1 bent arnfakt, Fnttel⸗ beste, wetrderg deckt in 2115 att Bt 286420
Nr. 26,425, 40,219, 50,203, 56,486, 56,937, 73,265, 91,468, 105,906, 109,048 und 120,422 je 40 fl.
Darmstadt, 4. Jan. Bei der heute fortgesetzten Ziehung der Dau mstädter fl. 50 Loose fielen auf Nr. 36168 1000 fl., Nr. 33117 34940 48573 51883 und 112872 je 400 fl.
Gotha, 2. Jan.(Bukarester 20-Fr.⸗Loose von 1869) Bei der heute stattgefundenen Ziehung fielen auf folgende Nummern höhere Gewinne: auf Nr. 88 der Serse 5038 75,00 Fr.; auf Nr. 42 der Serie 4240 15,000 Fr.; auf Nr. 57 der Serie 3703 500 Fr. Ferner wurden noch folgende Serien gezogen: 129 35 3 6 532 652 723 787 966 1133 1202 1528 1896 25 9 29 8 3340
3343 3364 3428 373 4006 4240 4344 5038 5666 5760
6230 6302 6562 7107 7150 7273 7283 und 7406.
Hamburg, 2. Jan.(3proc. 50 Thlr. Loose von 1866.) Bei der beutigen Verloosung wurden folgende Serien gezogen: 142 146 519 798 828 1356 6526 1561 1698 2088 228 2299 2337 2524 2724 2856 335 3388 3447 und 3734.
Wien, 2. Jan. Bei der Ziebung der österreichischen Creditloose fielen auf Serie 1289 Nr. 29 der Hauptge— winn von 200,000 fl. auf Serie 681 Nr. 69 40 000 fl. und auf 681 Nr. 34 20,000 fl. Es wurden ferner fol⸗ gende Serien gezogen: 848 987 12 4 1263 1786 2139 2474 3167 3192 3197 3551 und 3572.
Oesterreichische 250 fl.⸗Loose von Ziehung am 2. Jan. Es wurden nachstehend verzeichnete 28 Serien g‚zogen, und zwar: Nr. 96 227 232 295 352 457 729 08, 1308 1347 1413 158/2206 2292 2302 2641 2773 2839 2948 2985 380 384 3281 3446 3514 3738 3768 3843. Die Verxloosung der in den obigen 28 Scrien enthaltenen 14 0 Gewinnstnummern der Staatsschuldverschreibungen wird am 2. April 1872 vor⸗ genommen werden.
1854
* 8„* Empfangs ⸗Bescheinigung. Für die hülfebedürftige, verwaiste Familie des ver⸗ storbenen Lehrers Kost in Frechenhausen gingen bel der Exp. d. Bl. ferner ein von: Ernst August f fl. 30 kr., Amalie Ehrlich 1 fl., Oberbaurath Renner 2 Frl. Renner von Philipp Speyer in Frankfurt 10 fl., durch Inspeetor Schaub in Nauheim von C. Gröben dorten 1 fl., durch Lehrer Hahn in Soͤdel von den Mit⸗ gliedern des Casinos dorten am Sylvester-Abend gesam— melt 8 fl. 6 kr. Gesammtsumme der bis fetzt bei der Exp. d. Bl. eingegangenen Gaben: 106 fl. 54 kr.
Frankfurt a. M., 3. Januar. Börsen bericht. Das Hauptgeschäft wandte sich heute den Anlagepapieren und Prioritäten zu und waren hauptsächlich die letzteren in großen Posten nommen und erhöhten procentenweise ihren Cours. Vorarl⸗ prioritäten bis 88 gesucht. Neue Lombardprioritäten 49% bezablt Auch österr. Silberrente und 1860er Loose werden sortgesetzt zu steigenden Coursen gesucht. Specu⸗ latlonspapiere behaupteten die im gestrigen Abendverkehr errungene Avance und macht sich besonders für Staatsbahn⸗ Actien eine große Kauflust geltend. Dieselben gingen heute um 391— 401. Oesterx. Creditaction 338 ½—
37% 39. Lombarden varlirten zwischen 213— 12½,. — Wiener Bankactien 838 Amerikanische Coupons à fl. 2. 22, Silbexrente fl. 24. 22. bezahlt. Der
Wechselmarkt gestaltet sich auch etwas fester. 99½. Wien 101.
Amsterdam London 1173/3. Paris 91¾ä.
1 Eingesandt
Mit dem neuer Jahre hat auch wieder eine neue Unsitte in hiesiger Stadt begonnen, nämlich das Zusen⸗ den anonymer Schmutz und Schmähbriefe. Obwohl diese Schandbriefe hauptsächlich zu Anfange des neuen
18 kr., Pfarrer Kayser in Niederweisel fl., Lehrer Heß 1 fl., durch
zu Kapital⸗Anlagen vom Markte ge⸗
Jahres gesendet werden, so wurden leider während des ganzen verflossenen Jahres, nicht nur in der Stadt, sondern auch außerhalb, solche anonyme Briefe versendet. Wie leicht dadurch die Ehre und die Ruhe eines Ein⸗ zelnen, sowie ganzer Familien geschädigt werden kann, ist leicht zu ermessen und es wäre deßhalb sehr wünschens⸗ werth, wenn ein solcher anonymer Brliefsender einmal bekannt würde.— Glücklicherweise ist man nun in der [Lage einen solchen Herrn ganz bestimmt bezeichnen zu konnen und hoffentlich wird man den Namen desselben dem Publikum nicht länger mehr vorenthalten!
Obgleich obiges„Eingesandt“ uns gleichfalls anonym zugekommen, so gönnen wir demselben dennoch ausnahms⸗ weise der Sache wegen Raum in unserem Blatte, da es sehr wünschenswerth erscheinen muß, daß den Schreibern und Schreiberinnen anonymer Schmähbriefe ihr seit Jahren in unserer Stadt betriebenes unsauberes Ge⸗ schäft gelegt wird. Die Red.
Literari sches
„Das Geheimniß des Abbs“ betitelt sich der neueste Roman Levin Schücking's, womit die„All⸗ gemeine Familien ⸗ Zeitung“(Stultgart, Verlag von H. Schönlein) den Jahrgang 1872 eröffnet hat. Es liegt uns das erste Hest dieses neuen Jabrgangs vor und baben wir daraus die Ueberzeugung geschöpft, daß gegen die Allgemeine Familien-Zeitung, was die Masse und Gediegenheit des Gebotenen betrifft, wohl kum ein an⸗ deres Journal in Deuischland aufzukommen vermag, und zwar meinen wir bier nicht allein die Illustratienen, welche dem Leser alle wichtigeren Ereignisse der Gegen⸗ wart im Bilde votr's Auge stellen, sondern auch den tex⸗ tuellen Inhalt, der neben den großen Romanen und populär? wissenschaftlichen Artikeln durch eine glänzende Auswaßl kleinerer Etzäblungen, bistorischet Novelletten, [Dumorksken u.. w. aus der Fiber der namhaftesten deuischen Schrifisteller einen ganz besonderen Reiz erhält.
Verpachtung von Domanial-Jagden im Forste Friedberg. 16 Die in Nummer 147 dieses Blettes im vorigen Jabt näher angezeigte, den 31. Januar 1872 dabler vorzunehmende Verpachtung wird andurch in Erinne tung gebracht. Jriedderg den 5. Januar 1872. Groß herzeglichee Forstamt Friedberg. Pre e
42 Das Relaigen der Spnagoge und der Straße vor derse den soll nächflen Montag den 8. Januar auf biesiger isratluuisccen Gemeindestube an den Wenigft⸗ nehmenden vergeben werden. Friedberg.
Der Vorstand B. Grödel.
Mobiliar Versteigerung.
44 Witiwoch den 10. d. M., von Vormittags 9 Ubr an, wollen die Georg Lang Erben zu Söaflatt erb- vertheitunashalber 5
2 Fahrkühe urd 1 Rind,
1 Mufterschwein,
2 Gaͤnse und cise Partie Hühner,
1 vollfändigen Wagen,
1 Pflug und Egge, sowie Dörrsutter, Stroh, Rangen
und Kartoffeln und soastige verschiedene Paus und
Occenomiegeräthschaften öffentlich metstbietend verstesgern lassen.
Bönfladt den 3. Januar 1872.
Oroßherzogliches Oriegerickt Bönstadt. Geibel.
Arbeits- Versteigerung.
56 Montag den 8. Januar, Vormittags 10 Ußt, sollen auf dem piellzen Rathhause nach slehende Arbeiten noch ⸗ mals an die Wenigfinehmenden a Actord gegeben werden: 1) die allgemeinen Fuhren, welche füt das Jahr 1872 vorkommen,
2) das Aussetzen der Steine und Messen des S U* 1672 5 t Messen des Sandes 3) die Handarbeiten auf den Promenadewegen für 1872. veranschlagt jährlich zu 56 fl.,
4) das Reinigen sämmtlicher Oesen auf 3 Jahre. Zriedbera den 4. Jaouar 1872.
Oroßberzoglche Bürgermeisterel Frtedberg.
Nou car.
Gesundene Gegenstaͤnde
in der Stadt Friedberg.
1 Täschchen, 7 Portemonnases mii Geld, 1 Leuch ler, 1 Pelische, 1 Cigartenspitze, 1 Messer, 1 bölzerner Köcher, 1 Däckelratel, 1 Schürze, 2 Taschentücher und eine Partie Schlussel.
Die Eigenttümer werden aufgesorpert, sich binnen Tagen dei der unterzeichneten Stelle zu melden, widrigenfalls diese Gegen flände auf Verlangen on dit Finder zurückgegeben, oder später zu Gunsten der Stadt; armen versteigert werden,
Frlebderg den 4. Zanrar 1872.
Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. 37 Nou car.
30 In eine Pausbaltung auf's Land wird ein ordent⸗ lichts Mädchen in Pienst gesucht. Lohn 70 fl. Wo? sagt die Erperttion d. Bl.
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