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allen Straßen bildeten sich Gruppen, in deren Mitte es vorgelesen ward, allgemein verlangte man nach einer Melodie, um es singen zu tonnen, und als dieselbe nach wenigen Tagen erschien, erscholl das Lied mehrere Monate lang durch ganz Deutschland aus dem be— geisterten Munde von Jung und Alt. Der schlaue und persönlich sehr friedliebende König Louis Philipp, als er die Geister des Jahres 1813 wieder erwachen sah, hielt es fur ge—⸗ rathen, den kecken Raufbold Thiers zu enlassen und seinen Frieden mit den Mächten zu machen.
Das war derselbe Herr Thiers, der rede— gewandte, geistvolle We der Geschichte des Consulats und des Kaiserreichs, der vor einigen Monaten in der französischen Kammer die prophetische Aeußerung that:„Wollt Ihr Deutschland einig und stark machen, dann bringt ibm den Krieg; wollt Ihr es aber zer— rissen und ohnmächtig erhalten, dann laßt ihm den Frieden und sehet ruhig zu, wie es sich in seinem alten Stammes- und Parteihader selbst zerfleischt;?“ derselbe Herr Thiers, der, als die franzoͤsische Regierung den jetzigen Krieg beschlossen hatte, mit Thränen in den Augen
erklärte:„Ihr begeht einen ungeheueren Fehler;
Ihr hättet Euch mit dem errungenen Erfolg, nämlich dem Rücktritt des Prinzen von Hohen⸗ zollern von der spanischen Candidatur, be— gnügen und einer Etiquettfrage wegen nicht einen Krieg entzünden sollen, in dem Ihr ganz Deutschland gegen Euch haben werdet.“
Daß der kluge Mann seit 1840 Etwas gelernt hat und daß seine Prophezeihung wahr geworden ist, lehrt die Erfahrung unsrer Tage. Wir glauben, daß, wenn Louis Napoleon, dessen geheime Agenten und diesseitige vater— landsverrätherische Zwischenträger und Auf— hetzer ihn unzweifelhaft über die Stimmung Deutschlands falsch belehrt haben, seinen Ge— sandten zu Ems noch einmal zu instruiren hätte, er würde sich zwei- und dreimal besinnen, ehe er dem ehrwürdigen und tapfern Vertreter der deutschen Nation die bekannte Demüthigung wiederum ansänne. Und auch dem bramar— basirenden Herzog von Gramont möchte die einmüthige und begeisterte Erhebung von ganz Deutschland Manches zu denken geben.
Das einfache Lied vom Jahr 1840 aber, dessen Entstehungsgrund der jüngeren Gene— ration vielleicht nicht so allgemein bekannt ist, wie der älteren, mag uns daran erinnern, daß nicht blos heute und vor 60 Jahren, sondern auch vor 30 Jahren und hoffentlich in alle Ewigkeit die Deutschen, wenn den Franzosen nach der Rheingränze gelüstet, immer nur eine und dieselbe Antwort haben und hatten und haben werden:
Sie sollen ihn nicht haben, Den freien deutschen Rhein!
Buben und Verräther!
Der„Bad. Corr.“ entnehmen wir folgenden Artikel: Am 19. Juli hat Frankreich an Deutsch⸗ land den Krieg erklärt. Bis zum 19. Juli hat es in Deutschland Parteien gegeben: Conservative und Liberale, Demokraten und Ultramontane,
Männer des Einbeitsstaates und des Bundes- staates, und wie sie heißen mögen. Vom 19. Juli ab gibt es keine Parteien mehr: es gibt nur Söhne des Vaterlandes— oder Buben und Verräther!
Ein treuer Sohn des Vaterlandes ist, wer in diesem frevelhaftesten und schnödesten Krieg, welchen die Weltgeschichte kennt, mit freu⸗ digem Muth sein Alles für das Vaterland zu opfern bereit ist, wer sich gelobt, seweit an ihm, nicht zu rasten, bis Deutschland über den alten Erbfeind gesiegt, seine Grenzen dauernd gegen räuberischen Ueberfall gesichert hat, bis Süd und Nord im blutigen Kampfe geeint auch den freien deutschen Staat errichtet haben
Ein Bube und Verräther ist:
Wer an Seite der Franzosen gegen das Vater— land zu kämpfen begehrt.
Wer Frankreich als der Vormacht des Katho⸗ licismus den Sieg erbittet.
Wer bewaffnete oder unbewaffnete Neutralität irgend eines deutschen Landes predigt oder anpreist.
Wer den Süden von dem Norden Deutschlands zu trennen sucht.
Wer behauptet, Preußen kämpfe.
Wer preußischem Ehrgeiz die Schuld dieses Kampfes aufbürdet.
Wer den Muth und die Opferfreudigkeit der Bürger zu lähmen versucht.
Wer durch Feigheit und Nachgiebigkeit die Gunst oder Schonung der Feinde zu erkaufen anräth.
Die Buben und Verräther scheuen das Tages- licht. Vor der aufkommenden Begeisterung des deutschen Vaterlandsgefühls, welches ihnen zum Trotz und Schrecken nie berrlicher sich entfaltet hat, so lange es eine deutsche Geschichte gibt, als in diesem großen Augenblicke, ziehen sie sich feige zurück. Sollte aber Gottes Wille eine erste Niederlage über uns verhängen, ja sollte auch aur unser schönes Land von den Schrecken des Krieges heimgesucht werden, dann werden sie sich wiederum hervorwagen, dann werden sie versuchen, Mißtrauen zu säen, dann werden sie trachten, die heilige Gluth der Vaterlandsliebe auszulöschen. Immer lauter und frecher wird ihr Friedensruf erschallen, je schwerer der gewaltige Kampf auf dem Lande und jedem Einzelnen lastet, je mehr in furchtbarem Ringen Eure Thatkraft zu erschlaffen droht. Ihr wißt, Mitbürger, woran Ihr dann die vaterlandslosen Buben und Verräther zu er— kennen haben werdet!
Mitbürger habt Acht!
daß Frankreich nur gegen
Bitte für die hier durchkommenden Truppen.
Im hiesigen Bahnhöfe ist eine Baracke errichtet, um den durchziehenden Truppen Erfrischungen bieten zu können. Bei der großen Masse der Soldaten und den wenigen zu Gebote siehenden Geldmitteln ist dies nicht in dem wün⸗ schenswerthen Maaße zu erreichen. Wir bitten deßhalb dringend namentlich unsere reichen Herren Oeconomen in der Umgegend um Geldbeiträge zu diesem Zwecke (welcher daun bei der Uebersendung angegeben werden müßte). Wir richten extra unsere Bitte an die Umgegend, da schon einzelne Einwohner hiesiger Siadt nicht geringe per⸗ sönliche Opfer brachten. Zugleich fordern wir die Jungfrauen
hiesiger Stadt auf sich in noch größerer Anzahl, als
dies bereus geschehen, bei dem Austheilen eines Labe⸗ trunkes zu betbeiligen. Es schmeckt ein frischer Trunk Bieres, oder ein„Schälchen Kaffee“ noch einmal so gut, wenn er von schöner Hand credenzt wird. Gelbbeiträge werden an der im Bahnhofe aufgestellten Büchse, sowie von der Redaktion des Anzeigers bereitwilligst entgegen genommen.
Einer ber gesehen hat, wie dankbar die Soldaten
für jeden Trunk sind.
Beschei nigung.
Bei Herrn Jean Huber, Rechner des Comités für die Unterstützung der verwundeten und erkrankten Soldaten im Felde und der nothleidenden Familien von Soldaten, sind eingegangen von den Bewohnern Friedbergs:
kx. in der Collecte der Fel. Dieffenbach 57 35 155 5„ Fr. Dr. Weckerling 64 30½ 5 3„„ Beigeordnete Grödel 75 1½ 5 7„„Regierungsrath Trapp 94 34 3 7 Frl. Reitz u. Mafthias 309 56 8 5„„ Steinhäußer u. Noll 25 15 ***, 1 Schmidt 12 57 — 1„„ Brentano u. Huber 61 17
701 26 incl. der monatlichen Beiträge von fl. 86. 53 kr. i ferner: von den Bewohnern Södels durch das Comits da selbst 2 von den Bewohnern Wickstadts durch Herrn Regierungrath Trapp von Herrn Bailly auf dem Schwalheimer Sauerbrunnen Summa 844 22
Außer den mannigfaltigen Materialien von den Be⸗ wohnern Friedbergs sind eingegangen durch Herrn Director Mathias aus der Taubstummen-Anstalt 12 Hemden, 9 Halstücher, 16 Binden, Compressen und Charpie; aus der Gemeinde Melbach durch Herren Decan Blumhof und Bürgermeister Keil 24 Hemden, 15 Paar Strümpfe, 2 Betttücher, 3 Taschentücher; aus der Gemeinde Niede r⸗ Rosbach durch Herrn Pfarrer Müller 10 Hemden, Compressen, Binden, Charpie; durch Herrn Lehrer Wien in Ober⸗-Rosbach 1 Pack Leinwand; von Ossenheim Charpie; durch die Herren Lehrer Walther und Weitz in Dorhelm 82 Hemden, 11 Betttücher, Charpie, Binden, Compressen und alte Leinwand; durch Herrn Bürger⸗ meister Väth in Bauernheim verschiedenes Leinen; durch Heren Pfarrer Uhrich in Beienheim Leinwand; durch die Herren Bürgermeister Winter und Pfarrer Walloth in Ostveim 127 Hemden, 15 Beittücher, Leinwand, Kopfkissen, Charpie ꝛc.
Mit herzlichem Danke für das Empfangene erneuern wir die Bitte an unsere Mitbürger in Stadt und Land um Zusendung von weiteren Gaben an Geld und Materialien.
Friedberg den 28. Juli 1870.
Das Comits.
Cireus. (Eingesandt.)
Anknüpfend an unseren letzten Bericht über die Lei⸗ stungen im Circus müssen wir noch des Herrn Max Schu—
mann mi der Fenella(dem Springpferd) gedenken.
Sämmtliche Arbeiten werden von allen Mitgliedern mit Feuer und Präcision ausgeführt, die Costüme sind elegant und neu, die Pferde schön und vorzüglich gebalten. Die beiden Hengste„Atlas und Boroin? gefallen uns bei jedem Besuche besser. Herr Schumann bat, in Anbetracht der schlechten Zeiten, den Preis bedeutend ermäßigt und hoffen wir deßhald, daß das Publikum durch den zahlreichsten Besuch Herrn Schumann in den Stand setzt, seinen Circus noch einige Zeit hier am Orte eröffnet lassen zu können. Daß die Gesellschaft des Hrn. Schumann wirklich Außer- gewöhnliches leistet, geht schon daraus hervor, daß eine ziemliche Anzahl von Abonnenten jede Vorstellung regelmäßig desucht. Wir machen deßhalb wiederholt namentlich das Publikum der Umgegend auf den „Circus“ aufmerksam. Mehrere Kunfsifreunde.
Bekanntmachung. 1984 Montag den 1. Auguft d. J., Mittags 1 Ubr, werden auf der fiscalischen Markwiese ca. 2— 3 Morgen Grünhafer, zum alsbaldigen Abmähen bestimmt, in ein⸗ zelnen Abthellungen an Ort und Stelle an den Meist— bitetenden verfteigert g
Zusammenkunst an der Bauernheimer Brücke. Frledberg ven 28. Juli 1870. Großberzogliches Rentamt Frledberg Wündn g.
Uuipersal-AMagenligueur
Flaschen zu 24 kr., 45 kr. und fl. 1. 24 kr. bel Ph. Dan. Kümmich
Ein Kindermädchen gesucht,
1988 welches auch zur Aushülse in der Küche tauglich.
— Gutet Lohn zugesichert. Zu erfragen in der Exped.
Schaafpferch⸗Versteigerung. 1985 Mittwoch den 3. August d. J., Vormittags 11 Uhr, sollen im hiesigen Rathhause 5 bis 10 Schaaspferche, welche am 5. August ibren Anfang nehmen, öffentlich meistbietend versteigert werden.
Kriedberg am 29. Jult 1870. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg Fouc ar.
Capeten- N Keuster-Kouleaur.
1746 Tapeten von 7 kr., solche mit 2 und 3 Farben 10 kr., schwere Glanztapeten mit 3 und 4 Farben von 15 kr. an bis zu den feinsten Sorten bei
Louis Weis, den Apotbeken gegenüber,
Bean n t m aße; 1983 Im Ober-Rosbacher Gemeindewald, Difrikt Alter Heegwald, werden Montag den 1. August. Morgens 8 Ubr, 170 Haufen Streulaub öffentlich meistbietend verfieigert
Die Zusammenkunst ift hinter dem Salzberg an der Brücke. Ober ⸗Rosdach am N. Juli 1870. Großherzogliche Bürgermeisterei Oder-Rogbach Blecher.
Durchsichtige Glyterinseife! 16 anerkann i befses Mitte! zur Verschönerung der Haut, empfiebliein Stücken zu 4. 6. 9. 10. 12. 18 kr.
Wilb. Fertsch.
Beine Wicken X Erbsen,
1919 in sehr guter Qualität, empfeblen zur Aussaat
May& Oppenheimer.
Bäcker ⸗Gesellen
1981 werden mit einem Wochenlohn von fl. 3. bis fl. 6. nebst freier Station sosort gesucht. Frankfurt a. M., Meldebürcau Graubengasse 16.


