Ausgabe 
17.11.1870
 
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Frankfurter Börse.

br die Verpfleguung von Paris liefern. Manche schmeicheln

sch bereits von diesem Fleische gegessen zu haben und ver⸗ chern, 1 1 etwas Superdes sei. Es soll Saaten de Zartheit des Fleisches von einem jungen Huhn

un vortrefflichen Nachgeschmack des Kaninchenbratens in sch veteinigen. Gesegnete Mahlzeit! a

92 London entdeckte die Polizel einen Diebeshehler, der sich seit wenigen Jahren das kleine Vermögen von 15,000 L. St. erworben hat. Wie aus den vorgefundenen Correspondenzen und Documenten hervorgeht, hat derselbe mit den Berliner Einbrechern und den Gaunern von Profession in ganz Europa in Geschäftsverbindung ge⸗

standen. Zur Ausführung besonders großer gewinnver⸗ sprechender Coups leistete er den Gaunern bebeutende Vorschüsse; den Transport des gesiohlenen Gutes nach London besorgte er dann meist selbst. Die bevorstehenden Gerichtsverhandlungen werden einen Einblick in das ganze europäische Gaunernetz gestatten.

Arbeits- Versteigerung. 370 Dienßsag den 22. d. M., Vormittags 10 Uhr, len in dem Bürgermeisterei-Büreau zu Stammheim chbenannte, an der Niddabrücke daselbst vorzunehmende beiten öffentlich an die Wenigsinehmenden veraccordirt erden, als: Zimmerarbeit, veranschlagt zu 524 fl. 22 kr. Schlosser⸗ und Schmiedardelt 46 48 Weiß binderarbeit Vilbel den 10. November 1870. a In Auftrag Großherzoglicher Bürgermeisterei Stammheim Volk, Bezirks⸗Bauausseber.

Arbeits-Versteigerung. 85 Montag den 21. November, Nachmittags 1 Ubr,

ll auf dem Büreau des Bürgermeisters zu Münzen

erg das Liefern und Befestigen von Elsenstäden zu

nem Geländer öffentlich an die Wenigstnehmenden in decort gegeben werden.

Koffenüberschlagssumme bierfür 266 fl. 40 kr.

Gambach am 14. November 1870. Schneider, Bezirks⸗Bauaufseher.

Mobiliar ⸗Versteigerung.

581 Montag den 21. November d. J., Vormittags Uhr anfangend, sollen in der Bebausung des Peter Jönig II. Erben von Nieder⸗Mörlen in Auftrag de Großherzoglichen Landgerichts nachstehende Mobiliar; g genstände erbvertheilungshalber an den Meistbietenden wersteigert werden:

11 Ochse und 2 trächtige Fahrkühe,

2) trächtiges Rind,

3) 1 Mutterschwein und 2 Springer,

4) Gänse, 12 Hühner und 1 Hahn,

5) 1 vollständiger Wagen,

6) 1 Spitz⸗ und 1 Schaufelpflug,

7) 1 eiserne Egge,

8) überhaupt alle nur erdenkliche Oeconomie- und

Hausgeräthe ꝛc. Nieder⸗ Mörlen den 15. November 1870. In Auftrag Groß berzoglichen Landgerichts Bad⸗Naubeim Goßherzogliches Ortsgericht Nieder⸗Mörlen bs, Borsteber.

Eine schwere Kuh mit Kalb,

286 gefahren und ohne Fehler, hat zu verkausen Odstadt. Martin Gröninger II.

Stroh Lieferung. 2687 Freitag den 18. November d. J., Vormittags 11 Ubr, soll im biesigen Rathbause die Lieferung von 4 Fuder Wgizenstrob für den städtischen Faselstall öffent⸗ lich an den Wenigstfordernden in Accord gegeben werden. Friedberg den 15. November 1870. Großherzogliche n Friedberg

Stein u f r Beigeordneter.

Stroh Lieferung. 2688 Freitag den 18. November d. J., Vormittags 11 Uhr, soll im hiesigen Rathhause das zur Einwinterung der städtischen Brunnen und Pumpen erforderliche Material: Fuder Kornstrob, Juder Waizenstrob, 1 Fuder Gersten- oder Wirrstroh und 2 einspännige Wagen Pferdedünger öffentlich an den Wenigftfordern⸗ den in Accord gegeben werden.

Friedderg den 15. November 1870. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg

s,

Steinbäußer, Beigeordneter.

Holzgelder,

2684 welche für ersteigtes Holz aus dem Gemeindewald Ockstadt bis zum 11. November d. J. exeditirt, sowie alle sonft fälligen Gemeindegelder find bei Meidung des Zwangverfabrens bis Ende d. M. anher zu bezahlen. Zahltage Mittwoch und Freitag. Ockstadt am 13. November 1870. Gröninger, Gemeiynde-Rechner.

s Kriegs-Nummern

des

Omnibus.

Illustrationen in: No. 48. Landwehrmanus Abschied. Kampf im Gehölze bei Illy am 1. Sept. 1870. Die Austreit ung der Unnützen und Gefährlichen aus Paris. Fouragirende Ulanen. Viertel-

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Die neue Garmania. Von H. Jenny. Im Luft schloß Ludwigs XIV. Von Dr. H. Blum. Die Tage von Sedan. Von W. Friedrich. Nebst 3 Bildern von Demselben. Am Familtentische: Eine Stimme aus dem framfischen Volke. Von Dr. H. Blum. Im Lazareth zu Vionville. Von einem sächsischen Feld⸗ dialonen. Eine Stimme aus dem Elsaß. Von K. Sd. Straßburg während der Belagerung. Zu Stras⸗ burg auf der Schanz. Gedicht von K. Gerok. Eine Gabe deutsch⸗amerikanischer Kinder für die Verwundeten.

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15. November 1870.

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