Ausgabe 
31.3.1870
 
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erathungszimmer geleitet; um 3 Uhr weniger 5 Min. rscheint sie wieder im Gexichtssaale, gleich darauf nimmt auch der hohe Gerichtshof wieder Platz. Nachdem der Präsident das Publikum zur Ruhe vermahnt hat, erklärt der Chef der Geschwornen mit lauter Stimme: Auf meine Ehre und mein Gewissen, vor Gott und vor den Menschen ist der Spruch der Jury: In Bezug auf die erste Frage: Nein. In Bezug auf die vierte Frage: Nein. Der Prä⸗ ident spricht hierauf die Freisprechung des Prinzen aus. Der Ptinz wird sodann zu Wiedererstattung der Gerichts, kosten an die Familie Noir und zu 25,000 Fr. Schaden⸗ erfatz an bieselbe verurtheilt. AItalien. Florenz. In der Deputirten- kammer erklärte der Minister des Aeußern, Vis conti⸗Venosta, bei der Debatte über das Budget des Ministeriums für Auswärtiges: Das Cabinet wird auch künftig bei der Politik der Enthaltung, 255 dasselbe gegenüber Rom beobachtet hat, ver-

arren. Italien läßt den Bischöfen alle Frei⸗ eiten. Die bestehenden Gesetze werden, wenn es nöthig sein sollte, zum Schutze der nationalen dee genügen. Italien hat kein Concor at zu vertheidigen. Das Prinzip der Regierung st: die Trennung der Kirche vom Staat. Die bürgerliche Gesellschaft hat vom Concil nichts zu besorgen, sie kann nicht rückwärts schreiten.

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Frankfurt. Am Samstag Abend warde von einem schlanken, gut gekleideten Manne mit einem Bart ein

Übr wird die hohe Jury nach ihrem

15jähriger Junge aus Niedereschbach auf der Graͤnze zwischen Preungesheim und Bonames räuberisch ange⸗ fallen. Der Slrauchdieb packte den Jungen an der Brust und sagte:Wir gehen ganz einig auseinander, aber dein Geld mußt du mir geben! Der Bube, welcher einen Stock trug, schlug dem Dieb in der Verzweiflung in die Augen, so daß dieser ausschrie und los ließ, worauf der Junge sich auf das Siationsgebäude flüchtete. Auch am Sonntag Abend um 10 Uhr wurde ein hlesiger, in der Uhlandstraße wohnender Bürger am Uebergang der Promenade auf die Langstraße von drei Strolchen an⸗ gefallen. Er setzie sich tapfer zur Wehre, zog ein Messer und verwundete einen, wobei die Klinge abbrach. Auf den Ruf des einen Strolches:Ich bin gestochen! stürzten die beiden andern mit ihrem Kameraden in ber Richtung nach dem Allerheiligenthore sort.

Darmstadt. Die kürzlich abgehaltene Generalver sammlung der Actionäre der hiesigen Saalbaugesellschaft hat sich dafür entschieden, den Bau anstatt wie ursprünglich projeclirt in der Bleichstraße nun in dem ehemalig Ried esel'schen Garten auszuführen. Das bereits arquirirte Grundstück in der Bleichstraße soll in Parzellen verkauft und der voraussichtlich zu erzielende Gewinn zu Gunsten des Unternehmens verwendet werden.

St. Goarshausen. Vor Kurzem ereignete sich hier ein Fall, der glücklicherweise Weise nicht ost vorkommt. Vor ungefähr 14 Tagen wurde in hiesiger Kirche ein junger Mann, angeblich Croupier aus Wiesbaden, mit einer Person aus dem im hiesigen Amte gelegenen Orte Lierscheid getraut, und das junge Paar lebte in harmloser Stille in dem Geburtsorte der Frau. Am 22. d. mit dem letzten Zuze von Wiesbaden kommt nun eine junge Frau, die sich hier nach dem genannten Manne erkundigt und auf die Nachricht, daß derselbe verheirathet sei, sich zu dem Herrn Pfarrer begibt und sich dei demselben als die Fran des besagten Herrn legitimitt. Daraufhin begab

man sich unter Zuziehung des Herrn Bürgermeisters in die Wohnung des b. aares welches in dem Augen⸗ blicke nach allen Anzeichen an nichts wenlger, als an eine so unangenehme Störung denken mochte, und nahm die Verhaftung des Mannes vor. Derselbe wurde geschlossen in das hlesige Gefänguiß abgeliefert.

Bremen. Zur Warnung für Auswanderer bemerkt der Bericht des Bremer Auswandererbureaus:Es ist davor zu warnen, wenn der Auswandererstrom besonders stark anzuschwellen pflegt, hierher zu kommen, ohne sich bereits dabeim einen Schiffsplatz gesichert zu haben, sofern man nicht in der Lage ist, nöthigen Falls einige Zeit hier auf eigene Kosten zu warten. Denn sehr leicht kann es nämlich in jenem Zeitraum sich ereignen, daß die Schiffe vollstänbig besetzt sind, d. h. nach ben bestehenden gesetz⸗ lichen Bestimmungen keine Personen mehr an Bord nehmen dürfen, damit sie nicht durch Ueberfüllung Gesundheit und Leben der Reisenden gefährden; alsdann muß die nächste Expedition von Auswandererschissen abgewartet werden, die bier bei Segelschissen wie bei Dampfern nur an sesten Tagen geschleht, bei jenen in längeren, bei diesen in kürzeren Zwischräumen. Schon bei der letzten Dampfer⸗ expedition hat sich die Berechtigung dieser Warnung heraus⸗ gestellt: über 100 Personen mußten zurückbleiben, welche auf gut Glück hierher gekommen waren, ohne sich die Ueberfahrt durch Verträge gesichert zu haben. Ohne von den Expedienten irgendwelchen Ersatz verlangen zu können, haben sie hier Zeit und Mittel zu vergeuden; gehen ihnen die letzteren aus, so kemmen sie in die schlimmste Lage, da sie trotz der Hülfsbereitwilligkeit unserer Behörden nur selten auf unmittelbare Geldunterstützung rechnen können.

Berlin. In derKeeuzztg. bittet ein Pastor um milde Beiträge für einen 67jährigen Veteranen, der bei Leipzig und Bellealliance mitgekämpft habe und jetzt Einen Thaler monatliche Unterstützung erhalte. Wem sollten da nicht die Dotationen von 1866 einfallen?

5 Holz- Versteigerung. 3554 Dienstag den 5. und Mittwoch den 6. April J. J., sollen in dem Gemeindewald zu Groß Karben

ein Angriff gegen

Kapital-

0

15

1

dachverzeichnete öffentlich

werden:

1) 362 Eichen ⸗Baustämme von ca. 40000 Cubik⸗

Fuß Inhalt von vorzüglicher Qualität,

D ea. 30 Stecken Eichen Sseitholz 1 Stockholz,

Die Zusammenkunft ist bei dem Brückchen auf der uhwelde Morgens um 9 Uhr, und kommt das Brenn- olz den 2. Tag zum Ausgebot.

Groß⸗Karben den 24. März 1870. Groß berzogliche Bürgermeisterei Groß Karben Bär.

Holz Versteigerung.

5 Montag den 4. April d. J., Vormittags 9 Uhr,

Holzsortimente versteigert

1 1 f

erden in dem Gräflich Leiningen'schen Walddlstrict Propffflümpfe, neben der Dtebseiche, an der Hanauer Straße zwischen Ilbenstadt und Kalchen gelegen, nach⸗ fehende Holzsortimente öffentlich an den Melsibietenden bersteigert:

10 34 Stecken Buchen⸗Prügelholz, 2Nichen⸗ N 3 1 Birken⸗ 1 29 2 Kirchen- 12 Buchen ⸗Stockbolz, 3 6) 13600 Stück Buchen Wellen, 117 600 Eichen⸗ Dien 1 0) 175 Kirschen⸗

Gegen ordnungsmäßige Bürgschaft wird zur Bezahlung ee Sleigschillings Frist bis zum 30. September d. J. gegeben. Schloß Ilbenßadt aden 26. März 1870. a Gräflich Letningensche Rentei Biera u.

Gesuch.

96 Dte hiesige Gemeinde sucht Kapltalien im Betrage

dis zu 4000 fl. zu 4% Zinsen aufzunchmen. Diefenigen erten Kapttalisten, welche sich an dieser Kapital⸗

1 ufnahme beibeiligen wollen, werden gebeten, hre An-

meldungen unter Angabe des Betrags baldigst an die

interzeichnete Stelle gelangen zu lassen.

Ufphe am 26. März 1870.

Großherzogliche Bürgermeisterei Utphe

Bo cher.

Bekanntmachung.

8903 Die Versteigerung der Arbeiten und Materlal⸗ fieserungen zum Frlerhof der teraclulschen Gemeinde Nleder⸗ Wöllsladt vom 25. d. M. hat die Ge⸗

gehmigung erhalten. Ftrledberg den 29. März 1870.

Der Bezirks⸗Bauaufseher Schneider.

Glyeerinseife,

feinste Transparent,

per Dutzend 48 kr. 36 kr. 26 kr.

2 Stuck 6 ke. 4 kr. 3 ke.

1 pftehlt Wu. Sturmfels,

0 0 N 0

Pof⸗ Apotheker.

Steinklopferarbeiten. 894 Samstag den 2. April, Nachmittags 3 Uhr, soll auf dem Rathhaus zu Fauerdach b. Fr. das Zer⸗ schlagen von 8 Cubik- Klafter Unterbhaltungssteinen auf die Vlelnalwege an die Wenigfinehmenden in Accord gegeben werden. Friedberg den 29. März 1870. Der Bezirks-Bauaufseher Schneider.

Arbeits-Versteigerung. 903 Samstag den 2. April, Nachmittags Uhr, soll zu Fauerbach d. Fr. die Reparatur der Schäfer⸗ hülte, bestehend in: Weißbirderarbeit, veranschlagt zu 6 fl. Schreinerarbeit 1 an die Wenigfinehmenden in Accord gegeben werden. Friedberg den 29. März 1870. Der Bezuks Bauaufseher Schneider. Arbeits⸗Versteigerung. 905 Samstag den 2. April, Vormittags 10 Uhr, soll auf dem Büreau des Gtoßberzoglichen Bürgermeisters zu Wisselsheim für 75 fl. Chaussirarbeit einer öffentlichen Versteigerung ausgesetzt werden. Gambach am 29. Malz 1870. Schneider, Bezirks Bauaufseber.

200 Gulden

liegen in der hiefigen Kirchenkasse zum Ausleiben

892 bereit. Bönstadt am 28. März 1870. Der Kirchenvorstand.

N Ein uberlassiger Auecht

alsbaldigen Eintritt gesucht. Lohn fl. 130. Näheres bei der Exped. d. Bl.

Zwei schöne Logis

884 find zu vermtethen und können soglelch bezogen werten bet ärtner Heß.

Brodpreise vom 1. bis 18. April. Nach eigener Angabe der Bäcker. Für Friedberg:

½ Waizen, ½ Korn./ Korn, ½ Waizen. Erste Sorte 48 15 kr.] Zweite Sorte 48 13 tr. 1 9 2,

5 e 3%* 2 n Loth Milchwaaren kr. 3 Loth Wasserwaaren 1 kr

Für Bad⸗ Nauheim: Kasseler Brod 4 8 15½ kr.

8* 29. L*

** 77/1 Erste Sorte 4 14 fr. Zwalte Sorte 4 6 12 ti. ** 2* 7 1** 2* 6 ** 1**** 1* 3*

Für Butz bach:

Erste Sorte 4 r 14 kr. Zweite Sorte 4 12 tr. ** 2** 10* 8 6* 7 1* 67*** 3*

Fleisch⸗ ꝛc. Preise vom 1. 18. April.

Nach eigener Angabe der Metzger.

Für Friedberg:

Ochsenfleisch pr. 8 20 kr., Schweinefleisch pr. 8 18 kt., Kuhfleisch, gem. 17 Kammstück 112 Rindfleisch, gem. 17 Leber- u. Blutwurst 20 Hammelfleisch 14Bratwurst* Keil und Carre Schwartenmagen 24 Kalbfleisch 14 Geräucherter Speck 32 Keil und Carre Dörrfleisch 24 Nierenfett 24 Schinken 28 Hammelsfett 1 Schmalz, ausgel. 28

Schmalz, unausgl. 28

Ausnahmspreise: Schwartenmagen 28 kr. bei Py. Windecker. Bratwurst 24 kr. bei W. Heß, P. Engel Wittwe, H. Gerth, J. Ruppel, J. Walz, A. Engel, W. Reuß. Geräucherter Speck 30 kr. dei W. Heß, H. Gerih, J. Ruppel, A. Vogt Erben, J. Walz, Dörrfletsch 24 kr. bei W. Heß, H. Gerth, J. Ruppel, A. Vogt Erben, C. F. Walz, J. Walz. 28 kr. bei J. Wind's Wittwe. Schmalz, ausgel. 30 kr. bei A. Walter, A. Vogt Erben, C. F. Walz, 22 kr. bei H. Blum, N. Engel, Ph. Windecker, J. Wind's Willwe, L. Kreuter, W. Neuß; unausgel. 26 kr. dei W. Heß, P. Engel Witiwe, H. Gerth, J. Ruppel. A. Vogt Erben, A. Engel, W. Reuß. Hammel⸗ fleisch 15 kr. bei J. Hanstein und W. Kreuter.

2

Für Bad⸗Nauheim:

Ochsenfleisch pr. 3 20 kr., Schweinefleisch pr. J 18 k., Kuhfleisch, gem. 16 Leber u. Blutwurst 24 ungem. 14 Bratwurst* Hammelfleisch 16 Schwartenmagen 28 Keil und Carre Cervelatwurst 40 Kalbfleisch 14 Fleischwurst n Keil und Carre Geräucherter Speck 32 Nierensett 18 Doörrfleisch Hammelsfett 16Schinken 90 Schaaffleisch Solperfleisch 5

Schmalz, ausgelassen 32 kr., unausgelassen 28 kr.

Ansnahmspreise: Bei W. Bieler Hammelsfett 20 kr. Bei Sam. Löb ung. Kuhfleisch 12 kr., Nierenfett 16 kr. Bei M. Rosenthal und S. Rosenthal Niecenfett 20 kr. Bei D. Fritz Schweinefleisch 19 kr. Bei H. Langodorf und H. Klinkerfuß Cervelat⸗ wurst 44 kr. Bei Krauch(Chausseehaus) Dörr⸗ fleisch 24 kr., Solperfleisch 17 kr., Schinken 26 kr., Leber- und Blutwurst 20 kr., Schwartenmagen 24 kr., Cervelatwurst 44 kr., Fleischwurst 26 kr., Drat⸗ wurst 20 kr., Schmalz, ausgel. 28 kr., Schmalz, un⸗ ausgel. 26 kr.

Für Butzbach:

Ochsenfleisch pr. N 20 kr. Schweinefleisch pr. Z 18 kr. Kuhfleisch, gem., 14 Leber- u. Blutwurst 20 Rindfleisch, gem., 14 Bratwurst 28 Hammellleisch 15 Schwartenmagen 24 Keil und Carre 17 Geräucherter Speck 32 Kal bfleisch 11 Dörxfleisch 2 Schaaffleisch Schinken 20 5 Nierensett 24Schmalz, ausgel. 30 Hammelssett 18Schmalz, unausgel. 28

Ausnahmspreise: Kalb fleisch 13 kr. bel G. C. Fischer G. W. Schneider. Bei Jac. Kobelt Kalbdflelsch

14 kr., Hammeksleisch 16 kr., Schmalz, ausgel. 32 ke.