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e wolle, ihre Schulen als Privatschulen zu erhalten, so u doch zu befürchten, daß in dem entschesdenden Augen⸗ lick, der nun ganz nahe gerückt ist, manche Gemeinden in der Moͤglichkeit, allen Anforderungen zugleich für die fentliche, wie für die Privatschule zu enisprechen, ver⸗ weifelnd, den verhängnißvollen Entschluß zum Anschluß in die Iffenilichen Schulen faßten. Einem solchen Unglück ir unsere Kirche kann nur dadurch vorgebeugt werden, aß unser Verein sich bereit finden kann, durch seine kräftige Interstützung den evangelischen Gemeinden Oesterreichs re evangelsschen Schulen erhalten zu helfen.
Nie Erbauung einer cvangelischen Kirche 2 1 in Madrid, ie welche der evang. Verein der Gustav-Adolf⸗Stiftung nn der Hauptversammlung des letzten Jahres bereits die nebesgabe von 5338 Thlrn. bestimmt bat, ist schon früher in lesem Blatte besprochen worden, in welchem auch wiederholt Mittheilungen über die Verhältnisse der Evangelischen in Spanien erschienen sind. Es sei darum hier nur an Fol ndes erinnert: In Folge der 1868 eingetretenen poltti— gen Veränderung hal die Verfolgung und Unterdrückung er Evangelischen in Spanien von Seiten der Regierung ufgebört, und es haben sich seitldem in Madrid und in ndern Städten evangelische Gemeinden gebildet. Die wangelische Gemeinde in Madrie hat am letzten Pfingst ste zum erstenmal das heilige Abendmahl gefeiert, und s haben daran 150 Personen sich betheiligt. Ihre beiden brediger, Runt und Carrasco, haben unler der vorigen Legierung um des Evangeliums willen zu leiden gehabt id konnten erst unter der gegenwärtigen Regierung aus ir Verbannung heimkehren. Runt war eingekerkert, zum ode verurtheilt, statt dessen aber mit Verbannung be— aft worden; Carrasco hatte fast 3 Jahre im Kerker zu⸗ bracht, dis ihm diese Strafe in Verbannung verwandelt
wurde. Die evangelische Gemeinde in Mabrid besitzt jetzt nur einen Betsaal, der dem Bedürsnisse nicht enlspricht, und da ihr die Mittel zur Erbauung einer Kirche sehlen, so bittet sie die Glaubensgenossen in andern Ländern um Anterstützung. Wie in andern Städten hat sich auch in Darmstadt ein Comite zur Sammlung von Beiträgen ge⸗ bildet, dessen Aufruf früher schon in diesem Blakte er⸗ schienen ist. Daß in Spanien, welches vom 13. bis ins 19. Jahrhundert ein Hauptsitz der Inquisition war, jetzt evangelische Kirchen erbaut werden können, muß jeden evangelischen Cbristen, der es vernimmt, mit Freube er⸗ füllen, und jeder, der es irgend vermag, wird zur Erbauung einer evangelischen Kirche in Madrid gern seine Unter— stützung bieten, wie oft seine Hülfe auch für andere Noth in Anspruch genommen werden mag. Die ev. Geist⸗ lichen der Stadt Friedberg, sowie des Dekanats Friedberg, sind zur Empfangnahme und Wei— terbeförderung von Gaben gern bereit. K. Baur. Eingegangen sind: 5 fl. 31 kr. gesammelt durch Hrn.
Candidat Flegler; 1 fl. von K. B.
Literarisches.
Soeben erhalten wir das XIII.(Schluß⸗) Heft des ersten Jahrgangs der im Verlage von Hermann
Schönlein in Stuttgart erscheinenden„Allgem. Familien⸗Zeitung“, und wenn irgendwo, so konnen wir nach Durchsicht dieses Heftes hier gewiß mit Recht sagen: flnis coronat opus. Wersen wir einen Blick zurück auf den soeben beendeten ersten Jahrgang dieses Journals, so müssen wir zugestehen, daß es nicht nur seine Ver— sprechungen treulich erfüllte, sondern dieselben noch bei Weitem übertraf. Jedes neut Heft gab ein neues Zeug⸗ niß von der Thätigkeit und Gewissenhafligkeit der Redaktion, HR. in jedem einzelnen fanden wir sowohl eine Fülle
wahrhaft gebiegener Unterhaltung, wie eine Quelle in faß⸗ lichster Ferm gebotener Belehrung, hervorgegangen aus den Federn der berühmtesten Anloren. So enthält das vorliegende Heft unter Anderem eine größere historische Novelle;„Zweimal gerettet“ von George Hiltl, sowie den Schluß der Erzählung:„Der Försters⸗Abjunkt“ von Otfrid Mylius. Ferner finden wir darin belle⸗ triftische Beiträge von Ernst Pasqus, Dräxler⸗ Manfred, Stanislaus Graf Grabowski und Karl Neumann Strela, benen sich eine Humoreske von Fr. Brentano, sowie historische, kulturhistorische und naturwissenschaftliche Artikel von A. Amlacher, J. Arndt, W. Baer und Dr. H. Schramm würdig antreshen. Die mit Sorgfalt ausgeführten Illustrationen fübren uns auf die Schauplätze der wichtigsten Zeit⸗ creignisse, indem sie uns einerseits„Oesterreichische Dru hpen auf dem Marsch von Cattaro in die Berge der Bocca“, serner„Castelnuovo, am Eingang der Bocche von Cattaro“ und ein Bild der„Umgebung von Cattaro“, andererseits aber„Das Palais von Ghesireh bei Kairo“ und den „Timsah⸗Ste in der Vogelperspektive, vom Lanbhause des Vicekönigs aus betrachtet“, zeigen. Außerdem dürfte namentlich für Gourmands das Bild„Auf der Suche nach Trüffeln“, sowie Allen, die sich ben Sinn für die fröhliche, selige Weihnachtszeit bewährt haben, die Illustration„Weihnachtsmarkt“ von großem Interesse sein. Erwähnen wir endlich noch die Porträts von„Karl Freiherrn v. Werther“,„Elisabeth, Fürstin von Rumänien“ „Madame Rudersdorff“,„Lord Derby“ und„John Stuart Mill“, und fügen wir hinzu, daß so ein ganzes Heft (enthaltend 8 Folio-Bogen= 192 Spalten) nur 21 kr. kostet, so wird man mes begreiflich finden, wenn wir allen Freunden einer guten, anregenden Lektüre die Anschaffung dieses Journals empfehlen, und der„Allgemeinen Familien⸗ Zeitung? dei Beginn ihres zweiten Jahrganges ein auf⸗ richtiges„Glück auf!“ zurufen.
Waaren-Versteigerung. 5 Donnerstag den 10. März l. J., Vormittags 9 Uhr cnfangend, sollen in hiesigem Rathhause in Folge Auf⸗ tags Großberzoglichen Landgerichts Friedberg die zur Debitmasse des Joh. Chrtstian Hagemann, dermalen Frankfurt a. M., gehörenden Waaren und Moblliar⸗ begenständen, nämlich: Meerschaumspitzen, Messer, Notizbücher Bilderbücher, Albums, Reißzeuge, Farbenkasten, Griffel, Formular⸗ papiere, verschiedene Kinderspiele, Parsümerlewaaren, 1 Partie franz. Tabak, 1 Ladeneinrichtung, bestebend n 5 Glasschränken ꝛc., 1 Steinkohlenofen, 1 Gas einrichtung, verschiedene leere Kisten und sounftige Gegenftände muumehr öffentlich meistbictend gegen Baarzahlung vnfleigert werden. Friedberg den 25. Februar 1870. Groß berzogliches Ortsgericht Friedberg er
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Die Gartenlaube
38 bringt in Nr. 9 folgende Beiträge: Aus eigener
aft. Erzählung von W. v. Hillern geb. Birch. sortsetzung.)— Ein wiedergesundenes Grab. Von St. Mit Abbildung: Lessings Ruhestätte auf m St. Magn! Kirchhofe in Braunschwelg.
Holländische Leute. Von Karl Braun(Wlesbaden). 1.— Aus meinem Leben. Von Capellmeister Dorn Berlin. Nr. 2, Exinnerungen an Felix Mendelssohn⸗ Jurtholdy und seine Zeitgenossen.— Im neuen Rath⸗ zaus keller zu Berlin. Von Rudolf Löwenstein. Mlt bildung. Blätter und Blüthen Ein ost⸗ hußischer Steuerverweigerer, Von J. A. D.— Eine Etelisrage.— Ein alter Kämpfer. Mit dem Por- ait des Stiftprobsss v. Döllinger.— Ueber⸗ scagung oder Heuchelen? Von G. in Berlin.— Be⸗ tigung.
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