Ausgabe 
4.10.1877
 
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p. Frankfurt a. M., 2. October. Die Tendenz der heutigen Börse kann, trotz der schließlichen Abschwächung einzelner Werthe, im Ganzen als eine recht feste betrachtet werden. Die Ursachen der gegen die letzten Tage ruhigeren Haltung waren in erster Linie die über die Emission der ungarischen Goldrenie coursirenden Nachrichten, welche in Bezug auf das unmittelbar devorstetzende Stattsinden der selben ziemlich bestimmt lautete. Man wollte letztere An⸗ nahme auch außerdem durch die Käufe eines ersten Hauses in ungarischen Schatzbons und andern auswärtigen Fonds begründet sehen. Die internationalen Spekulationswerthe eröffneten in Folge der anfangs guten Stimmung der Speculation über ihrer gestrigen Abendnoliz und waren besonders Staatsbabnactien gesucht. Als Besserungsmotiv für das genannte Effect wurde der günstige Stand der österreichischen Valuta hervorgehoben. In der zweiten

Börsenhälfte trat jedoch eine entschiedene Ermattung der internationalen Werthe, namentlich der Creditactien, ein und wichen letztere ca. 5 fl. unter ihrem Eröffnungscours. Die Veranlassung hierzu gaben die fortgesetzt weichend ein⸗ laufenden Notirungen des Berliner Platzes, wo man in Betracht des steifer werdenden Geldstandes eine weitere Discontoerhöbung befürchtet. Creditactien gingen zwischen 191½189/190½ und 185½ um. Staatsbahnactien bewegten sich zwischen 236½237 und 234¼½. Lombarden nourten 63½64 und 63%. Die Nebengebiete zeichneten sich durch eine fast durchgehends feste Haltung aus. Von auswärtigen Fonds zogen Oesterr. Goldrente und Silber rente je 3/80% an. Papierrente schlossen etwas matter. Ungarische Schatzbons waren gefragt, I. Em. 20%, II. Em. 3/0 höher. Spanier anziehend. Russen fest. Anlehens⸗ loose theilweife schwächer. Oesterr. Prioritäten preishaltend.

Oesterr. Bahnen weilsen zum Theil etwas bessere Course auf. Elisabeth 1 fl. böber. Banken still, aber gut behauptet. Reichsbank 3/%, Darmstädter 1¼0/, Oesterr. Nasionalbank 9 fl. höher. Wechsel wenig verändert. Privatdisconto ca. 4%.

Geld Cours. Frankfurt am 2. October 1877.

30% Staatsbahn beliebt.

20 ⸗FrankenstückeMk. 16 2 Englische Sovereigns., Russische Imperiales g 16 7378 Holländische fl. 10-Stücke 16 65 G. Ducaten. e 9 62-67 Ducaten al marco 9 62 67 Dollars in Gold 417 20

Edeka lla dung 3051 Einwendungen gegen das von den Friedrich Wiegand Eheleuten zu Bönstadt mit ihren unbe vorzugten Gläubigern im Termin vom 24. August d. J. abgeschlossene Arrangement sind unter Gestattung der Akteneinsicht um so gewisser binnen 3 Wochen dahier, geltend zu machen, als sonst das Arrangement gerichtlich bestätigt und in Vollzug gesetzt werden würde. Altenstadt den 24. September 1877. Großherzogliches Landgericht Altenstadt. Ma y.

Endurtheil.

Oeffentliche Sitzung des Großherzoglichen Bezirksstrafgerichts Gießen vom

Gebrochene Aepfel

(Tafelobst), sowie Schüttelobst kauft fortwährend 2 Heinrich Werner, Obsthändler, 302 nächst dem Bahnhof.

Wirthschaft.

300⁵ In einer kleinen Stadt bei Frankfurt am Main,

Bahnstation an der Main-Weser-Bahn, ist eine betriebene Wirthschaft nebst Stallungen, Hofraum und Wohnung anderweitig zu vermiethen.

Näheres bei der Expedition des Anzeigers.

28. August 1877, wobei zugegen waren: 1) als Vorsitzender der Großh. Justizrath Dr. v. Schmal⸗ kalder, der Großh. Stadtgerichts-Assessor Justizrath als b 2 abe Ouvrier,. der Großh. Landg.-Assessor Kullmann, 3) der Großh. Oberstaatsanw. Substitut Zimmermann, 4) der Großh. Seeretär Kattrein.

In Untetsuchung gegen Peter Anton Odenweller von Oppershofen wegen Beleidigung wird auf die am heutigen Tage gesetzlich gepflogene Verhandlung, bei welcher Ru⸗ bricat anwesend war, auf den vom Großherzoglichen Staatsanwalt gestellten Antrag, nach stattgehabter Be rathung des Großherzoglichen Bezirksstrafgerichts im Be rathungszimmer, auf Grund nachfolgender Gesetzesstellen der§§. 185. 194. 200 St. G., des§. 11 des G. vom 30. Dezember 1870 und Art. 322 St. G. B.

zu Recht erkannt: daß der Angeklagte, Peter Anton Odenweller von Oppers⸗ gofen, 64 Jahre alt, verheirathet, Weißbinder, der öffent⸗ lichen Beleidigung des Feldschützen Graubert schuldig zu erkennen und deßhalb in fünfzehn Mark Geldstrafe eventuell in 3 Tage Haft und in die Kosten des Ver fahrens zu verurtheilen sei.

Zugleich wird dem Ankläger Feldschützen Graubert das Recht zuerkannt, die Verurtheilung des Angeklagten auf Kosten dieses binnen der ersten 14 Tage, vom Tag der Zustellung der Urtheilsabschrift an gerechnet, ein⸗ ral im Friedberger 11 feen

So geurtheilt und alsbald in öffentlicher Sitzung verkündet.

Dr. v. Schmalkalder. Ouvrier. Kullmaun. i Kattrein. Für den Auszug: N

3058 Kattrein, Seeretär.. artoffel⸗ und Dickwurz⸗Ver⸗ steigerung. 3076 Montag den 8. October l. J., Vormittags 10 Uhr, sollen in hiesigem Rathhause auf Antrag der Johannes Walz III. Erben Kartoffeln und Dickwurz von mehreren Orundstücken an den Meistbietenden versteigert werden. Gemarkung Friedberg. Morgen Kartoffeln, 171 5 desgleichen, 1% 5 Dickwurz. Gemarkung Fauerbach b. Fr. Morgen Kartoffeln, Viertel desgleichen, Morgen desgleichen, Viertel Dickwurz, desgleichen Gemarkung Dorheim. Morgen Kartoffeln. Friedberg den 2. Oetober 1877.

Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Fou c a r.

Arbeits⸗Versteigerung. 03 Freitag den 5. d. Mts., Vormittags 11½ Uhr, ell im Rathhaus zu Södel Grabenarbeit, veranschlagt zu 395 Mark, öffentlich versteigert werden. Bad⸗Nauheirm den 2. October 1877. Brückel, Bezirks Bauaufseher.

0% Zu vermiethen nelne Wohnung, Fütstenstraße 335, sehr billig und kann leselbe sofort oder auch später bezogen werden.

Bad⸗ Nauheim. B. Hecht.

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Todes ⸗Anzeige. 3075 Allen Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mittheilung, daß unser 3 Jahre altes Töchterchen Emilie gestern ertrank. Wir bitten um stille Theilnahme. Friedberg am 3. Oktober 1877. Die trauernden Hinterbliebenen: Gerber Adolph Stier und Familie. Die Beerdigung findet Donn erstag Nachmittag um 3 Uhr statt.

Todes Anzeige.

3069 Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mittheilung, daß es dem Allmächtigen nach seinem unerforschlichen Rathschlusse gefallen hat, unsern innigst geliebten

Christian W. Weigand

in einem Alter von 55 Jahren am 29. September

plötzlich zu sich abzurufen. bitten Nieder⸗Florstadt den 1. Oktober 1877. Die trauernden Hinterbliebenen.

Um stille Theilnahme