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berhessischer An
zeiger.
Entbäl, die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg.
Friedberger Intelligenzblatt.
Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag.
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Amtlicher Theil.
Betreffend: Untetstützung der Familien der im Felde befindlichen Soldaten.
Friedberg den 23. August 1870.
Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises.
Wir erinnern die Säumigen an Erledigung der
Auflage vom bei Vermeidung der Zusendung von Wartboten.
Betreffend: Die Stellung von Kriegsfuhren.
Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises.
Nachdem die zu Kriegszwecken aus den Gemeinden
Kreises entsendeten Fuhrwerke dieser Tage wieder entlassen und zu— rückgekehrt sind, werden bei uns bereits in großer Zahl Ansprüche auf, und Beschwerden wegen verweigertem, Ersatz der an Gespann— thieren und Wagen vorgekommenen Schädigungen erhoben. 5 Es ist selbstverständlich, daß den Eigenthümern dieser Fuhrwerke le nach dem Grade des Verlustes oder des durch ausgehaltene An- strengungen und Krankheiten eingetretenen Minderwerths der Gespanne vollständiger Ersatz vorerst aus den Gemeindekassen geleistet werden muß, es erscheint jedoch angemessen, daß zur Beförderung der Rasch⸗ heit und Gleichmäßigkeit und zur Abschneidung zahlloser Beschwerden die Feststellung des Schadens nicht den einzelnen Gemeinden überlassen bleibt, sondern in einem gemeinsamen, unter Zuziehung von sach⸗ verständigen Taxatoren von uns geleiteten Verfahren erfolgt.
Um Dies zu ermöglichen, fordern wir Sie auf ungesaͤumt:
J. zu berichten:
1) welches Verfahren von Ihnen bei der Gestellung der Fuhrwerke
diesseitigen
17. J. M., in Nr. 97 des Oberhessischen Anzeigers binnen 3 Tagen Trapp.
Friedberg den 24. August 1870.
abgeschlossen, oder die Gestellpflichtigen durch Loosung ermittelt, oder endlich Fuhrwerkbesitzer derch Sie ohne Weiteres beordert worden sind,
ob vor der Absendung eine Taxation der gestellten Fuhrwerke, durch wen, auf welche Weise und auf welche Betrage Nase gefunden hat; 1
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—
3) ob und welche Ansprüche auf Entschädigung dei Ihnen gestellt und wie dieselben zu begründen versucht worden sind. Zugleich sind alle Juteressenten aufzufordern ihre etwaigen Ansprüche
längstens bis zum 27. d. Mts. bel Ihnen unter Vorlage etwaiger
Bescheinigungen von Militärbehoͤrden vorzubringen.
II. Ueber die erhobenen Auforderungen und deren Begründung den Gemeinderath am 28. d. Mis. gutächtlich zu vernehmen und das Berathungsprotocoll mit allen durch vorstehende Auflagen etwa sonst erwachsenden Protocollen und Belegen unfehlbar bis zum 29. d. Mts., Morgens 9 Uhr, nöthigenfalls durch expresse Boten hierher einzusenden. Verzoͤgerungen würden die Erledigung des Ganzen aufhalten und
eingehalten worden ist, ob insbesondere dieselben zu Lasten der Gemeindekasse und zu welchem Preis angekauft, oder Accorde
müßten durch sofortige Zusendung von Wartboten geahndet werden. Tra pp.
Zetreffend: Die Ausweisung der Deutschen aus Frankreich.
Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die
In Folge der Ausweisung der deutschen Arbeiter aus Frankreich it es nicht unwahrscheinlich, daß auch eine größere Anzahl von An⸗ zehörigen unseres Kreises in die Heimath zurückkehren muß.
Wir beauftragen Sie unverzüglich berichtliche Anzeige hierher u erstatten, sobald solche Familien in Ihren Gemeinden eintreffen ollten, unter gleichzeitiger Angabe der Namen, ihrer seitherigen Be— chäftigung der Zahl der Familienglieder und ob denselben die nöthigen Mittel zum Unterhalt zu Gebot stehen oder nicht.
Friedberg den 24. August 1870. Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises.
I m letzteren Falle empfehlen wir Ihnen sich angelegentlichst d⸗ rum zu bemühen, denselben Gelegenheit zum Verdienst durch ange⸗ messene Arbeiten zu verschaffen, nöthigensalls auch in ausreichendem Maaße vorläufige Unterstützungen aus der Gemeindekasse zu gewähren.
Solche, die zu Arbeiten an Eisenbahnen geeignet und geneigt sind, wären uns besonders zu bezeichnen. Je nach dem Grade der Bedürftigkeit werden auch wir denselben Verdienst und Unterstützung auf jede mögliche Weise zu verschaffen suchen. Tera pp.
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Die Truppentheile und Commandos ersuche ich die in den.. 17, 18 und 19 der Verordnung vom 11. August 1869 vorgeschriebenen
Einsteher Verpflichtungsprotokolle bis zum 29. Von der persönlichen Vorstellung der Ercapitulanten⸗Einsteher aus dem activen Dienststand wird für die iagegen haben sich alle Einsteher aus dem Beurlaubtenstande und aus der Zahl der freigeloosten
August an mich einzusenden.
Folge Abstand genommen, nicht dienstpflichtigen am 81. August
Uhr frühe mit ihren Einstellern in der Infanterie Caserne zu Dar mstadt zur Superrevision einzufinden.
Alsfeld den 20. August 1870.
gez. Bickel.
Kriegs nachrichten.
Ueber die blutigen Kämpfe vom 14., 16. und 18. d. M. in der Gegend von Metz, welche ein hategisches Ganze bilden, gibt die„N. A. Z.“ ülgenden Ueberblick:„Am 14. früh begann der hückzug der französischen Armee hinter die Mosel. s war nun von außerordentlicher Wichtigkeit, dese Bewegung so lange aufzuhalten bis die »erhalb Metz, bei Pont à Mousson an und über e Mosel gerückte Armee des Prinzen Friedrich garl nahe genug gegen die Rückzugslinie Bazaine's rged rungen war, um den weiteren Marsch der runzösischen Corps aufzuhalten. Dies geschah zrch den am 14. erfolgten Angriff der Truppen iir ersten Armee auf die noch östlich von Metz finplichen französischen Corps Decaen und L'Ad⸗ nrault. Marschall Bazaine verlor durch dies eigagement elnen kostbaren Marschtag, und wenn % ihm auch schließlich glückte, sein angegriffenes erps hinter die Wälle von Metz in Sicherheit u bringen und durch die Festung hindurch auf
das linke Moselufer zu dirigiren, so mußte er am
15. doch schon überzeugt sein, daß er Angesichts der mittlerweile dicht an seine Rückzugslinie heran— gerückten Truppen der zweiten Armee seinen Marsch hinter die Maas nicht mehr, ohne eine Schlacht werde durchsetzen können. Darauf hin scheint Bazaine am 15. die Idee des Weitermarsches nach Verdun aufgegeben und sich darauf beschränkt zu baben, günstige Positionen für den unvermeid— lichen Kampf am folgenden Tage einzunehmen. Er schob zu diesem Zwecke Abtheilungen bis Thiancourt vor, 2 Meilen südlich von Mars⸗la— Tour, das 3 Meilen westlich von Meß an der Hauptstraße nach Verdun gelegen ist, und am 16. ossenbar den Mittelpunkt der Bazaine'schen Auf— stellung bildete. Die Schlacht am 16. drängte die Franzosen auf Metz zurück. Sie wurden von ihren Rückzugslinien abgedrängt, und waren ge— nöthigt, in neue Aufstellungen zurückzugehen, in denen ihnen das hart in ihrem Rücken gelegene
Metz zum Stützpunkte diente. Diese Stellung
werden sie wohl am 17., an welchem Tage nur bei Gravelotte, 1 Meile von Metz, ein kleines Arrieregardegefecht stattgefunden hat, so rasch alt möglich befestigt haben, um vielleicht dort ihre Degagirung durch die bei Chalons concentrirte sranzösische Armee abzuwarten, aber auch diese Hoffnung wurde zu Wasser. Denn ein neuer Angriff der deutschen Heere am 18. scheint sie vollständig nach Metz hineingeworfen, und damit ihren weiteren Operationen im freien Felde ein Ziel gesetzt zu haben. Am 16. konnten die Franzosen zur Vertheidigung ihrer von Ost nach West führenden Rückzugslinie noch mit der Front gegen Süden kämpfen, wobei ihnen also die Möglichkeit eines Ausweichens nach Nordwesten erübrigle, am 18. standen sie mit dem Gesicht gegen Westen, und hatten keine andere Zuflucht mehr als Metz, jede Möglichkeit einer Retraite nach dem Innern Frankreichs ist fortan ausge— schlossen. Ob einzelne Abtheilungen der französt— schen Armee nach dem Norden entkommen sind,


