Nachweisung des Aetiv⸗ und
8 5 e
Passiv⸗ Standes.
A. Actiost and. Butzbach Friedberg Zusammen Gesammtbetrag fle kt fl. kr. fl kr. fl.. fl. b E 1) Ende 1869 betrugen die Kapitalien 330931— 374336— 705267— g während 1870 wurden a. neu ausgeliehen 63121— 91575— 154696— b. zurückbezahlt 50887— 77982— 128869— folglich mehr ausgeliehen 12234— 13593— 25827 2 5 daher Ende 1870 Kapitalbestand 731094— 2) Ende 1869 betrugen die cedirten Kaufschillinge 10717 10 1915112 29868 22 während 1870 wurden a. neu angekauft 202— 27581 50 30202 50 b. zurückbezahlt 5802 50 12240 2 18042 52 folglich mehr angekauft 15341 48 weniger„ 3181 50 12159 58 daher Ende 1870 Ausstand 0 42028 20 3) Ende 1869 betrug der Werth des adjudicirten Güter 1000— 1000— während 1870 wurden a. neu adjudicirt b. zurückbezahlt folglich mehr adjudicirt weniger„ daher 1870 Ausstand 1000— 4) Einnahme⸗Ueberschuß das Soll der Einnahme beträgt 127223 39 230320 48 die Ausgabe⸗Abstattung ist 121593 45 208059 31½ f Ueberschuß 5629—4 22261 167 27891 10½ Summe des Ackiostandes 802013 30% B. Passivostan d. 1) Bestand der Einlagen Ende 1869 33575 44 55482731—„ 690248 44 während 1870 wurden a. neu eingelegt 7590 40 72 b. zurückbezahlt 35174 63616— folglich mehr eingelegt 2 0 31116— 41843 46 daber Ende 1870 Stand der Einlagen 732092 30 2) Die noch nicht bezahlten Zinsen von Einlagen betragen 332 48 670 33 5 1003 21 3) Restkaufschilling auf adjudicirte Immobilien 2333— 2333— abjudicirt in 1870 a. zurückbezablt e d. mehr zurückbezablt 2333— daher Schuld Ende 1870 e Summe der Schulden 733095 51 Ber gleichung. Das Vermögen beträgt 357330 14 444683 16 ½ 802013 30½½ Die Schulden betragen 347036 18 386059 33 733095 51 Verglichen ist Reservefonds 28 35 58623 J43½ 68917 39½ Hiervon kommen auf die vorhergehenden Jahre 10293 56 58623 43½ 68917 39½ 1 15„ das Jahr 1870. 49 Zusammen wie oben 10293 56 58623 43½ df 397% Am Ende 1869 betrug der Reservefonds 10772 48 6248 45 72921 33 und hat sich sonach in Folge gegebener Unterstützungen verringert um 478 52 352⁵ 157 4003 53½
Friedberg den 22. Juli 1872.
Der beauftragte Rechnungsrevisor F a a tz.
Be
bal n t
m a ch u 91
Betreffend: Die Mathildenstiftung zur Reitung verwahrloster Kinder im Kreise Friedberg. Nachstehenden Auszug aus dem auf der diesjährigen General⸗Versammlung des Mathildenstiftes zum Vortrag gekommenen Rechen⸗ schaftsbericht der Mathildenstiftung für das Verwaltungsjahr 1871 bringen wir hierdurch zur öffentlichen Kenntniß.
J. Einnahme. fl. kr II. Ausgabe. n 1) Beitrag Sr. Königl. Hoheit des Großherzogs 100— 1) Verwaltungskosten 120 30 2) Beitrag der Kreiskasse 1000— 2) Besondere Belohnungen, Taggelder, Reisekosten 55 27 3) Zinsen von temporären Einlagen im Mathildenstift 64 23. 3) Schreibmaterialien, Drucksachen, Buchbinderlohn 2 13 4) Beitrag des Hoch⸗Weiseler Clausefonds 8— 4) Botenlohn, Postgeld, Verkündigungskosten 1 26 5) Beitrag des Mathildenstiftes 3500— 5) Pfleggelder für 68 Pfleglinge 3702 398/ 6) Temporäre Zuschüsse verschiedener Gemeinden 114 518 6) Für ärztliche Behandlung und Arzneien 51 28 7) Kassevorrath aus 1870 110 287) Verschiedene Ausgaben 1 36 8) Von den im Mathildenstift auf kurze Zeit verzinslich 8) In dem Mathildenstift wurden temporär verzinslich angelegten Kapitalien wurden zurückgezogen 2240— angelegt N 2850— Summe der Einnahme 7137 16 Summe der Ausgabe 6785 19 Abschluß. fl. kr. Die Einnahme beträgt 7137 16 Die Ausgabe 6785 19¼
Hiermit verbinden wir die weitere Anzeige, daß die während 1871 in Veryflegung gewesenen 68 Kinder 32 verschiedenen Gemein— den des Kreises angehört haben und in 27 verschiedenen Gemeinden des Kreises und 1 außerhalb des Kreises untergebracht waren, daß die niedrigste Pflegsumme 40 fl., die höchste 90 fl. betragen hat und daß wir mit den Erziehungsresultaten im Allgemeinen zufrieden ge— wesen sind, wofür wir den Pflegeltern, namentlich aber auch den
Bleibt Kassevorrath 351 56¼½ Herren Lehrern und Geistlichen, die sich der ihrer Obhut unterstellten Kinder überall mit wohlwollender Theilnahme und liebevoller Fürsorge angenommen haben, unsern aufrichtigsten Dank darzubringen uns
[gedrungen fühlen.
Friedberg am 17. August 1872. ö Für den Vorstand: Steinberger.
Polizeiliche
Nachrichten,
bezüglich welcher die Großherzoglichen Bürgermeistereien, Localpolizeibeamten und die Großherzogliche Gendarmerie des Kreises Recherchen
anzustellen und geeigneten Falls Anzeige zu erstatten haben. 3 Gestohlen in Obbornhofen bei Verwalter Röth: ein Paar gestreifte gute Tuchhosen, eine graue Juppe mit grünen Aufschlägen, eine
gesteppte seidene Mütze, ein blauer Kittel, eine Weste.
Beschuldigt: Heinrich Limburg aus dem Kreise Eisenach, Großherzogthum Sachsen⸗Weimar. Derselbe ist bei Betretung anzuhalten und mit Effecten vorzuführen.
Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Ambros Strauß zu Friedberg wurde als Waagmeister bei der hiesigen Productenbörse in Pflichten genommen.
8 5 2 4 8
—
bol
1 204 Be
gerloosunt o folgen b 1) Am
a
Zubabe
wt dem 2
1. April f. neindefasse und d. Li
und daß bergütet w
Bleich G1
Per
212 Die 10 Uhr,
3. Septen Carl gt Schuldenm
3 kup
1 eise
1 eh
3 Ke öffentlich
Frie
—
Liefk
2305 J werden de 1 7²⁵ 9 8 9) 3 dreita für 1873 J) ehre 95
90
dle unter


