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1752 Einem dbiesigen, sowie einem auswärtigen Publikum hiermit die ergebene Nachticht, daß ich
die srüber Preu fi er' sche Wirthschaft
in der Kaisenstraße dahier von heute ab auf eigene Rechnung weiter führe und empfehle hierbei Windeckers Lagerbier, guten Weiß- und Rothwein und Mittagstisch mit der Bitte, um geneigten Zuspruch. Achtungsvoll
Curl Malter.
Bad⸗Nauheim.— Johannisberg. Himmelfahrttag.
Morgens 6—8 Choralmusik. Nachmittags
0— a f Großes Concert, (gegen Entrée) ausgeführt von dem Nauheimer Musikverein.
Anfang 3 Uhr.
Ph. König.
Gießener Concert⸗Verein. Fünftes Concert Dienstag den 30. Mai, Nachmittags 4% Uhr, in der Stadtkirche, n unter Leitung des Großherzoglichen Universitäts⸗Musik Directors Herrn Adolf Felchner und unter gefälliger Mit⸗ wirkung des academischen Gesangvereins
„Der Messias“,
ein Oratorium nach Worten der heiligen Schrift für Soli, Cbor, Orchester und Orgel, componirt von G. F. Händel.
Die Soli werden gesungen von: Frau Mathilde Weiffenbach aus Gießen, Alt. Fräulein Marie Sartorius, Concertsängerin aus Cöln, Sopran. Herrn Augustin Ruff, Concerisänger aus Mainz, Tenor. Herrn J. Bletzacher, königl. Hofopernsänger aus Hannover, Baß, Herr Kapellmeister Lux aus Mainz, Orgel.
Nummerirte Plätze im Schiff der Kirche und auf der Orgel à M. 3.— werden Denjenigen fest reservirt und zugethellt, welche die bezügliche Bestellung mit Einsendung des Betrages an die J. Ricker' sche Buchhandlung dahier bis spätestens den 28. Mal gelangen lassen. Die Billete werden am 30. Mai daselbst in Empfang ge⸗ nommen oder nach Wunsch auch direct vorher zugesandt.— Später und am Coneerttage selbst können nur noch Billete für unnummerirte Plätze I. Emporbühne M. 2.—, II. Emporbühne M. 1.— ebendaselbst, sowie auch in der Ferber'schen Buchhandlung gelöst werden.— Der Anfang des Coneertes ist präeis 4/ Uhr.— Dauer desselben 2½ Stunde, mithin nach dem Coneerte hinreichend Zeit bis zum Abgang des letzten Eisenbahnzuges.— Montag den 29. Mai, Abends 5 Uhr, findet die Generalprobe statt.— Der Eintrittspreis zu dieser ist M. 1.—.
7 Der Vorstand des Gießener Concert⸗Vereins.
An die Mitglieder der landwirthschaftl. Consum Vereine.
1741 Es ist beabsichtigt, nächsten Mittwoch den 24. ds. in Mainz eine Delegirten-Versammlung der Vereine beschließen zu lassen, ob die Vereine dem von der Magdeburger Feuerversicherungs⸗ Gesellschaft gegründeten Versicherungsverbande„Mittelrbein“ beitreten sollen.
Wenn man das von der Magdeburger Gesellschaft selbstentworfene Statut dieses Verbandes liest, muß Jedem die Ueberzeugung sich aufdrängen, daß er die Interessen dieser Gesellschaft aus's Beste wahrt, wenn auch die Interessen der Landwirthschaft vorgeschoben werden.
Insbesondere sind die Vortheile für Letztere in der Hauptsache von allen anderen Gesellschaften theils längst gleichfalls geboten, theils jetzt ausdrücklich nachgegeben: wie das Letztere auch erst vor Kurzem von der Magdeburger geschehen oder es wird dies auf der Conferenz der Gesellschaften mit Vertretern der landwirthschaftlichen Vereine vielleicht in einem noch besseren Grade geschehen. Nun aber besteht in dem Verbandsstatut der Magdeburger die Bestimmung(§. 9), daß nur diese auf Grund eines von ihr entworfenen Prämientarifs die Prämie für jeden einzelnen dem Ver⸗ bande beitretenden Landwirthe bestimmt. Eine Reclamation hiergegen steht zwar beim Ausschusse zu, der aber wohl nicht anders entscheiden kann!
Es ist vor Allem nöthig, daß Jeder diesen Prämientarif vorher prüfen kann, da er auch bei bisheriger freier Concurrenz mit dem Vertreter der ihm convenirenden Gesellschaft frei über die Prämie, die gezahlt werden soll, verhandeln konnte.
War ihm diese zu hoch, dann stand ihm die Wahl einer anderen Gesellschaft offen, was bei jenem Verbande vornherein ausgeschlossen ist, sobald der Beitritt im Princip erklärt ist.
Dieser Umstand ist aber um so wichtiger, als der Beitritt für volle 12 Jahre ver- pflichtend ist, nach§. 13 des Verbandsstatuts die einmal festgesetzten Prämiensätze un abänder⸗ lich fortbestehen bis ins Unendliche, indem nach§. 23 des Statuts der Versicherungsvertrag mit jedem einzelnen 6 Jahre weiter fortgesetzt wird, wenn nicht 2 Jahre(man höre!) vor Ablauf der ersten Periode gekündigt worden ist, was gleichfalls bis ins Unendliche so fortgeht!
Die Freiheit der Entschließ ung in Wahl, Art und Dauer der Versicherung ist somit von jedem Einzelnen, der einmal beigetreten ist, vollkommen preisgegeben.
Das ist denn doch zu viel! Darum kein Beitritt zum Verband„Mittelrhein“, der nur ein Anhängsel an die Magdeburger Aktien-Gesellschaft, nicht ein freier, wahrhaft ge⸗ nossenschaftlicher, selbstständiger Verband ist. Vielmehr wollen wir freie Concurrenz, freie Entschließung jedes Einzelnen.
es 2 Volontärs
können auf dem Bureau des Unterzeichneten Beschäftigung
Viele Consum⸗ Vereins- Mitglieder.
Wein⸗Filiale.
finden; denselben wird hierbei Gelegenheit geboten sich in dem preußischen und hessischen Vermessungswesen, in technischen Fächern und den mathematischen Wissenschaften auszubilden. Dr. Kleyer, Ingenieur und beeidigter Geometer. Frankfurt a. M., Fischerfeldstraße 16.
1736 Alle Sorten Weine, Verkaufspreis pr. Flasche 50, 60, 75 Pf. ꝛc. sollen eommissionsweise in den Klein⸗ handel gebracht werden. Refleetanten wollen ihre Adresse sub Chiffre H. 1207 an die Annoncen- Expedition von Heidingsfelder 8 Cie. in Frankfurt a. M. einsenden.
1756
Turnverein.
Himmelfahrttag Ausflug nach dem Ockstädter Wald,
Rückweg bei Dienst in Ockstadt. Abgang von der Turn; halle 2 Uhr Mittags. Der Vorstand.
1693 Donnerstag den 25. d. Mts., als am Himmel⸗ fahrttage, findet die Eröffnung meiner Gartenwirthschaft att, wozu höflichst einladet 1 B J. Möckel.
Ziegenberg.
Konradsruh.
Auf Himmelfahrttag findet daselbst Harmoniemustk Kapelle Mahl von Ilbenstadt. Für das Uebrige
sorgt bestens Gastwirth Trabant. Burg⸗Gräfenrod den 20. Mai 1876. 1732
1679 Montag den 29. d. M., an den israel. Pfingsten, findet auf dem Selzerbrunnen
Ball
statt, wozu freundlichst einladet
statt.
P. Weitzel. 9 55 Dora Herz, Leopold Sternberg, Verlobte. Friedberg. Limburg.
Alle Sorten Gemüsepflanzen, Sellerie, Lauch und Blumenpflanzen, Topfpflanzen fürs freie Land und für Blumentische empfiehlt die Gräfliche Hofgärtnerei zu Assenheim. 1678
Ein 1 jähriges Hengstfohlen b verkaufen. Wo? sagt die Expedition
Strohhüte
in großer Auswahl und neuester Mode billigst bei Heinrich Diehl, Usagasse. Für Weißbinder empfehle alle Sorten Pinsel zu sehr billigen Preisen. 1754 Wilh. Bernbeck.
Ein großes Zimmer für einzelne Herren hat zu vermiethen. 1757 Ernst Leyerzapf, Schuhmacher.
Wirsing⸗ ꝛc. Pflanzen
1729 hat zu verkaufen Conducteur Müller, Bahnhofstr.
Arbeits-Versteigerung.
1746 Freitag den 2. Juni, Nachmittags 3 Uhr, soll
auf dem Gemeindehaus zu Nieder⸗Eschbach der
Durchstich eines neuen Mühlgrabens, neranschlagt zu
800 Mark, öffentlich in Accord gegeben werden. Vilbel am 21. Mai 1876.
1751
Ber dein Bezirksbauaufseher.
Versteigerung.
1730 Freitag den 26. Mai, Morgens 10 Uhr, läßt die Fauerbacher Basalt⸗Bruch⸗Gesellfchaft mehrere Par⸗ thien Pflaster- und Chaussee⸗ Steine, sodann mehrere Schnappkarren-⸗ und Handkarren ver⸗ steigern. Fauerbach b. Fr. am 20. Mai 1876. Großherzogliches Ortsgericht Fauerbach b. Fr. Helfrich. (ͤ ͤĩͤ vb Dauksagung. 1734 Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme während der Krankheit und bei der Beerdigung unsres lieben Gatten, Vaters, Großvaters und Schwiegervaters Lehrer Heinrich Beez, sagen wir hiermit unseren tiefgefühlten Dank. Wisselsheim den 20. Mai 1876. Die trauernden Hinterbliebenen.
Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde. Fest der Himmelfahrt. Gottesdienst in der Stadtkirche:
Vormittags 10½ Uhr: Herr Candidat Knodt.
Nachmittags 4½ Uhr: Herr Pfarrer Meyer. Gottesdienst in der Burgkirche:
Vormittags 9 Uhr: Herr Pfarrer Schwabe.
Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel.
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