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e dürfnisse in den Gemeinden des Kreises Oppenbeim, in en israclitischen Religionsgemeinden des Kreises Oppenbeim iind in den Gemeinden des Kreises Bensbeim;
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Oberhessischer Anzeiger.
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Deut sches Reich.
Kaisers wurde allenthalben freudig gefeiert. Hier n Friedberg batten wir sogar 2 Feiern, ein Festmahl im Höôtel Trapp und ein Bankett in er Turnhalle; beide waren stark besucht, verliefen n würdiger Weise und endigten spät in gehobener Stimmung.— Möge der Allmächtige unseren Kaiser
er Bedürsnisse der evangelische Kirche im Jahre 1876 forderlichen Steuern beiteffend.
Hesetzvorlage über die Vereinigung Lauenburgs e Au nit Preußen und der Antrag des Abgeorductenschreitungen bereuen, vervielfältigen, aber unmöglich Milde walten lassen Personen gegenüber, welche
och lauge zum Segen des Reichs frisch und ge⸗ and erhalten. Darmstadt. Das Großherzogliche Regier⸗ ungsblatt Nr. 15 enthält:
J. Bekanntmachung den Ausschlag der zur Bestreltung
III. III. Iv. v. vI. uebersicht der für das Jahr 876 genehmigten Umlagen zur Bestteitung der Commual⸗
nunmehr
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g zu Crainfeld. „ S 0 atmstadt betreffend.
Darmstadt. Am 7. März wurde der Kreis- It Dr. Neidhard zu Homberg zum Kreisarzt in Oppenheim ernannt; am 14. Marz der Friedens-
eim versetzt; der Gerichts⸗Accesist Dr. Struve zu Nainz zum Ergänzungsrichter in Bingen unter lebertragung der Friedensrichter-Stelle daselbst, wie der Gerichts- Accessist Müller zu Ober⸗Ingel⸗ im zum Ergänzungsrichter in Mainz ernannt.
E Dr. Schmidt in Bingen nach Ober-Ingel⸗
b der Um⸗(erhalten haben sollen, gen det Stadt Kießen, der Umlagen der istaelitischen!
I. Bekanntmachung, die Eröffnung der Vorlesungen ommer Semesters der polytechnischen Schule zu
Berlin, 23. März. Das Abgeordnetenhaus
uwies heute nach kurzer Berathung den Ge— entwurf, betreffend die Provinz Berlin, an eine
(ommission von 14 Mitgliedern, ebenso den Ge- Victor Hugo den Antrag auf Amnestie ein.
itzentwurf über die Steuer für Gewerbebertrieb im Auf der Tagesordnung der nächsten Siung, welche Montag stattfindin soll, stebt die
pp auf Kündigung des Accesstonsvertrages mit Baldeck. Das Herrenhaus erledigte seine agesordnung, auf welcher Angelegenheiten von ringer Erheblichkeit standen, ohne bemerkens⸗ zerthen Zwischenfall.
Berlin. Die„Provinzial Correspendenz“ tätigt, daß der Kaiser in der ersten Woche des Foril der Königin Victoria in Baden-Baden einen kesuch abzustatten gedenkt; den größten Theil ie April dürfte der Kaiser in Wiesbaden zu⸗ hingen, und gegen Ende April zum Empfange ds auf der Reise nach Ems in Berlin verweilen un Kaiser von Rußland nach der Residenz zu- ickkehren.
— Nach dem„Reiche- Anz.“ besteht der zu gentuellen Operationen in den chinesischen Ge⸗ bissern bestimmte Theil der deutschen Kriegs- Flotte, mulcher bei Hongkong concentrit wird und etwa Nitte Mai dort vereinigt sein kann, aus den ge— tien Corvelten„Vineta“ und„Hertha“, den atdecks⸗Corvetten„Ariadne“ und„Louise“, dem nonen- Boot„Nautilus“, dem„Albatroß und tmn Ranonen-Boot erster Classe„Cyelop“. Den wesehl über die sechs Kriegs-Fahrzeuge übernimmt im Range älteste Offizier Graf Monts, Com- mndant der„Vineta“. Die Ausrüstung von „Dincta“ und„Hertha“ besteht in je 17 15 entimeter-Geschützen, ihre Besatzung beträgt je 20 Mann.„Ariadne“ und„Louise“ haben 2 chogene 17 Centimeter- und 4 gezogene 15 Centi-
er- Ring Geschütz, 2 12 und 2 8.Centimeter-
ner-Geschütze und je 230 Mann Bemannung. „Nautilus“ hat eine Armirung von zwei 10. Centimeter-Pivot⸗Geschützen und 2 12 Centi-
üer-Geschützen, seine Besatzung ist 95 Mann.
Ar„Cyclop“ führt ein Krupp'sches 15 Centt⸗
Michütze und hat 64 Mann an Bord. Die
b eulschen Fahrzeuge repräsentiren biernach eine
Macht von etwa 1380 Mann mit 57 Geschützen. Münch en. Der oberste Gerichtshof hat
ausgesprochen, daß die
seien, und daher ihre Abhaltung ohne vorherige
polizeiliche Genehmigung als Verfehlung gegen das bayerischer Gerichtshöfe war getzentheiliger Ansicht.
Vereinsgesetz strafbar sei. Eine, Anzahl
Ausland. Oesterreich Ungarn. Wien. In Be-
zug auf den Scandal im Dalmatiner Landtag
hört man, es sei ein offenes Geheimniß, daß anläßlich der Uebertragung der Concession für die dalmatinischen Bahnen(Mai 1875) ein Vertrag(1) abgeschlossen worden sei, nach welchem der Landtags-Präsident Ljubissa die Summt von 34,600, Dr. Bajamonti rund 57,000, Nicols Trigari 86,600, Elia Raceta 13,700 und der Herausgeber eines Wiener Blattes 39,400 fl.
hiezu, daß die Regierung hierüber„keine voll gültigen Beweise“ erhalten habe und demnach nichts thun könne. Die betreffenden Herren aber, denen das Geschäftchen schon längst in össentlichen Blättern und sogar im Landtage vorgehalten wurde, haben sich bisher mit keiner Sylbe vertheidigt.
Frankreich. Paris. Das amtliche Blatt veröffentlicht heute eine Veränderung in der Be— setzung einer Anzahl von Präfecturen; dieselbe erstreckt sich auf 24 Präfecten, welche theils ver setzt, theils pensionirt oder zu Disposition gestellt sind. Darunter befinden sich u. a. die bisherigen Präfecten von Marseille, Nimes, Bordeaux, Tou- louse, Orleans, Epinal und Tours; Nadaillac ist von Pau nach Tours versetzt.
Versailles, 21. März. Im Senate brachte Du⸗ faure gab darüber folgende Erklärung ab: Der Präsident der Republik kann die Maßregeln der Milde rücksichtlich derjenigen Deportixten oder Gefluchteten, welche ihre verbrecherischen Aus-
Feinde unserer Gesellschaft bleiben, welche sinnreiche Mittel anwenden, um in Frankreich Schriften verleumderischen Inhalts gegen die Regierung und Gesellschaft Eingang zu verschaffen. Schließlich ersucht der Conseils- Präsident die Kammer, die Vorlage als dringliche zu behandlen, denn man müsse eine schnelle Entschließung fassen über der— artige Fragen, bei denen die Hoffaungen von Leuten erweckt würden, welche nicht auf Milde rechnen dürsten. Die Dringlichkeit wurde dem-
nächst einstimmig votirt.
— 21. März. In der heutigen Sitzung der
Deputirten-⸗Kammer brachte Raspail eine Vorlage
ein, wonach eine allgemeine Amnestie der politischen und Preß⸗ Vergehen erlassen werden soll; dagegen legtle Rouvier, welcher ebenfalls der radikalen Partei angehört, einen Gesetzentwurf über eine Amnestie vor, welche nur gewisse Kategorien um faßt. Im Namen der Regierung erklärt sich der Minister des Innern Ricard im gleichen Sinne wie Dufaure im Senate.
Großbritannien. London, 21. März. Im Unterhause sprach Lord Northeote die Hoffnung aus, daß der Wolff'sche Antrag auf Neutralistrung des Suez⸗Canals als gegenwärtig inopportun zurückgezogen werde. Der Antragsteller Wolff sagt dies zu. Lord Cochrane erklärt, er werde demnächst die Aufmerksamkeit des Hauses auf die Besitz— Ergreifung Khokands durch Rußland lenken.
Spanien. Madrid. Don Carlos hat seinen Generälen und den Führern seiner Partei geschrieben, sie möchten nach Spanien zurückkehren, sich der Madrider Regierung unterwerfen und nöthigenfalls selbst den Eid leisten, aber dann mit den Intransigenten gemeinsame Sache machen, um die Regierung Don Alfonso's nicht zur Ruhe kommen zu lassen.
— In einem vom Papst erlassenen Brebe wird gegen den Art. 11 des Gesetzentwurfs der
Ein Officiesus bemerkt.
Jubiläums- spanischen Verfassung, welcher die religiöse Toleranz Friedberg. Der 79. Geburtstag des Processionen nicht als herkömmliche zu betrachten als öffentliches Recht verkündet, protestirt und der
Satz aufgestellt, gedachter Artikel verletze die Rechte der Katholiken und annullire das Concordat,
Italien. Rom, 22. März. In dem neuen Ministerium soll Deprttis neben dem Präsidium auch das Portefeuille der Finanzen übernehmen; der bisherige italienische Gesandte in der Schweiz Melegari hat das Portefeuille des Aeußern, Mancini das der Justiz angenommen. Nachdem Correnti (Centrum) den Eintritt in das Cabinet verweigert hat, dürfte das neue Ministerium lediglich aus Mitgliedern der Linken bestehen. Nicotero wird das Portefeuille des Innern, Zanardelli das der
öffentlichen Arbeiten, General Mezzacapo das Kriegspertefeuille und Cappino den Unterricht übernehmen.
Türkei. Constantinopel. Von authent⸗ ischer Seite wird die Nachricht des„Temps“, die ottomanische Bank habe wegen beträchtlicher Ueberschreitung des der Pforte eingeräumten Credits dit Auszahlung der Summen für das diplomatische Corps der Türkei beanstandet, für vollstaͤndig unbegründet erklärt.
— 20. März. Achmet Mukhtar Pascha hat Gacko verlassen nnd ist in der Richtung gegen Piva aufgebrochen, bei welchem Otte sich In- surgenten gesammelt haben.— Kiamil Pascha, ehemaliger Präsident des Staatsraths, ist zum Minister ohne Porteftuille ernannt.— Zwischen Achmet Mukhtar Pascha und Insurgentenführern schweben Verhandlungen wegen einer Waffen ⸗Ruhe; falls dieselbe zu Stande kommen sollte, sollen während ihrer Dauer die Commissare der Pforte mit den Insurgenten-Fühcern weitere Unterhand⸗ lungen eingehen.
— Die Pforte ist officiell benachrichtigt wor⸗ den, daß der Fürst von Montenegro den Senats⸗ Präsidenten und die Senatoren Boscowich und Urbissa nach Grahovo entsandt habe, um dortselbst seine. Befehle wegen Aufrechterhaltung sttrikter Neutralität gegenüber der Herzegowina bekannt zu geben.
— Die„P. C.“ meldet als Thatsache, daß die Insurgenten das wiederholte Anerbieten eines Waffenstillstandes von Seiten Mukhtar Pascha's nicht schroff abgewitsen haben, und bemerkt dazu, daß das Auftreten der österreichischen Regierungs- Organe und die von dem Fürsten von Montenegro
an die Insurgenten im Sinne des Friedens wiederholt ergangenen Mahnungen zu dieser Wendung wesentlich beigetragen haben. Wahr-
scheinlich würden die Türken und die Insurgenten sehr bald zu directen Verhandlungen kommen.
Aegypten. Kairo. Nach biesigen Nach⸗ richten haben die ägpptischen Truppen die Abessinier in mebreren Treffen geschlagen, und hat der König der Abessinier, Kassa, um Frieden gebeten. Die eingeleiteten Friedens verhandlungen geben Hoff— nung auf einen günstigen Erfolg.
Amerika. New Nork. Noch nicht weiter bestätigten Nachrichten aus Galveston zufolge haben die mexicanischen Insurgenten die Regierungs- truppen in der Provinz Oaxaca geschlagen.
Aus Stadt und Land.
Friedberg. Dem sehr verdienten Geißlichen von Eroß⸗Buseck, Dekan Strack, frützer in Oberrosbach, und sowohl dort wie hier in Ftiedderg in bestem Andenken stehend, und welcher auch als bervorragender pädagogischer Schrisisteler in den weilesten Kreisen bekannt k ist, wurden neulich, am 40 jährigen Jahrestage seiner Ernennung zum Pfarrvikar und seinet Ordination, vielfache, wohl⸗ verdiente Ehrenbezeugungen zu Theil. Unter Anderem sei erwähnt, daß ihm von den Geistlichen seines Dekanats ein Album mit ihren Photographien verehrt wurde. Außerdem erbielt er viele Gratulationsschreiben. wie z. B. von seinen füberen Gemeinden, von der lbeologischen Fakulläl der Universtiät Güßen, dem Prediger-Seminar dahier de.
t. Friedberg. Im Mobiliar Feuer Versicherungs⸗ Wesen bat sich in neuerer Zeit eine lebhaßse Bewegung kund gegeben, die mau im Ganzen freudig begrüßen darf, da sie auf Klärung dieser seitber noch sebr! chwankenden Materie gerichtet ist. Das Versicherungs⸗Wesen ift noch


