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Dienstag den 29. Uovember.
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Oberhessischer?
Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg.
Friedberger Intelligenzblatt.
Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag.
—
——.
Betreffend: Maßregeln gegen die Rinderpest.
Amtlicher Theil.
Friedberg am 25. November 1870.
Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises.
Nach einer Mittheilung der Polizeibehörde zu Mainz wird nur solches Vieh, mit alleiniger Ausnahme von Pferden, in die Stadt Mainz eingelassen, bezuglich dessen Ursprungs⸗ und Gesundheitsscheine beim Eintreiben vorgezeigt werden können, auch wenn das Vieh aus Gegenden kömmt, in denen die Rinderpest nicht herrscht.
Indem wir Sie
Diese An⸗
Bekanntmachung.
ordnung ist mit Rücksicht darauf getreffen, daß in einzelnen Gegenden, wie Rheinpreußen, die Seuche noch nicht erloschen ist.
hiervon benachrichtigen, geben wir Ihnen auf,
die Viehbesitzer Ihrer Gemeinden hiernach zu verständigen und auf decen Verlangen solche Bescheinigungen auszustellen.
Trapp.
Die Forststrafen vom IV. Quartal 1870 und die Felbstrafen der V. Periode 1870 können an den bestimmten Zahltagen W0delieg und Donnerstag“ Morgens von
812 und Mittags von 2—5 Uhr an das unterzeichnete Nentamt bezahlt werden. vir Samstag den 3. Dezember Vormittags von 9—11 Uhr bei Herrn Gastwirth Joutz zu Butzbach.
Als besonderen Erhebungstag für den Landgeri
tsbezirk Butzbach bestimmen
Wir ersuchen die Großherzoglichen Bürgermeisteresen dieses im Intexesse ihrer Orteangehörigen mit dem Bemerken bekannt machen zu lassen, daß nach dem
15. Dezember die Mabnung erfolgt. Friedberg den 26. November 1870.
Groß herzogliches Rentamt Friedberg Lin deck.
Kriegs nachrichten.
Officielle militärische Nachrichten.
Baugy, 24. Nov. Die Belagerung von Tbionville hat vorgestern begonnen; aus der Jestung wird aus 76 Geschützen geschossen, die Stadt brennt seit vorgestern Nachmittag. Die Uvantgarde der Cavalerie⸗Diviston Graf Gröben, unter Oberst v. Lüderitz, hat gestern Nachmittag ei le Quksnel ein glückliches Gefecht gegen ranzösische Mobilgarden aus Amiens bestanden, velche in wilder Flucht zurückgetrieben wurden.
Graf Wartensleben.
Versailles, 24. Nov. Der Großherzog on Mecklenburg setzt heute seinen Vormarsch sort. Recognoscirungs-Gefechte haben bei Neu— rille, Bois-Commun und Mezieres statt⸗ tefunden. v. Podbielsky.
Metz, 24. November. Soeben hat Thionville capitulirt. Die Uebergabe tcfolgt morgen um 11 Uhr früh.
v. Kameke. Dep. Moselle,
Hayange, Arrondissement
und bei Thionville, 25. Nov. Heute Morgen
4 1 che um 11 Uhr ist Thionville von unseren Truppen
hesetzt worden. 200 Geschütze genommen und Diesseitiger Verlust
kährend des Bombardements gering. v. Kameke.
* Versailles, 25. Nov. Am 24. November urtrieb Oberst v. Lüderitz halbwegs zwischen
ye(füdöstlich von Amiens) und Amiens Mobil- hurden, welche mit Zurücklassung ihres Gepäcks, gigen Brap(Arr. Peronne, westlich von Amiens) niflohen. Eine spätere Recognoscirung desselben mit 2 Compagnien, 4 Escadrons und 2 Geschützen sieß bei Mezieres(zwischen Montdidier und St. Quentin) auf sechs feindliche Bataillone mit Artillerie und brachte denselben nicht unbedeutende Verluste bei. Diesseitiger Verlust gering. v. Podbielsky.
Versailles, 26. Nov. Am 23. November varf General v. Treskow den Feind aus seinen bositionen vor Belfort und schlug demnächst einen Ausfall ab. meldet
Versailles. Dem„Schw. M.“
nen vom 24. Nov.: Gestern sprach man einmal vieder von Waffenstillstands- Verhandlungen, Paris o ernstlich gesonnen sein, auf Grund des status uo ohne gleichzeitige Verproviantirung, einen bis 12 tägigen Waffenstillstand abzuschließen.
Während dieser Frist will die provisorische Re- gierung die Generalräthe zusammenberufen, um über die Geschicke Frankreichs ihre Stimme ab- zugeben; von der Einberufung einer Konstituante will man Abstand nehmen, weil die dazuzerfor⸗ derlichen Wahlen tinen zu großen Zeitraum in Anspruch nehmen dürften. Alle Anzeigen lassen entschieden auf eine Kapitulation von Paris in den ersten Tagen des Dezember schließen.— Die Forts haben seit 8 Tagen fast keinen Schuß ab⸗ gefeuert, und Trochu scheint noch immer mit einem Ausfalle zu zögern. Hier ist es sehr gut bekannt, daß die Linientruppen nicht mehr zum Vorgehen zu bewegen sind. Die französischen Vorposten fraternisiren mit unseren Soldaten in auffallender Weise. Wenn auch in Paris Mitrailleusen und Kanonen zahlreich vorhanden, so kann man die- selben nicht zu einem Ausfall verwenden, aus dem einfachen Grunde, weil die Pferde, für die kein Hafer, Futter ic. mehr vorhanden ist, unter der Last der schweren Geschütze zu Boden fallen. Die provisorische Regierung in Paris setzt alle Hebel in Bewegung, um den traurigen Zustand, in welchem die Hauptstadt sich befindet, mit Redens- arten und völkerrechtlich unerhörten Maßregeln zu übertünchen. So ist es keinem Staatsangehörigen einer fremden Nationalität, die Gesandten Wash— burne, Kern ꝛc. mit einbegriffen, mehr gestattet, Paris zu verlassen, keiner darf die französischen Vorposten passiren.
— Der„Staatsanz.“ meldet aus Versailles, 19. Nov.:„Der Großherzog von Mecklenburg hatte gleichzeitig mit der Nachricht von dem Siege bei Dreux(17.) gemeldet, daß die seinem Ober- commando unterstellte Heeresabtheilung(1. baye-⸗ risches Corps, 22. Division, 17. Divpision) auf der ganzen Linie im Vorrücken gegen das Fluß- gebiet der Sarthe hin begriffen sei. Die Ein- nahme von Chateauneuf, beinahe 3 Mellen süd— westlich von Dreux, hat auf's Neue gezeigt, daß die Truppen, durch die der Feind die Loire-Armee verstärkt hatte, eines ernsten Widerstandes nicht fähig sind. Die französischen Verluste sind un- gefähr fünfmal so groß wie die deutschen. Wäh- rend die Franzosen etwa 300 Todte und Ver- wundete, nebst 150— 200 Gefangenen zurückließen, betrug die Einbuße auf unserer Seite 100 Manu. Für die Behauptung von Chartres und die Sicher- heit der großen Straße von Chartres auf Ram- bouillet, die in die südliche Cernirungslinie von Paris ausläuft, ist der gegenwärtige Vormarsch der deutschen Truppen von großem Einfluß. So glücklich auch der erste Vormarsch der deutschen
Truppen gegen Orleans und die Eurelinie von Statten gegangen, so hatte sich doch herausgestellt, daß die Streitkräfte, die für die Occupation dieser Landestheile des mittleren Frankreichs im Augenblick disponibel waren, nicht überall hinreichten, um dem Guerillakrieg, den die Einwohner, durch kleinere Soldatentrupps aus den südlichen Departements verstärkt, hier von Anfang an unterhalten hatten, ein Ende zu machen. Namentlich auf dem Wege von Chartres nach Maintenon waren die preuß. Cavaleriepatrouillen fortwährend versteckten Anfällen ausgesetzt. Viele Dörfer, aus denen auf vereinzelte Patrouillen geschossen wurde, haben auf dieser Strecke nieder— gebrannt werden müssen....“
— Die Eisenbahnverbindung der Pariser Cer— nirungsarmee mit Deutschland ist durch die Vol— lendung der Pacisibahn um den Tunnel bei Nanteuil wieder um eine Tagereise abgekürzt wor- den. Seit dem 23. November fahren die Züge direct bis Lagny.
— Der„A. A. Z.“ wird aue Versailles ge- meldet, daß es in Parts an Pulver fehle und daß eine Commission von Chemikern beauftragt sei, künstlichen Salpeter zu beschaffen.
— Berichte aus Versailles, vom 21. d., melden: Ueber Paris schwebt jetzt fortwährend ein sixirter Ballon. Die Pariser Post-Ballons gehen jetzt immer Nachts über Versailles hinweg.
— Nach Privatnachrichten wurde am 19. d. M. bei Paris ein Ballon heruntergeschossen, in welchem u. A. ein französischer General sich be— funden haben soll. Verschiedene Proclamattonen und eine zahlreiche Correspondenz flel dabei in unsere Hände.
— Aus Versailles eingelangte Berichte vom 22. d. M. melden: Die Pariser Forts ver— halten sich seit drei Tagen sehr schweigsam.
— Odo Russell hatte eine zweistündige Unter— redung mit dem Grafen Bismarck. Mittags war der Erstere beim Könige zur Tafel geladen, hatte aber wegen Unwohlseins absagen lassen.— Die Kartoffelsucher kommen jetzt schon zu Tausenden aus Paris heraus, so daß auf sie geschossen wer— den muß und sie in die Stadt zurückgetrieben werden.— Fürst Lynar ist, dem Vernehmen nach, mit eigenhändigen Briefen des Königs nach München abgereist.— Hier ist sehr schlechtes Wetter.
Metz. Ueber die schon gemeldete Exploston im Fort Plapperville erfährt man, daß eine Ab- theilung des 7. westfälischen Festungs Artillerie- Regiments mit dem Sortiren der in großer Masse
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