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ust zu fröhnen: sie dürften sich nur als Frei⸗ willige einreihen lassen. Die Bevölkerung von Paris ist durchaus nicht so blödsinnig, als man
sie in gewissen Blättern dargestellt sieht. Die französischen Arbeiter haben ihre preußischen
Genossen selber an den Bahnbof gebracht, sie da⸗ selbst umarmt und ihnen fröhliches Wiedersehen jugerufen. e Friedensdemonstrationen, welche in tinigen volkreichen Quartieren der Stadt gemacht worden sind, scheinen dagegen dem Geschmack der Polizei nicht zu entsprechen. Eine sehr zahlreiche, aus 3—4000 Bürgern bestehende Colonne durch- jog die Boulevards. An der Spitze der Mani⸗ sestation ging ein Bürger, der eine weiße Fahne nit der Inschrift: Es lebe der Friede! trug. iese Colonne wurde von einer starken Rotte olizisten überfallen, obgleich die Theilnehmer eder schriten noch sangen. Es wurden mehrere erhaftungen vorgenommen.
— Der„Rappel“ veröffentlicht drei Proteste on Studenten der Medizin und der Rechte gegen ie Behauptung der offiziösen Blätter, daß die sriegtrischen Straßenkundgebungen von den Stu-
denten ausgegangen wären.
L der„Constitutionnel“ bestätigt, daß Ge⸗ neral Wimpffen am 18. d. nach Berlin mit der Kriegserklärung abgereist sei. Der amerikanische Gesandie bat den Schutz der preußischen Unter- hanen übernommen.
— Dem„Constitutionnel“ zufolge Schluß des gesetzgebenden Körpers zum 19. zu erwarten.
ist der Juli
Demonstrationen zu Gunsten des Krieges, welche auf den Boulevards in Scene gesetzt wurden, noch bevor die Regierung dem ge⸗ setzgebenden Körper ihrt Entschließungen mitgetheilt batte, riefen vor einigen Abenden ebendort Maui⸗ estationen in entgegengesetztem Sinne hervor; den Rufen„Es lebe der Krieg“, antworteten Pfiffe und Rufe„Es lebe der Frieden!“ Der Krieg st also nicht so allgemein populär in Frankteich, wie die Regierungsorgane zu sagen affectiren, und vas Verfahren der Minister, welche ihn hervor⸗ gerufen haben, begegnet nicht allgemeiner Billigung, wie sie behaupten. 5
— Der„Sicele“ siellt Betrachtungen über die Sitzung des gesetzgebenden Körpers, namentlich die Nachsitzung an und macht besonders auf die Rolle aufmerisam, welche Herr E. Ollivier in derselben spieltt.„Vergebens(sagt der„Siecle“) würde man in den theatralischen Tiraden des
politisches Verfahren suchen, man findet nur Wider⸗ prüche und Unsinn darin. Nirgends die geringste Sorge für die wahren nationalen Interessen Frank- teichs.... Es ist möglich, daß der Herr Siegel bewahrer mit leichtem Herzen Tausende von Men- schen in den Kampf stürzt; aber er wird erlauben, daß andere Geister, die politischer sind als er, sich noch erst bedenken, ehe sie den Krieg billigen, in welchen man so leichtsinnig unser Land ver- wickelt. Wenn das Tuileriencabinet behauptet, eine Depesche des Herrn v. Bismarck in Händen zu haben, die für Frankreich beleidigend sei, so wäre es ganz einfach gewesen, diese Depesche vor⸗ zulegen, sie der Kammer zu zeigen. Dann, aber dann erst wäre der Krieg populär gewesen, weil Frankreich nie zaudert gegen den Feind zu marschi⸗ ten, wenn seine Ehre angegriffen ist.“ Belgien. Brüssel. Die„Independence belge“ sagt: Nach unseren Privaterkundigungen wäre die Regierung der Vereinigten Staaten ent⸗ schlossen, während des Krieges die Packetboote, die den Postdienst zwischen Newpork und Deutsch- land über Bremen und Hamburg versehen, nach Antwerpen zu dirigiren. — Graf Bismarck hat telegraphisch der luxem- Hurgischen Regierung angezeigt, der norddeutsche Bund werde die Neutralität Luxemburgs so lange respectiren, als Frankreich sie achte. 5 N — Der„Etoile belge“ veröffentlicht eine
Holland. Das Ministerium bat in der ersten Kammer die bestätigende Erklärung abge⸗ geben, daß Preußen und Frankreich sich schriftlich verpflichteten, die holländische Neutralität zu respectiren.
Schweden. Stockholm. Es gilt für sicher, daß Schweden und Norwegen Neutralität beob- achten; alle Blätter sprechen sich dahin aus. Großbritannien London. Im Ober⸗ hause antwortete Earl Granville auf die Inter⸗ pellationen der Lords Cairn und Russel, die Regierung werde eine Bill zur Wahrung der Neutralität einbringen. Nachdem die fran⸗ zöͤsische Kriegserklärung nach Berlin gesandt, werde England sofort die Neutralität pro⸗ elamiren und sich unparteiisch halten. Weitere Mittheilungen blieben besser, bis die gesammten Aktenstücke dem Parlamente vorlägen, ver— schoben.— Im Unterhaus antwortete Glad— stone wie Granville im Oberhause, und hofft, die. Vorlegung der Akten könne vor Schluß der Woche geschehen.
— Die französische Regierung hat Eng— lands auf Grund des Vertrages vom Jahre 1856 angebotenen Friedens vermittlungen ab— gelehnt.
— Die britische Regierung hat sicherem Vernehmen nach den Beschluß gefaßt, Belgien eventuell zu vertheidigen.
Itallen. Rom. Die von der dogmatischen Commission vorgelegte Unfehlbarkeitsformel lautet:
„Es sei göttlich geoffenbartes Dogma, daß der römische Papst, wenn er ex cathedra, d. h. in Erfüllung seines höchsten Hirten⸗ und Lehramtes aller Christen zufolge seiner göttlichen und apo⸗ stolischen Autorität eine von der ganzen Kirche anzunehmende Glaubens- oder Sittenlehre verkün⸗ det, kraft göttlicher Verheißung an den deil. Petrus mit derselben Unfehlbarkeit ausgestattet ist, welche der göttliche Erlöser seiner Kirche ver⸗ leihen wollte, als er die Glaubens- und Sittenlehre gab. Deßhalb sind die Lehren dieses nämlichen römischen Papstes von Natur aus unfehlbar.“ Asien. Calcutta. Die hiesigen Deutschen eröffneten für den bevorstebenden nationalen Krieg mit Frankreich eine Subseription zum Besten der Verwundeten. Es sind bereits be— deutende Summen gezeichnet.
Zum heiligen Kampfe!
Ein solcher steht Deutschland bevor. Heilig ist dieser Kampf deshalb, weil es gilt, deutschen
Boden, deutsches Recht, deutsche Selbstständig⸗ keit und deutsche Ehre zu vertheidigen. Aus der Geschichte und aus den Erzählungen unserer Väter haben wir erfahren, welche graße Kriegs⸗ noth die Franzosen über Deutschland schon gebracht haben. Allein wir wollen nur inso⸗ ferne jetzt davon reden, als wir dadurch er⸗ muthigt werden, diese Opfer aufs Neue zu bringen, damit unsere Kinder und Kindeskinder endlich und wirklich Ruhe haben vor dem Erz⸗ feinde Deutschlands, der jetzt wieder in der allerschmählichsten Weise den Frieden bricht. Wir wiederholen: Er, nur Er hat eine Ursache zum Kriege gesucht, und da er keine gefunden, so hat er sich eine vom Zaune gebrochen. Auch die Großmächte: England, Oesterreich, Ruß⸗ land und Italien haben dem König von Preußen Recht gegeben. Was sagt Frankreich zu diesem Kriege? Viele Hundert französische Arbeiter protestiren gegen denselben und nicht wenige Deputirte, darunter Männer von europäischem Rufe, haben in der Kammer dagegen gestimmt. Einige Zeilen aus einem Briefe des Louis Blanc mögen hier Einschaltung finden: „Es liegt berechnete Uebertreibung in allem Lärm, der so viele gefällige Organe findet. Man verlegt sich darauf die Gefahr zu vergrößern, um den Zorn zu entflammen und man entflammt den Zorn, um sich wieder der Chassepots zu bedienen.“
Deutschland ist heute im Stande Frankreich eine ungeheure Heeresmacht entgegenzuführen, die dem französischen Heere mehr als eben⸗ bürtig ist. Deutschland hat 100,000 Mann mehr zur Verfügung als Frankreich. Die Ge⸗ schichte weiß von keiner Zeit zu berichten, daß Deutschland eine ähnliche Macht besessen hätte. Preußen ist mächtig genug durch Deutschland und Deutschland ist mächtig durch Preußen. Beide sind sich genug, brauchen ihre Größe durch das Ausland nicht zu vergrößern. Nur Franzosen können so träumen und reden, als wolle Preußen im Auslande, etwa in Spanien, Einfluß und Macht zu gewinnen suchen, was Frankreich als sein alleiniges Vorrecht be⸗ trachtet. Nein, wir wollen uns weder durch weibisches Jammern noch durch unpatriotisches Gerede irre machen lassen. Der bevorstehende Kampf sei uns heilig und er werde uns noch heiliger durch die Opfer, welche er fordern wird. Gott segne Deutfchland, seine Wehr
sund seine Waffen!
Gefolge bilden, unausbleiblich eintreten.
viel in menschlichen Kräften steht, zu steuern. Die beiden hier bestehenden Vereine:
Aufgabe, gemeinschaftlich hierfür thätig zu sein.
das Werk in die Hand zu nehmen.
Es bedarf dazu umfassender Mittel. alle ihre Mitbürger in Stadt und Land mit der
in Umlauf gesetzt werden.
(daß die fälligen Jahresbeiträge der Mitglieder erhoben werden sollen.
Der Verein Krankenpflege der Soldaten im Felde und der Frauenverein für Krankenpflege, beides Zweige von größeren, über das ganze Land ausgedehnten Vereinen, haben statuzengemäß die
Zunächst bitten wir um Beiträge an baagrem Gelde. ö theils zur Unterstützung verwundeter und erkrankter Krieger und zur Beschaffung der für die Krankenpflege nothwendigen Gegenstände, theils auch zur Unterstützung der Familien, deren Ernährer im Felde stehen, und die dadurch in Noth gerathen sind, ver⸗ wandt werden. Eine Liste zur Zeichnung von Gaben wird in den nächsten Tagen in der Stadt Man kann sowohl einmalige Beiträge geben, als auch sich auf die Dauer des Bedürfnisses zu monatlichen Beiträgen verbindlich machen.
Außerdem bitten wir um solche Gegenstände, und Verwundeten nothwendig sind, als Leinwand, Binden, Charpie u. dgl. solchen Gegenständen, deren Beschaffung vorzugsweise gewünscht wird,
Unterstützung der im Felde stehenden Fol daten.
Der Krieg ist dem Ausbruch nahe. Mit ihm werden alle Noth und alles Elend, welche sein
Es ist heilige Pflicht, rechtzeitig und energisch alle Mittel zu ergreifen, um diesem Elend, so
für die Unterstützung und
Die beiden unterzeichneten Comites der genannten Vereine sind deshalb zusammengesreten, um
Die Unterzeichneten wenden sich deshalb hierdurch an
Bitte um reichliche und nachhaltige Unterstützung. Die eingehenden Summen werden
Dabei wird bemerkt, beider Vereine später zu einer gelegenen Zeit welche zum Gebrauch bei der Pflege der Kranken Ein Verzeichniß von lassen wir unten nachfolgen.
Die beigefügten Angaben über die erforderliche Beschaffenheit beruhen auf einer von dem Königlich Preußischen Kriegsministerium erlassenen und durch das Central-Comits in Berlin den preußischen Zweig, sowie den übrigen deutschen Hülfsvereinen bekannt gemachten Instruection.
Depesche, welche die Ankunft eines englischen
zum Schutz der belgischen Neutralität in sicht stellt.
Geschwaders an der Mündung der Schelde Gemeinschaft ein engeres geschä Aus⸗ Dr. Lorenz, Prof. Dr. Köhler,
Zur Verwaltung der eingehenden Geld- und Naturalgaben haben die beiden Comités in stsführendes Comité ernannt, bestehend aus den Herren Kreisarzt Major Hauß, Kaufm. Huber(Rechner), Actuar Nau(Controleur)
und den Damen Frau Landrichter Reitz und Fränle“ Hilda Dieffenbach.


