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— Aus Mitroviz wird gemeldet, daß die katholischen Einwohner Bosniens mit den Türken gegen die Serben kämpfen.
Montenegro. Cettinje. Der Fürst von Montenegro bat ein vor acht Tagen an ihn gerichtetes Telegramm des Großvezirs mit der vom 2. d. datirten Kriege-Erklärung beantwortet. In derselben spricht der Fürst seinen Dank für die Anerkennung seiner loyalen Haltung aus, er klaͤrte jedoch, die Zusicherungen der Pforte nicht annehmen zu können. Die letztere sei durch lügen- bafte Berichte ihrer Agenten getäuscht worden. Es sei Factum, daß Montenegro von den an der Grenze aufgestellten türkischen Truppen blokirt gehalten werde, diese seien in der letzten Zeit noch vermehrt worden. Er(der Fürst) habe in Be— solgung des ihm von den Mächten gegebenen Rathes mit Mühe seine Unterthanen von der Be— tbeiligung am Aufstande abgehalten und seinerseits die Pacisication unterstützt; doch sehe das Volk heute ein, daß die Pforte nicht im Stande sei, den Kampf zu beendigen; er selbst billige diese Ansicht und ziehe es vor, offen den Krieg zu erklären.
— 5. Juli. Der Fürst von Montenegro hat den Befehl gegeben, Medun zu beschießen und zu stürmen; Medun ist ein bedeutender befestigter Punkt auf einem Hügel unweit Podgoritza.
Serbien. Belgrad, 5. Juli. Amtlich wird gemeldet: Von einem Angriffe der Serben auf Nisch, wovon türkische Bulletins melden, ist hier absolut Nichts bekannt. Der einzige Angriff der Serben in dieser Richtung war auf Babina Glawa gerichtet und ist vollständig gelungen, in— dem das verschanzte türkische Lager mit seinem ganzen Inhalte in die Hände der Serben fiel. Als eine weitere Folge dieses Sieges ist die Weg— nahme von Ak- Palanka anzusehen. Bei Zaicar griffen die Türken am Montag den Obersten
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Leschjanin an, überschritten den Timok bei Veliki- Izwor, um Zaicar anzugreifen, wurden aber voll— ständig zurückgeworfen. Gestern erneuerten die Türken den Angriff bei Veliki⸗IJzwor, das sie mit Projectilen anzündeten, und bei dem Dorfe Vrazo⸗ gruci. Der heutige Kampf dauerte den ganzen Tag. Diesmal scheiterten alle Anstrengungen der Türken, über den Timok zu gelangen, während im Laufe des Gefechtes die Serben bei Bacisnje auf türkisches Gebiet eindrangen. Die serbische Artillerie zeigte sich der türkischen überlegen und brachte dem Feinde schwere Verluste bei. In Bosnien bemächtigte sich der General Alimpics der befestigten Stellungen des Feindes vor Belina und nahm den Türken Gefangene, Fahnen, Ge— wehre, Pferde und viel Schlachtvieh ab. Die Türken zogen sich nach Belina zurück, welches in Brand gerieth und von den Serben cernirt wird.
— 6. Juli. Nach zweitägigem heftigem Kampfe haben die serbischen Truppen unter Ranko Alim— pitsch Belina genommen.— Ein erneuerter Sturm der Türken auf Saitschar ist zurückgeschlagen worden, wobei die Türken große Verluste erlitten. General Tschernajeff setzt seine Vorwärtsbewegung gegen Pirot fort.
Rumänien. Bukarest. Nach dem defi⸗ nitiven Ausbruch des Krieges wurde das rumänische Observationscorps an der serbischen Grenze verstärkt.
Griechenland. Athen. Von hier wird gemeldet: Die in dem Kriegs-Manifeste des Fürsten von Serbien ausgesprochene Hoffnung auf Griechen— lands Betheiligung am Kriege ist absolut grund— los, da zwischen Griechenland und Serbien weder Beziehungen noch Vereinbarungen bestehen. griechische Regierung will nicht ihrer friedlichen Politik in irgend welcher Richtung entsagen.
Amerika. Washington, 5. Juli. Der deutsche Gesandte überreichte dem Präsidenten Grant
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gestern ein Handschreiben des Kaisers Wilhelm, worin derselbe den Präsidenten zur Jubelfeier der Union beglückwünschte und der Hoffnung auf fortwährendes Wachsen der Wohlfahrt der Union und der Freundschaft zwischen der amerikanischen und der deutschen Nation Ausdruck gab. Präsi⸗ dent Grant nahm das Handschreiben mit den betreffenden Ausdrücken des Dankes entgegen und fügte hinzu, die Wünsche des Kaisers würden von der Nation hoch aufgenommen werden und im ganzen Lande den lautesten Wiederhall finden.
New⸗Nork. Nachrichten aus dem Süden zufolge erlitten zwei Truppen-Abtheilungen unter General Caster und Major Reno, welche am 25. Juni 2500 Indianer in dem Engpasse von Littlehorn angegriffen haben, eine empfindliche Schlappe. General Curtes, 16 Offiziere und 300 Mann sind getödtet. Major Reno zog sich mit dem Reste unter großen Schwierigkeiten zurück und erwartet Verstärkung.
Aus Stadt und Land.
Friedberg, 7. Juli. Bei dem schweren Wetter, das heute Nachmittag über unsere Stadt binzog und das zu unserem Glücke sehr hoch in den Wolken stand, schlug der Blitz in die westliche Spitze des Blitzableiters auf dem Hauptbau des hiesigen Schullehrer- Seminars, bog die Spitze krumm, fuhr dann nach der mittleren Spitze, stand hier einen Augenblick als deutlich sichtbare Flammengarbe um die Stange, die heftig hin und her schwankte und fuhr dann, ohne weiteren Schaden zu thun, an der Leitung zur Erde. In den nächsten umliegenden Häusern machte sich unmittelbar nach dem Blitze ein intensivec Schwefel⸗ geruch bemerkbar.
Friedberg, 7. Juli. Bei einer heute vorgenommenen Milchvisitation fand die Polizei folgendes erbauliche Resultat: Bei einem Milchfuhrmann war über die Hälfte Wasser im der Milch, bei einem anderen ⅝ Wasser, bei zweien beinahe; ein fünfter wurde kurz vor der Stadt ge— warnt und zog es vor, schleunigst den Rückzug anzutreten, ganstatt seine Milch untersuchen zu lassen.
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