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Der Professor der Kunsigeschichte unseres Polytechnikums, Hofrath Dr. G. Schäfer, hat als Festschrift eine Mono- graphie über die berühmten„Denkmäler der Elphenbein⸗ plastik“ im hiesigen Museum, mit denjenigen der Pariser
faßt, in welcher er sowohl die gesammte Geschichte der Elphenbeinplastik als auch die einzelnen Vertreter dieses Kunsigenres, welche unser Museum ausweist, ins Auge faßt.
Darmstadt. Ein hiesiges Blatt berichtigt die Nach richt des„Fr. J.“ von einem dahier stattgehabten Raub⸗ anfall dabin, daß ein hiesiger Beamter, Herr Sch.(nicht Schlagintweit) bei einem Spaziergang nach Friedhof durch einen Wurf(nicht Schlag) t wurde, so daß er vor Schrecken zu⸗ Nachdem er sich einigermaßen erholt, rief er um Hülfe, worauf Leute aus der Nachbarschaft herbei⸗ eilten. Von einem beabsichtigien Raubversuch kinn aber, wie die amtliche Untersuchung constatirt hat, unter keiner Bedingung die Rede sein, und ist die Schuld an dem ganzen Vorfall wahrscheinlich nur der Unvorsichligkeit des Werfenden zuzuschreiben.
Aus dem Ried schreibt man vom 13. September: Gestern Abend wollte auf der Station Erfelden⸗Goddelau selbst beschäftigt gewesener Steinhauergeselle aus Unternehmen schon öster während der Durchfahrt des um 6 Uhr von Worms kommenden Güterzuges auf einen Wagen springen, glitt jedoch aus und wurde derart überfahren, daß er auf der Stelle todt blieb. Dem Unglücklichen war der Arm vom Rumpse abgerissen und der Oberkörper total zermalmt.
Worms. Die am 11. d. eröffnete Gewerbe- und Industrie⸗Ausstellung übertrifft weitaus die gehegten Er,
am Kopf verletz sammenstürzte.
wurden in der dortigen königlichen Bildergalerie fünf kost—
Zu Berlin ist, wie die„N. Allg. Z.“ meldet, eine Reihe von Bubenstücken schlimmster Art im Laufe der letzten Woche verübt worden. An mehreren Tagen nach einander
bare Gemälde durch Messerstiche beschädigt. Darunter die Andromeda von Rubens und die Maria Magdalena von Gerard Dow— beide zu den Perlen unseres Museums zählend! Außerdem nennt man unter den Opfern der Bosheit einen Cornelius van Harlem und einen Verkolje. Selbstverständlich wurden gleich nach Wahrnehmung der ersten Verstümmelung die sorgfältigsten Vorsichtsmaßregeln getroffen; nichts desto weniger folgten fast Tag auf Tag die weiteren Attentate, ohne daß es der verschärftesten Aussicht gelungen ist, dem Bildermord Einhalt zu thun. Aus der Schweiz. Bei Mittheilung des offenen Briefes, worin Pater Hyacinth seine bevorstehende Ver⸗ mählung angekündigt hat, ist dem Berner„Bund“ ein höchst komisches Malheur passirt. Die Blätter hatten bet der Gelegenheit an die naheliegende Parallele mit Luther erinnert durch die Bemerkung: Pater Hy einth habe seine Katharina von Bora gefunden. Das hat das genannte Blatt in der Weise— mißverstanden, daß es seinen Lesern
diese Nachricht mit folgenden Worten brachte:„Bern den 4. Seplember. Das telegraphisch angekündigte Schreiben, wodurch der bekannte Pater Hy acinthe alias Loyson der Welt bekannt gibt, daß er sich verheirathen wolle, liegt heute im Wortlaute vor. Das Schreiben verdient als eine merkwürdige Zeiterscheinung näher anglysirt zu werden. Die Erwählte heißt Katharina von Bora“.(1)
eines ebenso einsichtsvollen, als unparteiischen Mannes, der Land und Leute in Frankreich gründlich kennt und durch seine aufopfernde der Gemeinde Briare wie seinen deulschen Landsleuten in gleichem Maaße gewidmete Thätig⸗ keit sich rasch unsre Achtung erwirbt. Nicht Alle werden alle seine Ansichten in Bezug auf politische und sociale Fragen theilen; Alle aber werden in dem Wunsche mit ihm übereinstimmen, Deutschl and möge sich die Verkehrt⸗ heiten und Fehler, die sich in Wirklichkeit in den Verhält⸗ nissen und dem Nationascharakter unseres feindlichen Nachbars finden, zur Lehre und Warnung dienen lassen.
„Victoria, illustrirte Muster- und Mode⸗ Zeitung.“ Diese unter Redaction des Herrn Dr. G. dan Muyden herausgegebene Zeiischrift für Modesachen eröffnet mit dem 1. October ein neues Quartal. Mit Recht ist dieselbe schon längst ein unentbehrlicher Leit⸗ stern der Damenwelt, denn sowohl ihr reichbaltiger In⸗ halt wie ihre geschmackvolle und fachgemäße äußere Aus⸗ stattung ist der Art, daß sie ohne Besorgniß die Con⸗ currenz mit ähnlichen in dasselbe Fach hineinspielenden Zeitungen aufnehmen kann. Während der eigentliche Mobdetheil der„Victoria“ von fachkundiger Hand redigirt stets das Neueste und Geschmackvollste auf diesem Gebiet darbietet, wird der Novellen theil und das Unterhaltungs⸗ blatt von beliebten Schriftstellern geliefert. So sei bei so reichem Inbalt und dem enorm niedrigen Preise(viertel⸗ jährlich nur 1 fl. 21 kr.) die„Victoria“ von Neuem unseren Lesern angelegentlich zur Anschaffung empfohlen.
Verloosungen.
Petersburg, 13. Sept. Bei der heutigen Ziehung der Prämien-Auleihe von 1866 sielen 200,000 Rubel auf
Wartungen und das allgemeine Urtheil der Besucher stimmt darin überein, daß die Ausstellung, wenn auch klein, ein höchst interessantes, ein sehr achtbares Bild der Wormser Gewerbe- und Industriethäugkeit bietet, das Jedermann auf's Vollkommenste befriedigen wird.
Aus Berlin wird dem, Daily Telegraph“ geschrieben: „Um Joynen zu beweisen, wie vortrefflich es die Berliner Hotelwirthe verstehen, Heu zu machen, so lange die Sonne scheint, sei es mir vergönnt, einige der Preise zu citiren, die Fremden in einem von Engländern sehr patronisirten sashionablen Hotel unter den Linden abverlangt worden: für ein Schlaf⸗ und Wohnzimmer im dritten Stockwerk vom 4. bis 12. d. M. 315 Thlr., für ein kleines Schlaf zimmer unter dem Dache 15 Thlr. per Tag, für eine kleine Reihenfolge von Zimmern im ersten Stock während der Dauer der Festlichkeiten 1000 Thlr. Zweispännige Equi⸗ pagen; die sonst für ungefähr 10 bis 12 Thlr. pro Tag gemiethet werden können, sind auf 33 ½ Thlr. gestiegen excl. Trinkgeld. f
Berlin. Die„Gerichts⸗Zeitung“ schreibt:„Eine hiesige Lebens versicherungs⸗Gesellschaft ist gegenwärtig in der Lage, den fälligen Betrag einer Police auszuzahlen an welche sich folgender mitheilenswerther Zug wahrhafter Hochherzigkeit knüpft. Ein Maurermeister M., dem es Unter seinen unglücklichen pecuniären Verhältnissen nicht möglich war, mit der Prämienzahlung auf seine Lebens⸗ versicherung, welche über 5000 Thlr. lautete, fortzufahren, verkaufte die Police an den Kaufmann L. in Wehlau(Ost⸗ preußen) für 1000 Tolr. Als ungefähr drei Monate darauf der Maurermeister starb und feine Frau in eben nicht sorgenfreien Verhälinissen zurückließ, sandte L. der Wiitwe aus freien Stücken die Police mit dem Ersuchen, ihm nach
Nr. 38 Serie 3541; 75,000 Rubel auf Nr. 4 Serie 2412; 40,000 Rubel auf Nr. 44 Serie 7624; 25,000 Rubel auf Nr. 6 Serie 9580; 10,000 Rubel auf Nr. 12 Serte 17597, Nr. 1 Serie 8150 und Nr. 13 Serie 7903; 8000 Rubel auf Nr. 34 Serie 12551, Nr. 20 Serie 12686, Nr. 48 Serie 595, Nr. 16 Serie 18976 und Nr. 23 Serie 16891; 5000 Rubel auf Nr. 10 Serie 19892, Nr. 35 Serie 19949, Nr. 36 Serie 1983, Nr. 46 Serie 11998, Nr. 35 Serie 2449, Nr. 44 Serie 13167, Nr. 8 Serie 2477 und Nr. 31 Serie 576.
Literarisches.
In Frankreich(18701871). Eclebnisse eines nicht ausgewiesenen Deutschen während des deutsch-franz. Kriegs. Zum Besten des Unternehmens der Frau Maria Simon in Dresden: Errichtung einer Heilstätte für deutsche Invaliden. Darmstadt. Jonghaus'scher Verlag. 1872.
Ein interessantes Schriftchen. Der Verfasser ist ein Herr Maurer, aus Darmstadt gebürtig und seit vielen Jahren Director eines bedeutenden Fabrik⸗Etablissements in Bliare an der Loire. Seine einflußreiche Stellung und die Achtung, die er in einem zahlreichen Kreise gebildeter, theilweise vorzüglicher Freunde in Briare und Umgegend genießt, machten sein Bleiben während der ganzen Kriegs⸗ zeit möglich. Dabei ist er ein guter Deutscher geblieben und hat seine Sympathien für sein Vaterland seinen fran— zösischen Freunden gegenüber nie verläugnet. Seine Er⸗ lebnisse sind für uns um so interessanter, als er mit be⸗ sonderer Ausführlichkeit die Ereignisse beschreibt, die sich an die Anwesenheit unserer hessischen Truppen in Briare
Einziebung des Betrages seine gezahlten 1000 Tylr. zurückerstatten, die übrigen 4000 Thlr. aber zu behalten.
knüpfen; eine Reihe von Officieren, Aerzten u. s. w. werden dabei mit Namen genannt. Seine Darstellung ist die
D. Frankfurt a. M., 17. Sept. Die so lange unentschiedene Haltung der Börse hat endlich Farbe be⸗ kommen. Die durch die Geldverhältnisse nöthig gewordene Discontoerböhung der preußischen Bank, welcher die hiesige heute noch und die Londoner übermorgen nachfolgen werden, hat der Baisse zum Durchbruch verholfen und die Pessimisten haben vorläufig Recht behalten. Wir sagen„vorläufig“ denn noch ist die Baisse, am hiesigen Platz wenigstens, noch nicht wie in Berlin zur Deroute geworden, und wenn man bier, wie heute vorzugsweise, das massen⸗ haft aufgenommene Material an Bankactien zum Verkauf zu bringen sucht, so geschieht dies doch nur hauptsächlich von schwachen Besitzern, welche die Stücke nicht halten können. Diese gehen aber so in stärkere Hände über, welche zur Inscenirung einer Hausse natürlich geeigneter sind, und je mehr die Course der Bankwerthe heruntergehen, desto speculatlonsfähiger werden sie. Heute waren, wie gesagt, Bankactien durchweg offerirt und durchschnittlich 120% niedriger. Wir verzichten daher darauf Einzelne speciell aufzuführen. Ueber die heute erfolgte Subscription auf Berliner Generalbaubank konnten wir nichts erfahren, indeß ist bei der allgemeinen Abneigung gegen neue Emissionen und bei den gegenwärtigen Börseuverbältnissen nicht anzunehmen, daß sich das Publicum sonderlich über- ftürzt haben werde. Auf rein speculativem Gebiet ver⸗ kehrte man heute etwas fester, da die flauen Berliner Notirungen durch feste Wiener Course paralysirt wurden. Von Bahnactien waren heute Nordwest, Alföld und Elb⸗ thal beachtet. Prioritäten, Staatspapiere und Loose stag⸗ nirend und ohne ausgesprochene Tendenz.
Marktbericht.
Frankfurt, 16. Sept. Waizen, wetterauer,(100 Kilo) 14½— 14/8, freuder 14½.— Korn(100 Kilo) 9½¼—.— Gerste(100 Kilo) 10—0¼.— Hafer(100 Kilo) 8¼— ¼.— Rübbl(50 Kilo) 23.—
Oeffentliche Aufforderung.
In Sachen der Dorothea Göring, geb. Rühling von Lich, Klägerin
gegen Ehristlan Göring, ibren Ehemann von Friedberg, dermalen undekannt wo? abwesend, Beklagten, Ehescheidung betr. 2089 Zur Erklärung auf die in der Rubrik gäher be⸗ zeichnete, auf böswilliges Verlassen gestützie Klage, wird Beklagter auf
Doennerstag den 17. Oktober l. J.,
Vormittags 9 Uhr, nachtheil der Annahme des Zugeständ⸗ halts und Ausschlusses mit Einreden geladen. Einsicht der Klage ist dem Beklagten gestattet. Weller in dieser Sache zu etlassende Verfügungen werden im Gerichtslokal angeschlagen. Zriedberg den 23. Juli 1872. Großherzoglsches Landgericht Frledberg. Ne Zimmermann, Landrichter. Landgerichts- Assessor.
Aepfel⸗Versteigerung.
2609 Freitag den 20. d. Mts. Mittags 1 Ubr an⸗
sangend, sollen die Gemeinde Aepfel, eirca 100 Malter,
worunter sehr gute Sorten, an Ort und Stelle meist⸗
bietend versteigert werden.
Oedel den 16. September 1872.
Großherzogliche Bürgermelsterei Griedel. Feen ch
Steinerne Töpfe,
2577 Glas und Porzellan, Spiegel in großer
Auswahl und billigst bei Friedberg. M. D. Loeb.
unter dem Rechts nisses des Klagin
Edict al ladung.
2187 Nachdem Großherzogliches Hofgericht der Provinz Oberhessen nunmehr auch über das Vermögen der Karl Fredrich Walz Ehefrau, Marta geb. Mai, von hier den förmlichen Concursprozeb erkannt hat, werden alle Otejenigen, welche Ansprüche irgend welcher Art an dieses Vermögen zu machen haben, zur Anmeldung und Begründung ihrer Forderungen, sowie zur Geltend⸗ machung etwatlger Vorzugs rechte, auf
Mittwoch den 9. October l. J., Vormittags 9 Uhr, bei Meidung des stillschweigend erfolgenden Ausschlusses von der Concursmasse, hierher vorgeladen.
In dem Termine soll— zugleich mit den Concurs⸗ gläubigern des C. F. Walz— über die weitere Be⸗ handlung der Sache verhandelt werden und werden die nicht erschlenenen oder durch gehörig legitimirte Bevoll— mächtigte nicht vertretenen Gläubiger als den Beschlüssen der Mehrheit der Erschienenen beitretend angesehen werden.
Friedberg am 3. August 1872.
Großberzogliches Landgericht Friedberg. Reitz, Langermann,
Landrichter. Landgerichts Assessor.
Bekanntmachung.
2611 Freitag den 20. d. Mts., Mittags 1 Uhr, wird im Schloßhofe dahier das durch den Abbruch des Straß heimer Forsthauses entbehrlich gewordene, noch sehr brauchbare Eichen- und Tannen Bauholz in kleineren Partten meistbtetend verfleigert. Odstadt den 16. September 1872. Freiherrlich v. Franckensteln'sches Rentamt.
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Holl. Vollhäringe!
Wilb. Fertsch.
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Der alte Rußländer. Erzählung aus den bairischen Bergen von Th. Messerer.(Fortsetzung.)— Deutsche Retsende der Gegenwart: III. Eduard Mohr, der Welt reisende.(Schluß.)— Aus dem deutschen Hochgebirge. III. Die Sommerfrische des Kronprinzen. Von Otto Klafing. Mit 2 Original zeichnungen von R. Püttner: Die Ramsau bei Berchtesgaden und der Hintersee mit dem hohen Göll.— Westpreußens Vereinigung mit der preußischen Monarchte. Zur Jahresfeter am 13. Sep⸗ tember 1872. Von W. Piecson.— Am Famtilientische: Kleine Haustyrannen. Mit Originalzeichnung von H. Schaumann.
Zu Bestellungen empfebler sich
Bindernagel& Schimpff in Friedberg.
Einmach⸗Zwetschen,
2603 täglich srisch gebrochen das Hundert 8 kr., Kochäpfel billigst in der Kunfl⸗ und Handelsgärtnerel von F. Dlouhy, Gartenbaus.
72 2 8 Tüchtige Sandformer, 2610 auf flache Arbeit gtübt, erhalten bet boben Accord⸗ preisen dau ende Beschäftigung in der Eisengteßerei von
A. R. Seebaß* Cie. in Offenbach a. M.


