An die Wähler des zweiten Oberhess. Wahlbezirks zum Reichstag.
1565 Herr Reichstags Abgeordneter Dr. Schröder aus Worns will die Güte haben, nächsten Sonntag den 14. Mai, Nachmittags 3 Uhr
in dem Saale des Hötel Trapp in Friedberg vor seinen Wählern zu erscheinen, um über seine seitberige Wirksamkeit im Reichstag Bericht zu erstatten, wozu wir zu recht zahlreichem Erscheinen alle Wähler freundlichst einladen.
Berliner Hagel-Assecuranz⸗Gesellschaft von 1832.
1507 Diese älteste Hagelversicherungs- Actien-Gesellschaft empfiehlt sich den Herren Landwirthen zur Versicherung ihrer Feldfrüchte gegen Hagelschaden.— Sie übernimmt die Versicherungen gegen
feste Prämien, bei welchen nie eine Nachschlußzahlung stattsindet und tet 1551
die eintretenden Schäden nach den in ihrer langen Wirksamkeit bewährten, anerkannt liberalen Grundsätzen. Die Auszahlung der Entschädigungen erfolgt prompt und vollständig binnen Monats- frist, nachdem deren Beträge festgestellt sind. N
Die Unterzeichneten empfehlen sich zur Vermittelung von Versicherungen und stehen mit An- trags⸗Formularen, sowie mit jeder beliebigen näheren Auskunft siets zu Dienst. C. E. Weis in Friedberg. J. Riesinger in Vilbel. V. Kalbfleisch in Butzbach. W. Schmid in Reichelsheim. Geometer Schneider in Gambach.
Tie F. B. Grodhaus sche Teifen-Jabrik
Darmstadt
bringt ihre reell fabricirten
Haäus⸗Seifen
Viehpersicherungs-Anstalt für das Großherzogthum Hessen.
1362
1553
0
(Geschäftsjahr 1876/77, I. Semester.)
Tarif für Pferde: 2 Pfennig; 0 Tarif für Rindvieh: 1½ Pfennig von der Mark Versicherungs⸗Kapital. Anmeldungen werden entgegengenommen von der Direction zu Darmstadt(Heinrichstraße 73) und von den Agenten, Herren J. Tönges in Assenheim, P. Hagemann in Friedberg, Rentei— verwalter Stahl in Kloppenheim, H. Decher J. in Staden, woselbst auch Prospectus für das am 1. Mai l. J. beginnende neue Semester bereitwilligst verabfolgt werden. Darmstadt, 14. April 1876. Die Direction. C. Gaul é. ö
Carl Bindernagel's
Annoncen-Erpedition.
Bekanntmachungen aller Art: Gesuche, Offerten, Benachrichtigungen, Waaren-Empfehlungen, Versteigerungen
werden an alle Zeitungen vermittelt. Berechnet wird nur der Originalpreis der betreffenden Zeitung.
Die Aunoncen-Aufgeber sparen also Briesschreiben, Zeit und Porto. Feinster Dorsch-Leberthran
Alle Sorten 0 1557 fast geruch- und geschmacklos in Flaschen mit gestempeitem Metallverschluss à 60 Pfg. und à 1 Mark echt zu haben bei Frau Hofl. Windeeker in Friedberg. Ph. J. Weiss in Bad- Nauheim.
Schafweide-erpachtung.
Spiritus⸗Lacke
empfiehlt billigst Wilh Bernbeck. Ein Zimmer mit Cabinet,
1554 Montag den 22. l. M., Nachmittags 2 Uhr, soll 1559 für einen einzelnen Herrn, wird für sofort zu
die mit 300 Stück zu beireibende Sommerschafweide miethen gesucht. Näheres bei Kaufmann Winhei hiesiger Gemarkung bei Gastwirth Scheurich verpachtetl—— u 2 a L Winheim.
werden* Er Kloppenheim den 8. Mai 1876. 22 Ein braver Junge Die Schäfereiberechkigten. 1552 kann unter günstigen Bedingungen das Spengler⸗ 5 geschäft erlernen. Wo? sagt die Exped. des Anz.
Eine frischmilchende Ziege Herrenkragen
1569 hat zu verkaufen Konrad Herold.
und Manschetten c.
Oelfarben, sowie Oel- und
ie
dei K. Friedrich.
Entlaufen
1576 eine junge gelbe Dogge auf den Namen Nero hoͤrend, Ohren und Schwanz nicht eoupirt. Dem Wieder⸗ bringer eine gute Belohnung. Vor Ankauf wird gewarnt.
2 Schuhmachergesellen
1562 finden gegen hohen Lohn dauernde Beschäftigung. Bad Nauheim. Jean Hartmann.
Porzellan, Glas, irdene und steinerne Waaren, in großer Auswahl, empfiehlt zu den billigsten Prelsen Bad⸗Nauheim im Mai 1876. 1
1561 Theodor Andreas. Taffeta beige I baer Wels 160 Wi, erlass,
weil Parthie gekauft, zu 80 Pfennige. G. Schulhof.
Alle Sorten Frühgemüsepflanzen,
1575 in bester Beschaffenheit, empfiehlt billigst Gärtner Schortmann in Friedberg, Vorstadt 150.
Zwei Realschüler
1568 konnen Kost und Logis erhalten bei Philipp Ad. Ritzel.
Lilet-Decken,
982 die neuesten und schönsten Muster, verkauft zu sehr
billigen Preisen K.
Glossen 13.
1550 Betrachten wir also, was der Magde— burger Verband verspricht. In erster Linie: Freizügigkeit. Was sagen die alten Gesellschaften dazu? Daß in allen ihren Policen eine Bestimmung sich findet, welche folgenden Wortlaut oder Sinn hat: „Wenn Felderzeugnisse ꝛc. aus einem „Gebäude eines Gehöftes, worin sie „versichert sind, in ein anderes, in der „Police angegebenes Gebäude desselben
Friedrich neben der Post.
„sie daselbst versichert.“
Ist das Freizügigkeit oder nicht? Wer nein sagt, mag sich erklären, was er mehr verlangt. Wer ja sagt, räumt zugleich ein, daß die Magdeburger Gesellschaft eine alte, allerseits schon erfüllte Bedingung für eine neue, ihr eigenthümliche ausgegeben, d. h. sie in so weit fingirt hat. Ferner wird er die
„Gehöftes gebracht werden, so bleiben
e dagegen nicht verschließen können, daß
die Behauptung, als sei der darin liegende Vortheil allein bei dem Magdeburger Ver⸗
bande zu finden, einfach eine Unwahrheit ist. -(0. 966.)
Todes- Anzeige. 1566 Allen Verwandten, Freunden und Bekannten widmen wir hiermit die schmerzliche Nachricht, daß es dem Allmächtigen gefallen, unsern unvergeßlichen, lieben Gatten und Vater
Wilhelm Heß gestern Abend 10 Uhr nach langem Leiden in ein besseres Leben abzurufen.
Um stille Theilnahme bitten
Die trauernde Gattin und Kinder. Friedberg den 9. Mai 1876. 5 Die Beerdigung findet Donnerstag den 11. Mai, Uhr, statt.
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nischer Gottesdienst in Friedberg. Beginn:
Freitag Abends 6 ¼ Uhr.
Samstag Morgens 8 Uhr.
Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel.


