösung zu treffen.

Diese wird dann

Der beim Kitten von Pfeifenmund-!

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stücken nach innen in die Bohrung austretende Kitt, wo⸗ durch diese sonst verengt werden würde, muß sofort, d. h. o lange er noch weich ist, vorsichlig entfernt werden, wozu man sich einer schlanken Feder bedienen kann. Nach einigen Tagen ist der Aether verdunstet und die Kittung haltbar.

Verloosung Meininger 7fl.⸗Loose. Bei der am 1. Nov. stattgefundenen Serienziehung sind folgende Serien ge zogen worden: 8 775 1657 2705 2711 2956 3481 3487 4013 4038 4345 4426 4746 5116 5150 5691 5856 6486 6670 6809 7010 7113 7155 7244 7353 7394 7668 8457 8516 8680.

Geld⸗ Cours. Frankfurt am 3. November 1877

20 ⸗Frankenstücke Mk. 16 2529 Englische Sovereigns 20 3641 Russische Imperiales. 16 70 Holländische fl. 10-Stücke 16 65 Ducaten.. 9 6267 Ducaten al marco 9 65 70 Dollars in Gold 41720

Herr Johann Maria Farina

gegenüber dem Jülichsplatz in Cöln hat uns den Debit des

allein ächten Cölnischen Wassers

übertragen und empfehlen wir dasselbe

per Glas zu M. 1.50, 1/2 Dutzend 850, Dutzend.

Die Exped. d. Anz.

7 Kirchenvorstandswahl.

Die seitherigen Mitglieder des Kirchenvorstandes und der Decanatssynode: Herr Kaufmann J. Huber, Kreis schul⸗Inspector Schmidt und Beigeordneter Steinhäußer sind am 30. Oetober wieder gewählt worden; ferner als Mitglied des Kirchenvorstandes Herr Baumeister E. Ruths. Die Wahlakten liegen vom 6. bis 8. d. Mts. in meiner

Versteigerung

eines Carrousels, nebst Drehorgel, Wagen ec. ꝛc.

3390 In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Vilbel

Wohnung zur Einsicht offen. Beanstandungen des Wahl- werden nachbenannte Gegenstände, als: ein noch gut er

verfahrens oder der Befähigung der Gewählten können binnen 8 Tagen beim Dekanatsausschuß erhoben werden. Friedberg den 5. November 1877. Der Vorsitzende des evang. Kirchenvorstandes: Ba ur.

Edictalladung.

3387 Eigenthums⸗- und sonstige Ansprüche an die nach⸗ stehenden in den betreffenden Grund- bezw. Flurbüchern den beibemerkten Personen zugeschriebenen Immobilien sind binnen 4 Wochen von heute an hierorts geltend zu machen, widrigenfalls die Anerkennung des unbeschränkten Eigenthums der als Eigenthümer aufgetretenen Personen und insbesondere die Zahlung der nicht quittirten Kauf schillinge unterstellt und demgemäß der Eintrag der Erwerb titel bezw. die Löschung der Eigenthumsbeschränkungen im Mutationsverzeichniß verfügt werden wird.

Gemarkung Beienheim. Konrad Becker von Beienheim: I. 58,3. I. 59,3.

Gemarkung Frsedberg. Ludwig Langsdorff zu Friedberg: VI. 68.

Oemarkung Ilbenstadt.

3397

Johannes Nilius(Nilges) zu Ilbenstadt: I. 41. 42.

v. 44. 40. 39. Gemarkung Nieder⸗Florstadt. Philipp Alles zu Nieder ⸗Florstadt: II. 9. 25. XVII. 104. IV. 39. XI. 20. Gemarkung Ober-Florstadt. Der Vorige: IV. 281. 334. 72. 73. V. 297. 536. VI. 135. 136. 302. 34. I. 371. II. 170. Gemarkung Ockstadt.

SGroßh. Cameralfiskus: VII.(ohne Nr.) Abth. B. Chaussee.

VII.(ohne Nr.) Abth. C. Chaussee.

Gemarkung Ober- und Nieder-Rosbach.

Wroßh. Bau⸗Fiscus: I. 761. 1465. IV. 891. V. 511.

XX. 571.

Gemarkung Södel.

Der Vorige: I. 992,5. IV. 459,5.

12 am 31. Oetober 1877.

Großherzogliches Landgericht Friedberg. sto v.

Arbeits-Versteigerung. Freitag den 9. November, Vormittags halb 12 Uhr,

oll auf dem Gemeindehaus zu Petterweil die An⸗

0 ertigung und Lleferung einer gußeisernen Säulenpumpe

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nebst Zubehör öffentlich in Aceord gegeben werden, ver

unschlagt zu 270 Mark. Vilbel den 1. November 1877. 4 r o b.

eres eule

Winterhandschuhe

146 und Stauchen billigst bei K. Friedrich.

haltenes Carrousel nebst Drehorgel, ein bedeckter Trans portwagen, sowie sonstige Mobiliargegenstände im Termin Donnerstag den 15. November l. J., Nachmittags 4 Uhr, im neuen Schulhause dahier öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigert. Vilbel den 2. November 1877. Großherzogliches Ortsgericht Vilbel. 1e

Verpachtung.

3391 Mittwoch den 7. d. Mts., Vormittags 10 Uhr anfangend, sollen die der hiesigen Gemeinde gehörigen, circa 12 Hectar Wiesen auf weitere 9 Jahre in 60 Ab theilungen auf Ort und Stelle meistbietend verpachtet werden. Anfang auf der Neuwiese. Hoch-Weisel am 2. November 1877. Großherzogliche Bürgermeisterei Hoch-Weisel. ö eren e r.

Urtheils Auszug.

3393 In Untersuchungssachen gegen Carl Kitz von Ober⸗Erlenbach wegen Beleidigung wird ze. ꝛc. zu Recht erkannt: Carl Kitz von Ober⸗Erlenbach, Metalldreher, 21 Jahre alte, ledig, katholisch, sei wegen Beleidigung des Georg Schmidt von Ober-Erlenbach in eine Geldstrafe von 12 Mark, sowie in die Kosten der Untersuchung zu ver urtheilen, dem Ankläger auch das Recht zuzuerkennen, den entscheidenden Theil dieses Urtheils binnen 14 Tagen, von der Rechtskraft ab, im Oberhessischen Anzeiger einmal auf Kosten der Beschuldigten zu veröffentlichen. DR. W.

Vilbel am 16. Oetober 1877. Großherzogliches Landgericht Vilbel. Pückel.

Für den Auszug: Weitzel, Landgerichts-Aetuar.

Aufforderung.

Alle Diejenigen, welche noch Gelder an die Gräflich zu Rantzau'sche Forstkasse zu Ziegenberg zu entrichten haben, werden hierdurch aufgefordert, solche längstens bis zum 18. November l. J. zu entrichten. Jedem Säumigen wird am 19. gerichtliche Mahnung genommen werden.

Ziegenberg den 1. November 1877.

Gräfliche Forstverwaltung. Sommerlad.

Wunderfedern,

welche man, um zu schreiben, nur in Wasser zu tauchen braucht und mit welchen man sofort in verschledenen Farben schreiben und zeichnen kann, bei

Carl Bindernagel in Friedberg.

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Butzbach(Oberhessen), den 13. October 1877. Mache hiermit die ergebene Anzeige, daß ich mit dem heutigen Tage auf meiner Kalkbrennerei auch eine Nieder lage meines Kohlengeschäfts eingerichtet habe. Bei Bedars jeder Qualität in: Ia Ofenbrand,. RKesselkohlen, gewaschenen Nußkohlen für Füllsfen, Stückkohlen, gewaschenen Nußkohlen zu jeglicher Schmiedearbeit, halte mich bestens empfohlen. Durch meinen bedeutenden Verschleiß in Kohlen, bin in der Lage die billigsten Preise bei bester Waare zu stellen. Ganze Wagenladungen werden prompt nach allen Stationen versandt. Hochachtungsvoll F. W. Poock,

3277 Neue Marmorkalk- Brennerei.

Trauben- Brust- Syrup mit Fenchelhonig

gilt als das beste Mittel gegen Husten, Heiserkeit, Hals- und Brustschmerzen. Flasche à Mark 1. 17 a 1.50, zu haben bei Frau Hofl. Windecker in Friedberg,

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Ph. J. Weiss in Bad-Nauheim. 2007

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Zu verkaufen.

3389 Der Unterzeichnete beabsichtigt eirea 6 Pferde, darunter 2 starke Zugpferde, 4 Landauer Wagen und 2 Kaleschen, sowie mehrere weiß⸗ und gelbplattirte Pferdegeschlrre aus freier Hand zu verkaufen. Lust⸗ tragende wollen sich deßhalb an Unterzeichneten wenden. Homburg v. d. H. den 1. November 1877. Ad Ruppel, Zur Krone.