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4 Deutsches Reich. 6. 5 Juli. Der„Spen. Ztg.“ zufolge ist schäste des erstgenannten Ministeriums gehen an a Darmstadt. Das Großherzogliche Regie- es bis jetzt noch nicht bestimmt, wann die Abreise das Justizministerium über, welches künftig den 1 rungblatt Nr. 22 enthält: des Kaisers nach Ems erfolgen wird. Titel„Ministerium des großherzoglichen Hauses, I. Bekanntmachung Großb. Ministersums der Justig,— Officiöse Correspondenten geben den Jour-[der Justiz und des Auswärtigen“ führen wird. vl“ 1 e ee e und von nalen, welche durchblicken lassen, daß für Preußen Präsident von, Freydorf ist zum Justizminister, 1300 11. ra mach Gioßh. Kretdamte Alzey, den eine Amnestie erwartet würde, ine Belehrung, Justizministerialpräside* 1 1 10 Aueschlag des Gebaltes des Großherzoglichen Rabhinen schreiben: Die Blätter haben vergessen, daß, gerichtsprästdenten ern tichtspräsident dn zu Alzey für dag Jahr 1871 betressenn. lals unser König in den Krieg zog, derselbe gleich v. Marschall pensionitt. a Best III. Diensinachrichten. Seine Königliche Hobeit i 1 Miese 1 icht 9 145 1„ 4 1 6* babkn anna ö opel zuerst einen Amnestie Erlaß veröffentlicht haf. 1„ gnädigst geruht: am 12. Mal den Hofgarten⸗ 11105 5 5 5 g f eilen Dre aus dem Schloßgarten zu Fried— 59 1 890005 1018 50 110 15 Ausland. 50 berg in die Hofgärtnerei Darmstad! zu versetzen und den sso viel entsprechende aterial aufgesammelt, da 7 i i i 4. 1 rl 1 e de Wu Bessartenwar jetzt noch vor Ablauf eines Jabel. schon Steen gen euge geoke ele ge ur 0 bi eg g in rle u Friedber u ernennen;— am 1 i 5 2 6 1 1 3. Juni den Heshellge lien gilebdich Knispel zum Hof⸗ zu ammefdt bei. 9 f schamps bei Paris stattgefunden. Marschall Mac* cirurgen zu ernennen;— am g. Jun dem Mügliede] 1., Vor einigen Abenden ereignete sich auf Mahon, von einem glänzenden Gefolge umgeben 10 des Obersistallmeisteramis, Hosstallkassier Eduard Wamser, dem hiesigen Hamburger Bahnhöfe der Fall, daß war zu derselben um 2 Uhr eingetroffen Die thus die von demselben seither provisorisch versebene Cassierstele[ bei einem Transport französischet Gefangener einer Ankunft der Mitglieder der Regieru 0 d d Socha bei der Hostasse und der Hofmeiereikasse deflniuv zu über- dieser Gefangenen auf einen der Begleitungsmann-. 9 egierung und der 5 tragen;— am 12. Juni dem evangelischen Pfarrer zu J 9 gemann Nationalversammlung wurde durch den Mont Messel, im Oecanale Darmsiabl, Wilhelm Schmidt, die] schaften ein scharfgeladenes Terzerol abfeuerte, ohne Valérien und die Batterien des Manövrirfeldes] ble evangelische Pfarrsielle zu Lindenfels, im Deeanale Linden- jedoch glücklicherweise denselben zu treffen. Der angekündigt. Der Vorbeimarsch begann sofort Kan elle, zu übertragen;— am 14. Juni dem Schulamtg⸗ letztere machte sofort von seiner Schußwaffe Ge- Die die Tribünen passirenden Regi 2 t b dne Aspiranten Johann Jacob Wiesel aus Lorsch, im Kreise brauch und streckte den Gefangenen zu Bode Er 5 7 N Apen ügmep n ga en von J Heppenheim, die dritte katholische Schulstelle zu Ober-Roden, f 1 ö en. Er ihrer Befriedigung durch wiederholte Vivats im Kreise Dieburg; dem Schulamtsaspirauten Ludwig soll, wie man sagt, todt sein. Ausdruck. nannt Schaaf aus Köddingen im Freise Alsfeld, die evangelische— Der Kaiser befindet, sich sichtlich besser“— Ein Circular Rouher's an die Wähler fab Schulstelle zu Rheinrod, im Kreise Alsseld, und am Der Zeilpunct seiner Abreise nach Ems ist noch der Charente Inferieure betont die Noth 4055 Leicht 15, Juni dem Schullehrer an der dritten evangelischen] nicht bestimmt, die Reise jedoch für Anfang nächster freihei e e 70 csun Schule zu Ober-Ingelheim, im Kreise Bingen, Ludwig W 1 9 der Handelsfreiheit. Die künftige Regierungsform 9 . n fu Seen Schulstelle zu Ober⸗Ingel⸗ Fe Liane an werde die Nation selbst bestimmen. 12 eim, im Kreise Bingen— zu übertragen. ö r Kronprinz traf am 30. Juni— schäftigt si d i esant IV. Gporatterertbeilunzen. Seine Kömngliche Hoheit] 3¼ Uhr Nachmittags hier ein und wurde am Wrsscbeit ru, Uebe n Besuch, 15 der Grogber on doren allergnädiast gert: am 8. Juni] Bahnhof von den Civil, und Militärbehörden urd eint Einie f eee tlödt dem Schlossermeister Jodannes Ludewig zu Darmstadt den Geistlicher dent ö„eine Einigung mit den radicalen Comites zu er⸗ 0 Charakter als Hosschlosser zu ertheilen. A dee eist ich eit begrüßt. 5 Der Kronprinz zielen, war bisher erfolglos. Die„Agence Havas“ Aide Darmstadt. Der der 2. Kammer von der sprach in seiner Erwiderung auf die Anrede des hält es für wahrscheinlich, daß die Candidaten, Leiche Regierung vorgelegte Gesetzentwurf über das Cas.] Staatsdirectors Rasch zunächst sein Bedauckn welche sich für die Taktik Thiers' ausgesprochen 8 sationsverfabren erlitt nur einige unwesentliche darüber aus, daß der Kaiser im letzten Augen- haben, vurchdringen werden.— Das„Journal lun Abänderungen. Er betrifft Reformen, welche in blicke durch ein leichtes Unwohisein zurückgehalten ofsiciel“ vom 29. d. sagt: Gestern haben wir Helgo dem seither zu Recht bestehenden Cassationsver- sei. Dieran knüpfte sich der Dank für Hannovers 2 Milliarden gefordert und 5 erhalten; heute gierun fahren in Folge der Errichtung eines Bundes- im Kriege bewährte patriotische Gesinnung. Senior zeigen wir Europa eine Armee von 100,000 Mann, imm oberhandelsgerichts nothwendig wurden. Bödecker begrüßte Namens der Geistlichkeit aller welche von Tapferkeit beseelt und in bewunderungs⸗ die a — Die Kaiserin von Rußland wird am Confessionen, auch des Rabbiners, den Kronprinzen würdiger Weise geführt, soeben die Civilisation der 8 19. Juli in Jugenheim eintreffen und sich bis und stimmte in den Wunsch ein: Möge aus dem gerettet hat. Frankreich, seit den letzten Unglücks⸗* zum 26. Juli dortselbst aufbalten. Frieden eine lange segensvolle Zeit erblühen.— fällen, welche durch das Kaiserreich verschuldet Absit Berlin, 30. Juni. Die Abreise des Kaisers] Am 1. d., 9 Uhr Morgens, hielt der Kronprinz wurden, des Glückes entwöhnt, beginnt seiner walt nach Hannover, welche auf heute Morgen 9½ Uhr ssan der Spitze des 10. Armee⸗Corps seinen Ein- wieder bewußt zu werden und sich zu fühlen. 7 sestgesetzt war, ist wegen rbeumatischer Schmerzen, zug. Stadtsyndicus Albrecht richtete eine An-— Die Regierungsblättet sprechen ihr Er⸗. welche die Nachtrube des Kaisers beeinträchtigten sprache an den Kronprinzen, die derselbe dankend staunen über die Sprache der„Nordd. Allg. Ztg.“ ü und auch Morgens, wenn auch weniger hestig, erwiderte. Um 10 Uhr war Parade auf dem aus, welche Thiers vorwirft daß er die Ausgaben 4 5 fortdauerten, aufgegeben worden. Der Kronprinz] Waterlooplatz. Der Menschenzudrang war colossal, für Heer und Marine nicht redukiren wolle. Die felder ist mit Extrazug nach Hannover abgereist. das Wetter prächtig. Die Abreise des Kron-] Frage hänge doch mit der inneren Reorganisation Si — Der„Staatsanz.“ enthält einen kaiser— prinzen erfolgte Mittags. Bei dem gestrigen Fest— zusammen. dericht lichen Erlaß, nach welchem der Kaiser den durch e der Kronprinz einen Toast des— Was den Ausfall der Anleihe betrifft, so 10 Receß mit der Ritterschaft demselben überlassenen Grasen Munster auf den Kaiser mit einer längeren hat derselbe die hochgespannten Erwartungen nicht Verha Grundbesitz im Amte Schwarzenbeck dem Fürsten] Ansprache. Bei Tafel lief ein Telegramm des Lügen gestraft.„Trotz aller Unglücksfälle der Mon Bismarck als Totation in Anerkennung feiner Kaisers ein, worin derselbe den Ständen seinen letzten Jahre,“ schreibt der Versailler Correspon— von a Verdienste zum Eigenthum übereignet. Der„Staats- Dank und sein Bedauern aussprach, daß er nichts dent der„R. Z.“,„zeigte sich der Credit Frank— Abdet anzeiger“ meldet ferner, daß der Kaiser die Re- selber habe kommen können. reichs so sest, wie nur je und das Vertrauen ah duction der in Frankreich verbleibenden Bataillone Wiesbaden. Wie der„Rh. C.“ vernimmt, welches das Land nach innen, wie nach außen 4. Juli auf die Etatsstärke von 802 Mann angeordnet soll es nicht unwahrscheinlich sein, daß der Kaisers hin genießt, erwies sich als unerschüttert. Schon egen bat. Fürst Bismarck ist gestern nach Lauenburg am 7. Juli, dem Tage des Einzugs der Truppen, vorgestern Abend konnte man im Thiers'schen 7. abgereist, wie die„Kreuzztg.“ hört, wegen Ankaufs die Sädte Wiesbaden und Mainz, mit seinem] Salon in Versailles die Gesammthöhe der Zeich⸗ Aham eines Hauses innerbalb des Dotations-Areals. Besuche beehren wirv. nungen auf nahezu fünf Milliarden beziffern und gegen 1 Es ist vom Rücktritt mehrerer comman⸗ Frankfurt. Von dem Reichskanzler Fürsten]versichern, daß von Paris allein die geforderten legung direnden Generale die Rede, u. A vom Rücktritt Bismarck ist der Direction der Main-Neckarbahn zwei Milliarden zur Verfügung gestellt worden 3 des Hrn. v. Alvensleben, des Commandirenden ein Belobungsschreiben zugekommen, in welchem sseien. Ein solcher Erfolg muß das Herz des 0 Oe des 4. Armeecorps, der schon früber für eine die ausgezeichneten Leitungen der Bahnbeamtenfranzösischen Patrioten hoffnungsfroh schwellen und 1057 andere Stellung(wenn wir uns recht erinnern während des schweren und anstreugenden Dienstes] Thiets verbirgt ebensowenig wie Poutzer-Quertier Joba für die Gouverneusstelle in Berlin) in Aussicht in der Krtegoztit herdorgehoben und anerkannt] die persönliche Genugthung, welche er aus dieser. 2 genommen war, und des Hrn. v. Zastrow, des werden. Thatsache schöpft.“ Mit besonderer Genugthuung* Commandirenden des 7. Armeecorps. Jedenfalls Leipzig. Graf Moltke ist am 30. Juni wurde die Nachricht entgegengenommen, daß die da, vos werden in Kurzem durch neue Stelleabesetzungen auf der Durchreise nach Karlsbad hier eingetroffen Städte Straßburg und Metz je 20 Mill. Fres. Yhilipf erhebliche Avancements stattfinden. und wurde von dem Vicebürgermeister Stephani gezeichnet hätten. Scul — Der„Reichsanzeiger“ veröffentlicht das im Namen der Stadt bewillkommt. Das zahl“ Versailles. Nationalversammlung. Prä⸗ N Geseß, betreffend die Gewährung von Beihülfen reich versammelte Publikum begrüßte den Feld- sident Grévy sagt:„Wir haben die berrliche iu an Angehörige der Reserve und Landwehr.— marschall herzlich. Armee, welche die Hertschaft des Gesetzes wieder Ssor 1 ee 1 wegen e an e Die Einladung des Kronprinzen hergestellt und die Civilisation gerettet hat, in u 1 1 Anlei e verurtheilte ankier Güter von Preußen zum Truppeneinzug in München ist edler Haltung mit der ihr eigenen Disciplin de⸗ sprig ogk i vom König begnadigt worden. 0 erfolgt und mit Zusicherung angenommen worden, filiren gesehen.“ Auf den Erfolg der Anleihe an— der c — Die Formation des 15. Arnee-Corps(Elsaß. daß darselben Folge gegeben werde. spielend, fügt der Präsident hinzu:„Solche Hülfs⸗ 8 Lolhringen) dürfte(jo meldet die„Schl. 31g.“) Karlsruhe. General v. Werder ist zur quellen beweisen, daß Frankreich noch immer die mit Ausführung der angeordneten Maßnahmen Uebernahme des Armeecorpscommando bier ein— große Nation ist. Durch Unglücksfälle gebeugt, 1 vollendet sein. Außer der bereits mitgetheilten] getroffen und wurde am Bahnhofe von dem Prinzen nicht niedergeworfen, wird Frankreich sofort den— Errichtung eines Artillerie- Brigade- Commandos, Wilhelm, der Generalität, dem Offizierscorps und ihm gebührenden hervorragenden Platz einnehmen.“ 2 eints Feld- und eines Festungs- Artillerie ⸗Regi⸗sden Spitzen der Gemeindebehörten empfangen. Bordeaux. In einer Ausprache eh 2000 ments Nr. 15, ferner eines Pionnier- und eines— Durch landesherrliche Verfügung wird das Delegirten des republikanischen Comites erkannte Jol in; Train. Bataillons nebst Train⸗Depot, ist nunmehr Ministerium des großherzoglichen Hauses und der Gambetta die jetzige Regierung, welche durch ihre deen auch die Errichtung von Landwehr Bezirks Com- auswärtigen Angelegenheiten aufgehoben. Die das Handlungen den Beweis für abr Recht 55 7 dag 5 in der erforderlichen Anzaht angeordnet Reich betreffenden Angelegenheiten werden, direct Macht geliefert habe, an. Gambkkta betonte ferger ie ö durch das Staatsministerium besorgt. Die Ge- in seiner Rede die Nothwendigkeit, den Volks⸗ di


