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Beilage. 3.
Hberhessischer Anzeiger.
1165 Durch alle Buchhandlungen ist zu beziehen:
Protestantische Märtyrer und Vorkämpfer.
Ein evangelisches Volks buch.
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8 Immobiliar-Versteigerung. n Montag den 24. April l. J., Vormittags 11 Uhr,
len die nachgenannten Immoblllen, dem Heinrich ichmidt II. dahier gehörend, in hiesigem Rathhause
9 entlich an
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den Meistbietenden versteigert werden:
Gemarkun ie d 5 8 a 1 5 4 5 rn Wenn man zuweilen die Ansicht vernimmt, daß solche
Flur. Nr. Klftr. 10 5 5 l*
N 2 546 13,4 Hofraithe in der Stapt. Dinge, wie sie uns hier vorgeführt werden, im 19. Jahr
** 2 10,6 40 en(Liebfrauengärten). bundert unmöglich seien, so möge man das Organ des
* dnn. Friedberg den 9. März 1876. Erzbischofs von St. Louis(Nordamerka) hören, das sich ren ee Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. 1815 folgender Maßen äußerte:„Wir geben zu, daß die Amann N F o u ar 8 l römisch⸗katholische Kirche unduldsam ist, d. h. daß sie Wiedrich. alles aufbietet, was in ihrer Macht steht, um Irrthum
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und Sünde auszurotten. Diese ihre Unduldsamkeit folgt aber nothwendiger Weise aus ihrer Unfehlbarkeit. Nur sie allein(die roͤmische Kirche) hat das Recht, unduldsam zu sein, weil sie allein die Wahrheit ist und hat. Ketzerei ist nach ihrem Gesetze eine Sünde, welche den Tod ver dient. Die Kirche duldet Ketzer, wenn und wo sie dazu benöthigt ist, aber sie hasset sie tödtlich und wendet alle ihre Kräfte auf, um deren Vernichtung zu bewerkstelligen. Wenn einst die Katholiken eine unermeßliche Maforität haben werden, was auch sicherlich der Fall sein wird, obgleich erst nach längerer Zeit, dann hat die religtöse Freiheit dieser Republik ein Ende. Das sagen unsere Feinde, und wir glauben es.
Werkholz- Persteigerung.
127 Dienstag den 11. April 1876, Vormittags 10 Uhr fangend, werden in dem Berna'schen Park zu Büdes⸗ eim circa 20 Eschenstämme von 9—16 Meier Länge und 3 40 Centimeter Durchmesser öffentlich an den Meist— etenden vetsteigert, Büdesheim am J. April 1876. Dr. Berna'sche Verwaltung.
1 or*
Holzversteigerung. 138 Dienstag den 11. d. Mis. Vormittags 9 Uhr, zullen in dem Freiherrlich v. Rothschild'schen Walde Altenberg, unwest von der Chaussee, öffentlich meist⸗ lietend versteigert werden:
75 Stück Birken⸗Prügel⸗ und Reisholzwellen,
ihnen aufgeschlagen.
mit ihnen thut.
775 Tannen⸗„ 3 2 92 Eichen a. sven gemischte Neisbolzwelen,.. 3850 lange Wellen(Faschinen), letztere
eignen sich besonders zu Bohnenstangen. 412 Okarben am 3. April 1876. Freiherrlicher Revierförster Hilgenreiner.
Versteigerungs ⸗ Anzeige. 41 Mittwoch den 12. d. Mts., Vormittags 8 Uhr, säßt Johannes Heidelbach von hier, wegen Aufgabe einer Oeconomie, folgende Gegenstände unter den bei Ber Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen reiwillig in seiner Behausung versteigern:
3 Pferde, 2 bis 3 und 10 Jahre alt,
3 Kühe, davon 2 frischmilchend und 1 hocht
Rind a 1 Pflug, 1 Egge, verschiedenes
2 Oeconomiewagen, Pferdegeschirr, Futtertröge, Dickwurzmühlen, 1 Pfuhl⸗ chtfegemühle, sowie eine
faß Ketten, Bütten, 1 Fru Parthie Stroh, Kartoffeln, Dickwurz und noch mehrere landwirthschaftliche Gegenstände Rendel den 3. April 1876 Großherzogliches Ortsgericht Rendel. He role g.
Holzversteigerung.
1135 Montag den 10. April d. J. soll in dem von
Stein'schen Walde, Distrikt Krebsberg, versteigert werden: 14 Raummeter Buchen⸗Scheitholz 1. Klasse,
Eschen⸗ und Eschen⸗Prügelholz,
rächtig, alleiniger General- Agent fü und allein
von ihr gegründeten Verba Rabatt, wenn sie in den
schaft ihre langjährige Kundschaft zu entziehen.
Halle, G. Schwetschke'scher Verlag.
Unsere Feinde wissen es, daß wir nicht besser sind, als unsere Kirche, und was diese letztere betrifft, so liegt ihre Geschichte offen vor Sie wissen, wie die römische Kirche im Mittelalter mit Ketzern gehandelt hat und was sie tam) noch heutzutage überall, wo sie die Gewalt dazu besitzt,
Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Actien-Gesellschafl. Directe Postdampfschisssahrt zwischen
HAMBURCANEW- YORK.
Absalrten jeden Mittwoch frùhi. rtist: I. Cajüte M. 500., II. Cajüte M. 300., Jwischendech M. 120. Näheres bei:
F. J. Bothof in Mainz,
Fr. Hecht in Friedberg und W. Göbel in Firma Göbel& Kraft in Butzbach.
1 N e 1 75 Kölnische Feuerversicherungs 1160 Die Magdeburger Feuer-Versicherungs- Gesellschaft nde„Mittelrhein“ übertritt, für 8 folgende 3 vorhergehenden Jahren 25 Prozem an der Prämie verdient hat.
Die Magdeburger Gesellschaft versucht, mit die
Preis 3 Mark.
Wir gehen auch keineswegs damit um, dlese geschicht— lichen Thatsachen abzuleugnen, oder die Gottesheiligen und Kirchenfürsten darob zu tadeln, daß sie solches gethan und gebilligt haben. Ketzerei ist eine Todsünde, welche die Seele tödtet uud den ganzen Menschen mit Leib und Seele in die Hölle hinabstuͤrzt. Sie ist außerdem noch eine höchst ansteckende und sich in's Unendliche fort— pflanzende Krankheit, welche die zeitliche und ewige Wohlfahrt zahlloser noch kommender Geschlechter ge fährdet. 5
Darum werden echt christliche Fürsten die Ketzerei in ihren Landen mit Stumpf und Stiel ausrotten und christliche Staaten werden, wenn sie nur immer können, sie aus ihrem Bereiche jagen. Und wenn wir jetzt davon abstehen, die Ketzerei hier zu verfolgen, so geschieht es uur deßwegen, weil wir dazu zu schwach sind und glauben,
der Kirche, der wir dienen, mehr zu schaden als zu nützen.“— Es sind diese Anschauungen die Conseguenz des Syllabus. Die römisch-katholischen Bischöfe sind durch ihren Eid in ihrem Gewissen verpflichtet, den Syllabus durchzusetzen mit allen Mitteln, auch mit der Revolution, nach den berüchtigten Bullen Bonifaz VIII.(Unam sane- und Paul IV.(Cum ex apost. off.), sobald der Papst die Anwendung besiehlt.
1
das Großherzogthum Hessen, dessen Agent:
-Gtsellschaft Colonia.
verspricht jedem Landwirth, der zu dem Versicherungsjahre 10 Prozent
ser Gründung auch unsrer bewährten Gesell⸗
32„ 55 5 1 85 7 1 7 00 Nach den Rechnungsabschlüsser der Magdeburger Gesellschaft betrug: 0 5 ichen⸗- un hea⸗Stoc 1 N a 2„Ei ae 5 3400 Buchen und 2 1 755 ee e Im Jahre Die Prämien-Einnahme 4 1 Der Ueberschuß Prozent. 5950 Ki nd Fichten⸗Ast⸗ und Stammwellen, 80 8 5 5% Verw. 1. 1. — elner de 55 Meter Länge und 171. M. 3 M. N 10 1 7 Centimeter Durchmesser, i 5 570 N 7 ö 155„ ö 5 l lone. n 1868„ 1180„ 17.867,47„ 637,523 Verluf 3,70 meter Durchmesser. 69 19.146.401 252.585 l 45 Zusammenkunft und 3 um 9 Uhr Morgens am.— 0 19849844 5 1 75*. 9— 1* U 1 0 9 7 U 9590 e 1871„ 20, 791,908„ 19,374,520„ 1,417,388 6.82 Ha then, Inspektor. 1872„ 20,693,872„ 21,304,113„ 610,241 Verlust 2,95 27,0 20057 80 De tann tem ach ung. 1875„39/020,„3007%„2000 9985 den 10. d. Mis., Vormittags um 10 Uhr 1874„ 22,777,785„ 72,1808„ 639,817 2.88 an in diesen Rachbgase die rf 1875„23,578,099„ 2290,20„ 673849 2880
ause die Anfertigung einer neuen
wird in hiesigem Rathh f 5 Garten des Hospitals im Eichel⸗
macht also für einen 10jährigen Zei
Vortheile hin. wirthschaftlichen
Dünger ⸗Versteigerung. Gegenüber aber der Rabatt: Offerte
1199 Dienstag den 1. April d. J., Vormittags 11 Uhr, soll am hiesigen Faselstall eine Parthte Dung öffentlich meistbietend versteigert werden.
Friedberg den 7. April 1876.
der
bald sie ihre Versi
Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. sofort, während die Fou ea r. Jahre zusehen müssen
Gesellschaft,
di Unlerzeichneie einpsteylt sich als persecie Kleider⸗ in den vorhergehenden 3 Jahren an de
macherin in und außer dem Hause. Reelle Bedienung.
Az., Bestellungen werden
Katharina Sulzbach. angenommen bei Herrn Hof⸗ Meßgerstraße.
Darmstadt, 3. April 1876.
Metzger Söllner,
(Einfriedigung an N. 6 Jae 0 hof, sowie das Ausweizen verschlerden derseigert“ Die Landwirthe mögen daraus erkennen * shause an die Wenigstnehmenden versteigert. l Iegr 1 1 5 11 den 7. April 1876. schaft in Aussicht gestellte N Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Außer biesem Rabatt stellt die e von Vertrauensmännern ic, bei Streitigkeiten, Ueber diese Einrichtungen wird
Vereine demnächst berathen werden.
bei unsrer Gesellschaft versicherten Landwirthen einen Rabatt von 10 cherung auf eine Reihe von Jahren Mitglieder des Verbands„Mittelrhein“ der Mageburger Gesellschaft drei und erst im 4. Jahre eines solchen Rabattes theilhaftig werden, wenn die die in den letzten 10 Jahren nur durch n Prämien des Verbandes
traum durchschnittlich pro Jahr 3,¼% Prozent.
welcher Werth der von der Magdeburger Gesell⸗
Rabatt von 10 Prozent für sie hat. Magdeburger Gesellschaft bei Branoschäden noch die Zulassung
die Entscheidung durch Schiedsgerichte als besondere mit der Großherzoglichen Centralstelle für die land— Wir bitten, das Resultat abzuwarten.
Magdeburger Gesellschast bewilligen wir hiermit den Prozent von der Prämie, so
bei uns erneuern; diesen Rabatt erhalten sie
schnittlich 34% Prozent der Prämien erübtigte, 25 Prozent verdient haben sollte. Die General-Agentur der Colonia.
J. G. Kahlert& Söhne.


