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* ören Irrfahrten bis nach der Schweiz noch viele solche
Baunerstreiche ausgeführt haben wird.
Aus Leipzig wird berichtet: Vor Kurzem waren die u der Kreutzberg'schen Menagerie anwesenden Zuschauer zeugen einer höchst aufregenden Scene. Es befindet sich gaselbst zur Linken des Elephantenkäfigs derjenige, welcher e, beiden herrlichen Löwen beherbergt und durch eine ide Räume verbindende Thüre erscheinen zur Dressur⸗ orführung dann stets die beiden Löwenbrüder, nachdem vorher ihr Nachbar, der Elephant, in den„Wartesalon“ nachts abgetreten ist. An diesem Abend nun hatte sich
urch irgend welchen Zufall die für gewöhnlich festge⸗
chlossene Thür geöffnet, als eben der am linken Vorderfuß ungekettete Elephant sich noch in dem großen Mittelkäfig fand. Den Löwen war natürlich die Benutzung dieser Chüre ganz geläusig, und so erschien denn plötzlich der ne Löwe, Mustapha, in der offenen Thür, und als er en mit dem Hintertheil ihm zugekehrten, nichts ahnenden Flephanten erblickte, erhob er sich sofort auf die Hinter⸗ füße, packte das angekettete, also wehrlose Thier am Kreuz und schlug gierig Klauen und Zähne in die Haut des⸗ alben ein. Ein surchtbares Brüllen des gequälten Ele⸗ shanten durchschmetterte die ganze Bude, und diejenigen zuschauer, welche sich gerade vor dem Käfige befanden, griffen bereits die Flucht. Sei es nun, daß das Brüllen en Löwen erschreckt, oder etwas Anderes, oder behagte Im die harte und in ihrer großen Fläche schwer zu gackende Haut des Elephanten nicht, genug, plötzlich ließ er Löwe von seinem Opfer ab und sprang in seinen käfig zurück. Aber kaum daß das geschehen, besann er ich wieder und war eben wieder im Begriff, durch die chon halb passirte Thür seinen Angriff zu wiederholen, els endlich einige Wärter erschienen und durch eiserne Stangen den erregten Löwen zum völligen Rückzug zwangen, vorauf es gelang, die Thür zu schließen. Die Spuren zer Löwenkrallen trägt der Elephant sehr deutlich zur Schau, und mit großer Betriebsamkeit suchte er sich nach⸗ ber mit diesen Stellen an der Wand zu reiben. Die Er⸗ segung des Löwen war noch lange nachher selbst bei der Furz darauf folgenden Vorstellung bemerkbar, während der uindere Löwe, Pascha, bei der ganzen Geschichte, obgleich er volle Freiheit hatte, an der Partie Theil zu nehmen, sich ganz passiv verhielt und dadurch den guten Verlauf der Sache bedeutend erleichtecte.
In Berlin hallen sich gegenwärtig zwei japanesische Seistliche auf, um sich über die christliche Religion zu unterrichten. Herr Prediger Dr. Lisco hält ibnen die betreffenden Vorträge, in welchen hauptsächlich die charak⸗ seristischen Verschiedenheiten der christlichen Confessionen zrörtert werden.
Paris.( Originell.) Ein reicher und bekannter dinancier frühstückte in einem der elegantesten Pariser Taffeehäuser, als sich ein bescheidener Bauersmann im lauen Kittel und die Peitsche in der Hand in der Nähe in einem andern Tische niederließ. Der neue Gast zeigte eines jener gutmüthigen Gesichter, wie man sie an seines Sleichen gewöhnt ist; nur hatte die Luft, durch die er zekommen und die Verlegenheit, da hereingerathen zu ein, ihm eine etwas lebhafte Couleur gegeben. Ex bestellt echs Austern. Kaum hatte er die dritte verzehrt, da köhnte er und fährt mit der Hand an sein Kauweikzeug. „Wahrhaftig, ich glaub', ich hab' mie einen Zahn ausge—
bissen!“ Bei diesen Worten rollte er den Grund seiner Schmerzen über die Lippen in Gestalt einer prächligen, schwarzen Perle, die noch vom Fleisch der Molluske ge⸗ trübt ist, aber durch ihre Größe ihren hohen Werth sofort errathen läßt. Der Nachbar Bankier sieht natürlich die Perle und wünscht dem Finder zu seiner unerwarteten Entdeckung Glück.„Mag sein, daß sie schön ist,“ versetzte der Bauer;„aber ich wollte, sie wäre beim T... denn davon bekomme ich keinen neuen Zahn!“„Macht nichts, guter Freund, sie wird Ihnen etwas Schönes einbringen?“ „Was ist denn das Kieselsteinchen werth?“„Zweihundert Frauken, zum Mindesten.“„Weil Sie gerade da sind .. ich geb' sie Ihnen um die Hälfte; dann brauch' ich nicht lange nach einem Käufer zu suchen.“ Der Finanz⸗ mann gibt ibm ein Hundert-⸗Francsbillet und steckt die Perle ein. Dann beeilt er sich, sein Frühstück zu Ende zu bringen und zu seinem Juwelen-Händler zu kommen, dem er seine billige Kostbarkeit doch zeigen muß. Aber o Schrecken! Die Perle war eine falsche Perle und der Bauer ein falscher Bauer, aber ein echter Gauner, der den ehrenwerthen Geschäftsmann geprellt hatte.
Aus Rußland. Die russischen Blätter entwerfen ein schreckenerregendes Bild von den Verheerungen, welche die Cholera in vielen Gegenden Rußlands anrichtet, und von der verzweifelten Lage, in die sie die von ihr betroffene ländliche Bevölkerung versetzt. In sehr vielen Ortschaften, z. B. im Gouvernement Pultawa, wo die Cholera⸗Epi⸗ demie schon seit Monaten mit zunehmender Heftigkeit grassirt, wird ihre Verbreitung dem gänzlichen Mangel an allen sanitätspolizeilichen Vorkehrungs-Maßregeln zu⸗ geschrieben. In den Städten übt die Polizei noch eine gewisse Wachsamkeit, und die Leichtigkeit, mit der dort wenigstens für den Wohlhabenden ärztliche Hilfe zu be⸗ kommen ist, bewirkt, daß die Schrecknisse der Epidemie sich nicht in so grellen Farben darstellen, aber auf dem Lande, wo die bitterste Noth herrscht, wo in einer Hütte oft mehrere Familien und ganze Generationen mit Frauen und Kindern zusammenwohnen, wo in einem engen Stübchen alle häuslichen Verrichtungen vorgenommen, die Speisen gekocht und gegessen werden und Schweine und Federvieh mit den Menschen zusammen ihr Nachtlager haben, wo also die Atmosphäre mit faulenden Stoffen reichlich geschwängert ist, dort verbreitet sich die Cholera⸗ Epidemie mit rasender Schnelligkeit und nimmt den bös— artigsten Charakter an. An Aerzten fehlt es auf dem Lande gänzlich. Der einzige Kreisarzt beschränkt seine ganze ärztliche Hilfe darauf, daß er von Zeit zu Zeit in's Dorf kommt, beim Gemeindewoyd Choleratropfen oder ein Desinfectionsmittel zurückläßt, und dann sich eiligst wieder entfernt, ohne den im Orte befindlichen Kranken auch nur den flüchtigsten Besuch gemacht zu haben. Die Gutsbesitzer kümmern sich nicht um die Bauern, weil diese sie nichts mehr angehen; die Kreis— stände sind gesetzlich ebenfalls nicht verpflichtet, die Ini⸗ liative zu Vorkehrungsmaßregeln gegen die Verbreitung der Epidemie zu ergreifen, und die Behörden, denen diese Pflicht gesetzlich obliegt, sind völlig sorglos und entbehren auch der Mittel zu energischem Handeln. Unter solchen Umständen kommt es häufig vor, daß ganze Hütten und Ortschaften aussterben und die Leichen so lange unbeerdigt bleiben, bis irgend Jemand der Mühewaliung der Be— erdigung sich freiwillig unterzieht. Die Nachbarn fliehen die von der Cholera befallenen Hütten, und die Kranken
und Sterbenden werden oft von den eigenen Angehörigen verlassen. Bei dieser Lage der Dinge und bei der gänz⸗ lichen Pflichtvergessenheit der Staats- und Communal⸗ behörden ist es kein Wunder, daß Rußland schon seit Jahren das Hecknest der Cholera ist, von wo aus sie sich periodisch über Europa verbreitet.
Verloosung.
Neufchatel, 5. November. Bei der am 1. d. statt⸗ gehabten Ziehung fielen auf Nr. 45357 5000 Frs., Nr. 46094 und 67753 je 200 Frs., Nr. 19574 70569 und 123003 je 100 Frs., Nr. 4006 44162 65361 71962 73436 87821 90046 106919 112792 und 119154 je 50, Frs., Nr. 1308 13211 42870 43592 56433 56585 61699 68734 77074 und 93203 je 40 Frs. Die Zah⸗ lung erfolgt am 1. Februar k. J.
2 Frankfurt a. M., 12. Nov. Trotz der schwie⸗ rigen Geldverhältnisse(Geld ist heute abermals theurer geworden und Prolongationen nur zu 8 ½ bis 10% zu machen), bewährte die Börse eine Zähigkeit des Wider⸗ stands im Kampf der Kurse gegen den Geldstand und eine so seste Zuversicht auf den endlichen Sieg der Hausse, daß sie keine Opfer scheut, ihre Medioverbindlichkeiten zu prolongiren. Die Spekulation läßt sich weder durch die nicht sonderlich befriedigenden Bankausweise der Preußischen, sowie der Frankfurter Bank noch den Brand von Boston, der die Veranlassung geben wird, die Ansprüche an den Geldmarkt abermals zu steigern, in ihrem Haussevor⸗ marsch mit Hindernissen beirren. Auswärtige Kurse waren heute verhältnißmäßig fest(in Wien scheint Geld wieder momentan flüssig zu sein) und die Böcse eröffnete, dieser Anregung folgend, in recht guter Haltung, die im Laufe des gegen die Vortage belebteren Geschäfts, immer größere Consistenz gewann. Gegen Schluß fand indeß eine kleine Abschwächung der Kurse statt. Für Creditactien waren bedeutende Kaufordres am Platze und bewegten sich die⸗ selben von 360¼—2—2½.— 28/3 Staatsbahn von 3568¾ 7/ 755%, Lombarden von 218½—8¼. Silberrente schloß etwas höher wie gestern Abend. Oesterreich. Bahn⸗ actien und Prioritäten waren in regem Verkehr zu meist unveränderten Kursen. Von Banken gingen Wiener Bank⸗ actien in lebhafterer Nachfrage wie gestern, mit einer Avance von ca. fl. 4. zu 1067 um. Besondere Beachtung fand von Deutschen Banken Provinzial-Diskonto, die zu 185 gesucht war. Darmstädter fest zu 563. Es bestätigt sich nunmehr, daß das Gerücht, der Aussichtsrath hade beschlossen 10 Millionen fl. neue Actien auszugeben, be— gründet war. Brüsseler zu 121 bebauptet. Oesierreich. Deutsche, welche von heute ab mit 600% Einzablung ge— bandelt werden, fest und gefragt. Hahn'sche Effectenbank ebenfalls gesucht. Es geht dies solide Papier allmälig in den Besitz des Privatkapitals über. Die Subscription auf Rjask⸗Wiäsma⸗Eisenbahnactien erzielte einen sehr befriedigenden Erfolg und wurden die Actien heute zu 89— 90 gehandelt. Auch die Suoscriplion auf die Actien des Duxer Kohlenvereins hatte ein günstiges Resultat.
Marzkibericht.
Frankfurt, 11. Nov. Waizen, wetterauer,(100 Kue! 14—/ fl., Kon(100 Kue) 97%— 10 fl., Gerste(100 Kilo) 9½— 11 fl. Hafer(100 Kilo) 7—8½½ fl., Reps(100 Kue) 19½ fl., Nübl(50 Kilo) 228,—23 fl.
Oeffentliche Aufforderung.
3090 Die gerichts bekannten Gläubiger des verstorbenen Hlasermeisters Ludwig Schulze von bier haben »ezüglich der Vertheilung dessen Nachlasses unterm Heutigen ein Arrangement abgeschlossen. Alle bis jetzt znbekannten Gläubiger, denen die Einsichtsnahme der ukten auf der Gerichtsregistratur gestattet wird, werden viermit aufgefordert, so gewiß binnen 4 Wochen— von »eute an Kaen e— Einwendungen gegen das Arran⸗ zement geltend zu machen, als sonst dasselbe gerichtlich veffätigt und in Vollzug gesetzt werden würde. Frledberg den 30. Oktober 1872. Großberzogliches Landgericht Friedberg. Reitz, Langermann, Landrichter. Landgerichts-Assessor.
Anf for de nu ng 095 Philipp Stler von Pohl-Göns hat sich in zolge selner Coneurserkennung mit seinen gerichtsbe⸗ annten Gläubigern in ihrer bedeutenden Maforität im (quidattons⸗Termine arrangirt; dieses Arrangement, sessen Einsicht in biesiger Registratur freisteht, wird be⸗ sätigt und vollzogen werden, wenn nicht etwaige unbe⸗ nnte Gläubiger, die man hierzu auffordert, im Termine Freitag den 22. November l. J., Vormittags 8 Uhr, ahler Elnwendungen vorbringen. Butzbach den 2. November 1872. Eroßherzogliches Landgericht Butzbach. Dr. Gllmer, Fresenius, Landrichter. Landgerichts⸗Assessor.
Dilige Cimdurger Käse eng A. Stahl Wittwe. Die Sprechstunden sind von fetzt an
wieder Morgens von
— 11 und Nachmittags von 3— 4 Ubr. Ohrenarzt Dr. Wolf
in Frankfurt a. M., Hochstraße 17.(5900)
2896
Main ⸗Weser-Bahn.
3155 Es sollen die sämmtlichen Bauarbeiten zur Her— stellung von 8 Feuerlöschgruden, Verlängerung eines Durchlasses und Fundation einer Drehschelbe, einschließ⸗ lich Lieferung aller Materialien, im Wege öffentlicher Submisfion verdungen werden. b
Die Offerten sind portofrel und versiegelt mit der Aufschrüt:„Submission auf Feuerlöschgruben, eine Drehschelben⸗Fundation und Canalbauten auf Statton Gießen bis zum Submissionstermin am 18. November l. J., Vormittags 11 Uhr, bei der unterzeichneten Be— triebs⸗Inspection zu Frankfurt a. M. einzureichen, wo⸗ selbst auch die Zeichnungen, Kosten⸗Anschläge und Be⸗ dingungen eingesehen und die Submissions⸗Jormulare in Empfang genommen werden können.
Frankfurt a. M. den 8. November 1872.
Königliche Betriebs- Inspektlon. A ei l.
Frucht ⸗Versteigerung 3156 An Domankal⸗Früchten aus der 18721 Erndte kommen zur öffentlichen Versteigerung:
Donnerstag den 28. November er., Vormit⸗ tags 10. Uhr, bei Königlichem Domaͤnen⸗ Rentamte zu Usingen
circa 85 Pectollter Walzen,
5* Roggen, 64 7 Gerste und 234 5 Hafer.
usingen“ den 9. November 1872. Königliches Domänen Rentamt. Engelbach.
Faselochs Versteigerung. 3151 Donnerstag den 14. d. M., Vormittags 11 Ubr, wird ein der hlesigen Gemeinde gehöriger Faselochs meistbietend auf unserem Büteau verstetgert.
Rodheim am 19. November 1872.
Großherzogliche Bürgermeisterei Rodhelm. Jacob.
Mobilien-Versteigerung.
3116 Nächsten Freitag den 15. d. Mis., Vormittags 9 Ubr, werden in der Judengasse, Hausnummer 264, verschiedene Mobilten, bestehend in Bettstellen, Tischen. Stüblen, Bettzeug, Kleidungsffücken und sonstigen Haus⸗ und Küchengeräthen, in Auftrag des Curators der L. Strauß II. Kinder öffentlich meistbietend gegen gleich baare Zahlung wegzugsbalder versteigert. Friedberg den 7. November 1872. Mayer Schwarz, Hoftaxator.
Gesu cht
4 ꝗtüchtige Arbeiter, die in Holzgeschäften gearbeitet haben, desgleichen 2 Fuhrleute. Näberes bei
S. Frank Holzbandlung, 3154 Frankfurt a. M.
An- und Verkauf
1744 von Staats⸗ Papieren, Anlehens⸗ loosen, Coupons zc. ꝛc. unter Zusicherung
reeller Bedienung. Friedberg. J. A. Nauheim.
Geld ⸗ Cours.
Frankfurt am 12. November 1872. Preußische Friedrichsd'or... fl. 9 57½—8589 Piste tag Ae. e d eee Holländische fl. 10 Stücke„ 9 53—35 Ducaten. e 5 35—37 Ducaten al mare„ 5 36—38 W ale! e, er Englische Sovereign„ 1158480 Russische Imperiales..„ 9 43—45 Dollars in Gold..„ 229½—26½


