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die Anwort des des Grafen Bit⸗ Degenber ist ab⸗ 1 ktrselben sind
Dit Hauptarmte n. In Arras „peil der Ort 81 Panik
Necux. Arzus U Mäften über⸗ sich bei seinen ten. Prtußischt erti erschienen.
Le fatigefur den. det Times tele; icht englische zu dit Stine⸗ A auf die Mann- 1 badten Erdt 6. Dit Schiff uladen.“
A eutzuladen.
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Aber Stärke
.
Lalle de Alealg auf den Wagen des Generals prim, welcher sich auf dem Weg von den Corles ach dem Kriegs ministerium befand, geschossen. Der General und ein Adjutant wurden verwundet.
Die Wunden des Generals Prim sind bis jetzt nicht
gefährlich. Die Ordnung wurde nicht weiter gestört.
Friedberg. Die dieser Tage von hier nach Darm⸗ uadt abgegangenen Ersatzmannschaften des. 1. Jäger- Ataillons sind theilweise hierber zurückgekehrt, um weitere Irdre bezüglich ihres Abmarsches zur Division abzuwarten.
Frankfurt. Die„Fr. Pr.“ schreibt: Als ein er⸗ sseuliches Zeichen don, ächtem Patriotismus baben wit un freiwilligen Eintritt älterer, Officiere, unter ihnen guch ehemalige Officiere der schleswig⸗holstein'schen Armee, letzterer und neuester Zeit, zu verzeichnen. Sie sind Ale Männer, welche ihre Stellungen, die sie sich nach juflösung jener Armee mit großer Mühe errungen, jetzt aufgeben, um sie vor dem Feinde mit Chargen, die ihren kbensjahren nicht einmal mehr entsprechend sind, zu ver⸗ kuschen. Möchten diesem Beispiele recht viel waffenfähige Nänner solgen!
Darmstadt. Der von uns kürzlich gemeldete Fall ener graven Jusultgtion eines hessischen Ojficiers durch enen französischen Kriegsgefangenen wird von unterxichteter seite veftätigt und wird der Schuldige wohl nicht der Strafe des Erschießens entgehen. Mehrere französische griegsgefangene sprachen die naive Ansicht aus, daß ein Fuisches Kriegsgericht zur Aburtheilung dieses Falles gar nicht competent sei und müsse der Delinquent an Frank⸗ nich zur Bestrafung nach dem Kriege abgeliefert werden. Jebrigens scheinen solche Fälle von Insubordination gegen die Officiere nach den Aussagen der Gefangenen, nicht u den Seltenheisen zu gehören.
Die Christbescheerung
im Reserbelazareth zu Friedberg.
Lange vor Weihnachten trugen einige Herren der Ver⸗ galtung des Reservelazareths den Gedanken mit sich herum, an kranken und verwundeten Soldaten eine Weihnachts⸗ steude zu bereiten, allein wo das Geld hernehmen 50 Nann, wenn auch mit einer Kleinigkeit, zu erfreuen?— die Liebe ist bekanntermaßen erfindetisch, und so kam es auch hier, daß die Liebe Wege und Mittel fand. Einer br Herren brachte ein Gedicht mit von Frankfurt, das
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ihm geschenkt worden war. Dies las er einigen Herten vor, und die fanden so großes Wohlgefallen daran, bah sie meinten man solle eds zum Besten der Verwundete drucken lassen. Man hielt den Gedanken fest und schon nach 3 Tagen war das Gedicht gedruckt zum Besten der Cyristbescheerung für die Soldaten. Obschon das Exemplar nur 3 kr. kostete, so war der Ertrag doch ein ganz enormer(162 fl.). Hiermit ließ sich was anfangen, zumal unsere sämmtlichen Bäcker Lebkuchen und Anis gratis lieferten, und von den Kaufleuten bekamen wir 1500 Cigarren ꝛc.; Aepfel, Nüsse, Taschentücher ꝛc. gingen zu diesem Zwecke ein.— Da es nun die Mittel erlaubten, so dachte man weiter an die Kinder der ausmatschirten Unteroffiziere und Soldaten. Auf Nachfragen fanden sich deren 35 zwischen 1 und 14 Jahren. Auch denen sollte bescheert werden. Es geschah am Donnerstage vor dem Feste in hiesiger Kleinkinderschule. Die freundliche Lehrerin
überließ nicht nur die Schule, sondern auch den herrlich, Ehre sei Gott in
geschmückten Baum zu diesem Feste. Um 5 Uhr Abends erschienen die Mütter mit ihren Kindern, sowie die Damen, welche im Lazarethe die Küche besorgen, und die Herren der Verwaltung und schauten mit Verwunderung den reich gedeckten Tisch. Für jedes einzelne Kind lagen die Sachen Familienweise mit Namen versehen. Vom einfachsten Spielzeng bis zu Kleidungsstücken und Büchern hinauf war alles reichlich vorhanden.— Nachdem alles besehen und jedes das Seine zu sich genommen, trat ein kleiner vier⸗ jähriger Knabe vor, um seinen Dank im Namen aller, mit kräfüger Stimme in soldatischer Stellung, auszusprechen in folgender Strophe:
Schon wieder der liebe Weihnachtstag,
Wo jedes Kind sich freuen mag.
Doch Manches, in der Welt allein,
Vermisset heut den Lich terschein,
Weil für das Vaterland im Krieg
Sein Vater starb bel großem Sieg.
Drum laßt, ein Wörtlein heut mich sprechen,
Weil eure Lieb uns nicht vergessen,
In dieset schlimmen bösen Zeit:
Habt Dank für diese Weihnachtsfreud,
Gott geb, daß am Neujahrestag,
Aussicht auf, Frieden uns erfreuen mag. Nicht die Form wars, denn die läßt ja viel zu wünschen übrig, die fast aller Anwesenden Augen mit Thränen füllle, sondern der Grundton, den diese Zeilen an⸗ schlugen.— Nun zog die kleine Schaar, auf den Armen, an den Händen und den Kleidern der Mütter sich
boch ein Kinbrrberz etfteuen.— Hier können wir Alten was lernen. Werdet wie die Kinder, wenn nicht am Verstande, doch an der Genügsamkeit.— Am ersten Fest⸗ tagabend wurde im Lazareih selbst bescheert. Zwei mäch⸗ tige Christbäume hat ein wohlwollender Freund aufs sinnigste geschmückt. Um 4 Uhr wurben dieselben aus der nahe gelegenen Blinden⸗Anstalt nicht ohne Mühe ins Lazareth geschafft. Ebenso die Gaben, die schon tagelang vorber geordnet waren. Alles in Päckchen gewickelt und mit Nummern versehen. Aepfel, Nüsse, Lebkuchen und Anis auf so vlele Teller gelegt, als Leute anwesend waren. Bald füllte sich der Saal mit Freunden des Lazarethes. Die Zöglinge der Blindenaustalt standen im Hintergrunde und auf ein gegebenes Zeichen mit der Glocke stimmten dieselben das schöne Lied an:„O, du fröhliche ꝛc., worauf Professor Dr. Köhler eine sehr erbauliche Ansprache hielt, anlehnend an den Spruch: der Höhe ꝛc. Nach dieser sangen die Blinden:„Stille Nacht, heilige Nacht ꝛc.“, wobei, wie bei der ganzen Feier, die größte Stille herrschte. Nun zog jeder Soldat eine Nummer aus der Urne und bekam darauf das entisprechende Päckchen.— Da entwickelten sich die verschiedensten Dinge, Cigarren⸗ spitzen, ditto Etui, Hosenträger, Taschentücher, Haarbürsten, Feuerzeuge, Übiketlen, Westen, Halstücher, Hosenftoffe, Kaputzen(den Wärterinnen), Messer ꝛc. und jedem Raucher 25 Stück Cigarren. O, wie waren alle Schmerzen ver⸗ gessen! Keine Wunde brannte und keine rheumalischen Schmerzen hemmien die Bewegung der Glieder. Das Fieber war unter 38% gesunken und nur der Puls be- wegte sich lebhafter ob der Freude und Ueberraschung. Wie viele abgemagerten Finger drückten warm die Hand und wenn's mit der rechten nicht ging, so nahm man die linke. Ein Glas geschenkter alter Wein würzte das Abend- essen.— Nie in ihrem Leben wollten sie, so sagten die Soldaten, diesen Abend vergessen.— Auch Schreiber wird ihn nicht vergessen. Er hat schon Weihnachtsabende in den verschiedensten Weisen gehalten, aber einen solchen noch nie. Möchte das der erste und letzte Weihnachtsabend in dieser Weise gewesen sein! Gott gebe es.—
—
Allen edlen Gebern, welche den im hiesigen Reserve⸗ lazareth liegenden Kranken und Verwundeten, sowie den Kindern der im Felde stehenden hiesigen Soldaten eine Chrifibescheerung veranstaltei haben, sagen wir hiermit unseren tiefgefühltesten Dank.
Friedberg.
haltend, fröhlich ab.— O, mit wie Wenigem kann man
Die Verwundeten und Kranken.
Zahlungs- Aufforderung. 031 Diejenigen, welche auf Martini l. J. sällige Jüterpächte an den biesigen Armenfonds, Pfarrbesoldungs⸗ sonds und Auguftinerschulfonds— ferner: Holzgelder an die Freiherrn v. Ritter, noch verschulden, werden aufgefordert, soiche sogewiß bis den 10. Januar k. J. an den Unterzeichneten zu bezahlen, als soust gerichtliche Nahnung erfolgt.
Friedberg den 28. Dezember 1870.
Der Stiftungsrechner Heid t.
Güter Versteigerung. 9032 Dienstag den 10. Jaguar 1871, Vormittags 10 Uor, sollen im hiesigen NRathhause die zum Nach- lesse des verstorbenen Bürgers und Oeconomen Joh. Oberländer dahter gehörenden Güterffücke in Fried⸗ lirger und Fauerbacher Gemorkung auf freiwilligen Antrag der Erben öffentlich meistbietend versseigert werden. Das Verzeichniß der betreffenden Güterflücke kann auf em Bürcau des Unterzeichnelen eingesehen werden. Friedberg den 28. Dezember 1870. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg Fouc ar.
24 Dleustag den 10. Januar 1871 kommen us dem Distirikte Wendelholz zur öffentlichen Ver⸗
seigerung 137½ Stecken Nadel⸗Prügel holz. 1* Aspen⸗„ 54 Nadel-⸗Reisholz, 3 8 Aspen⸗„ ferner: 3 49 Kiefern und; Lärchensämmt von 5½—12
Durchm. und 20— 70“ Länge mit 981 Cbf. Zusammenkunft Morgens 10 Uhr am Wendelbolz auf dem Ortenberg Usenborner Vizinalwege. Ortenberg am 21. Dezember 1870. Großherzogliche Oberförsterei Ortenberg Thaler.
Holz ⸗Versteigetung. 029 Donnerstag den 5. Januar 1871, Morgens 9 Uhr itfangend, soll im Butzbacher Stadtwald, Distric! Strulh, folgendes Holz metsibietend versteigert werden, als 99¼ Stecken Buchen Scheitholz, 44„„ Prügelholz, 81%„„ Stodhbolz und 206 Wellen RNelsbolz. Die Zusammenkunft ist am Cleeberger Weg. Butz bach am 21. Dezember 1870. i Großherzogliche Bürgermelisterei Buß bach Kü ch e l.
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