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Ambach,
Beilage.
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Oberhessischer Anzeiger.
N 55.
Deutsches Reich. Darmstadt Das Großherzogliche Regie- rungblatt Nr. 24 enthält:(Schluß.)
II. Bekanntmachung, die Demobilisirung betreffend.
III. Bekanntmachung, Bestätigung einer Stiftung zu Gunsten bedüeftiger Unteroffiziere und Mannschaften des 4. Infanterie-Regiments belreffend. Der Inhalt der Bekanntmachung betrifft die von Seiner Großherzoglichen Hoheit dem Prinzen Carl und Ihrer Königlichen Hoheit der Frau Prinzessin Car! gemachte Sriftung.
IV. Oeffentliche Anerkennung einer edlen That. Die⸗ selbe lautet: Am 13. Mai l. J. fiel. der dreizehnjährige Daniel Walter, Sohn des Adam Walter J. zu Lorsch, während er in der Nähe der sogenannten Wattenheimer Brücke bei Lorsch mit dem Auswaschen von Futter be⸗ schäfligt war, in die damals sehr angeschwollene Weschnttz und gerieth in Gesahr zu ertrinken, als auf den Hülferuf der am User anwesenden Personen der in der Nähe be⸗ findliche Ludwig Rothermel von Groß⸗Hausen, im Kreise Heppenheim, herbeieilte, in das Wasser sprang, den Kna— den erfaßte und glücklich lebend an das Ufer brachte.
Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben dem Ludwig Rothermel von Groß-Hausen für diese menschen⸗ freundliche, von izm mit Muth und eigener Lebensgefahr ausgeführte That, neben einer Geloprämie, das allgemeine Eyrenzeichen mit der Juschrift:„Für Rettung von Men⸗ scheuleben“ Allergnädigst zu verleihen geruht.
In Gemäßhen Allerhoͤchstex Enischließung wird dieses hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht.
Darmstadi den 14. Juni 1871.
Großherzogliches Ministerium des Innern. v. Bechtold. Rautenbusch.
V. Oeffentliche Anerkennung einer edlen That, also lautend: In ber Nacht vom 12. auf den 13. April 1870 brach in einem in der Rheinstraße in Mainz gelegenen Wohnhaus Feuer aus, welches mit solcher Raschheit um sich griff, daß die in einem Zimmer des dritten Stocks be⸗ findliche Diensimagd Magdalena Kübler aus Weisenau nicht mehr im Stande war, sich zu flüchten, und in vie äußerste Lebensgefahr gerieth.
Auf ihren Hülferuf versuchten die im zweiten Stock des brennenden Hauses mit Reltung von Mobilien be⸗ schäftigten Mitglieder der Mainzer Feuerwehr:
1) Sattlermeister Dietrich Otto aus Mainz,
2) Bierbrauer Friedrich Molter aus Mainz,
3) Schorusteinfegergeselle Peter Fröb aus Wächtersbach,
4 a ene Joh. Bapiist v. Zabern aus Mainz un
5) Tünchermeister Philipp Schmidt aus Mainz
in das gefährdete Zimmer des dritten Stocks vorzudringen und gelang es denselben auch nach mehrfachen Anstrengungen, an der Außenwand des Hauses miitelst Steigleitern bis zur Höhe des fraglichen Zimmers emporzusteigen, einen
Rettungsschlauch am Fenster desselben zu befestigen und
durch denselben die Magdalena Kübler Straße binabzulassen.
Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben den genannten Mügliedern der Feuerwehr zu Mainz für diese menschenfreundliche, mit Muth und eigenen Lebensgefahr ausgeführte That das allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift:„Für Retiung von Menschenleben- Allergnädigst zu verleihen geruht.
In Gemäßheit Allerhöchster Entschließung wird dieses hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht.
Darmstadt den 19. Juni 1871.
Großherzogliches Ministerium des Innern. v. Bechtold.
glücklich auf die
Zimmermann.
VI. Ermächtigung zur Annahme und zum Tragen eines fremden Ordens. Seine Königliche Hoheit der Großheczog haben allergnädigst geruht: am 25. Juni dem Hofgerichtsadvokaten Ludwig Strecker zu Offenbach die Erlaubniß zur Annahme und zum Tragen des ihm von Seiner Majestät dem König von Sachsen verliehenen Ritterkreuzes des Albrechtsordens mit Kriegsdecoration zu ertheilen.
VII. Diensinachrichten. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 29. Juni dem Schullehrer an der zweiten evangelischen Schule zu Nau— deim, im Kreise Groß⸗Gerau, Leonhard Pohl, die dritte zvangelische Schulstelle zu Lampertheim, im Kreise Hep— denheim zu übertragen
Am 16. Juni wurde dem Georg Schmitt aus Nier⸗ zein das Patent als Geometer der dritten Klasse für den kreis Oppenheim,— am 23. Juni wurde dem Geometer weiter Klasse Adam Blodt aus Essenheim das Patent als Geometer der ersten Klasse für den Kreis Mainz,— um Peter Erb aus Atzenhain das Patent als Geometer der zweiten Klasse für den Kreis Grünberg— und dem budwig Jochim aus Einartohausen das Patent als Geo— meter der zweiten Klasse für den Kreis Schotten— er— heilt.
VIII. Militärdienstnachrichten.
Berlin. Der„Reichsanzeiger“ veröffentlicht sas vom Kaiser genehmigte Statut der Kaiser Wilhelms-Stiftung für deutsche Invaliden.
— Die„Provinzial-Correspondenz“ sagt be— züglich der Vertheilung der Reichsbeihülfe für die Reserve und Landwehr, daß nach den Beschlüssen des Bundesrathes auf Preußen nahezu 2½ Mill. gefallen sind. Die Staatsregierung hat beschlossen, / von diesem Betrag auf die einzelnen Provinzen zu vertheilen und ½¼ zur späteren Ausgleichung und Deckung der in den einzelnen Landestheilen etwa hervortretenden Mehrbedürfnisse vorläufig zurückzubehalten.
— Das Centralnachweisebüreau hat seine seit einem Jahre geführte Thätigkeit fast ganz einge- stellt. Ein Blick auf die Ziffer von etwa 633,000 Verwundeten und Kranken, die durch das Institut den Regimentern und dem Publikum in Deutsch— land und Frankreich ebenso wie in dem übrigen Europa, in Asien, Afrika und Amerika nachge- wiesen worden sind, rechtfertigt es, der segens- reichen Wirksamkeit des Instituts noch einmal öffentlich dankbar zu gedenken. Von den oben— erwähnten 633,000 Verwundeten und Kranken gebörten 78,000 der französischen Armee, 45,000 den süddeutschen Contingenten und fast 508,000 dem norddeutschen Heere an.
— In Bremen und in Hamburg ist der Post— Vertrag mit den dortigen transatlantischen Dampf— schifffahrtsgesellschaften von dem Generalpostdirector, Herrn Stephan, abgeschlossen worden. Das Porto wird sowohl von Deutschland nach Amerika, wie in umgekehrter Richtung 2½ Sgr. betragen.
— Brockhaus' Verlags handlung soll, wie man dem Wiener„Tageblatt“ meldet, gewillt sein, hier ein politisches Tageblatt in großem Style er— scheinen zu lassen.
schädigungs⸗Ansprüche von Deutschen, die bei Be— ginn des nunmehr beendeten Krieges aus Frank— reich vertrieben wurden, beträgt in Preußen ungefähr 16,000, für Deutschland 40—50,000. In Berücksichtigung des dringenden Bedürfnisses ist preußischerseits vorläufig schon Einiges gethan worden, indem amtlich solche Familien, welche nach Paris zurückgekehrt und außer Stande sind, die in diesem Monat fälligen Miethen zu zahlen, Vorschüsse erhalten haben, andere sogar definitiv abgefunden worden sind.
Bekannimachung. 1849 Dienftag den 25. Juli, des Vormittags um 9 Übe, sellen im Rodheimer Gemeindewald, in dem Distrikte Vorderwald und Wellenberg, folgende Holzsortimente öffentlich meistbtetend versteigert werden: J Stecken Buchen⸗Scheithotz, 1 Stockholz,
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18„ Eichen⸗Prügelholz(Schälholz), 20 Stück Buchen-Wellen,
5300„ichen
200„ Nadel⸗ 75
Die Zusammenkunft ist im Diftrikt Vorderwald. Rodheim den 19. Juli 1874. Großherzogliche Bürgermetsterei Rodheim. Jae o ben
Win cen e;
1855 Zut Anschaffung von Schulsubsellien in das Schulhaus dahier werden Montag den 24. d. M., Nach⸗ mittags 1 Uhr, die Schreinerarbeit, verarschlagt zu 406 fl. und Weißbinderarbetit, veranschlagt zu 46 fl. 40 kr., auf dem Ratbhause dahier öffentlich an den Wenigft— nehmenden versteigert. Die Bedingungen liegen zur Einsicht auf unserem Büreau offen.
Nieder-Wöllstad tenden 20. Juli 1874.
Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Wöllstadt.
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Schaafpferche-Versteigerung. 1804 Montag den 24. Juli l. J., Vormittags 11 Ubr werden in hiesigem Rathhause 10 bis 15 Schaafpferche öffentlich melstbietend versheigert.
die Gesammtzahl der angemeldeten Ent⸗
Versteigerung des Bettstrohes. 1859 Montag den 24. d., Vormittags 9 Uhr, wird das Strob aus den Betten der Morell- und Schäfer'schen Locale, etwa 200 Stück, in der Burgcaserne melfbletend gegen gleich baate Zahlung verstelgert.
Friedberg den 21. Juli 1871.
Großberzogliche e A 15
Ha, fe x lief enn mg.
1853 Dienstag den 25. Juli d. J., Vormittags 11 Uhr,
soll in hiesigem Rathbause die Lieferung von 5 Mallet
Hafer für die Faselochsen öffentlich an den Wenigst⸗
fordernden in Accord gegeben werden.
Friedberg am 20. Juli 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg.
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