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1870. Dienstag den 19. Juli. N 84.
Oberhessischer Anzeiger.
Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg.“ Friedberger Intelligenzblalt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag.
Amtlicher Theil.
Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatte sind zu publieiren: r Etgebnisse der Staatsschulden⸗
Nr. 26 sub 1. Bekanntmachung, die Prüfung von Bewerbern um Forstwartestellen betreffend.— sub 2. Zusammenstellung de ene 1 für 1868 betreffend.— sub 3. Bekanntmachung, die Correspondenz nach Großbritannten und Irland betreffend.— sub 4. Desgleichen nach Amerika. *
sub 1. Bekanntmachung, einige Abänderungen des Reglements zu dem Gesetze über das Postwesen des Norddeulschen Bundes betreffend.— sub 2. Bekanntmachung, die Gerichtsbarkeit über die außerhalb des
Bekanntmachung, die Denatucirung des abgabefrei zu verabfolgenden Salzes betreffend.— sud 3. Divisionsverbandes stehenden Beamten mit Militärrang betreffend.— sub 4. Bekanntmachung, die Aufbringung der Mittel zur Bestreltung der Bedürfnisse der Land⸗ judenschaft der Provinz Oberhessen für 1870 betreffend(nur in den Gemeinden, wo Israellten wohnen). Nr. W. Bekanntmachung, die Einberufung des Reichstags des Norddeutschen Bundes betreffend. 10 Nr. 29. Bekanntmachung, die Ausführung von Kriegsbedarf jeder Art, einschließlich Pferde und Fourage betreffend. Friedberg am 18. Juli 1870. ibersgie Kreisamt Friedberg ra p p.
Anse Une fr fender a e„ n Alle beurlaubten Mannschaften, welche in diesem Augenblick außer Controle stehen, wer
bei dem nächsten Bezirksfeldwebel anzumelden. Friedberg den 16. Juli 1870. Jäger, Major und Bezirks Commandeur.
den hierdurch aufgefordert sich unverzüglich
e e Betreffend: Die Einberufung des Reichstags des Norddeutschen Bundes. Darmstadt am 16. Juli 1870.
Nachdem durch Präsidialverordnung Sr. Majestät des Königs von Preußen der Reichstag des Norddeutschen Bundes auf den die nördlich des Mains gelegenen Gebietstheile des Großherzog⸗
19. Juli d. J. nach Berlin einberufen worden ist, so wird dies hiermit für
thums zur öffentlichen Kenntniß gebracht. Großherzogliches Ministerium des Innern. J. VB. d. M.:
ee Hallwachs.
Ber k ann t m a ch u mn Betreffend: Die Ausfuhr von Kriegsbeda rf feder Art, einschließlich Pferde und Fourage. Nachdem durch Allerhoͤchste Entschließung Sr. K. H. des Großherzogs die Ausfuhr von Kriegsbedarf jeder Art, einschließlich Pferde
und Fourage, über die Graänzen des Zollvereinsgebietes bis auf Weiteres untersagt worden ist, so wird dieses Verbot, welches vom Er⸗
scheinen gegenwärtiger Bekanntmachung im Regierungsblatt an in Wirksamkeit tritt, zur Nachachtung für die Angehörigen des Großherzogthums und unter Hinweisung auf die in. 134 des Vereinszollgesetzes angedrohten Strafen hierdurch bekannt gemacht. Aus Allerhöchstem Auftrag:
Großherzogliches Ministerium der Finanzen 1 F.
Darmstadt den 16. Juli 1870.
v. Schenck. Hahn.
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Betreffend: Die außerordentliche Sitzung des Bezirksraths in 1870. Samstag den 23. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, findet eine außerordentliche Sitzung des Bezirksxaths für den Kreis Friedberg in dem Rathhaussaale daher statt, was zur offentlichen Kenntniß gebracht wird. Gebesee Kreisamt Friedberg N ck
Friedberg am 16. Juli 1870.
g Polizeiregle ment. Nach Anhörung der Localpolizeibehoͤrde und mit Genehmigung Zuwiderhandlungen werden mit einer Geldstrafe von 30 kr. bis Großherzoglichen Ministeriums des Innern vom 5. d. Mts. zu Nr. 2 fl. bestraft. M. d. J. 6570 wird hiermit verordnet: Sus Friedberg den 13. Juli 1870. „Das Betreten der Trinkhalle und der zugehörigen Quellen- a 15 f 1 „rotunden zur Nachtzeit durch andere als solche Personen, Großherzogliches Kreis amt Friedberg „welche vermöge ihres Dienstes dazu befugt und verpflichtet Ter gien. „erscheinen, ist verboten.“
Hessen. Darmstadt. Dem Großherzogl. tragen Benedetti's in Ems mit Sicherheit zu er ⸗ schlief, so lange Frankreich in deulsche Angelegen⸗ Divistions-Commando ist in der Nacht vom 15. warten stand, ist eingetreten. Frankreich hat an heiten sich nicht einmischte. Das Bundesober⸗ bis 16. d. von Seiten des General⸗Commandos Preußen den Krieg erklärt. Nicht die Differenzen haupt zeigte die friedlichste Gesinnung und übte des XI. Armee⸗Corps ver Befehl Seiner Maje- der letzten Tage sind es, welche den Kampf her- die größte Langmuth gegenüber den französischen stät des Bundesfeldherrn zugegangen, wonach die vorgerufen: Frankreich hat seit lange schon den Tiraden. Der Krieg ist eine heilige Sache. Das planmäßige Mobilmachung des Norddeutschen Krieg geplant. Napoleon scheint damit den Leben von Tausenden, das Glück und die Bundesheeres angeordnet ist. Der erste Mobil- Schwierigkeiten im Innern seines Landes entgehen Wohlfahrt von Millionen soll man nicht leicht machungstag ist der 16. und das geschädigte Ansehen seiner Dynastie durch sinnig aufs Spiel setzen. Heute ist jeder ehrliche
— Der„M. Ztg.“ entnehmen wir folgende äußere Erfolge aufbessern zu wollen. Er versuchte Deutsche zum schwersten Opfer bereit. Deutsch⸗ 6 t über die Völker Euro- land kann getrost den Fehdehandschuh aufnehmen
achricht: r Kronprinz von Preußen ist zum es sich die Vormundschaf b 5 een fade g b pabs anzumaßen und Deutschland zuerst eine De- und unter Preußens Führung vertrauensvoll dem
nptrenden der füddeutschen Armee(Bayern 5 eu de Naa 80 5055 und 5 im müthigung zu bereiten. Ernst und energisch zu- Kampfe entgegengehen, denn seine Sache ist eine Begriffe nach München abzugehen. rückgewiesen, wirft er in frevlem Uebermuthe gerechte, und ihr wird der Schutz des Himmels — Die„Darmstädter Zeitung“ bringt an Deutschland den Febdehandschuh hin. Nichts war nicht feblen! N 955 ihrer Spitze folgenden Artikel: Was nach dem, geeigneter, die Regierungen und das en Das hiesige Centralcomite des 1 chauvinistischen Gebahren der französischen Minister, Nord und Süd innigst zu vereinen, als solches eins für im Feld verwundete und erkrankte Krieger nach dem beleidigenden Ansinnen an Se. Maj. Gebahren. Deutschland sucht nicht den Krieg; hat Angesichts der politischen Lage bereits mit der den König von Preußen und dem insolenten Be- der alte Haß gegen den Erbfeind Deutschlands hiesigen Turngemeinde die sofortige Ausrüstung


