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1872.
Dienstag den 5. November.
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mittelst der Eisenbahnen betreffend.— Nr. 3.
lereite auf nächsten Montag angesetzt.
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Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg.
Friedberger Intelligenzblatt.
Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag.
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Für die Monate November und Dezember kann auf den„Obechessischen Anzeiger“ bei der Verlags⸗Expedition mit 20 kr., bei den Poststellen mit 32 kr. abonnirt werden.
r. 48. Nr. 2.
vetreffend. 8 Friedberg am 2. November 1872.
Amtlicher Theil.
Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatte ist zu publieiren: Nr. 47. Nr. 1. Bekanntmachung, die Erlassung einer neuen Arzneimitteltaxe für die Apotheker des Großherzogthums Hessen betreffend.— Nr. 2. Bekannt⸗ muachung, den Verkehr zwischen dem Gros berzogthum Hessen und den angrenzenden Vereinsstaaten mit steuerpflichtigem Getränke betreffend. Bekanntmachung, die Controlirung des Verkebrs mit Wein und Obstweln zwischen dem Großherzoathum Hessen und Elsaß Lothringen ver⸗ Bekanntmachung, die Ausstellung von Ausfuhr- und Abfuhrschelnen bei den Versendungen von Wein und Obfiwein
Großberzogliches Kreis amt Friedberg. Trapp.
Betreffend: Die Obst⸗Erndte im Jahre 1872.
Oberhessischen Anzeigers erinnert.
Zetteffend: Zuckerrübenbau. in Nr.
prechen zu wollen. Friedberg den 3. November 1872.
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Friedberg den 1. November 1872.
Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Diejenigen, welche noch im Kückstande sind, werden an sofortige Erledigung unserer Verfügung vom 11. v. M. in Nr. 120 des
Trapp.
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Unter Bezugnahme auf die Bekanntmachung der Direction der landwirthschaftlichen Versuchs- und Auskunftsstation zu Darmstadt 44 Seite 375 der landwirthschaftlichen Zeitschrift von 1872 empfehle ich denjenigen Landwirthen, welche Zuckerrüben in diesem Jahre gebaut haben, dem Ersuchen dieser Direction um Zusendung von Proben dieser Zuckerrüben zur Prüfung deren Zuckergehalt ent—
Der Director des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Friedberg.
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Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Wilhelm Sack von Wohnbach wurde als Feloschütz für diese Gemarkung ernannt und in Pflichten genommen.
Deutsches Reich. Darmstadt. Nach dem„Reichsanzeiger“
. großh. hessischen Infanterie Regiment(Groß
1 zerzog) Nr. 116, in das 4. rhein. Infanterie- fegiment Nr. 30, von Netzer, Hauptmann und Abgeordnetenhauses fand heute Nachmittag eine
TCompagniechef vom 4. rhein. Infanterie-Regiment tr. 30 in das 2. großh. Infanterie Regiment (Großherzog) Nr. 116 versetzt.
— Das Wahlgesetz wird in aller Kürze zu eie kommen und die Berathung über die des fullsigen Beschlüsse erster Kammer ist in der zweiten Wie man lört, wird der Ausschuß der zweiten Kammer rauf antragen, bei den früheren Beschlüssen über ie Erhöhung der Zahl der lebenslänglichen, vom Großherzog zu ernennenden Mitglieder von zehn uf zwölf und die Urlaubsfrage zu beharren, da— egen sich mit der anderseits beliebten Vertretung ter Universität und der Ausschließung der Mit— (lieder des Ministeriums von der Wahlfähigkeit zur zweiten Kammer einverstanden zu erklären.
— die hessische Ludwigsbahn hat ihre Rech- nung über den Gelände⸗Erwerb bei der Riedbahn ibgeschlossen. Hiernach betragen die Kosten zu- summen 291,221 fl. 8 kr.; davon ab der S8ofache Grundsteuerbetrag des Geländes mit 122,019 fl. 20 kr., also werden von den nach dem Gesetz tom 14. August beitragspflichtigen Gemeinden engefordert 109,201 fl. 39 kr. Die Gemeinden ind jevoch nicht gewillt, diesen Betrag in der engeforderten Größe zu entrichten, und stützen fich herbei auf die allerdings verschiedene Auslegungen llassenden Bestimmungen des genannten Gesetzes. „ Das Commando der großherzogl. hessischen 50. Infanterie Brigade bringt zur Kenntniß der mteressenten, daß am 9. November das auf dem echlachtselde von Gravelotte zu Ehren der im diele zoge 1870/71 gefallenen und den Kriegsstra⸗
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pazen erlegenen Offiziere und Mannschaften der behörden abgegangenen allgemeinen Bestimmungen großherzogl. hess. 25. Division errichtete Denkmal über Volksschul⸗, Präparanden- und Seminar-
vurde Leiß, Hauptmann und Compagniechef vom feierlich eingeweiht werden wird und ladet zur
Betheiligung an dieser Feier ein. Berlin, 1. Nov. Im Sitzungssaale des
Sitzung beider Häuser des Landtages statt. Die— selbe wurde Nachmittags 2 Uhr durch den Grafen
wesen, durch welche die hauptsächlichsten Beschwerden gegen die Stiehl'schen Regulative beseitigt werden.
Aus der ersten Gruppe, betreffend die Volksschule,
ist hervorzuheben: die Anordnung einer dreiclas⸗ sigen Volksschule, das Vermeiden des geistlosen Einlernens beim Religions unterrichte, die Anordnung
Stolberg eröffnet, welcher anzeigte, daß er das freier Erzählung biblische Geschichten und die Frucht⸗ Präsidium kraft Vereinbarung der Präsidenten barmachung ihres religiösen und sittlichen Inhalts;
beiden Häuser übernehme. Sämmtliche Minister,
mit Ausnahme des Fürsten Bismarck, waren an-
wesend. Kriegsminister Graf Roon verlas eine königliche Botschaft, durch welche derselbe ermächtigt wird, die Session heute zu schließen. Der Mi— nister sprach demzufolge den Schluß der Session aus. Graf Stolberg brachte darauf ein drei— maliges, von der zahlreichen Versammlung lebhaft aufgenommenes Hoch auf den König aus. Ueber die Wieder-Eröffnung der Session verlautet nichts.
— Der„Staatsanzeiger“ enthält eine könig— liche Verordnung, durch welche der Landtag auf den 12. d. einberufen wird.
— Der Kaiser reist am 9. d. M. zur Dres— dener Hochzeitsfeier ab.
— Die„Nordd. Allgem. Ztg.“, die jetzige innere Krisis Preußens besprechend, sagt: Die Stellung Preußens in Deutschland fordere zur raschesten Vermittlung oder Beseitigung der vom Herrenhause heraufbeschworenen Gegensätze auf. Preußen habe den Beruf zur Einigung Deutsch— lands in der Eintracht seiner intellectuellen Kräfte gefunden und müsse dies kostbare Gut durch sein Vorangeben auf der betretenen Bahn bewahren. Es würde seiner Bestimmung untreu werden, wenn der Keim einer Disharmonie nicht beim Entstehen beseitigt würde.
— Die„Spen. Ztg.“ gibt einen
Ueberblick über die vom 15. Oct, datirten, an die S
Schul-
endlich für die Realien statt drei jetzt wöchentlich 6 Lehrstunden.
— Die„Germania“ drobt damit, daß, wenn künftig die Grundsätze des Protestantenvereins in der evangelischen Kirche an Umfang gewinnen sollten, die römische Kirche sich genöthigt sehen könnte, den Taufact der protestantischen Geistlichen nicht mehr als vollgültig anzuerkennen.
— Die„Cref. Zeitung“ schreibt:„Die Ein- richtung der drei Briestauben-Stationen in den Festungen Metz, Straßburg und Köln, welche ein Kölner Taubenliebhaber unter der Leitung des Direetors Bodinus in Berlin für die Militärbe⸗ hörde zu treffen hat, geht ihrer Vollendung ent⸗ gegen. Für die beiden ersteren Stationen hat derselbe bereits Alles an Ort und Stelle ange- ordnet. Gegenwärtig trifft derselbe in Köln im oberen Theile des Thurmes am Pantaleonsthore die nöthigen Einrichtungen. Auch hat derselbe bereits über 600 der besten, und darunter sehr theuere, Brieftauben in Belgien zu diesem Zwecke angekauft, welche paarweise unter die drei Sta- tionen vertheilt werden.“
— Nach einer Mittheilung, die der„Mittelrh. Ztg.“ aus Berlin zugeht, ist es den fortgesetzten Bemühungen des Präsidenten v. Forckenbeck beim Finanzminister gelungen, von letzterem die Zusage einer Diäten Erhöhung für die Abgeordneten zu s werde; ö alle Staats-
erhalten Ala
Oberhessischer Anzeiger.


