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Beilage.
Preußen. Berlin. Die„Spener'sche Zeitung“ schreibt:„In unterrichteten Kreisen wird destätigt, daß in den Vorbesprechungen zwischen Jules Favre und dem Grafen Bismarck eine Verständigung über die Grundlagen der künftigen Friedensrerhandlungen erzielt worden ist.“ 1. Februar. spondenz“ schreibt: des Waffenstillstandes in Versailles verweilen, seine Gegenwart sowobl mit Rücksicht auf die weiteren Operatienen im Süden als im Hinblick auf die ferneren Verhandlungen erforderlich ist. Durch die geschlossene Uebertinkunft ist die Hauptstadt Frankreichs, ist die Pariser Regierung in ihrem eigenen dringendsten Interesse zum Verbündeten Deutschlands gemacht, um den Krieg nicht von Neuem ausbrechen zu lassen, sondern den Waffen- stillstand zur Sicherung des wirklichen Friedens zu benutzen.
— In der Entschädigungsfrage der aus Frank- reich verwiesenen Deutschen hat, der„Voss. Ztg.“ zufolge, das Bundeskanzler-Amt an die betreffenden Petenten von Düsseldorf und Umgegend einen Be- scheid erlassen, in welchem es heißt:„Was die angemeldeten Entschädigunge forderungen betrifft, so läßt sich zwar noch nicht überseben, in wie weit Ansprüche dieser Art bei dem Friedensschluß Berücksichtigung finden können. Den Bittstellenden bleibt jedoch überlassen, ihre Liquidationen durch Vermittelung der Reglerung zu Düsseldorf dem auswärtigen Amte zu überreichen.“
— Der„Staatsanzeiger“ veröffentlicht ein Schreiben des Kaisers an den Kronprinzen, wo- durch demselben neben seinen jetzigen Titeln auch die Würde tines Kronprinzen des deutschen Reichs mit dem Prädikat„kaiserliche Hoheit“ verliehen wird.
— Dasselbe Blatt bringt ferner eine Bekannt- machung des Gentral-Postamtes, wonach gewöhn⸗ liche offene Briefe gegen die vor dem Ausbruch des Kriegs bestandenen Taxen zur Beförderung nach Paris angenommen werden. Die Versendung verschlossener Briefe ist nicht zulässig. 5
— Die französische Nationalversammlung wird nach dem einer republikanischen Mehrheit günstigen Wahlgesetz vom 15. März 1849 nach Departements,
keineswegs nach Arrondissements gewählt.
— Ein Berliner Telegramm der„Times“
präcisirt die Friedensbedingungen wic folgt: Ab- tretung von Elsaß und Lothringen(mit Belfort und Metz), der Colonie Pondichery, Auslieferung von 20 Kriegsschiffen und Zahlung von 10 Milliarden. ö Kassel. Die Nachricht von der Berufung einer französischen Constituante hat, wie ein ex presses Telegramm der„Independance“ aus Kassel besagt, in Wilhelmshöhe eine tiefe Ver- stimmung hervorgtrufen.
Bayern. München, 1. Februar. Tas eben erschienene Gesetzblatt des Königreichs ent⸗ hält eine von sämmtlichen Ministern unterzeichnete Declaration des Königs, durch welche den deut- schen Bundes- Verträgen gesetzliche Kraft und Geltung ertheilt und verfügt wird, daß diese Verträge sofort ihrem ganzen Inhalte nach zum Vollzug gebracht werden.
Oesterreich. Pest. Die Reichsrathsdele⸗ gation beendet die Berathung des außerordent⸗ lichen Kriegsbudgets. Graf Beust wies neuerdings die Atußerung Rechbauers zurück, er hätte Krieg geführt, wenn die Rüstungen vollständiger gewesen wären. Solche Aeußerungen seien geeignet, das gute Einvernehmen zu stören. Nachdem sich ein günstiges Verbältniß zum Nachbarreiche ent- wickelt habe, müsse es das Bestreben der Regierung sein, diese guten Beziehungen zu erhalten und zu besestigen. Man müsse aber darauf bedacht sein, daß ein Freund den andern nicht nur nicht fürchte, sondern auch achte.
Frankreich. Bordeaux, 31. Januar. Gambetta sandte an die Präfecten ein Telegramm,
Der Kaiser wird auch während werde er wo weiter zu verfolgenden Politik kund thun.
(Ar Telegramm fordert der
Oberhessischer Anzeiger.
in welchem er seinen Entschluß ausspricht, bis zur Ankunft des Regierungsmitgliedes aus Paris
den Status quo aufrecht zu erhalten. Die An- kunft dieses Mitgliedes sei nahe bevorstehend, da
dasselbe wahrscheinlich in der Nacht vom 30. auf den 31. abgereist sei. Die„Provinzial- Corre- die betreffenden Mittheilungen
Sobald er(Gambetta) erhalten habe, bezüglich der Schließ- lich fordert Gambetta auf, im Vertrauen zu be— harren. In einem weiteren, gestern Mittag ab- Minister die Präfecten auf, in der Einübung der mobllisirten Nationalgarden in ihren respettiven Departements sortzufahren, da jede Unterbrechung in dieser Hin- sicht ein schwerer Fehler in der Zeit der Waffen⸗ ruhe sein würde, welche für die Vertheidigung des Landes unverzüglich nutzbar zu machen die schmerzlichen Verhältnisse gebieterisch verlangten. Die Blokade ist für die ganze Küste aufgehoben worden.
— Das„Burtau Havas“ meldet:„Dem Vernehmen nach wird der erste Act der Consti⸗ tante die Wahl eines Conseilpräsidenten sein, dem die Bildung eines neuen Cabinets oblaͤge. Man nennt als Candidaten Jules Favre, Gam⸗ betta, Thiers, Picard und Grevp. Für die ersten Drei herrscht größere Wahrscheinlichkeit.“
Aus Bordeaux meldet eine Depesche: Die Beschlüsse der Pariser Regierung wurden gestern Abend(30.) angeschlagen. In vielen Städten erregte sie schmerzliche Erregung und große Be- stürzung. In mehreren Städten wurden Demon trationen im Sinne des Widerstandes bis zum Ueußersten gemacht. In Listeux riß das Volk den Anschlagzettel herunter. In Lyon soll die Municipalbebörde euischlossen sein, den Widerstand zu unterstützen.
— 31. Jan. Eine Proclamation Gambetta's an die Präfecten glaubt nicht, daß im Betreff der Friedensfrage in Versailles Abmachungen getroffen seien. Die Besezung der Pariser Forte scheine
seine Entschließungen
anzudeuten, daß die Hauptstadt als befestigte Stadt
sich ergeben habe. Gambetta erklärt, er werde die bisherige Politik aufrecht erhalten und den Krieg bis zum äußersten Widerstand, selbst bis zur vollständigen Erschöpfung fortsetzen. Alle Energie müsse aufgeboten werden, um den Muth der Bevölkerung aufrecht zu erhalten. Die Dauer des Wasfsenstillstandes müsse angewandt werden, um die drei Armeen durch Leute, Munition und Lebensmittel zu verstärken.— Ein Deecret der Regierung ordnet die Bildung von 16 neuen Marschregimentern, 5 neuen Chasseurregimentern und einem zweiten Tirailleurregiment an.
— Im großen Theater fand eine öffentliche Versammlung statt, in welcher ein Delegirter des Ministers des Innern ein Dekret bezüglich der zu wählenden Constituante mittheilte. Hiernach sind von der Candidatur folgende Personen aus- geschlossen: 10 Mitglieder der Familien, welche seit 1789 in Frankreich regiert haben, 20 frühere Minister und 30 ehemalige Regierungscandidaten. Die Versammlung ernannte einen Sicherheits- ausschuß, welcher die Reglerung unterstützen soll.
— Das Journal„Le Liberal“ von Douai meldet in einer seiner letzten Nummern, daß die Proklamation Gambetta's an die Präfekten vom 31. Jan. betreffs Fortführung des Kampfes in Folge eines Irrthums durch Anschlag veröffent— licht worden ist, da das Schriftstück nur eine vertrauliche Mittheilung an die Präfekten gewesen sei
Lille. Einer Mittheilung des„Memorial de Lille“ aus Bordeaux vom 31. Jan. zufolge, meldet ein Telegramm des Ministers des Innern au die Praͤfecten, daß der Municipalrath zu Bordeaux am 31. Jan. einstimmig eine Erklärung angenommen habe, welche sich gegen jeden dit Ehre Frankreichs schädigenden Friedensschluß aus- spricht und die Delegation der Regierung zu Bordeaux auffordert, einer solchen Eventualität
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gegenüber auf ihrem Posten zu verbleiben, und, wenn nöthig, den Krieg fortzusetzen. Diese Er- Erklärung wurde sofort der Abtheilung der Re- gierung in Bordeaux unterbreitet.—„Echo de Lille“ constatirt, daß in den nördlichen Theilen Frankreichs, welche an der Vertheidigung sich so hervorragend betheiligt hätten, der Waffenstillstand zu keinerlei Demonftrationen Anlaß gab. Frank- reich müsse sochen, sich in Zukunft zu moralischen Siegen zu erheben.
„Echo du Nord“ schreibt anläßlich der Protestation der Municipalität von Bordeaux: Die Municipalräthe greifen mit derartigen Auf⸗ reizungen zum Widerstande in die Competenz der zukünftigen konstituirenden Versammlung, welche allein das Recht hat über Krieg und Frieden zu entscheiden, ein. Das Platt tonstatirt seine Sympathien für den Frieden.
Belgien Brüssel. Wie hier verlantet, hat die Pariser Regierung bei Abschluß des Waffenstillstandes auch die Verpflichtung über⸗ nommen, die in den Grundzügen aufgestellten Friedenspräliminarien vor der nach Bordeaux einberufenen Constitnante zu vertreten.
Großbritannien. London. Die„Times“ bringt folgende Depesche aus Bersailles vom 30. d.: Das Organ der Pariser Regierung ver⸗ öffentlicht den Wortlaut der Capitulationsbe⸗ dingungen. Jules Favre hat die preußischen Behörden ersucht, das Betreten der Stadt zu er⸗ schweren. Die Postverbindung mit Paris wurde wieder eröffnet. Die Preußen haben Vieh-Trans⸗ porte in die Stadt geschickt.
— Demselben Blatte wird aus Versailles vom 31. Jan, telegraphirt: Die französtsche Re⸗ gierung bat sich bei Berechnung des noch vor ⸗ dandenen Proviants um acht Tage verrechnet, die Noth wird deßhalb wahrscheinlich erheblich ge⸗ steigert werden, zumal die Wiederherstellung des Eisenbahnverkehrs mit Parts mindestens eint Woche dauert. Eine Depesche der„Daily News“ aus Margency vom 8. Jan. Abends sagt, daß die preußische Vorpostenkette bereits 500 Ellen über die Forts hinaus gerückt ist.
Spanien. Der Madrider„Imparciale“ sagt:„Es scheint, daß die Reglerung die fran⸗ zöstsche Fregatte„Hermione“ ersucht hat, die spanischen Gewässer zu verlassen; dieselbe fährt indeß fort im ausgedehntesten Maße zu kreuzen.“
Bescheinigung.
Bei dem Rechner des Comités für die Unterstützung der verwundeten und erkrankten Soldaten find vom 1 dis 31. Januar eingegangen und werden dankbar be⸗ scheinig!: fl. kr. durch Herrn Regierungsrath Trapp aus det
Gemeindekasse Oder-Wöͤllstadt durch Herrn Pfarrer Müller Kirchenopfer aus
Nieder-Roßbach 5 von Herrn J. Feiling für Knochen für Spiülig von Herrn Pfarrer Bornagius in Fauerbach Kirchenopfer in der Burgkirche von Herrn Apotheker Görtz N a durch Herrn Pfarrer Breidenstein Kirchenopfer
aus Söͤdel f durch Herrn Decan Blumhof Kirchenopfer aus
Melbach a von Herrn Pfarrer Becker in Leldhecken aus der Gemeinde Ostheim von Frau Z. Grddel 8 durch Herrn Römich in der Philippi'schen Wirth⸗
schast für Gedichte des Herrn Tönges von Herrn Wilh. Lenz Bauernheim von Herrn Freitag 1 10 vom früheren Bürgermeister 515 Werner und ö
seinem abwesenden Sohne onrad in Münster 4 30 von Herrn Dr. Heidt 1 45 von den monatlichen Gebern hiesiger Stadt 117 8
An Materialien: Von Frau Decan Buchbold in Ossenbeim 1 Sack Kartoffeln, 1 Mahne Aepfel und 12 Pfund Oörrobst.
iebberg, 31. Januar 1871. 1„ J Für das Comité: J. Huber, Rechner.
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