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und von da nach Nürnberg abgereist, woselbst er
1877.
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Samstag den 1. September.
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ischer Anzeiger.
Die Petitzeile wird mit 11 Pfennig berechnet.
Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag.
Betreffend: Den Abverdienst der unzahlbaren Feldͤstrafen.
n 2 75
Kreisblatt für den Kreis Friedberg.
Amtlicher Theil. * Friedberg am 29. August 1877.
Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien.
Wir sehen der sofortigen Einsendung des
Nachweises über den Abverdienst der unzahlbaren Feldstrafen entgegen. Dr Br a d ein. ö
Bekanntmachung,
Winter⸗Ackerbauschule des landw. Vereins f. d. Provinz Oberhessen betr.
Der Unterricht an der Ackerbauschule zu 2. November dieses Jahres in zwei Abtheilungen.
auf Fortbildungsfächer sowie besonders auf die verschiedenen Zweige der Außer zwei ständigen Lehrern und
Naturkunde und Land wirthschaftslehre. dem Vereins-Wiesenbautechniker unterrichten noch daß jedes Fach entsprechend vertreten ist.
Der Unterricht wird durch Besichtigung nabe gelegener Güter, sowie
durch zahlreiche Lehrmittel unterstützt. Jeden Aben
unter Aufsicht eines Lehrers Wiederholungs- und Arbeitsstunden statt und wird das Verhalten der Schüler in und außerhalb der Schule strenge Aufnahmsfähig sind junge Leute vom 14. Lebensjahre an,
überwacht.
Friedberg beginnt am Derselbe erstreckt sich
welche die in einer Volksschule erreichbaren Kenntnisse besitzen. Die neu Aufzunehmenden treten in die untere Abtheilung ein, oder, wenn sie die nöthigen Vorkenntnisse besitzen, in die obere, welche von denjenigen Schülern gebildet wird, die im vorigen Jahre den unteren Cursus besucht haben
Das Schulgeld beträgt für den oberen Cursus 35 M. und für den untern 45 M. Anmeldungen nimmt das unterzeichnete Curatorium ent⸗ gegen, welches auch zu jeder weiteren Auskunft gern bereit ist.
Friedberg am 14. August 1877.
Das Curatorium der Ackerbauschule Friedberg.
Braden, Schmidt, Küchler, Kreisrath. Kreisschulinspector. Kreis- Assessor. en
mehrere Hülsslehrer, so
d von 7-9 Uhr finden
Dr.
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Zur Kenntniß der Betheiligten wird hiermit gebracht, daß die nicht mehr im Militärverband stehenden Inhaber von Civilversorgungs- resp. Civilanstellungsscheinen ihre Bewerbung um Civildienststellen im Großherzogthum Hessen, welche ausschließlich mit Militär- Anwärtern zu besetzen sind,
nunmehr durch Vermittelung der Landwehrbezirkseo papier geschrieben, an Seine Königliche Hoheit d Wirksamkeit getreten ist.
Friedberg den 24. August 1877.
mmandos einzureichen haben, indem die seitherige Vorschrift, wonach derartige Gesuche, auf Stempel⸗ en Großherzog oder an die besetzende Behörde einzureichen waren, für die Militäranwärter außer
Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden.
Be bun nt mig ch urn g
Mit Bezugnahme auf unsere Bekanntmachung vom 30. Mai l. Is. bringen wir hiermit weiter zur Kenntniß der Betheiligten, daß die nächsten Prüfungen in folgender Weise vorgenommen werden: Montag den 17. September d. Js. und folgende Tage für diejenigen, welche in den Jahren 1858 und 1860 geboren sind; Montag den 24. September d. Js. und folgende Tage für diejenigen, welche im Jahre 1859
geboren sind.
Die Prüfung beginnt an jedem Tag Morgens 8 Uhr dahier in der alten Kanzlei, Louisenplatz 2. Zugleich machen wir auf die neue
Prüfungs- Ordnung zum einjährig freiwilligen Dienst, Anl. 2 zu§. 91 der Ers.-Ordn. vom 28. September 1875 wiederholt aufmerksam und insbe⸗
sondere auf F. 2, worin die hinsichtlich der einzeln Darmstadt den 22. August 1877.
en Prüfungsgegenstände gestellten Anforderungen enthalten sind. Großherzogliche Prüfungs-Commission für einjährig Freiwillige. Der Vorsitzende: Spamer.
Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Bürgermeister Schimpf, Ph. Jacob Gatzert V., Conrad Zorn II. und Joh. Georg Mohr II. von Ostheim sind als Feldgeschworene für die Gemarkung Ostheim ernannt und verpflichtet worden.
Deutsches Reich.
Dar mstadt. Es wurde verliehen das Ritter kreuz I. Classe des Philippsordens dem Forstmeister Herpel in Friedberg und dem Oberförster Schmitt in Butzbach. g b
Berlin. Die„Prov.⸗Corr.“ reproducirt die Mittheilungen des„Reichs- Anzeigers“ betreffs der seitens der deutschen Regierung bei der Pforte gemachten Vorstellungen wegen Nichtachtung der Genfer Convention und bezüglich des Beitrittes der Mächte zu denselben; dazu bemerkt das ge— nannte Organ noch weiter: Es sei hieraus zu ersehen, daß die europäischen Großmächte sowie die anderen Regierungen jenen Schritt Deutschlands begründet gefunden hätten. Ihr Anschluß an den letzteren würde ohne die Ueberzeugung, daß die Genfer Convention durch die türkische Kriegführung verletzt werde, nicht stattgefunden haben. Es handle sich dabei namentlich um Artikel VI. der Convention, betreffend die Behandlung der ver- wundeten und kranken Militärpersonen.
Würzburg, 29. August. Der Kronprinz des deutschen Reiches ist heute früh nach Bamberg
Nachmittags 4 Uhr eintraf. Gestern Abend ene eee die Inanspruchnahme der Wehrkraft zum eine große Serenade zu Ehren desselben hier statt. Zwecke der Erhaltung der türkischen Integrität Stuttgart, 30. August. Heute wird ein verlangt wird. Sanitäts-Zug von 19 Wagen abgesendet, welcher Schweiz. Bern, 29. August. Die Re⸗ für Rußland bestimmt ist. Die Königin wird gierung des Cantons Bern hat in Folge einer denselben in Ulm besichtigen. Volksabstimmung vom letzten Sonntag ihre Demis- sion gegeben. Im Canton Tessin sind Unruhen ausgebrochen. Die Regierung hat ein Truppen— Oesterreich-Ungarn. Wien. Aus aufgebot erlassen. Krakau wird gemeldet, daß Oesterreich und Deutsch“ Frankreich. Paris. Gambetta und der land die Grenzen gegen Rußland besetzen, um Gerant der„République Frangaise“ sind wegen den Uebertritt der zahlreichen russischen Deserteure Beleidigung Mae Mahons auf nächsten Freitag zu verhindern. vor den Untersuchungsrichter des zuständigen Ge— — 29. August. Sicherem Vernehmen nach richshofes geladen. sind die Verhandlungen über den Zoll und Italien. Rom. Die„Fanfulla“ dementirt Handels-Vertrag mit Deutschland insofern abge- das Gerücht, der Herzog von Aosta(früher König schlossen, als die beiderseitigen Delegirten das Amadeus von Spanien) habe sich brieflich an den Gesammt-Material durchberathen haben und nun- Papst gewandt, um als Mönch in einen geistlichen mehr die Entscheidungen der beiderseitigen Regier- Orden zu treten. Ebenso stellt dasselbe Blatt in ungen über die noch zu erledigenden Differenzen Abrede, daß er den Papst ersucht habe, ihm drei einholen können. Die Aussichten auf eine schließ- Lehrer für die Erziehung seiner Kinder auszu- liche Verständigung haben sich wesentlich gebessert. wählen. Die„Fanfulla“ mag recht haben in Pest. Die Congregation des Pester Comitats der Dementirung eines positiven Schrittes Seitens richtet an die Regierung eine Adresse, worin des Prinzen; daß derselbe aber seit einiger Zeit
Ausland.


