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eingenommen.
generell unterstützen werde. Einmal müßten alle Vorschläge darauf abzielen, die Reformen auftich tig zu sichern, und andererseits dürfe kein Be- standtheil des gegenwärtigen türkischen Reiches von einem fremden Staate annectirt werden. Andrassp's Note drücke implieite diese beiden prin · cipiellen Gesichtspunkte aus. Die„Times“ fügt hinzu, daß kein Grund vorhanden sei, O.sterreich einen Ehrgeiz unterzuschieben, der mit diesen Prin- cipien unverträglich wäre. Spanien. Madrid. Regierungs- Depesche meldet:
Eine officielle Tristany hat am
18. Januar dem spanischen Consul in Baponne
seine bedingungslose Unterwerfung erklärt. Der„Tiempo“ schreibt, daß ein Vorposten der Carlisten in der Provinz Navarra zur Armee der Regierung übergegangen sei.— Der General Martinez Campos bat zwischen Pampelona und Lermoltoa(2) eine wohl verproviantirte Stellung
Serbien Belgrad, 19. Januar. Die Skupschtina reducirte die Etats Posten für die politischen Agenten in Bukarest und Wien, sowie für die Gendarmerie beträchtlich.
Aus Stadt und Land.
3. Friedberg. Das diesjährige Concert des Cäcilien⸗Veteins am verflossenen Sonntag verlief in der gelungendsten Weise. Die einzelnen Nummern des reichen Programms wurden alle mit wohlverdientem Beisalle auf genommen. Die Palme des Abends errang sich Concert⸗ fänger Ruf. Der Beifall, mit welchem der gefeierte Sänger empfangen wurde, steigerte sich zu nicht endenwollendem Dacapo⸗Rusen als er„Die fille Wasserose“ beendete, in welchem Lied er vor Allem seine unvergleichliche Meister⸗ schaft in Wiedergabe der Pianostellen bethäligen konnte. Leider ließ sich der Sänger nicht dazu bewegen noch ein Lied einzulegen, mödte er um so sicherer sein Versprechen erfüllen uns recht bald durch seinen Gesang aus's Neue zu ersteuen.
Friedberg. In Auerbach a. d. B. wird am 29.
Bab-Rauheim. Am 8. d. Mis. hielt der seit dem Jahre 1873 dahier bessehende Ktanken⸗Untersilzungs⸗ Berein seine dritte Seneralversammlung. Nach dem in dieser zahlreich besuchlen Versammlung verlesenen Rechen⸗ schaftsbericht ist Ende 1870 das Baarvermözen des jungen lebenskräftigen Vereins auf 1600 Mark angewachsen, und konnten im vorigen Jahre 245 Mark an Krankenunter⸗ sütungen und 78 Mark Sterberenten aus der Bereins⸗ kasse verabreicht werden. Wir wünschen daher diesem sehr wohlihäligen Vereine das beste Gedeihen. Möge er sich einer immer größeren Gunst unserer an Wohlthätigkeits⸗ sinn nicht armen Einwohnerschaft erfreuen, damit der Verein immer mehr im Stande sei, seine edlen Zwecke zu erreichen.
Nieder⸗Flörsheim. Ein Mitglied der hiesigen Jagdgesellschast hatte dieser Tage das Glück, eine Wild⸗ datz zu schießen. Dieselbe ist rosigrau, schwarz getiegert und am Bauche schwarz getupft; die Haare des Fells sind länger wie bei der Hauskatze, der Kopf etwas länglich. Dieselve wiegt 11½ Pfund, ist 46“ laug und hat fingerglied. lange Zähne, mit denen sie manchem Häslein den Garaus gemacht haben mag. Das Thier ist ein Prachtexemplar und dürfte einem Museum zur Zierde gereichen.
Allerlei.
Frankfurt. Wir iheilten in voriger Nummer mit, daß bei Niederrad auf einen Mann geschossen und derselbe lödtlich verwundet worden. Die Fr. Nachr. bringen folgendes Nähere über diesen Fall: Ein Ehepaar ging am Sonntag Abend von Niederrad nach Franksurt. Kurz vor Niederrad, im Walde, kamen ihm drei Bursche enigegen, von welchen der eine die Frau im Vorbeigehen beleidigte. Der Manu stellie ihn zur Rede, schlug ihm mit dem Stecke über den Kopf und ging mit seiner Frau weiter. Plötzlich kam der Bursche wieder nach, entriß dem Manne den Stock und schlug auf ihn ein. Der Ueberfallene schoß nun mit einem Revolver auf ihn, ging dann nach Niederrad zurück und machte der dortigen Polizeibehörde Anzeige von dem Vorfall. Die eine Kugel streifte den Burschen, während die zweite durch die Brust ging und wahrschein⸗ lich in die Lunge eindrang. Der Zustand des Verletzten sell bedenklich sein.
Weimar. Seitens der Regierung, welche in jeder Weise bemüht ist, dem heimgesuchten Franlenbeim zu Hülfe zu kommen, ist der Chef des Santitätswesens, Medicinalrath von Conio dorthin gesendet worden. Leider wird eine Zunahme in den Erkrankungsfällen gemeldet,
Aptil die VII. Wander ⸗Versammlung der hessischen, badischen und pfälzischen Lehrer abgehalten werden. Haupt⸗ gegenstand der Verhandlung ist das Thema„über die Stellung der Lebret.“
doch ist bereits ein zweites Lazareth errichtet und die sich täglich mehrenden Gaven gesiakten eine energische Bekämpf⸗ ung des Uebels. Auch eine ständige ärztliche Pflege ist
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ermöglicht worden. Alle Schichten der Be welteisern in dem Streben, sich helsend zu erw
Handel und Verkehr.
Nrankfurt, 19. Jan. Der beulige Heu- und Slroh⸗ markt war ziemlich befahren. Heu koslele je nach Qual. per Ceniner Mk. 3.43—5. Stroh per Ceniner Mk. 3.60 dis 4.40. Butter im Hroßhandel 1. Qual. das Pfund 89 Pf., 2. Qual. 83 Pl., 1. Qual. im Kleinhandel das Pfund M. 1.3, 2. Qual. 97 Pf. Tafelbulter M.—. Eier, italienische, das Hundert M. 8.20, frische M. 7.20, Nalk⸗Eier M 6—
Frankfurt, 20. Jan. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 M. 39., Nr. 2 M. 35., Nr. 3 M. 31., Nr. 4 M. 27., Nr. 5 M. 21., Roggenmehl/(Berliner Marke) M. 28. . UI.(Berliner Marke) M. 21., ec ee M. 9, Walzen essectzv hiesiger M. 21.50, bayer M.—. Roggen M. 16,—17., Gerste M. 1721. Haser M. 17. Kohl⸗ samen M. 33—35. Erbsen M. 21—24. Wicken M. 21. Linsen M. 2130. Rüböl M. 78. Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfd. Zollge wicht= 100 Kilo.
Mainz. 20. Imuar. Broducten-Marki. Maizen per März, 20.10, per Mal 20.35. Roggen per März 15.—, per Mal 15.—. Hafer per Mürz 17.30, ber Mal 17.50. Rüböl per März—., per Mai 34.75, per October 34.80.
en.
Geld⸗Cours.
Frankfurt am 20. Januar 1876. Neffen, Holländische fl. 10-Stücke„ 16 65 G. Ducgde mm, 5 946—51 Bücken z Nass 9 9 52—57 20 Frankenstücke„ 16 15—19 Englische Sovereigag gs„ 20 28—33 Russische Imperiales„ 16 64—69 e e,, 17 416 19
Anfragen von auswärts,
um Auskunft über eine Annonce zu erhalten, können nur Beantwortung finden, wenn dem Briefe eine Marke zur Rückfrankirung beige⸗ schlossen ist. Am einfachsten geschieht eine derartige Anfrage auf einer Correspondenzkarte mit Rückantwort.
durch das freiwillige Enigegenkommen Kissinger Aerzte
Die Expedition des Oberh. Anzeigers.
Immobiliar-Versteigerung.
179 Dienstag den 25. Januar l. J., Vormittags 10 Uhr, sollen im hiesigen Rathhause auf freiwilligen Antrag der Erben des verstorbenen Philipp Zimmermann dahler die nachgenannten Immobilien öffentlich an den Meist— bietenden versteigert werden:
Gemarkung Friedberg.
Versteigerungs-Anzeige.
227 Donnerstag den 27 d. M., Vormittags von 10 Uhr an, läßt Frau Sophie Schmidt zu Rleder-Eschbach nachstehende Mobiliar-Gegenflände in ihrer Behausung öffentlich an den Meistbietenden versteigern, namlich:
5 trächtige Kühe,
1 Rind(1½ Jahre alt),
Flur. Nr. Klftr. 3 fette Schweine, 0 18. Hofraithe in der Stadt, 12 Hühner, 1. 38,5. 14,5. Scheuer zasehek⸗ 2 Wagen, 1. 147. 177. Grabgarten, die Grabengärten, 4 Pfluͤge, 2 40. 80. Grabgarten an der Fauerbacher 2 Eggen, Straße, 1 Fruchtfegmühle, 2 19. 205. Acker an der Warte, 1 Dickwurzmühle, sodann 5. 65. 135. Grabgarten am Ellernpfuhl,. 50 Centner Heu, Gemarkung Fauerbach b. Fr. 15 Grummet, Flur. Nr. Meter. 20 Kleeheu, 2. 146. 994. Acker in der Ellach, 70 bis 100 Malter Kartoffeln, 5. 12. 4581. Acker an der Wingertsgaß 200 und auch mehr Centner Dickwurtz,
Friedberg den 10. Januar 1876. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Foune ad
Holz⸗Versteigerung. 243 Montag den 24. d. Mts., Vormittags 9 Uhr an— fangend, sollen im hiesigen Gemeindewalde, Distrikt Kibit, nachverzeichnete Holzsortimente versteigert werden:
3 Raummeter Nadel Scheitholz,
13 5„ Prügelbolz,
17 f„ Stockholz,
3348 Nadelholz⸗Wellen, 271,17 Weichholz-„ 3687 Dornwellen, 392 Gebund Ginstern, 89 Nadelholz⸗Stämme, 16,11 Kbm. Inhalt,
35 15 Stangen, 3,30„ 7 Zahlungstermin: 1. August 1876. Ober⸗Mörlen am 18. Januar 1876.
Großherzogliche Bürgermeisterei Ober-Mörlen. eee
Faselochs⸗Versteigerung 228 Mittwoch den 26. l. M., Nachmittags 3 Uhr, sollen zwei der Gemeinde Petlerweil zustehende junge Fasel⸗ ochsen, zum Schlachten geeignet, auf hiesigem Rathhaus öffentlich meistbietend versteigert werden.
Petterweil den 17. Januar 1876.
Großherzoglich! Bürgermeisterei Petterweil. Berges.
Frauenhemden, Corse ten, Röcke und Hosen
billigst. 266 L. Wetterhahn, Kaiserstraße.
90 Centner Waizenstroh,
40 5 Futterstroh,
290 Körbe Spreu,
sämmtliches Pferdegeschirr und
eine große Quantität Mist. Nieder-Eschbach den 17. Januar 1876.
In Auftrag:
A. Faust, Ortsgerichtevorsteher.
Holz- Versteigerung. 237 Freitag den 28. Januar, Morgens 10 Uhr, sollen in hiesigem Markwalde: 119 Eichen-Bau- nnd Werkholzstämme von 9— 40 Centimeter Durchmesser und 8— 15 Meter Länge, 1 Meter Buchen-Scheitholz, 2„ ichen 5 1„ Buchen-Pruͤgelholz,
10„ Eichen⸗ 5 7„ Buchen⸗Endstücke,
80 Buchen-, 175 Eichen- und 150 Stück Weichholz— Wellen versteigert werden. Trais Münzenberg den 18. Januar 1876. Großherzogliche Bürgermelsterei Trals-Münzenberg. Go rr.
Faselvieh-Versteigerung.
256 Dienstag den 25. d. Mts., Nachmittags 1 Uhr,
haus versteigert werden. Griedel ven 19. Januar 1876 Großherzogliche Bürgermeisterei Griedel. Wetz.
soll ein der Gemeinde gehoͤriger Faselochs, zur Zucht untauglich, eirea 800 Pfund schwer, auf hiesigem Rath;
Oeffentliche Aufforderung.
249 Nachdem Karl Treut von Assenheim seine Ueber⸗ schuldung angezeigt und um Zusammenberufung seiner Gläubiger zum Zwecke eines Nachlaß- und Stundungs⸗ vertrags gebeten hat, werden dessen sämmkliche Gläubiger unter dem Rechtsnachtheil, daß die Ausbleibenden den Beschlüssen der Majorität der Erschienenen beitretend angesehen werden, auf Donnerstag den 10. Februar 1876, Nachmittags 3 Uhr, zum Zwecke des Abschlusses eines Arrangements vor— geladen. Friedberg den 8. Januar 1876. Großherzogliches Landgericht Friedberg. stor, Follenius, Landrichter. Landgerichts-Assessor.
Aus zug
aus dem Firmen-Register, Eintrag Nr. 2. 250 Hirsch Groͤdel, alleiniger Inhaber der Firma David Grödel Söhne dahier, ist gestorben.— In Folge ge⸗ troffener Uebereinkunft mit den Erben hat dessen Wittwe Emilie, geb. Langenbach, das Geschäft mit allen Aetiven und Passiven übernommen und führt es unter der früheren Firma auf eigene Rechnung weiter.— Die frü u er dem Sohne Bernhard Grödel ertheilte Proeura bleibt in Kraft.
Friedberg am 13. Januar 1876. Großherzogliches Landgericht Friedberg. Pistor, Langermann, Landrichter. Landgerichts-Assessor.
Holz-Versteigerung. 251 Im Ober-Rosbacher Gemeindewald, Distrikt Unter⸗ berg, wird Montag den 24. d. M. nachstehendes Holz öffentlich meistbietend verseitert: 4 Raummeter Buchen⸗Scheitholz, 90 5„ Prügelholz, 75 5„ Stockholz. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr an der hölzernen Brücke hinter dem Salzberg. Ober⸗Rosbach am 19. Januar 1876. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober-Rosbach. Weed
Ein Garten
in der Langgasse gelegen, ½ Morgen 8 Ruthen ent— haltend, geschlossen umzaunt, mit dem eldelsten Steinobst bepflanzt, nebst einem Brunnen mit Pumpe versehen, ist zu verpachten oder unter voxtheilhaften Bedingungen zu verkaufen. Ehr. Hecht in Friedberg.
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