N 0. Zen Senn e sellschaftt Stkannie 1 t Wende 7 U
Cresstn win
cbueider
neh
dadt eint Se titt Itrabntg Strauß. fe. 9 1 6K att 4 f. 01 111 pant b. Il Du 11 81 Kuen 2 11 K K; Kon dun „ 1% Weit
Jace
— rr
1 e H. —
ä Iclcdbet
1870.
Samstag den 22. Januar.
M 10.
Oberhessischer Anzeiger.
Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg.
Friedberger Intelligenzblatt.
Erscheint jeben Dienstag, Donnerstag und Samstag.
Amtlicher Theil.
Betreffend: Den Ausbruch der Maul und Klauenseuche.
Friedberg den 20. Januar 1870.
Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises.
Diejenigen von Ihnen, welche mit Erledigung unserer Auflage vom 24. v. M. Oberhess. Anzeiger Nr. 151. noch im Rückstande
sind, wollen derselben binnen 3 Tagen nachkommen.
TI.
Betreffend: Die Statistik der Bewegung der Bevölkerung.
Friedberg den 20. Januar 1870.
Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die sämmtlichen Pfarrämter und die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises.
Da noch viele von Ibnen mit Erledigung unserer Verfügung vom 29. October v. J. Oberhessischer Anzeiger Nr. 141. im Rückstande sind, so bringen wir dieselbe hiermit in Erinnerung und müssen der umgehenden Einsendung der Register entgegen sehen.
Trapp.
Betreffeud: Das Einsperren der Tauben während der Saatzeit
Friedberg den 20. Januar 1870.
Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg
an die Großherzoglichen Bürgermeistereien Bönstadt, Butzbach, Friedberg, Münster, Münzenberg, Oppershofen, Ostheim, Rockenberg,
Griedel, Hoch-Weisel, Ilbenstadt, Langenhain, Maibach, Steinfurth, Weckesheim und Wisselsheim. Trapp.
Unsere Auflage vom 17. v. M. wollen Sie umgehend erledigen.
Einladung..
Nächsten Mittwoch den 26. l. M. Nachmittags 1 Uhr findet eine Sitzung des landw. Bezirksvereins der Section Friedberg auf dem Rath— hause zu Friedberg statt, wozu alle Mitglieder des Vereins und sonstige Freunde der Landwirthschaft hiermit höflichst eingeladen werden.
Ueber folgende Fragen sollen Besprechungen stattfinden:
1) Was kann geschehen, um die Flachsseide, welche in letzten Jahren sehr überhand genommen hat, zu vertilgen?
2) In welcher Entfernung müssen die Dickwurz, um den höchsten Ertrag zu erzielen, gepflanzt werden, und verdient das Legen der Körner oder das Verpflanzen der Setzlinge den Vorzug?
3) Sind in der letzten Zeit neue Getreidesorten eingeführt worden, die verdienen empfohlen zu werden?
4) Welches ist die geeignetste Fütterungsmethode bei der Aufzucht der Kälber?
5) Dann soll die Wahl eines Mitgliedes der Commission für Be—
den
sichtigung des Section Friedberg vorge⸗ nommen werden.
Nieder⸗-Wöllstadt den 19. Januar 1870.
Faselviehes in der
Stoll.
Der Unterzeichnete fügt noch an, daß die Verhandlungen vom 26. l. M. Herrn Oekonomierath Dr. Krämer in Darnstadt durch einen Vortrag noch über folgende Gegenstaͤnde:— „welche Einrichtungen in der Fütterung empfehlen sich für die— „jenigen Wirthschaften, die in Folge des neuen Branntweinsteuer— „gesetzes die Brennerei aufgeben werden,“ einleiten wird. Friedberg den 21. Januar 1870. Der Director des landw. Bezirksvereins des Kreises Friedberg. Trap p.
Ausstellung von selbstverfertigten Arbeiten der Handwerker und Fabrikarbeiter.
Im Frühjahr 1870 soll in Darmstadt eine Ausstellung selbstver— sertigter Arbeiten von Handwerkern und Fabrikarbenern abgehalten werden, für welche alle Erzeugnisse der Klein-Gewerbe, der Fabrik— Industrie, der Kunstgewerbe, sowie landwirthschaftliche Maschinen und Geräthe zugelassen werden, wenn solche in einer inländischen Werk— tätte angefertigt worden sind und von den Verfertigern, unter An— gabe ihres Namens, ausgestellt werden wollen. Es konnen sich sei der Ausstellung Fabrikanten, Meister, Gesellen, Fabrikarbeiter und Lehrlinge betheiligen und ist nur bei jedem Ausstellungsgegenstand an- zugeben, ob der Aussteller den Gegenstand allein selbst verfertigt hat, oder welche Theile von ihm und welche Theile von Andern verfertigt wurden.
Der Termin für die Anmeldung begann mit dem 1. Dezember und läuft mit dem 15. Februar 1870 ab. Die auszustellengen Gegen— lande müssen bis zum 15. April 1870 fertig und zur Absendung nach Darmstadt bereit sein. Die Trans portkosten übernimmt der Großher— jogliche Gewerbverein.
Ueberall konnen sich Lokal-Comités von Gewerbtreibenden und Arbeitern bilden, welche die Ausstellungs angelegenheiten in ihren Kreisen betreiben und mit der Großherzoglichen Centralstelle für die Gewerbe und den Landesgewerbverein dieserhalb in Verbindung treten.
Alles Weitere besagt das Programm für diese Ausstellung, so— wie eine gedruckte Erläuterung des Ausstellungsplans. Beide Druck— sachen, sowie Anmeldeformularien können sowohl von uns als wie von den Vorständen der Lokalgewerbvereine und den Lokal, Comités der Arbeiter kostenfrei bezogen werden.
Wir laden zu zahlreicher Betheiligung an dieser Ausstellung, welche geeignet sein wird ein übersichtliches Bild über den Stand der Gewerbe und die Einzelleistungen der Arbeiter im Großherzogthum zu liefern, ergebenst ein.
Darmstadt den 20. Dezember 1869.
Großh. Centralstelle für die Gewerbe und den Landesgewerbverein.
Schleiermacher. F un k.
Hessen. Darmstadt. Das Großherzog- III. Bekanntmichung
sche Regierungsblatt Nr. 2 enthält:
der Rechnungs-Kammer, die Vergütung für die in 1870 in
Ober⸗und 115 fl. in Berechnung. Für die nach den früheren *
Großberzoglichen Grundsätzen zu behandelnden Personen sind für 100 fl.
J. Bekanntmachung, den zwischen dem beutschen Zoll— ind Handelsverein und Japan abgeschlossenen Freund— afte⸗, PDandels⸗ und Schifffahr tsverttag beiressend.
II. Befanntmachung Großherzoglichen Ministeruums ur Finanzen, die Organisation der Districtseinnehmereien Atressend. Unter Bezugnahme auf die Belannimachung em 11. November 1853 wird zur össenllichen Kenniniß bracht, daß die seither zur Distrietseinnehmerei Gießen J.
hörige Gemarkung Wieseck, der Districteeinnshmerei Feaben II. und die seither der Districtseinnebmerei Gießen J. gehörige Domäne Schisfenberg, sowie die der Districts- enehmerei Gießen II. seither zugehörigen Gemarkungen bach und Steinbach der Districtseinnehmerei Groß⸗Knden net Wükung vom 1. Februar d. J. an zu Folge Aller lchster Bestimmung zugetheilt worden sind.
Geld zu berichtigenden Besoldungs- und Pensions-Natu— ralien betreffend. Aus den in 1869 auf den Fruchtmärkten zu Mainz vorgekommenen Fruchtverkäufen, welche nach der Verordnung vom 10. December 1857 der vorgenaun⸗ ten Vergütung zur Grundlage dienen, ergeben sich als Durchschnittopieise eines Malters von 13142 Malter Walzen 11 fl., 4744⅝ Malter Waizen 8 fl. 53 kr., 121 Malter Gerste 7 f. 36 kr., 715% Malter Hafer 5 fl. 27 kr., worauf sich der Wertb von 100 fl. Naturalien auf 195 fl. 30 kr. berechnet. In den Städien Tarmstadt und Gußen, aus welchen nach der erwähnten Verordnung die Fruchtverkäufe gleichfalls zu bexücksichigen sind, wur— den in 1869 keine Früchte zu Markt Ugebracht. Hiernach kommen für 1870 hinsichtlich derjenigen Vesoldungen und Pensionen, auf welche die eben angezogene Verordnung
Anwendung findet, die Beträge von resp. 175 fl.= 150 fl.
Naturalien 115 fl. zu vergüten; sodann beteägt der nach der Verordnung vom 13. October 1840 und dem Tarif vom 22. September 1868, Regierungsblatt Nr. 57 zu leistende Zusatz für Holz von 100 fl. Vension 1 fl. 7 kr.
Iv. Ordensverleihungen. Seine Königliche Hoheit der Großberzog haben allergnädigst geruht: am 17. November dem evangelischen Schullehrer Glaser in Brensbach das allgemeine Ehtenzelschen mit der Inschrift:„Für lang jäheige treue Dienste“,— am 25. November dem Bezirks. gerichtsrath an dem Bezirksgerichte Mainz, Clement, das Risterkreuz 1. Klasse des Philipps Ordens,— am. December dem Stabesourier bei dem Divisiensstab, Röttger, das silpberne Kreuz dieses Ordens,— am 4. December dem Bürgermeister der Bürgermeisteret Bußenbeim, Perth, das allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrist:„Für Ver dienste',— und am d. Januar 1870 dem Kammerheren


