feindlichen Kugeln verbunden. Doch mancher Land brachten durch die Hervorrufung dieses treue Kamerad sollte nicht mehr die Sonne des Krieges! N folgenden Morgens begrüßen und hauchte in dern Altbreisach, 25. Aug. Diesen Vormittag Nacht die fromme Kriegerseele aus. In der Nähe haben zwei bis drei Bataillone französische In⸗ des Waldes wurden sie zur Rube gebettet, und fanterie die Festung Neubreisach verlassen, um ein heiliger Schauer überkam die Gesundgebliebenen, nordwärts zu marschiren. r der Choralgesang ins aden beg 1 G lan beet 9 2 2 wie es vielleicht noch ohne Beispiel dasteht. a Denn e be hl de U. 18 fe ene def lest, fe een lien feier i eee erlitten. Am 21. wurde die Division in die Reserve Gelegenheit haben; sie werden, wie biiichet wird, gestellt und batte bei St. Marie, unweit Coinville, mit Sprenggeschosfen von einer bis dahin unbe: auf der Straße nach Briey, Bivouak bezogen. kannten Füllung überschüttet werden, gegen welche Ein Tagesbefehl des Armeecommandanten lautet: die Bomben und Granaten älteren Datums als „Ich spreche dem Corps meine volle Anerkennung barmlose Knallbonbons gelten können.“ aus. Ihm ward eine schwere de zu 1 es bat sie mit Ehren gelöst. Einem überlegenen? einde 7 n gegenüber hat das Corps lange Stunden im Kampfe Hessen. Friedberg, 27. Aug. Gestern gestanden. Sein zähes Aushalten, sein energisches Abend traf von Gießen die betrübende Nachricht Vorgehen im letzten Moment der Schlacht haben d, daß der dort befindliche, schwer verwundete zum Sieg entscheidend beigetragen. Dem helden- Oberlieutenant Kißner vom 2. Juf.-Regt. seinen müthigen Verhalten der Artillerie, welcher an dem Wunden erlegen ist.— Als ein schöner Beweis Erfolg des Tages ein hervorragender Theil ge— von Treue und Anhänglichkeit an die Person bührt, zolle ich meine vollste besondere Anerkennung. unseres geliebten Landesfürsten wird uns mitge- Verneville den v. Manstein. getheilt, daß das 2. Inf.⸗Rgt. am 25. d. aus
So bal sich der Zuruf des Fübrers beim dem Vivouak Piervillers ein Gratulations-
1 8 5 5 Telegramm an S. K. H. den Großherzog ein⸗ Uebergang über die Mosel auf's vollste bewahr⸗ 2. 5 1 heitet, und die Hessen haben die alte Tapferkeit sandte.— Nachträglich haben wir noch zuzufügen,
5 z f daß eine Gratulations-Depesche der ganzen Division, auf's b bewährt. Jeder stand b so ferner durch Störungen des Telegraphen verspätet, heute auf seinem Posten ein, als er die Söhne seines ch b 90 il In N„e Fürstenhauses, die Prinzen Ludwig und Wilhelm, 110 135 w 1 5 Sab Guce alle Strapazen mit den Truppen gemeinsam tragen 0 r 7 ron 11 5 D 5 une — und vieles, fast alles wurde entbehrt, selbst Wee deen 0 ain ein
8 f i bracht, wo ihn die pflegenden
das Wasser fehlte während drei Tagen— und Privatwohnung rerachg f
sich— 1 5 anerschrocken Mee seh. Hände der herbeigeeilten Mutter und Schwester
Wiederholt kamen Verwundungen in der Nähe erwarteten.—. Ein Theil den Ersatzmannschaften
der Prinzen vor. unserer hessischen Division ist gestern in voll⸗ Zweibrücken, 24. Aug. Gestern Morgen kommenster Ausrüstung nach dem Kriegsschauplatze
a 5 i abmarschirt.
um 4 Uhr hat die Beschießung von Bitsch l. 2 durch die bayerischen Truppen begonnen. Fünf Gießen. Ein Correspondent der„Köln. Verwundete, worunter Lieutenant Beck von Nürn- Ztg. berichtet, daß deutsche Truppen in den berg, sind bereits hier eingetroffen. lothringischen Orten Falkenberg und Remilly
Karlsruhe, 25. Aug. Ein amtlicher Bericht stark gehaust und sogar ein wenig geplündert der„Karlsr. Ztg.“ lautet:„Von dem Belagerungs⸗ haben.„Es waren— schreibt der Correspondent corps vor Straßburg bören wir, daß gestern 5 das Großherzoglich Hessische 2. Jufanterie⸗ während des ganzen Tages ein Artilleriekampf Pegimez und vielleicht auch das 12, preußische stattfand, der sich gegen Abend steigerte und während Linten⸗Regiment durchgekommen.“ Der„Gieß. der Nacht bis heute Morgen 5 Uhr mit sebr Anzeiger ist glücklicherweise in der Lage, großer Heftigkeit und nicht minder gutem Erfolg diese Anschuldigung, soweit sie das Groß. Hess. geführt wurde. Nach den von dem diesseitigen 2. Inf ⸗Reg. betrifft— auf das der Correspondent Ufer gemachten Beobachtungen ist die rechte Seite vorwiegend den Verdacht lenken möchte— so⸗ der Citadelle abgebrannt und das Arsenal vollends fort zu entkräften. Nach Aussage eines in ausgebrannt. In der Nacht waren an verschie⸗ Gießen eingetroffenen, verwundeten Officiers, denen Stellen bedeutende Feuersbrünste wahrnehm- des Compagniechefs H., hat unser 2. Infanterie⸗ bar. Von zwei feindlichen Mörserbatterien auf Regiment Falkenberg, das doch eben so ver⸗ der Sporeninsel wurde die südliche zum Schweigen wüstet sein soll wie Remilly, auf dem Marsche gebracht. Unsere Truppen haben keinen Verlust gar nicht berührt, und wurde auch Remilly weder an Personen noch an Material zu beklagen, von unseren Truppen in dem von dem Corre—
wäbrend leider die Stadt Kehl, die übrigens ge⸗ spondenten geschilderten Zustaude angetroffen,
räumt ist, aus Neue sehr stark beschädigt wurde. wie dies auf Befehl der Offfeiere, zur Nach⸗ Es sind etwa 20 Häuser weiter abgebrannt und achtung für andere nachrückende Regimenter, zahlreiche andere Gebäude stark beschädigt.“ an die Thüren mehrerer Häuser angeschrieben Kehl, 25. Aug Die ganze Nacht hindurch worden sei.
donnerte das Bombardement, und zwar in Preußen. Berlin. Der„Staatsanzeiger“ einer so raschen Folge, daß man im Durchschnitt zeigt an, daß am 24. eine Postadministrativ⸗ 10 Schüsse auf die Minute rechnen konnte. Der bebörde in Nancy in Wirksamkeit getreten ist, Blitz, der jeden Schuß am nächtlichen Firmament deren Einrichtung den Bundes⸗Oberpostdirektionen anzeigte, wies genau die Gegend, von wo gefeuert sentspricht.— Der„Staatsanzeiger“ schließt einen würde, gleichwie der Schall die größere oder Artikel über die gemeinschaftlichen Kämpfe der geringere Entfernung der Batterie. Bald zuckte preußischen, baßerischen, würtembergischen und es im Norden, bald im Süden, im Westen, bald badischen Truppen mit den Worten: Es muß die an mehreren Orten zugleich; es war ein schauerlich⸗ Hoffnung Platz greifen, daß das Blut unserer erhabenes Bild, um so beengender jedoch für den Helden das festeste Band deutscher Einheit bilden Zuschauer, als die Stadt seit Nachmittags ununter⸗ werde.— Während die Südarmer ihren Vor- brochen brannte; ebenso Kehl; ja man sah oft- marsch fortsetzt, wird eine neue Armee gebildet, mals, wie einzelne Kugeln zündeten. Dazwischen die der Kronprinz von Sachsen führen wird, und sah man die Lichtstreifen der Bomben, und wie außerdem sind noch weitere Formationen in Aus- eine Mine entzündet wurde. Vom Kirchthum zu sicht, so daß die Armee des Kronprinzen durch Kork, der am Morgen des 25. d. von uns be- diese ihr nachzusendenden Verstärkungen ihre Ope⸗ stiegen wurde, nahmen wir wenigstens die Beru; rationen mit vollem Nachdruck siegreich durchzu⸗ higung mit, daß die Pyramide des schönen Münsters führen im Stande ist.
noch ganz verschont blieb. Der Zustand in der— Hier wurden 33 Millionen auf die bayerische belagerten Stadt muß ein gräßlicher sein; Gott] Anleihe gezeichnet.
gebe, daß er bald ein Ende nehme, sei es durch Frankreich. Paris, 25. August. Die Uebergabe, sei es durch Erstürmung. Fluch aber Regierung veröffentlicht Folgendes: Preußische Denen, welche solches Elend über Stadt und Cavallerie besetzte Doulevant. 160 Cavaleristen
trafen gestern in Chalons ein und verließen das⸗ selbe Abends, ostwärts gebend.
sind im Arrondissement Langres gesehen worden.
schirendes Armeecorps zurück. Die Preußen rücken auf Varennes los. Die Bevölkerung der Um⸗ gegend von Stenay ist entschlossen, sich kräftig gegen die heranrückenden Preußen zu vertheidigen.
— 25. August. Gesetzgebender Körper. Ein Antrag Ferry's auf Abschaffung des Gesetzes vom Jahre 1834 über die Fabrikation von
worfen. Gambetta beantragt, die Kammer möge sich morgen als geheimes Comité con—
durch die Proclamation Trochu's dargestellt
erfolgt die Constituirung sofort.
Belgien. Brüssel. Repräsentantenkammer. Minister Graf d'Anethan erklärt auf eine Inter- pellation Dumortiers, es sei unrichtig, daß die belgische Grenze Seitens der Kriegführenden ver⸗ letzt sei. Keine fremde Abtheilung habe belgischen Boden betreten, es habe also auch kein bewaffneter Zusammenstoß stattgefunden. Von deutscher Seite habe man nachgesucht, den deutschen und fran⸗ zösischen Verwundeten die Passage durch Belgien zu gestatten, da die Anhäufung derselben in Saar- brücken Krankheiten hervorrufen könnte. Die belgische Regierung habe erwiedert, daß sie darin keine Neutralitäts verletzung sehe, aber vorher die französische Regierung um ihre Ansicht befragen wolle. Von Paris sei geantwortet, daß die fran⸗ zösische Regierung eine derartige Erlaubniß als Neutralitätsverletzung ansehe. In Folge dessen habe die belgische Regierung die Aulorisation versagt und kein Zug mit Verwundeten habe Belgien passirt.
Nach dem Siege bei Metz.
Donnerbrausend tönts in Deutschlands Gauen: Auf ihr Brüder! Auf zum heil'gen Krieg! Wollt ihr nicht des Elends Größe schauen, Alle Gräuel nach des Feindes Sieg!
Seht, voran schickt er die Mörderbanden. Brüllend wie die Bestien, Höllenbrut,
Nahen sie den schönen deutschen Landen,
Zu vernichten Ehre, Gut und Blut!
Wie ein Blitzstrahl aus des Himmels Hohen Zündete das große Mahnungswort. Mächtig, einig, wie noch nie gesehen, Schnell erstand der deutsche Männerhort. Jede Rücksicht schwand wie jede Schranke. Fort zum Siege, fort zum deutschen Rhein! Voll Begeist'rung war nur Ein Gedanke: Ein'ges Deutschland, frei wirst du bald sein.
Wie die Löwen kämpfend, in den Schlachten Immer vorwärts dringt die tapfre Schaar; Und ob tausend Feuerschlünde krachten,
Ob Verstümmlung— Tod die Loosung war, Eins nur gilt: den Lorbeer zu erreichen, Hinzuschmettern den verweg'nen Feind. Muthig stürmend über Brüderleichen, Nimmer wankend siegen sie vereint!
Und des Feindes Heere, wie vernichtet Rückwärts ziehen sie die blut'ge Bahn. Schlachtenlenker, du hast sie gerichtet, Schwer bestraft den frevelvollen Wahn!
Du warst mit im wilden Schlachtgetümmel, Unsern Kämpfern nah' in der Gefahr!
Dank dir, heißen Dank! o Gott im Himmel! Unter Thränen bringen wir ihn dar.
Still vertrau'n wir der Entscheidungsstunde, Die bald laut durch Deutschlands Gaue tönt. Mit dem Rechte ist der Sieg im Bunde, Treu und Wahrheit werden sieggekrönt.
Wills uns doch voll ernster Rührung mahnen: Heilig wie der Kampf ist unser Ruhm,
Mit uns sind die Geister unsrer Ahnen, Heldengeister aus Elistum.
Nehmet hin die innigsten Beweise
Ihr Gefall'nen, unsrer Ehrfurcht Zoll! Unvergeßlich schlummert sanft und leise, Ach die Seele neigt sich wehmuthsvoll! Und wenn einst im heitern Lichtes-Glanze Wieder blüht des Friedens wonn'ge Zeit; Jeder Dank ist dann ein Blatt im Kranze,
Den die Nachwelt Euerm Namen weiht, Friedberg, 25. August 1870. Ph..
— 26. Aug. Das„Journal officiel“ meldet: Feindliche Plänkler erschienen in Brienne. Ulauen
Dieselben zogen sich euf ein nach Chalons mar⸗
Waffen wird mit 184 gegen 61 Stimmen ver⸗
stituiren, um über die Situation, wie dieselbe
sei, zu berathen. Auf den Antrag Keratry's


