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ener solchen Angelegenheit gebietet. Die Ant- vortnote des Grafen Beust auf die Circular⸗ Jepesche Gortschakoffs hebt hervor, daß kein zweifel zulässig sei über die gegenseitige Verbind⸗ lchkeit des Vertrages von 1856, der ganz oder teilweise nicht einseitig annullirt oder modifizirt gerden könne. Nur wegen der dem Kabinktte don St. Petersburg schuldigen Rücksicht geht raf Beust in die Prüfung der Argumente Gort— spakoffs ein.
— der officiöse Correspondent der„Karlsr. ktg.“ schreibt: Dem Vernehmen nach gibt die ussische Rückäußerung, welche nach London bereits iterwegs und in Wien für Ende dieser Woche p isirt ist, dem Gedanken Ausdruck, daß Rußland der Sache selbst und aus den bereits kund— gebenen Erwägungen auf seinem reiflich er⸗ hogenen Entschluß zu beharren nicht umhin könne; e werde sich der Weg finden, sich desfalls mit alen Interessenten des Pariser Vertrags freund lch auseinander zu setzen, als es, wie es noch- nals förmlich und feierlich wiederhole, nicht ent— ssent die Absicht habe, an denjenigen Vertrags- bstimmungen zu rütteln, welche nicht die Rüchsicht af ihre Würde und die Pflicht der Selbstachtung ür jede große Regierung unerträglich machen müsse.
Prag. Die Polizei entdeckte in der Re- daction der„Correspondance Slave“ ein franzö⸗ ssches Werbe⸗Bureau und verhaftete sechs Tschechen, de gerade während der Anwesenheit der Polizei s Redactions⸗Bureau traten, um sich für Gari⸗ hildi anwerben zu lassen.— Das hier aufge- hobene Garibaldi'sche Werbebureau ist die Filiale enes Wiener, von der französischen Gesandtschaft übventionirten Central⸗Werbebureau's.
Pest. Eine im Unterhause eingebrachte Vor- lge der Regierung beziffert den bei Ausbruch des teutsch⸗französischen Krieges behufs Completirung des Heeres gemachten Aufwand auf 19 Millionen. — Mehrere verfassungstreue, der Linken des Ab- ordnetenhauses angehörende Mitglieder inter— hellirten den Grafen Beust, welche Schritte er in der russisch-türkischen Frage gethan habe, um Desterreich den Frieden zu erhalten. Graf Beust übermittelte Vorlagen der Regierung.
Frankreich. Tours. Die Regierung lüßt einen Bericht über das Gefecht bei Chatillon Arbreiten. Darnach war es in der That ein nächtlicher Ueberfall, den die Garibaldianer aus— führt haben. Von Saulieu wurden nach Autun 167 Gefangene, darunter 11 Offiziere, 62 Pferde, 4 Munitions- und Proviantwagen und 1 Post⸗ nägelchen mit der ganzen Correspondenz verbracht. die Gefangenen gehörten angeblich dem 6. Corps (11. Division) an. Unter den Gefallenen soll sch ein Infanterieoberst und der als Platzmajor u Chatillon fungirende preußische Oberst befinden. — Gegenüber der Depesche des Großherzogs
n Mecklenburg, wonach dieser bei Dreux die
stanzösische Loirearmee geschlagen haben wollte, ann die„Correspondance de Tours“, ohne die thwendige Discretion zu verletzen, constatiren, duß die französische Loirearmee seit der Wieder anahme von Orleans ihre Cantonnements nicht urlassen habe und unmöglich nach dem 15 Meilen utfernten Dreux abgerückt sein könne. Die bei Dreux, das übrigens eine offene Stadt ist, zurück⸗ agangenen Mobilgarden seien National- und Nobilgarden des Westens.
— Aus Tours kommt folgende Depesche des Ninisteriums: Evreux, 22. Nov. Die National- gurde von Evreux und der Nachbarschaft, unter— sützt von der Landbevölkerung, welche die Preußen uckt, hat alle ihre Stellungen behalten. Die stunzösischen Truppen haben gegen Vernon die Offensive ergriffen und einen ungeheuren Proviant- Tansport dem Feinde, welcher von Pach nach Nantes ging, weggenommen. Die Bedeckungs- vannschaft, 1500 Mann stark, ergriff nach einem leichten Gefechte die Flucht. Das Eurethal ist i. Im Osten ist das Oignonthal gleichfalls rei und scheint die Bewegung des Feindes gegen kyon aufgegeben zu sein.
des Volkes von Neuem belebte.
— Aus Pariser Ballonbriefen vom 20. d. ist die Ursache zu ersehen, welche die Hoffnungen Picard's Organ, der„Electeur libre“ meldet nämlich unter Reserve, daß am Mittwoch den 17. d. die europäischen Mächte eine Collectivnote in Versailles überreicht hätten.
Havre. Ein Börsenanschlag meldet, daß die gesammte Flotten ⸗Division des Admiral Peuhoet in Cherbourg nach gefahrvoller stürmischer Fahrt in der Nordsee mit 7 Schiffsprisen nach Cherbourg zurückgekehrt sei. Nur die„Guyenne“ mußte wegen Havarie in Dünkirchen zurückbleiben. Nach Aufnahme von Kohlen und Lebensmitteln wird die gesammte Flotten-Division zur Ablösung der Flotten-Diviston Gueydon's in die Nordsee zurück fahren, wo eventuell eine Ueberwinterung statlfludet.
Havre, 26. Nov. Nordwestwärts von Le Mans sind Theile der deutschen Armee vorge— drungen, die uns seit 40 Stunden aller Verbin- dungen auf den südlichen Landwegen berauben. Wahrscheinlich wird schon in den nächsten Tagen über Cherbourg die nothwendige Communication mit dem Sitze der Regierung auf dem Seewege her— gestellt sein. Ob Le Mans etwa schon im Besitze des Feindes sich befindet, ist hierorts nicht bekannt.
Belgien. Brüssel. Louvain und Ulric de Fonvielle sind mittelst Luftballon aus Paris in Belgien eingetroffen. Nach den neuesten Berichten soll die Stimmung dort noch sehr san— guinisch sein.
— Der aus Paris mit dem Luftballon hier eingetroffene Arthur v. Fonvielle hat die Donners— tags-Nummer des„Temps“ mitgebracht, in dessen Situationsartikel versichert wird, daß die Stadt mit Ausnahme von Fleisch und Oel reichlich bis zum Januar mit allen Lebensmitteln versehen ist.(2)
— Hier eingegangenen Nachrichten zufolge hätte Gambetta im Lager von Conlie(Departement Sarthe) einen Besuch abgestattet.— Die Armee des Großherzogs von Mecklenburg steht nur noch 30 Kilometer von Le Mans.— General Cam— briels hat einen Brief an Gambetta gerichtet, in welchem er den ihm gemachten Vorwurf des Ver— rathes und militärischer Unfähigkeit zurückweist und vor ein Kriegsgericht gestellt zu werden verlangt. — Die fälligen Briefe und Journale aus Tours, Poitiers und Nantes sind nicht angekommen, was auf eine Unterbrechung der Bahnlinie in der Gegend von Le Mans schließen läßt.
— Ein per Ballonpost hierher gelangter Ar— meebefehl Trochu's vom 18. d. rügt in heftiger Weise die zwischen den deutschen und Pariser Truppen entstandenen freundschaftlichen Beziehungen, welche selbst von französischen Offizieren unter— halten würden, die er im Vertrauen auf ihren Eid bis nach St. Denis vorgeschoben habe. Trochu droht, im Falle sich ein solcher die französische Ehre befleckender Verkehr mit dem Feinde wieder— hole, würde er die ganze Strenge des Gesetzes walten lassen.
— Belgischen Blättern wird telegraphirt: Nach zuverlässigen Nachrichten aus Versailles ist daselbst die Correspondenz zwischen dem Grafen Beust und dem Fürsten Metternich aufgefunden worden. Die— selbe ist so compromittirend für den Reichskanzler, daß man dessen Stellung für unhaltbar geworden ansieht.
Großbritannien. London. Die„Times“ meldet, Graf Chaudordy sei doch in Versailles gewesen, seine Mission aber, welche die Einberufung der Constituante und den Abschluß eines Waffen⸗ stillsandes bezweckte, sei gescheitert.
— Dasselbe Blatt schreibt vom 26.: Da die russische Antwort gestern zu spät für eine Berathung der Minister eingetroffen war, wurde die Eröffnung auf den nächsten Montag stattfindenden Minister— rath verschoben. Fürst Gortschakoff behauptet, die eingenommene Stellung rechtfertige sich durch die angegebenen Vertragsverletzungen anderer Contra— henten und durch den Zweifel, ob ein bloßes Ansuchen um Revision erfolgreich sei. Fürst Gortschakoff versichert abermals Rußlands Friedens- liebe.„Times“ und„Daily News“ erachten dem— nach den Weg für eine Verständigung für offen und hoffen eine friedliche Lösung.
— Der„Observer“ bezeichnet die russische Antwortnote als in sehr versöhnlichem Geiste ge—
halten. befriedigend, so sei das Aufgeben des früheren dictatorischen Tones ganz klarer Gewinn im In⸗ teresse des Friedens.— Odo Russel verbleibt vorerst wahrscheinlich in Versailles
Sei ihr Inhalt auch noch nicht ganz
Spanien. Nachrichten aus Spanien, die aus franzbsischen Quellen kommen, melden, daß in Madrid große Aufregung herrsche. Die Truppen sind in den Kasernen consignirt: es steht eine republikanische Insurrection bevor. In Arragonien herrscht dieselbe Aufregung, die von den Carlisten genährt wird. Barcelona ist sehr stark bewegt. Der dortige Generalkapitän telegraphirt an Prim: „Alles ist verloren, wenn nicht unverweilt Ver— stärkungen gesendet werden.“
Italien. Florenz. Die Regierung ver— hindert nicht blos den Uebertritt von Italienern nach Frankreich, sondern auch die Rückkehr der Garibaldianer von dort, sofern sie ohne Paß.— Der Herzog von Aosta zeigte nach Madrid tele— graphisch die Annahme der Krone an. Das spanische Geschwader mit der Krondeputation wird in Genua erwartet.
Türkei. Konstantinopel. Die„Presse“ meldet:„La Turquie“ hofft zuversichtlich, die friedlichen Beziehungen Rußlands würden nicht unterbrochen werden; der Congreß könne Alles ruhig regeln.— Der norddeutsche Gesandte ver— sicherte, wie man demselben Journal telegraphirt, Deutschland hege gegen die Türkei die freund⸗ schaftlichsten Gesinnungen; man beginnt sich über die Haltung Preußens zu beruhigen.
Rußland. Petersburg. Eine Privat⸗ depesche der„Berliner Börsen-Zeitung“ lautet: „Man betrachtet hier die Situation hinsichtlich der Pontusfrage als durchaus friedlich, da bereits die Gewißheit vorliegt, daß sowohl England und Oesterreich, als die Türkei zur Abstandnahme von allen Schritten entschlossen sind, welche eine krie⸗ gerische Wendung herbeiführen könnten.“
— Aus Südrußland, 11. November. Im Auftrage der Regierung werden überall Pelze für die Soldaten aufgekauft. Die Lieferanten, welche aufs bestimmteste an einen Winterfeldzug glauben, bezahlen für den Pelz zum Gebrauche des gemeinen Soldaten 5— 6 Silberrubel, des Offiziers 13—14 Rubel. 5
Asien. Ueber Bombay kommt die Kunde, daß die französischen Behörden sämmtliche deutsche Einwohner aus Saigon(einem im Besitze der Franzosen befindlichen Handelsplatze) ausgewiesen haben.
» Friedberg. Auf höheren Befehl ist über die in Privaspflege befindlichen verwundeten und erkrankten Sol⸗ daten eine strengere Controle, als bisher geschehen, an⸗ geordnet worden. Dtieselben haben sich für die Folge an bestimmten Tagen bei den Landwehr-Commando's behufs ärztlicher Untersuchung zu stellen und sind von diesen, sobald sie als felddiensttauglich befunden werden, wleder zu ihren Regimentern zu verweisen. Die meisten der zur Visitation erscheinenden Reconvalescenten sollen sich noch als dienstuntauglich erweisen, manche, von den Kameraden so genannte,„Drückbrüder“ jedoch auch darunter befindlich sein, die indeß unnachsichtlich zum Dienste herangezogen werden. Am 1. Dezember wird wieder ein größerer Transport dienstsähiger Mannschaft zu den im Felde stehenden Regimentern von Darmstadt abgehen.
D. Friedberg. Für manche Leser dieses Blattes dürfte folgende Notiz nicht ohne Interesse sein: Am Sonn⸗ tag den 20. Nov., Morgens zwischen 9 bis 10 Uher, ge⸗ wahrte Einsender auf dem Wege von Nauheim nach Fried⸗ berg zu oft wiederholten Malen, während leichte Nebel die Sonne etwas verschleierten, mit bloßem Auge einen bedeutenden Sonnenfleck von mindestens 0,5“ mittlerem Durchmesser nach links, unten spitz zulaufend in etwa J Radiuslänge Abstand vom Miitelpunkte und im Winkel circa 300.
Offenbach. Vor einigen Nächten hatten die hier in der alten Caserne befindlichen gefangenen Franzosen unter sich selbst einen ungeheuren Streit, der von 10 bis 2 Uyr dauerte und wobei viele Verwundungen vorgekommen. Von jetzt an wird man diesen Leuten, die hier sehr human behandelt werden, die bisherige Freiheit etwas beschränken. Vor einigen Tagen hatte Einer derselben einem hessischen Unteroffizier einen heftigen Fußtrilt in den Unterleib versetzt, während zwei andere sich gegen hiesige Offiziere Gemeinheiten erlaubten.
Wiesbaden. Die in den letzten acht Tagen vor⸗
gefallenen Ungehörigkeiten franzoͤsischer Soldaten, und namentlich eine am Sonntag Nacht zwischen Bäckerburschen und Franzosen stattgehabte heftige Prügelei, hatten zur Folge, daß jeder französische Soldat, der nach 9 Uhr von der Patrouille auf der Straße oder in einem Wirthshause angetroffen wird, arretirt werden soll.“


