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Donnerstag den 29. Dezember. Sun ro im e nnn uni 5
Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg.
Fritdberger Intelligenzblatt.
Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag.
Kriegs nachrichten. Offieielle militärische Nachrichten. Ver sailles, 25. Dez., Morgens 10 Uhr. Der Königin Augusta in Berlin. Vorgestern hat Manteuffel den Feind bei Amiens geschlagen, Details fehlen. Hier nichts Ernstliches vorgefallen, Feind aber immer noch mit Massen vor seiner Ostfront bivouakirend. Heute 9 Grad Kälte, aber heiter, ohne Schnee und Wind. Wilhelm. Versailles, 25. Dez., 4 Uhr Nachmittags. Der Königin in Berlin. Manteuffel machte über 1000 Gefangene und nahm einige Geschütze. Die Verfolgung begann erst heute nach Arras. Wilhelm.
Versailles, 25. Dez. Am 24. Dez. ver ⸗ suchte der Feind zur Deckung seines Rückzuges verschiedene Offensivstöße gegen General Manteuffel, wurde aber zurückgeworfen. Ueber 1000 unver⸗ wundete Mannschaften sind bis jetzt in unseren Hän⸗ den. Am 25. d. früh meldet General v. Manteuffel, die geschlagene Nord⸗Armee wird von mir in nord⸗ östlicher Richtung verfolgt. v. Podbielsky.
Versailles, 26. Dez. Am 25. Dez. er⸗ reichte General v. Manteuffel in der Verfolgung der feindlichen Nordarmee Albert(in nordöstlicher Richtung von Amiens), wobei Gefangene ein⸗ gebracht wurden. Vor Paris unterhielt der Feind am 26. Dezember ein wirkungsloses Feuer aus den Forts. v. Podbielskpy.
Versailles, 27. Dez. Seit 7 Uhr
Feuer gegen den Mont Avron eröffnet. v. Podbielsky.
(Der Mont Avron liegt vor dem Fort de Rosny zwischen Neuilly und Villemomble und ist nach den Kämpfen an der Marne Anfangs Dezember mit neuen Batterien garnirt und befestigt worden.)
* Verfailles. Der König von Preußen hat untetm 22. d. an den General v. d. Tann fol⸗ gende Ordre erlassen: Das Ihnen untergebent königlich bayrische 1. Armtecorps hat fast 3 Monate unmittelbar am Feinde gestanden, in dieser Zeit zahlreiche Gefechte geschlagen und Anstrengun⸗
gen erduldet, wie selten einem Truppentheile zu“
gefallen. Sie haben sich in dieser Zeit vielfach Anspruch auf Anerkennung erworben, in deren Bethätigung ich Ihnen hiedurch den Orden pour le mérite verleihe. Mit dieser Decoration lasse ich Ihnen jetzt, wo das Armeecorps in sein frü⸗ heres Verhältniß zur 3. Armee zurückkehrt, auch noch beifolgende 80 eiserne Kreuze 2. Klasse zu ⸗ gehen und ermächtige Sie, dieselben an Offiziere und Mannschaften des königlich hayrischen 1. Armeecorps zu vertheilen, die sich unter statt⸗ gehabten schwierigen Verhältnissen besonders aus⸗ gezeichnet haben.
— Der Kanzler des norddeutschen Bundes tichtete von Versailles am 23. Dez. nachstehendes Telegramm an das auswärtige Amt in Berlin: „Sie wollen dem hanseatischen Ministerresidenten nittheilen, daß die große Tapferkeit, mit der die beiden hauseatischen Regimenter sich an der Loire geschlagen haben, in der Armee allseitig gerühmt worden ist. v. Bismarck.“
— Nach der„Karlsr. Ztg.“ besteht die Ver- bundung des Divisions-Commandkurs General- Lieutenant v. Glümer in einem Streifschuß am
— Aus Paris hat man Nachrichten, aus denen hervorgeht, daß Trochu und Duerot mehr als je mit der Arbeit der Armee⸗Reorganisation beschaftigt sind. Ein ganzes Corps hat der vielen Verluste wegen, die es erlitt, aufgelöst und unter andere Truppentheile vertheilt werden müssen. Eine Anzahl von Verurtheilungen wegen schlechter Haltung vor dem Feinde wurde im Journal Officiel veröffentlicht und eben so viele Offiziere namhaft gemacht, die sich hätten gefangen nehmen lassen. Neben allem diesem tritt ein Artikel des „National“ hervor, der zum ersten Mal wieder seit dem 14. Nov., dem Tage, an welchem die Schlacht bei Coulmiers in Paris bekannt wurde, offen zum Frieden und zum Nachgeben räth. Dieser Artifel findet gleichzeitig ein seltsames Echo in einer Phrase, welche der nach Bordeaux als Regierungs- blatt verlegte Monileur Universel publieirt und die lautet:„daß man siegen oder sterben wolle, daß man aber, würde man doch zum Nachgeben gezwungen, fetzt mindestens mit Ehren fallen könne!“ Es ist das erste Mal, daß ein offizielles Organ in Frankreich die Eventualität des Nach- gebens als möglich zuläßt und somit sicherlich ein Zeichen der Zeit.
— Wie man der„K. Z.“ aus Versailles schreibt, wird man vom Hauptquartier nach Paris die Warnung richten, daß hinfort jeder Luftschiffer, der in unsere Gewalt fiele, als Spion erschossen werden solle. Nach dem Kriegsgesetz kann Jeder⸗ mann, der als Träger eines Briefes die Vor- vostenlinie durchbricht, als Spion behandelt werden.
— Der„Daily News“ wird aus Conlie geschrieben, daß das dortige Lager aus nahezu 50,000 Mann besteht, von denen jedoch nicht mehr als 20,000 bewaffnet sind. Muthmaßlich liegen in Brest mehrere Tausend Büchfen, die aus England geschickt wurden, im Depot; da aber die Behörden dieselben nicht bezahlen können, bleiben sie eben dort liegen. Um diesen Waffen⸗ mangel so wenig fühlbar zu machen wie möglich,
sind die Offiziere auf folgendes Auskunftemlttel],
verfallen: Sie lassen die Leute regelmäßig jeden Tag exertiren und wenn ein Batalllon fertig ist, gibt es seine Waffen an ein zweites ab, und so fort, so daß jeder Soldat täglich wenigstens ein Mal ein Gewehr in die Hand bekommt! Straßburg. Seitens des Gouvernements ist eine verschärfte Verordnung über die Aufrecht⸗ haltung der Fremdenpolizei erlassen worden. Dar— nach muß jeder, der Fremde bei sich aufnimmt und logirt, dieselben sofort nach ihrer Ankunft, längstens innerhalb 2 Stunden, anmelden. Diese Verpflichtung liegt, nicht allein den Gastwirthen, sondern auch den Privaten ob und bezieht sich auch auf die Nachtzeit. Die unterlassene, die verspätete, die unvollständige und die falsche An- meldung wird mit Geldbuße bis zu 500 Franken oder mit Arrest bis zu 6 Wochen geahndet. In Wiederholungsfällen erfolgt kriegsrechtliches Urtheil.
Bern. Die Pruntruter Deputation, die sich in das Lager vor Belfort begeben, fand bel dessen Commandanten die beste Aufnahme. Die Abzugs bedingungen(für die Weiber, Kinder und Greise) sind noch nicht bekannt.
Aus Pruntrut, 24. d. M., wird gemeldet:
25,000 Mann sind aus Lyon in Besangon an—
gekommen und marschiren nordwärts. Die Eisen⸗ bahnverbindung zwischen Lyon und Besangon ist unterbrochen. Montbeliard wird stark verschanzt
Arm. Derselbe führt das Commando fort.
und verbarricadirt.
Hessen. Darmstadt. Von der Groß⸗ herzoglich(25.) Divisten werden weiter folgende Verlustlisten veröffentlicht:
1. Reitet⸗Regiment.
(Gefecht bei Bois⸗Commun vom 24. November.) 3. L.⸗Schwadron. Garde⸗Chev. Jakob Grimm, Harperts⸗
hausen, Il. v., Sch. d. d. Arm. Laz. Beaumont
le Gatinais. 10
(Gefecht bei Beaune la Rolande vom 28. Nov.)
3. L.⸗Schwadron. Sergeant Friedr. Schmitt, Elsheim,
Sch. d. d. Hals. Laz. Beaumont le Gatinais.
3. Schwadron. Garde⸗Chev. Franz Wagner, Castel,
. v., Sch. d. d. Oberschenkel. Laz. Beaumont le
Gatinais. f
(Gefecht dei Teillay vom 3. December.) Leib⸗Schwabron. Wachtmeister Johannes Hammel, Lollar, schw. v., Sch. d. d. Leib. Laz. Acheres. Corporal(Einjährig⸗Freiwilliger) Jak. Bernh. Grüninget, Bußbach, schw. v., Sch. j. d. l. Brust, auf dem Platze geblieben.
Garde⸗Chev. Conrad Dietz, Utphe, l. v. Sch. i. d. r. Wade. Laz. Acheres. ö Garde⸗Chev. Georg Schad, Echzell, l. v., Sch. i. d. x.
Unterschenkel. Laz. Acheres.
Garde⸗Chev Conrad Jung, Steinfurth, l. v., Prellsch. in's r. Schulterblalt. Ist beim Regiment.
Garde⸗Chev. Johann Dietrich, Groß⸗Lüder, l. v., Strfsch. a. r. Oberschenkel. Ist beim Regiment.
Gefreiter Wilh. Jakob Unger, Heppenheim, l. v. Prellsch. a. r. Hinterbacken Ist beim Regiment.
(Gesecht bei La Ferte vom 5. December.)
4. Schwadron. Garde⸗CThev. Adam Roth, Altheim, l.
v., Sch. d. d. r. Arm. Laz. Orleans.
2. Reiter⸗ Regiment. (Gefecht bei Montargis vom 19. November.) 4. Schwadron. Chev. Johannes Arras, Vielbrunn, Verw. unbekannt. Chev. Wilhelm Frankenberger, Oberramstadt, Vetw. unbekannt. (Gefecht bei Montbartrdis vom 24. November.) 4. Schwadron. N Rittmeister Paul Wernher, Nierstein, I. v., Lanzenstich i. d. Brust. Lieutenant Georg Frhr. v. Riedesel, Lauterbach, dermißt. Sergeant Hermann Neumann, Langsdorf, vermißt. Sergeant Heinrich Gries, Büttelborn, vermißt. Chev. Arnold Gedult v. Jungenseld, Darmstadt, vermißt. Corporal Johannes Astheimer, Bischofsbeim, Sch. d. d. r. Hand u. r. Fuß. Laz. Beaune. Chev. Georg Peter Heilmann, Schönnen, Lanzenstich i. d. Brust. Laz. Beaune. Chev. Heinr. Eschdach, Fürfeld, l. v., Sch d. Laz. Beaune. Gefreiter Carl Jennewein, Aubenheim, vermißt. Chev. Phil. Heinr. Schneider, Klein⸗Karven, vermißt. Chbev. Philipp Herge, Schneppenhausen, vermißt. Chev. Jakob Espenschied, Reunersheim, vermißt. Chev. Johann Peter Herder, Lehheim, vermißt. (Gefecht bei Bellegarde vom 24. November. 3. Schwor. Chev. Jobs. Muth Gimbsheim, schw. v., Schuß durch die Bust. Laz. Beaune. (Gesecht bei Beaune vom 28. November.) 3. Schwor. Chev. Georg Müller, Hähnlein, 1. Streissch. am Kopf. (Gesecht bei Artenay vom 3. Dezember.) Leib⸗Schwor. Chev. Joh. Helmstädter, Rimhorn, l. v., Schuß durch die Schulter. (Gefecht bei Orleans und St. Cyr en Valle vom 4. Dez.) Leib⸗Schwor. Chev. Heinesch Döll, Roßdorf, k. v., Schuß in den Oberschenkel. 4. Schwor. Corp. Joh. Eisert, durch die Brust.
Großherzogliche Feldartillerie. (Gesecht bei Cevilly vom 3. Dezember. 2. schwere Fußb. Bedienungskanonier Johannes Leiser, Erzhausen, 1. v., Schuß durch den J. Schenkel. (Gefecht in der Vorstadt von Orleaus vom 4. Dezember.) 3. leichte Fußb. Fahrkanonier Peter Kohl, Gößenhain lodt, Schuß durch die Brust. 5 Gefecht bei St. Dye vom 9. Dezember. 1. schwere Fußb. Fahrgesreiter Heinrich Boß, Langenhain, l. v., Skreissch. am J. Oberarm, befindet sich bei der Batterie. 1. schwere Fußb. Bedienungskanonier Heinrich Ruppert,
d. I. Arm.
ve,
Wenings, todte, Schuß
Obergleen, J. v., Schuß am l. Arm. Laz. Artenay.


