Ausgabe 
27.7.1872
 
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. Enthält die amtlichen Grlasse für den Kreis Friedberg.

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Samstag den 27. Juli.

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zeiger.

Friedberger Intelligenzblalt.

Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag.

meu sind.

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Amtlicher Theil.

nreffend: Die Beitreibung der Communalgelder für 1872.

Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Buͤrgermeistereien des Kreises.

Aus den bis jetzt eingelangten Handbuchs auszügen haben wir ersehen, daß fast noch gar keine Communalgelder zur Einnahme ge Sie werden die Gemeinde- Einnehmer zur vorschriftsmäßigen Beitreibung anweisen und überwachen, daß solche erfolgt.

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Kenntniß, daß in der

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kreffend: Zusammenlegung der Grundstücke in der Gemarkung Griedel.

In unserer in Nr. 82 des Oberhessischen Anzeigers enthaltenen kanntmachung vom 12. l. Mts. ist aus Versehen angegeben worden, c der Antrag auf Zusammenlegung von Grundstücken, Anlegen und gultrung von Gewannen und Gewannwegen in den Fluren I. und XI. der Gemarkung Griedel gestellt worden sei, während die Zu sunmenlegung auf sämmtliche Fluren dieser Gemarkung also der Furen I. bis XII. beantragt ist. Wir bringen dies hiermit unter dem Anfügen zur öffentlichen

der Offenlegung der su

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Friedberg am 24. Juli 1872.

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Zuschrift an die einzeln betheiligten Grundbe

sitzer, wodurch Sie von dem Abstimmungstermin am 16. August und

mmarischen Beschreibung benachrichtigt worden

sind, die Bezeichnung der Fluren I. bis XII. richtig angegeben ist.

25. Juli 1872.

Großherzogliches Kreisamt Friedberg.

Der a p p. 2060

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nach dem 18. August die Mahnung erfolgt.

hien, daß Friedberg den 26. Juli 1872.

0 erkannt J Die Forst⸗ und Feldstrafen von der 3 Periode 1872 können an den bestimmten Zahltagen Dienstag und Donnerstag an das unterzeichnete Rentamt bezahlt neden. Als besonderer Erbedungstag besimmen wir für den Landgerichtsbezirk Butzbach, Mittwoch den 31. d. Mts.,

Han Gastwirth Joutz in Butzbach. Wir ersuchen die Großherzoglichen Bürgermeistereien dieses im Interesse ihrer Ortsangehörigen mit dem

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Vormittags von 8 10 Uhr, bei Bemerken bekannt machen zu

Großherzogliches Rentamt Friedberg. Lindeck.

Deutsches Reich. Darmstadt. Wie gemeldet wird, hat der

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And wirthschaftslehrer Dr. Vogel einen Ruf als üdwirthschaftlicher Wanderlehrer nach Elsaß⸗ hringen erhalten und angenommen. Ebenso ü fte dem Polytechnikum der Verlust des ersten

Le rers für Landwirihschaft, Professor Dr. E. Thiel,

wicher einen Ruf als Professor am Polytechnikum

z München angenommen haben soll, bevorstehen.

Gießen. DemFr. J. schreibt man von

hic: Endlich ist es gelungen, den schon seit

liigerer Zeit unserer Hochschule durch den Weg gung des Vertreters für romanische Philologie,

Ludwig Lemcke, drohenden Verlust abzuwenden;

gufelbe hat den an ihn ergangenen Ruf nach Breslau

helehnt. Dagegen hat sich leider das Gerücht, unn der Orientalist und alttestamentliche Theolog

. Eberhard Schrader uns verlassen werde, be.

bigt. Derselbe geht, jedoch erst auf nächste

rern, als Kirchenrath und Professor der Theo- tie nach Jena.

Berlin. DieProvinzial-Correspopdenz, un hannöver'sche Schützenfest besprechend, sagt: 1s Verhalten der österreichischen Gäste habe in blen patriotischen Kreisen einen günstigen Ein⸗ ck hinterlassen. Die Kundgebungen derselben wiesen, daß die öffentliche Meinung immer ent- edener das deutsche Reich als unanfechtbare latsache anerkenne, sowie als Bürgschaft für die liche Entwicklung der deutschen und europäischen

Hhöltuisse betrachte. Wenn die österreichischen

(tredner sich mit Wärme für die Eintracht und

as gute Einvernehmen zwischen Deutschland und sterreich aussprachen, so ist diesen Wünschen

eulscherseits die feeudigstt Zustimmung gesichert.

DerReichsanzeiger publizirt die Er⸗

gunung des Herrn v. Madai zum Polizeipräsi-

enten von Berlin und meldet die Ankunft des

9 sandten in Brüssel, Herrn v. Balan, welcher

i Abwesenheit des Fürsten Bismarck und Herrn

Thiele's die Leitung des auswärtigen Amtes

bernimmt. DasReichsgesetzblatt publizirt

a Gesetz, betreffend die französische Kriegskosten⸗

Die Cholera ist in Berlin aufgetreten. Wie dasTagblatt meldet, wurde dem Polizei- präsidium der erste Fall, der einen seither ver- storbenen Arbeiter in Moabit betraf, bereits am 17. v. angezeigt.

Aus Insterburg(in Ostpreußen) wird

gleichfalls ein Cholerafall, der Tod eines Ulans, amtlich constatirt. Bad- Ems. Der Kaiser, welcher sich durch den vierwöchentlichen Gebrauch der Kur sichtlich gestärkt und erholt hat, wird sich am 24. d. mit einem Theile des Gefolges nach Coblenz begeben, dort einen zweitägigen Aufenthalt nehmen und etwa eine gleiche Zeit in Wiesbaden und Hom' burg verweilen. In Wildbad Gastein gedenkt der Kaiser noch etwa 4 Wochen zu baden und Ende August nach Berlin zurückzukehren.

Wiesbaden. Samstag Abend kurz nach 7 Uhr trifft Se. Maj. der Kaiser von Schwal⸗ bach hier ein und residirt im kgl. Palais auf dem Marktplatz. Im Schlosse findet bei Ankunft des Kaisers der Empfang der Spitzen der Behörden statt. Dienstag Mittags 1 Uhr reist der Kaiser nach Homburg.

Straßburg. DieElsässische Corresp. schreibt: Die erste der gemeinschaftlich mit Baden zur Ausführung kommenden neuen Rheinbrücken bei Hüningen wird in kurzer Zeit eröffnet werden.

Ausland.

Oesterreich. Ischl. Der Kronprinz des deutschen Reiches ist hierselbst angekommen und im Hotel Elisabeth abgestiegen. Derselbe war in St, Gilgen durch den Flügeladjutanten Fürsten Lobkowitz empfangen worden. Gleichzeitig mit dem Kronprinzen traf der Kaiser von Oesterreich in preußischer Uniform im Hotel zu halbstündigem Besuche ein.

Schweiz. Bern. Zwischen Deutschland und der Schweiz ist ein Concordat, betreffend die freie Ausübung der ärztlichen und thierärztlichen Praxis in Elsaß einerseits und in den Grenz

Frankreich. Paris. DasJournal offiziel veröffentlicht folgende Note:Der deutsche Kaiser hat soeben die Freilassung aller sür nicht der Armee angehörig angesehenen Franzosen(mit einer einzigen Ausnahme) angeordnet, welche noch in anderer Eigenschaft denn als Kriegsgefangene in Haft behalten worden waren. Wie man erfährt, ist der Gnadenact von Ems, 16. Juli, datitt. Der einzige Ausnahmefall, dessen die Note gedenkt, betrifft ein Individuum, welches wegen versuchter Vergif⸗ tung deutscher Soldaten zu einer schweren Strafe verutheilt worden ist; auch in Bezug auf diesen Fall aber hat sich der Kaiser die Entscheidung nur vorbehalten, so daß eine Begnadigung in einer mehr oder weniger kurzen Frist nicht aus- geschlossen ist. Die französische Regierung hat sich beeilt, dem Berliner Cabinet für diese Gewährung einer von ihr bei Gelegenheit der jüngsten Con- vention vorgebrachten Bitte ihren wärmsten Dank auszusprechen.

Das Hotel de Ville von Paris wird mit der alten Fagade wieder aufgebaut. Eine Preis- bewerbung der Architekten ist auf nächsten Januar ausgeschrieben.

Versailles, 23. Juli. Die Nationalver⸗ sammlung genehmigte bei fortgesetzter Debatte über die Rohstoffsteuer die Zölle auf die Gewebe und alsdann mit 317 gegen 235 Stimmen den ganzen ersten Artikel des Gesetzentwurfes.

Aubry, St. Omer, Dalivaux und Fraugois, welche wegen Betheiligung an der Ermordung der 47 Geißeln in der Rue Haxo zum Tode verur- theilt waren, sind auf der Ebene von Sartory hingerichtet worden. St. Omer starb unter dem Rufe:Es lebe die Commune! Frangois rief: Es lebe Frankreich, nieder mit der Commune! Drei in derselben Angelegenheit gefällte Todes urtheile sind gemildert worden.

Großbritannien. London, 23. Juli. Unterhaus. Peel wünscht die Aufmerksamkeit des Hauses auf eine Classe von Ausländern zu lenken, welche ebenso anstößig, aber gefährlicher, als die Communisten seien. Nachdem Redner auf die

Cantonen Baselstadt, Baselland, Solothurn und

llschädigung.

Bern andererseits abgeschlossen worden.

Ausweisung der Jesuiten aus Deutschland hinge